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	<title>Mikwe (Busenberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:46:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikwe_(Busenberg)&amp;diff=1270556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Geographische Lage */</title>
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		<updated>2026-02-12T11:08:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographische Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Mikwe Busenberg&lt;br /&gt;
| BILD             = C47-Busenberg-2007-Mikwe-025.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE      = 300px&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Aufnahme 2007 (vor Abriss 2017)&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Busenberg]]&lt;br /&gt;
| BAUHERRIN        = Jüdische Gemeinde Busenberg&lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = eingeschossiges [[Fachwerkhaus]] mit [[Satteldach]]&lt;br /&gt;
| BAUZEIT          = Anfang des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
| ABRISS           = 2017&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 5&lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = 28&lt;br /&gt;
| LÄNGE            = 7&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 49.12993&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 7.829768&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-RP&lt;br /&gt;
| GEO-HÖHE         = &lt;br /&gt;
| KARTE            = ja&lt;br /&gt;
| KARTE2           = &lt;br /&gt;
| KARTE2-TEXT      = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = • Bei Abriss einzige erhaltene Mikwe in der Pfalz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikwe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] Ortsgemeinde [[Busenberg]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] war ein Haus, das früher ein [[Mikwe|rituelles Tauchbad]] für [[Judentum|Juden]] beherbergte. Das Gebäude wurde, nachdem es in Privateigentum gelangt war, zu einem kleinen Wohnhaus umgestaltet und war bis 2017 in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] das einzige noch existierende ehemalige Mikwehaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;otmar-weber&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otmar Weber |Titel=Judentum im Wasgau |TitelErg=Erhaltenswerte jüdische Kulturdenkmäler im Wasgau |Datum=2006 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2008-03-01&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Schmalenberg |Titel=Reiches jüdisches Erbe |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen |Datum=2008-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da es mangels Pflege baufällig geworden war und nicht unter [[Denkmalschutz]] stand, wurde es im Oktober 2017 abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2017-10-23&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=ne/tre (Autorenkürzel) |Titel=Letztes Mikwe-Haus abgerissen |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]], Südwestdeutsche Zeitung |Nummer=246 |Ort=Ludwigshafen |Datum=2017-10-23 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das einstige Judenbad in der Talstraße 8 stand im Ortszentrum&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; auf einer Höhe von {{Höhe|236|DE-NHN|link=1}} am Hang unterhalb der heutigen [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;427]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;christen-und-juden.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.christen-und-juden.de/html/projektBUS.htm |titel=Überreste jüdischen Lebens in Busenberg |hrsg=Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz |datum=2006 |abruf=2017-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Dorf als Durchgangsstraße von [[Hinterweidenthal]] über [[Bad Bergzabern]] bis nach [[Kandel (Pfalz)|Kandel]] quert. Das benötigte Wasser stammte aus einer [[Grundwasser]]&amp;amp;shy;[[quelle]], die zeitgenössischen Berichten&amp;lt;ref name=&amp;quot;landkomm-ps&amp;quot;&amp;gt;[[Königreich Bayern|Königlich-bayerisches]] [[Landkommissariat Pirmasens]], Akten im [[Archivsparten#Kommunalarchive|Archiv]] der Stadt [[Pirmasens]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zufolge in unmittelbarer Nähe, vermutlich sogar innerhalb des Gebäudes auf demselben Grundstück lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Mikwe auf der Südseite der Talstraße stand früher die jüdische Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Das eingeschossige [[Fachwerkhaus]] mit [[Satteldach]] lag in Nord-Süd-Richtung [[Dachtraufe|traufständig]] an der Straße und verfügte über einen ungefähr 60&amp;amp;nbsp;cm hohen [[Sandstein]]&amp;amp;shy;sockel. Die Grundfläche betrug etwa 7&amp;amp;nbsp;× 4&amp;amp;nbsp;m. Die Eingangstür wurde über eine dreistufige Sandsteintreppe von der Straße her erreicht. Das Gebäude enthielt zu seiner Zeit als Mikwe nur einen einzigen Raum, in dessen eingetiefter Mitte sich eine gemauerte Wanne befand. Dort fanden die [[Tevila|rituellen Waschungen]] statt. Die Vertiefung wurde später verfüllt, um einen ebenen Fußboden zu schaffen. Es wird angenommen, dass sich darunter noch die Reste der Wanne befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude war jahrelang unbewohnt; es wirkte ungepflegt, der bauliche Zustand war sehr schlecht. In der ersten Hälfte der 2010er Jahre wurde es notdürftig renoviert und war für einige Jahre wieder bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Busenberg-Judenfriedhof-02.jpg|mini|links|Jüdischer Friedhof Busenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikwe wurde in Busenberg zu Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet, als offenbar die ersten Juden in den [[Wasgau]]&amp;amp;shy;ort kamen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Busenberg zu einem der Zentren des Judentums in der [[Landkreis Südwestpfalz|Südwest-]] und [[Südpfalz]]. 1824 wurde ein großer [[Jüdischer Friedhof Busenberg|jüdischer Friedhof]] angelegt. In den 1880er Jahren erreichte die jüdische Gemeinde mit 31&amp;amp;nbsp;Familien und 170&amp;amp;nbsp;Personen ihren zahlenmäßigen Höchststand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach dem Bau der Mikwe wurden, bedingt durch das Anwachsen der Bevölkerungszahl hundert Jahre nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], in der Umgebung auch vermehrt Abtritte, Dunggruben und Schweineställe errichtet. Die ungefassten und ungeklärten Abwässer traten ins Grundwasser über und verunreinigten es. Damit erwuchsen der Mikwe erhebliche [[Hygiene|hygienische]] Probleme. Deshalb sollte die Anlage gemäß einer behördlichen Verfügung vom 17.&amp;amp;nbsp;November 1859&amp;lt;ref name=&amp;quot;landkomm-ps&amp;quot; /&amp;gt; gesundheitspolizeilich geschlossen werden. Der Vollzug der Schließung konnte durch Einsprüche des Synagogenausschusses und ein neutrales Gutachten immer wieder hinausgezögert werden; entsprechende Akten&amp;lt;ref name=&amp;quot;landkomm-ps&amp;quot; /&amp;gt; aus den Jahren 1864/65 sind erhalten, ohne dass daraus ein Ende der Angelegenheit ersichtlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im letzten Drittel des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war die Mikwe noch in Gebrauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;otmar-weber&amp;quot; /&amp;gt; Gegen Ende des Jahrhunderts wurde sie endgültig aufgegeben und anschließend zu dem kleinen Wohnhaus umgebaut, das 2017 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rand der Talstraße, gegenüber der ehemaligen Mikwe und vor dem Grundstück, auf dem früher die jüdische Schule stand, verlegte der Kölner Künstler [[Gunter Demnig]] am 21.&amp;amp;nbsp;November 2007 drei [[Stolpersteine]] für in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] deportierte Juden, der [[Pfälzer Mundartdichter]] Albert H. Keil aus Dirmstein trug dazu Texte aus seinem Auftritt „Kultur gegen rechte Gewalt“ vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otmar Weber |Titel=Judentum im Wasgau |TitelErg=Erhaltenswerte jüdische Kulturdenkmäler im Wasgau |Hrsg=[[Verbandsgemeinde Dahner Felsenland]] |Ort=Dahn |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=27&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=414630&amp;amp;y=5442559&amp;amp;marker Ehemaliger Standort der Mikwe] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 2. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikwe in Deutschland|Busenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Busenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Busenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkgebäude in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Wasgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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