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	<title>Mil Mi-1 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:38:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mil_Mi-1&amp;diff=319465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: +Literatur, wikifiziert.</title>
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		<updated>2026-03-28T10:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Literatur, wikifiziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Mil Mi-1, Russia - Air Force AN1280945.jpg|250px|Mil Mi-1]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = Leichter Mehrzweckhubschrauber&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{SUN-1923}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Mil (Hubschrauber)|OKB Mil]], [[Państwowe Zakłady Lotnicze|WSK Świdnik]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 20. September 1948&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = ca. 1950&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1950–1965&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 2673 ohne Prototypen&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolai Jakubowitsch: &amp;#039;&amp;#039;Mil Mi-1 – Kleiner Flitzer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klassiker der Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2012, S.&amp;amp;nbsp;33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mil Mi-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Миль Ми-1}}, [[NATO-Codename]]: &amp;#039;&amp;#039;Hare&amp;#039;&amp;#039;) ist ein leichter [[sowjetisch]]er [[Hubschrauber]]. Er war der erste im Konstruktionsbüro von [[Michail Mil]] entwickelte Hubschrauber und gleichzeitig der erste in konventioneller Auslegung mit Haupt- und Heckrotor, der in der [[Sowjetunion]] in Serie gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem Michail Mil 1947 zum Leiter seiner Entwicklungsgruppe ernannt worden war, entwickelte er ab Ende des Jahres den &amp;#039;&amp;#039;GM-1&amp;#039;&amp;#039; (Gelikopter Milja, Mils Helikopter), dessen Bau im August 1948 abgeschlossen war. Am 20.&amp;amp;nbsp;September 1948 begann Testpilot Baikalow die Flugerprobung. Am 24. November gleichen Jahres stürzte der Hubschrauber infolge einer eingefrorenen Ölleitung ab; der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Es wurde ein zweiter Prototyp gebaut, der jedoch während der Erprobung am [[Wissenschaftliches Forschungsinstitut|NII WWS]] durch die Folgen von [[Materialermüdung]] am 7. März 1949 ebenfalls abstürzte, wobei Baikalow ums Leben kam. Es folgte noch eine dritte Versuchsmaschine, deren Erprobung ab Sommer 1949 durch Tinjakow durchgeführt und diesmal erfolgreich beendet werden konnte. Im Gegensatz zu späteren Versionen besaß das Ursprungsmodell noch Rotorblätter in Gemischtbauweise. Nach der Testphase wurde im Februar 1950 im Werk Nr.&amp;amp;nbsp;3 eine Vorserie von 15 Hubschraubern zur Truppenerprobung gebaut, nun mit der offiziellen Bezeichnung Mi-1. Anschließend begann der Serienbau im [[Kasanski wertoljotny sawod|Werk Nr.&amp;amp;nbsp;387]] in [[Kasan]], im Werk Nr.&amp;amp;nbsp;168 in [[Rostow am Don]] und im Werk Nr.&amp;amp;nbsp;47 in [[Orenburg]]. Am 8. Juli 1951 wurde der Typ während der [[Flugplatz Moskau-Tuschino|Tuschinoer]] Luftparade erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Eyermann]], Wolfgang Sellenthin: &amp;#039;&amp;#039;Die Luftparaden der UdSSR.&amp;#039;&amp;#039; Zentralvorstand der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, 1967, S.&amp;amp;nbsp;37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt daraufhin den NATO-Codenamen &amp;#039;&amp;#039;Type 32&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;William Green, Gerald Pollinger: &amp;#039;&amp;#039;The observer&amp;#039;s book of aircraft.&amp;#039;&amp;#039; Frederick Warne &amp;amp; Co. Ltd., London und New York 1955, S.&amp;amp;nbsp;202.&amp;lt;/ref&amp;gt; der später in &amp;#039;&amp;#039;Hare&amp;#039;&amp;#039; geändert wurde. Insgesamt produzierten die drei Werke 990 Mi-1. Eine mit einem Vierblattrotor und geringfügig verbreitertem Rumpf ausgestattete Version wurde Ende der 1950er Jahre unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mi-3&amp;#039;&amp;#039; entwickelt,&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Karl Lepitré: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Hubschrauber in der Sowjetunion – III. Teil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugtechnik.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;6/1959. Verlag Technik, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;179.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wahrscheinlich nur zu Tests genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Vereinbarung mit [[Polen]] beendete die Sowjetunion 1955 die Serienproduktion und vergab die Lizenzrechte an das WSK-Werk in [[Świdnik]]. Ein Jahr später begann dort die Fertigung vorerst noch mit aus der UdSSR gelieferten Baugruppen. 1957 lief der erste rein polnische &amp;#039;&amp;#039;SM-1/300&amp;#039;&amp;#039;, die polnische Ausführung des &amp;#039;&amp;#039;Mi-1T&amp;#039;&amp;#039;, vom Band. Das AI-26-Triebwerk wurde im WSK-Werk Rzezów als LIT-3 in Lizenz gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 erschien eine modifizierte Weiterentwicklung unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mi-1 Moskwitsch&amp;#039;&amp;#039;. Sie besaß eine umfangreichere Geräteausstattung und eine schallreduzierte Kabine. Diese Ausführung, deren Rotorblätter aus Ganzmetall gefertigt waren, wurde zur Standardversion erklärt, wodurch nach und nach die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Moskwitsch&amp;#039;&amp;#039; (Москвич, „Moskaus Sohn“) verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polen entwickelte 1961 eine als [[PZL SM-2]] bekannt gewordene Weiterentwicklung mit verlängertem Rumpf und größerer Kabine für vier Passagiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion in Świdnik lief bis 1965, brachte noch mehrere SM-1-Varianten hervor, zum Beispiel als Fracht-, Sanitäts- und Landwirtschaftshubschrauber und endete nach 1683 Exemplaren. Die sowjetische paramilitärische Massenorganisation [[DOSAAF]] setzte den Mi-1 massenhaft zur Ausbildung von Piloten und Technikern ein. Eine dieser DOSAAF-Maschinen in originaler goldener Lackierung ist im [[Hubschraubermuseum Bückeburg]] zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] diente die Mi-1 bis 1973 sowohl als Mehrzweckgerät bei den Luftstreitkräften ([[Transporthubschraubergeschwader 34|THG-34]]) als auch zur Überwachung der Grenzen ([[Hubschrauberstaffel 16|HS-16]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erschien die Weiterentwicklung [[Mil Mi-2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Der Rumpf des Mi-1 besteht aus einem mit Leichtmetall beplankten Stahlrohrgitter. Der Haupt- sowie der Heckrotor waren aus Metall gefertigt und besaßen je drei Rotorblätter. Das einfach bereifte Bugradfahrwerk konnte nicht eingezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM-1 RB2.jpg|mini|SM-1 aus der polnischen Produktion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mi-1-JH01.jpg|mini|Mi-1M mit externer Krankenkabine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mil Mi-1 Risszeichnung.png|mini|Mil Mi-1, Risszeichnung]]&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Standardversion SM-1 !! Schulversion Mi-1MU !! Sanitätsversion Mi-1M&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1 || 2 || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 2 || – || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rumpflänge&amp;lt;br /&amp;gt;(Länge über alles) || 12,10&amp;lt;br /&amp;gt;(16,95&amp;amp;nbsp;m) || 12,08&amp;lt;br /&amp;gt;(16,97&amp;amp;nbsp;m) || 12,08&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;br /&amp;gt;(17,50&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || colspan=3 style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3,30 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rotorkreis-&amp;lt;br /&amp;gt;durchmesser || 14,30 m || 14,34 m || 14,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heckrotorkreis-&amp;lt;br /&amp;gt;durchmesser || colspan=3 style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 1798 kg || 1785 kg || 1919 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 2265 kg || 2210 kg || 2414 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb || colspan=3 style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ein 7-Zylinder-Sternmotor &amp;#039;&amp;#039;AI-26W&amp;#039;&amp;#039; mit {{PS2kW|570}} Startleistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 170 km/h || 185 km/h || 195 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marschgeschwindigkeit || 130 km/h || 145 km/h || 150 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf&amp;lt;br /&amp;gt;1000 m || 4,5 min || 4,2 min || 5 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| praktische Gipfelhöhe || colspan=3 style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 380 km || || 300 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 188 min || 195 min || 180 min&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hubschraubertypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jörg Mückler&lt;br /&gt;
   |Titel=Mil seit 1948&lt;br /&gt;
   |Reihe=Typenkompass&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-613-04098-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=10–13}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joachim Schreiber&lt;br /&gt;
   |Titel=Militärflugzeuge des Kalten Krieges, Band 1 (1945–1955)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2024&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-613-04570-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=126}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Nikolai Jakubowitsch&lt;br /&gt;
   |Titel=Mil Mi-1 – Kleiner Flitzer&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Klassiker der Luftfahrt]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Motor Presse Stuttgart|Motor Presse]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISSN=1860-0654&lt;br /&gt;
   |Seiten=30–33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mil Mi-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mil Mi 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehrzweckhubschrauber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mil|#:1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der NVA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1948]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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