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	<title>Milbourne Christopher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:44:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Darstellender Künstler (Vereinigte Staaten)</title>
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		<updated>2025-10-27T17:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Darstellender_K%C3%BCnstler_(Vereinigte_Staaten)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Darstellender Künstler (Vereinigte Staaten) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Darstellender Künstler (Vereinigte Staaten)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milbourne Christopher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1914]] in [[Baltimore]], [[Maryland]]; † [[17. Juni]] [[1984]] in [[Manhattan]], [[New York City]]) war einer der führenden [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Zauberkünstler]] des 20. Jahrhunderts. Er trat in mindestens 72 Ländern auf und ist der [[Autor]] zahlreicher Bücher zur Zauberkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mit zwölf Jahren führte Christopher gemeinsam mit einem anderen Jungmagier einen Zaubertrick mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Phil and Mil Will Fill the Bill&amp;#039;&amp;#039; auf. 1935 durfte er während der Oster-Festlichkeiten im [[Weißes Haus|Weißen Haus]] der First Lady [[Eleanor Roosevelt]] und deren Enkelkindern ein Kaninchen herbeizaubern und erlangte damit erstmals nationale Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenschauberichte ermöglichten ihm Auftritte im [[Victoria Palace Theatre]] in London, im [[Théâtre de l’Alhambra]] in [[Paris]] und in der [[Berlin]]er [[Scala (Berlin)|Scala]]. Mit geschicktem Verstand, charismatischem Auftreten, Seil- und anderen Tricks unterhielt er sein Publikum in Nachtlokalen und [[Varieté]]-Theatern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 trat er – während dort die [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele]] gefeiert wurden – in Berlin auf. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unterhielt er in über 1.000 Shows die Truppen der [[Alliierte]]n. Als Mitglied der 35. Kompanie, die der Truppenbetreuung diente, folgte er gemeinsam mit anderen auftretenden Künstlern den [[D-Day]]-Invasionstruppen in die [[Normandie]]. Später lenkte Christopher Soldaten, die ohne [[Anästhesie]] operiert werden mussten, während der Operation mit seinen Kunststücken ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Zusammentreffen der Amerikaner und der Russen in [[Torgau]] an der [[Elbe]] 1945 wurde Christopher nachts geweckt und angewiesen für hochrangige Militärs bei einer Siegesfeier aufzutreten. Fotos von diesem Ereignis wurden von einem sowjetischen Offizier zerstört, da dieser [[Repressalie]]n befürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Christophers berühmtesten Tricks war ein Feuerstoß aus seinen Händen, der immer dann angewandt wurde, wenn man es am wenigsten erwartete. Verblüffend war auch der Trick, bei dem er einen Elefanten verschwinden ließ. 1957 entzückte er das Publikum mit einem aufsehenerregenden Trick, bei dem er eine Patrone, die aus einem Gewehr abgefeuert wurde, mit seinen Zähnen auffing. Er wiederholte diesen Trick mit einer markierten Patrone in England und tauchte aufgrund der Anwesenheit eines russischen Premiers in den Schlagzeilen auf. In [[Havanna]] sagte er den Gewinner eines [[Lotto]]spiels voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin trat er als Gast bei vielen Shows im amerikanischen Fernsehen auf und produzierte auch selbst Shows wie das 1957 erstmals landesweit ausgestrahlte Magic Special &amp;#039;&amp;#039;The Festival of Magic&amp;#039;&amp;#039;. Er schuf zwei abendfüllende [[Broadway (Theater)|Broadway]]-Magic-Specials und übernahm die Hauptrolle in der Show &amp;#039;&amp;#039;Magicworld&amp;#039;&amp;#039;, die im [[Madison Square Garden]] aufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957–58 war er Präsident der [[Society of American Magicians]], 1975 erhielt er einen Platz in der &amp;#039;&amp;#039;Magic Hall of Fame&amp;#039;&amp;#039;. Er war ein weltweit angesehener Magier, der hin und wieder mit [[Harry Houdini]] verglichen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christopher galt als offener und herzlicher Mensch, der jederzeit bereit war, seine Kenntnisse mit neuen Zauberern zu teilen. Der als zwanghaft, leidenschaftlicher Schreiber geltende Christopher verfasste von 1931 bis 1984 über 10.000 Artikel für nahezu jedes Magazin, das sich mit Zauberei beschäftigte. Unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Frank Joglar&amp;#039;&amp;#039; schrieb er Berichte in Hugard´s &amp;#039;&amp;#039;Magic Monthly&amp;#039;&amp;#039;. Christopher schrieb auch etwa 20 Bücher über die Zauberkunst. Seine Biographie über Houdini gilt noch immer als Pflichtlektüre für neue Zauberer, die sich vor allem mit [[Selbstbefreiung]] beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milbourne Christopher war Präsident der Vereinigung Amerikanischer Zauberer und Vizepräsident der englischen Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Magic Circle&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem war er Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;SAMs Occult Investigating Committee&amp;#039;&amp;#039;, Gründungsmitglied der [[Skeptikerbewegung|Skeptikervereinigung]] [[CSICOP]] und Mitglied der [[Skeptics Society]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seines Lebens baute Christopher eine große Sammlung von Drucken, Gemälden, Fotografien, Postern und Zeichnungen zur Zauberkunst auf. Die Sammlung wurde nach seinem Tod zerstreut, die Stücke befinden sich weiterhin hauptsächlich in den Händen privater Sammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geister, Götter, Gabelbieger. Die Wunder der PSI-Begabten&amp;#039;&amp;#039; (Mediums, Mystics, &amp;amp; the Occult. New Revelations about Psychics and their Secrets, 1975). Heyne, München 1979, ISBN 3-453-01033-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Houdini. A pictorial biography&amp;#039;&amp;#039;. Gramercy Books, New York 1998, ISBN 0-517-18903-8 (früherer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Houdini. The Untold Story&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magic. A picture history&amp;#039;&amp;#039;. Dover Publ., New York 1991, ISBN 0-486-26373-8 (früherer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Panorama of Magic&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The illustrates history of magic&amp;#039;&amp;#039;. Heinemann, Portsmouth 1996, ISBN 0-435-07016-9 (Nachdr. d. Ausg. New York 1973).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ESP, Seer &amp;amp; Psychics. What the Occult Really Is&amp;#039;&amp;#039;. Crowell Books, New York 1970, ISBN 0-690-26815-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Milbourne Christopher&amp;#039;s Magic Book&amp;#039;&amp;#039;. Crowell Books, New York 1977, ISBN 0-690-01677-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Search for the Soul. An Insider&amp;#039;s Report on the Continuing Quest by Psychics &amp;amp; Scientists for Evidence of Life After Death&amp;#039;&amp;#039;. Crowell Books, New York 1979, ISBN 0-690-01760-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* William V. Rauscher: &amp;#039;&amp;#039;Milbourne Christopher. The man and his magic&amp;#039;&amp;#039;. 1878 Press, New York 2012, ISBN 978-0-578-11296-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geniimagazine.com/magicpedia/Milbourne_Christopher Milbourne Christopher] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.illusiongenius.com/ChristopherBio.html Biographie] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119466368|LCCN=n/79/61035|VIAF=79102703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christopher, Milbourne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Magicians Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Zauberkunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christopher, Milbourne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Zauberkünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baltimore]], [[Maryland]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Manhattan]], [[New York City]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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