<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Milas</id>
	<title>Milas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Milas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T11:46:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milas&amp;diff=260082&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Milas&amp;diff=260082&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-24T07:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum kroatischen Boxer siehe [[Petar Milas]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Bild               = Muğla location Milas.svg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Die Lage von Milas in der Provinz Muğla&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 37/18/57/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 27/46/47/E&lt;br /&gt;
| Provinz            = Muğla&lt;br /&gt;
| Höhe               = 2&lt;br /&gt;
| Gliederung         = 132 [[Mahalla (Stadtviertel)|Mahalle]]&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrt       = 143254&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtStand  = 2012&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/milas-ilce-nufusu-mugla Milas Nüfusu, Muğla], abgerufen am 31. Mai 2021&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 48 200&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Muhammet Tokat&lt;br /&gt;
| BürgermeisterStand = 2021&lt;br /&gt;
| Partei             = CHP&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Hisarbaşı Mah.&amp;lt;br /&amp;gt;Belediye Cad. No:30&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 48200 Milas/Muğla&lt;br /&gt;
| Website            = www.milas.bel.tr&lt;br /&gt;
| Kaymakam           = Mustafa Ünver Böke&lt;br /&gt;
| WebsiteKaymakam    = www.milas.gov.tr/kaymakam-mustafa-unver-boke&lt;br /&gt;
| EinwohnerLk        = 143254&lt;br /&gt;
| FlächeLk           = 2067&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkQuelle  = {{Webarchiv |url=http://rapor.tuik.gov.tr/reports/rwservlet?adnksdb2&amp;amp;ENVID=adnksdb2Env&amp;amp;report=wa_idari_yapi_10sonrasi.RDF&amp;amp;p_il1=48&amp;amp;p_yil=2012&amp;amp;p_dil=1&amp;amp;desformat=html |text=Türkisches Institut für Statistik |wayback=20131023072003}}, abgerufen am 13. Februar 2013&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkStand   = 2020&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der Antike &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mylasa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadtgemeinde ([[Belediye]]) im gleichnamigen [[İlçe]] (Landkreis) der Provinz [[Muğla (Provinz)|Muğla]] in der [[Ägäisregion (Türkei)|türkischen Ägäisregion]] und gleichzeitig ein Stadtbezirk der 2012 gebildeten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büyükşehir belediyesi Muğla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Großstadtgemeinde/Metropolprovinz). Seit der Gebietsreform ab 2013 ist die Gemeinde flächen- und einwohnermäßig identisch mit dem Landkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Landkreis/Stadtbezirk grenzt intern an Bodrum im Südwesten, an Yatağan und Menteşe im Osten sowie an die Provinz Aydin im Norden. Im Süden und im Westen bildet die Ägäis eine natürliche Grenze. Milas liegt an der Hauptstraße von [[Izmir]] nach [[Bodrum]], 20&amp;amp;nbsp;km vom [[Flughafen Bodrum-Milas]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Der Landkreis (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kaza&amp;#039;&amp;#039; als Vorgänger) existierte schon vor Gründung der Türkischen Republik (1923). Zur ersten Volkszählung im Oktober 1927 wurden 32.877 Einwohner in 139 Dörfern (auf 1950&amp;amp;nbsp;km² Fläche) gezählt, davon 7.346 im Verwaltungszentrum. 1868 erhielt der Ort die Rechte einer Gemeinde (Belediye) und damit einen Bürgermeister – dies kommt auch im Stadtlogo (Stadtwappen) zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bis) Ende 2012 bestand der Landkreis neben der Kreisstadt aus den fünf Stadtgemeinden (Belediye) &amp;#039;&amp;#039;Bafa, Beçin, Güllük, Ören&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Selimiye&amp;#039;&amp;#039; sowie 114 Dörfern ([[Köy]]) in vier [[Bucak (türkische Verwaltungsgliederung)|Bucaks]], die während der Verwaltungsreform 2013/2014 in &amp;#039;&amp;#039;Mahalle&amp;#039;&amp;#039; (Stadtviertel/Ortsteile) überführt wurden. Die 13 existierenden Mahalle der Kreisstadt blieben erhalten, während die 15 Mahalle der fünf o.&amp;amp;nbsp;g. anderen Belediye vereint und zu je einem Mahalle reduziert wurden. Durch Herabstufung dieser Belediye und der Dörfer zu Mahalle stieg deren Zahl auf 132 an. Ihnen steht ein &amp;#039;&amp;#039;[[Muhtar]]&amp;#039;&amp;#039; als oberster Beamter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2020 lebten durchschnittlich 1.085 Menschen in jedem Mahalle, 10.978 Einw. im bevölkerungsreichsten (&amp;#039;&amp;#039;İsmet Paşa Mah.&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.milas.bel.tr/index.php?modul=10_3&amp;amp;id=11 Muhtarlar – Mahalle und Muhtare]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das antike Mylasa war eine der wichtigsten Städte im Inland von [[Karien]]. Frühe, unzureichend publizierte Funde stammen aus der späten Bronzezeit, darunter auch einige Fragmente [[Mykenische Keramik|mykenischer Tongefäße]], wohl aus dem 15. bis 13./12. Jahrhundert v. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;Jorrit M. Kelder: &amp;#039;&amp;#039;Mycenaeans in Western Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Talanta. Proceedings of the Dutch Archeological and Historical Society.&amp;#039;&amp;#039; 36–37, 2004–2005 [2006], S. 62f.; Adnan Diler: &amp;#039;&amp;#039;Stone Tumuli in Pedasa on the Lelegian Peninsula. Problems of Terminology and Origin.&amp;#039;&amp;#039; In: Olivier Henry, Ute Kelp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tumulus as Sema: Space, Politics, Culture and Religion in the First Millennium BC.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin-Boston 2016, S. 62. Die mykenische Keramik soll demnach aus [[Späthelladikum|SH]] II und SH III stammen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mylasa gehörte im 5. Jahrhundert v. Chr. kurzzeitig zum [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] und war im 4. Jahrhundert Sitz der karischen Herrscher aus der Dynastie der [[Hekatomnos|Hekatomniden]], bevor [[Maussolos]] seinen Sitz um 360 v. Chr. nach [[Halikarnassos]], dem heutigen Bodrum, verlegte. In hellenistischer Zeit gehörte Mylasa nacheinander zu verschiedenen Reichen. Während des Einfalls der Parther 40 v. Chr. wurde es schwer verwüstet und hatte während der römischen Kaiserzeit keine große Bedeutung mehr, auch wenn es in der Spätantike Sitz eines christlichen Bischofs wurde. Milas war die Hauptstadt des [[Beylik]] der [[Mentesche]].&lt;br /&gt;
Die frühesten in Mylasa geprägten Münzen zeigen eine Löwenprotome auf dem Avers und ein [[Quadratum incusum]] auf dem Revers.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mylasa Stater Av.JPG|mini|Stater aus Mylasa (Karien) mit Löwenprotome, Szaivert/Sear 4890, Avers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mylasa Stater Rv SS 4890.JPG|mini|Revers des Staters aus Mylasa, ca. 520–490 v. Chr., Revers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise kann Mylasa mit der in [[Hethiter|hethitischen]] Quellen mehrmals erwähnten Stadt Mutamutašša gleichgesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Gander: &amp;#039;&amp;#039;Die geographischen Beziehungen der Lukka-Länder&amp;#039;&amp;#039;. Texte der Hethiter, Heft 27 (2010). ISBN 978-3-8253-5809-9, S. 201f.; John David Hawkins: &amp;#039;&amp;#039;TAWAGALAWA: The Topography.&amp;#039;&amp;#039; In: Susanne Heinhold-Krahmer, Elisabeth Rieken (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der „Tawagalawa-Brief“: Beschwerden über Piyamaradu. Eine Neuedition (= Untersuchungen zur Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie Band 13).&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2019, S. 344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Milaskar2.jpg|mini|links|hochkant|Die alte Karawanserei]]&lt;br /&gt;
Die Stadt hat einen bekannten Wochenmarkt, der nicht nur Touristen einen malerischen Anblick bietet, sondern auch Quelle erstklassiger und preiswerter Olivenöle ist (die Umgebung ist ein einziges Olivengebiet). Sehenswert sind neben alten türkischen Häusern, Handwerkerläden und [[Karawanserei]]en zwei [[Moschee]]n aus dem 14. Jahrhundert, eine davon mit Giebelminarett (Orhan Bey Camii, 1330), ein sehr gut erhaltenes römisches Grabmal aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., im Stil ähnlich dem [[Mausoleum von Halikarnassos|Weltwunder von Halikarnassos (Bodrum)]], und ein archäologisches Museum mit Stücken aus vorklassischer, klassischer, hellenistischer, römischer, byzantinischer und osmanischer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas versteckt lag bisher das Uzunyuva („Langes/Hohes Nest“) genannte Bauwerk. Die einzelne, auf einem hohen Sockelbau stehende Säule [[Korinthische Ordnung|korinthischen]] Typs wurde bislang als Rest des Tempels des Zeus Karios angesehen. Jedoch erhielten türkische Archäologen Kenntnis von einer Grabkammer, die sich tief unter dem Sockelbau befindet; die daraufhin gestarteten Ausgrabungen ergaben bemerkenswerte Erkenntnisse. So handelte es sich bei dem Bauwerk wohl um einen Vorläufer des [[Mausoleum von Halikarnassos|Maussolleions von Halikarnassos]], des Grabmals des [[Maussolos]]. Aufgrund der prächtigen Wandmalereien und der figürlichen Darstellungen des in der Grabkammer gefundenen [[Sarkophag]]es geht man davon aus, dass Maussolos das Bauwerk für seinen Vater [[Hekatomnos]] errichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ai.uni-bonn.de/lehre-und-forschung/mylasa Website der Universität Bonn zu ihren Forschungen in Mylasa]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert in der Umgebung sind [[Labraunda]] (Labranda), eine alte Kultstätte des &amp;#039;&amp;#039;Zeus Labraundos&amp;#039;&amp;#039; in den Bergen, [[Euromos]] nahe der Straße nach Selimiye in einem Olivenhain gelegen – einer der besterhaltenen Tempel in weiter Umgebung (die Hälfte der einst 32 korinthischen Säulen steht noch), sowie am Ostrand des Ortes auf einem Vulkankegel Peçinkale, Burg eines vorosmanischen Clans, der einst Südwestanatolien beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas weiter in Richtung Izmir liegen der [[Bafa Gölü|Bafasee]] und das [[Beşparmak Dağları|Latmosgebirge]] mit [[Herakleia am Latmos]] und anderen, nicht leicht auffindbaren Sehenswürdigkeiten. Nordöstlich des Sees ist an einem Überhang im Osten des Latmos die [[Hethiter|hethitische]] [[Felsinschrift am Suratkaya]] eingeritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teppiche ==&lt;br /&gt;
Nach Milas sind die in der Umgebung entstandenen [[Milas-Teppich]]e genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Jean Amateau]] (1889–1996), Rabbiner&lt;br /&gt;
* [[Berkin Arslan]] (* 1992), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Askidil Akarca: &amp;#039;&amp;#039;Les monnaies grecques de Mylasa.&amp;#039;&amp;#039; Adrien-Maisonneuve, Paris 1959.&lt;br /&gt;
* {{PECS|mylasa|Mylasa (Milâs) Turkey|G. E. Bean}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Blümel (Epigraphiker)|Wolfgang Blümel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Inschriften von Mylasa&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Inschriften griechischer Städte aus Kleinasien]]&amp;#039;&amp;#039; Band 34–35). Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Inschriften der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Bonn, Habelt 1987, ISBN 3-7749-2220-9, Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Inschriften aus der Umgebung der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Bonn, Habelt 1988, ISBN 3-7749-2222-5.&amp;lt;ref&amp;gt;Ergänzungen und Korrekturen dazu in: Wolfgang Blümel: &amp;#039;&amp;#039;Addenda und Corrigenda zu IK 34/35 (Mylasa und Umgebung).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Epigraphica Anatolica]].&amp;#039;&amp;#039; Band 47, 2014, S. 73–106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.milas.gov.tr/milasin-tarihcesi Milas’ın Tarihçesi – Geschichte von Milas] (türkisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landkreise der Provinz Muğla&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortschaften im Landkreis Milas&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Muğla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Provinz Muğla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike karische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Hauptstadt (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milas| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
</feed>