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	<title>Mikwe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:38:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikwe&amp;diff=74178&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-30033-6: /* Aktuelle Situation in Deutschland */</title>
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		<updated>2026-01-14T18:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aktuelle Situation in Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Judenbad Speyer 6 View from the first room down.jpg|mini|Becken der Mikwe im [[Judenhof Speyer]], erbaut um 1128]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MikweSpeyerModell.jpg|mini|Modell der Mikwe im Judenhof Speyer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikwe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מִקְוֶה&amp;amp;lrm;}} oder {{he|מקווה&amp;amp;lrm;}}, [[Plural|Mehrzahl]] {{he|מִקְוֶוֹת&amp;amp;lrm;}} oder {{he|מִקְוָאות&amp;amp;lrm;}} &amp;#039;&amp;#039;Mikwaot&amp;#039;&amp;#039;; von {{he|קוה&amp;amp;lrm;}} „zusammenfließen“), deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Judenbad&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet im [[Judentum]] das Tauchbad, dessen [[Wasser]] der Erlangung [[Tevila|ritueller Reinheit]] durch [[Untertauchen (Religion)|Untertauchen]] dient. Die dadurch erreichte [[Hygiene]] war ein gesundheitlich positiver Nebeneffekt. Eine Mikwe dient – durch Untertauchen in entsprechendes Wasser – der rituellen Reinigung von Personen und Gegenständen, die im [[Jüdische Religion|religiösen]] Sinne [[Tame (Hebräisch)|„unrein“]] geworden sind oder die sich noch nicht in einem Zustand der „spirituellen Reinheit“ befinden.&lt;br /&gt;
== Funktion im religiös-kultischen Kontext ==&lt;br /&gt;
Durch den Vorgang der [[Tevilah]], ({{heS|טבילה&amp;amp;lrm;}}) dem Untertauchen, in das ‚lebendige Wasser‘ ({{heS|מַיִם חַיִּים&amp;amp;lrm;|mayim chayyim}}), als den Akt der Reinigung in der Mikwe, transformiert sich der Mensch vom Zustand der [[Tame (Hebräisch)|Tum’ah]], ({{heS|טומאה&amp;amp;lrm;}}) oder Unreinheit in den Zustand der Taharah ({{heS|טהרה&amp;amp;lrm;}}), der rituellen Reinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituelle Reinheit (taharah) ist nicht Ausdruck von „Wert oder Würde“, sondern ein Mittel, um den Menschen in eine Haltung zu versetzen, die dem Heiligen angemessen ist; im Sinne einer „spirituellen Transformation“. Dadurch wird der Kontakt mit Gott „bewusst“ gestaltet und bestimmte heilige Handlungen erst korrekt ausführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hat nach [[Ina Willi-Plein]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ina Willi-Plein]]: &amp;#039;&amp;#039;Opfer und Sühne.&amp;#039;&amp;#039; S. 278 [[Walter Dietrich (Theologe)|Walter Dietrich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der hebräischen Bibel. Umfeld, Inhalte, Grundthemen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflg., Kohlhammer Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-039323-3, S. 276–289&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Begriffspaar]] nichts mit Vorstellungen von „sauber“ und „schmutzig“ zu tun, ist dementsprechend nicht mit einem [[Tadel]] verbunden. Eine Kontamination mit Unreinheit muss vermieden oder eben behoben werden, nur dadurch kann JHWHs Anwesenheit im Raum des Heiligen erlebbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch muss zwischen dem vor-rabbinischen Judentum („Jerusalemer Tempelzeit“) und dem sich konsolidierenden rabbinischen Judentum (nach 70 n. Chr.) unterschieden werden. In der ersten Epoche war die Reinheit (taharah) nötig für den Zugang zum Tempel, dem Darbringen von Opfermaterie und den heiligen Speisen. Die Mikwe diente vor allem dem Tempelkult.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zentralratderjuden.de/judentum/riten-gebraeuche/mikwa-ein-symbol-der-neugeburt/ &amp;#039;&amp;#039;Mikwa. Ein Symbol der Neugeburt. Die Mikwa ist ein sog. Ritualbad oder Tauchbad und dient der rituellen Reinigung.&amp;#039;&amp;#039;] Der Zentralrat der Juden in Deutschland, auf zentralratderjuden.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Tempel akzentuierte sich die Reinheit vor allem in den Familienreinheitsgesetzen (Ehe, [[Nidda (Judentum)|Nidah]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Lev|15}}, Ausscheidungen, Menstruation; {{B|Lev|16}}, [[Versöhnungstag]]; {{B|Num|19}}, Reinigung nach [[Leiche]]nkontakt&amp;lt;/ref&amp;gt;) und bei [[Konversion (Judentum)|Konversionen]] wichtig. Der Fokus verlagerte sich von Tempelkult auf das Leben in der jüdischen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
Funktion: Früher Tempelzugang, später Familienreinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöser Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Für die [[jüdische Religion]], wie sie in der [[Tora]] bzw. im [[Talmud]] fundiert ist, wird in der „handlungsbegleiteten Welt“ zwischen der „[[Rituelle Reinheit|Reinheit]]“ ({{heS|טהר&amp;amp;lrm;}} „rein“) und der „Unreinheit“ ({{heS|טמא&amp;amp;lrm;}}, „unrein“) unterschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Simone Paganini, Boris Repschinski: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität und Diskontinuität in der Reinheitsthematik vom Judentum des Zweiten Tempels zum Neuen Testament.&amp;#039;&amp;#039; [[Zeitschrift für katholische Theologie]] Vol. 134, No. 4, Synagoge und Kirchen (2012), S. 449–470&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Beate Ego]]: &amp;#039;&amp;#039;Reinheit / Unreinheit / Reinigung (AT).&amp;#039;&amp;#039; Erstellt: April 2007, auf bibelwissenschaft.de [https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/reinheit-unreinheit-reinigung-at/ch/be61b91055d14fe63f39b53d34b8e22c/ bibelwissenschaft.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im jüdisch-religiösen Kontext führen bestimmte Handlungen, Gegenstände oder Zustände zu der [[Vorstellung]] von „Unreinheit“, die dann einerseits eine Teilnahme am [[Kult]] oder am Leben in der Gemeinschaft verhindern. Der Zustand der rituellen Reinheit ist gleichzeitig eine Voraussetzung für die Kommunikation mit dem „Ewigen“ ([[JHWH]]), es ist der Zustand eines Menschen, dass er dem „Ewigen“ nahekommen kann.&lt;br /&gt;
Die rituelle Reinigung konnte bis zur Zerstörung des [[Jerusalemer Tempel|Tempels]] durch kultische Handlungen ([[Opfer (Religion)#Opfer im Judentum|Opfergaben]]) stattfinden, heute auch durch Untertauchen oder Waschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Modern mikveh.PNG|mini|Schema einer modernen Mikwe, ([[Schnittzeichnung]]), Bezeichnungen in [[Englische Sprache|Englisch]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Mikwe-Anlage gelten besondere Regeln, so muss sie sieben Stufen haben, die hinab ins Wasser führen, sowie ein Mindestfassungsvermögen von etwas mehr als 500 Litern. Für den korrekten Vollzug der tewilah ({{heS|טְבִילָה&amp;amp;lrm;|[[Tevilah]]|de=Untertauchen}}) beträgt das benötigte Wasservolumen idealerweise 800 Liter. Das Wasser muss „lebendiges Wasser“ ({{heS|מים חיים&amp;amp;lrm;|majim chajim}}), also lebendiges, fließendes Wasser sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Rahel R. Wasserfall (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Women and Water: Menstruation in Jewish Life and Law.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Brandeis Series on Jewish Women&amp;#039;&amp;#039;) Brandeis University Press, Hanover/London 1999, ISBN 0-87451-960-8, S. 264 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses muss aus „natürlichen Quellen“ entstammen, wie es etwa bei Fluss-, Regen- oder Meerwasser der Fall ist. Es darf nicht gepumpt oder geschöpft worden sein. Daher wurden vielerorts Grundwassermikwaot gebaut, die meist unter der Erde auf der Höhe des lokalen [[Grundwasser]]&amp;amp;shy;spiegels lagen. In der Neuzeit wird oft auch aufgefangenes [[Regenwasser]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Früher gehörte zu jeder jüdischen Gemeinde ein rituelles Tauchbad. Im Jahr 2020 wurde in [[Jerusalem]]s Ortsteil [[Getsemani|Gethsemane]] eine Mikwe entdeckt, die schon zu Zeiten [[Jesus|Jesu]] existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Tagesspiegel, 22. Dez. 2020: [https://www.tagesspiegel.de/wissen/archaeologie-in-jerusalem-2000-jahre-alte-mikwe-und-byzantinische-kirche-im-garten-gethsemane-entdeckt/26741800.html 2000 Jahre alte Mikwe und byzantinische Kirche im (oder am) Garten Gethsemane entdeckt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hann Münden Mikwe Kellergewölbe Strasse Hinter der Stadtmauer.jpg|mini|Etwa 3 m tiefe Mikwe der früheren [[Geschichte der Juden in Hann. Münden|jüdischen Gemeinde Hannoversch Münden]] im Tonnengewölbe unter einem Fachwerkhaus]]&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] lassen sich noch an über 400 Orten –&amp;amp;nbsp;beispielsweise in [[Mikwe (Andernach)|Andernach]], [[Mikwe in Friedberg (Hessen)|Friedberg (Hessen)]], [[Mikwe (Erfurt)|Erfurt]], [[Kölner Mikwe|Köln]], [[Petershagen-Kernstadt#Ehemaliges jüdisches Schulhaus|Petershagen]], [[Mikwe von Sondershausen|Sondershausen]], [[Judenhof Speyer|Speyer]], [[Worms]]&amp;amp;nbsp;– Mikwaot nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in [[Rothenburg ob der Tauber]] entdeckte Mikwe ist Deutschlands einzige noch erhaltene [[mittelalter]]liche Anlage in einem auch aus dieser Epoche stammenden Gebäude. Sie stammt spätestens aus dem Jahr 1409.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radio8.de/rothenburg-sensation-in-der-judengasse-10-91986/ |titel=Rothenburg {{!}} Sensation in der Judengasse 10 |hrsg=www.radio8.de |datum=2019-06-26 |abruf=2020-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=BNZL_YNjiFI |titel=Ein Denkmal wird saniert: Trockenbau und ein archäologischer Fund {{!}} Wir in Bayern {{!}} BR |uploader=Bayerischer Rundfunk |upload=2023-07-20 |time=219}} Video über die Mikwe im Gebäude der Judengasse 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mikwe in [[Rotenburg an der Fulda]] wurden neben einem neuzeitlichen Badebassin (1835/1925) ein Grundwassertauchbad aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und ein separater Schacht zum &amp;#039;&amp;#039;Toweln&amp;#039;&amp;#039; (rituellen Eintauchen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.talmud.de/tlmd/was-ist-eine-mikwe/ Talmud.de &amp;quot;Was ist eine Mikwe?&amp;quot;], Abruf am 1. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; von Küchengeräten gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nuhn&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Nuhn: &amp;#039;&amp;#039;Die Rotenburger Mikwe. Kulturdenkmal und Zeugnis der Vielfalt jüdischen Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Verlag AG Spurensuche, Rotenburg an der Fulda 2006, ISBN 3-933734-11-8. [http://mikwe.hassia-judaica.de/uploads/media/Mikwe_ebook.pdf E-Book] (PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von mehreren erhaltenen Mikwaot in [[Fürth]], das auch „fränkisches Jerusalem“ genannt wurde, ist im [[Jüdisches Museum Franken|Jüdischen Museum Franken]] zu besichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Purin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Museum Franken. Fürth &amp;amp; Schnaittach.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1999, ISBN 3-7913-2205-2, S.&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;br /&amp;gt;Katrin Bielfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Fürth. Jahrhundertelang eine Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Sandberg Verlag, Nürnberg 2005, ISBN 3-930699-44-3, S.&amp;amp;nbsp;16&amp;amp;nbsp;f. und 24&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Kirchheim (Unterfranken)]], in dem vom 16. Jahrhundert bis 1908 eine kleine jüdische Landgemeinde bestand, wurde 1993 in einem 1667 erbauten Haus eine Mikwe entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/kirchheim_ufr_synagoge.htm Joachim Braun (Mitarbeit), Artikel zur Geschichte der jüdischen Gemeinde, zu Synagoge und zur Entdeckung der Mikwe. Hier auch Literatur und Links zum Thema.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kellermikwe aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die in [[Sondershausen]] gefunden wurde, gilt als eines der ältesten Zeugnisse des Judentums in [[Thüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; 2/2001, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2022 wurde bei Bauarbeiten in [[Chemnitz]] eine Mikwe aus der Zeit des 15. Jahrhunderts entdeckt. Diese gilt als erster archäologischer Fund einer Mikwe in Sachsen. Sie soll später, nach Abschluss der Bauarbeiten auf dem zentralen Johannisplatz, der Öffentlichkeit präsentiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chemnitz.de/chemnitz/de/unsere-stadt/geschichte/mikwe/index.html |titel=Historische Mikwe |hrsg=chemnitz.de |abruf=2023-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lisa Lamm |url=https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/02/historischer-fund-juedisches-tauchbad-in-chemnitz-ausgegraben |titel=Historischer Fund: Jüdisches Tauchbad in Chemnitz ausgegraben |werk=nationalgeographic.de |datum=2022-02-25 |abruf=2023-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Humberghaus]] in [[Dingden]] verfügt über eine Regenwasser-Mikwe, die von außen über eine Regenrinne gespeist wurde. Das Becken hat keinen Abfluss und ist original wasserdicht verputzt. Die Mikwe war privat errichtet worden, da die nächste Synagoge weit entfernt war. Das [[Rheinisches Amt für Denkmalpflege|Rheinische Denkmalamt]] urteilt: „Von besonderer bauhistorischer Bedeutung ist der Befund einer Mikwe.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachterin Julia Baumann, 3. November 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.talmud.de/tlmd/mikwe-das-eintauchen-in-lebendiges-wasser Über die verschiedenen Arten von Wasser] in der Mikwe und warum es ggf. keinen Abfluss gibt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gerieten die sowohl jüdischen als auch die [[Untertauchen (Religion)|christlichen Tauchbäder]] in den Blickpunkt der Behörden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolph-Christian-Heinrich Henke |Titel=Zeitschrift für die Staatsarzneikunde. Hrsg. von Adolph (Christian Heinrich) Henke |Verlag=Palm und Enke |Datum=1830 |Seiten=274ff. |Online=https://www.google.de/books/edition/Zeitschrift_f%C3%BCr_die_Staatsarzneikunde_H/TA9PAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=moritz+mombert&amp;amp;pg=PA274&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auslöser war eine Schrift des jüdischen Arztes Moritz Mombert, in der die mangelnde Sauberkeit und die geringe Temperatur von „Kellerquellenbädern“ als angebliche Krankheitsquelle benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11714540?page=52,53 |titel=&amp;#039;Das gesetzlich verordnete Kellerquellenbad der Israelitinnen&amp;#039; - Digitalisat {{!}} MDZ |seiten=42ff. |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte in der Folge vielerorts zur Forderung nach neuen und beheizbaren Tauchbädern.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Blum, Dieter Gottschaltk D.Herbert May, Sakia Müller, in Fränkisches Freilichtmuseum Bad Windsheim, Synagoge aus Allersheim, Exponat Mikwe in den Kellerräumen, Exponaterläuterungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Désirée Schostak |Titel=Der Weg der Mikwe in die Moderne: Ritualbäder der Emanzipationszeit im Spannungsfeld von öffentlicher Wahrnehmung und jüdischem Selbstverständnis |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Datum=2022 |ISBN=978-3-647-56059-5 |Seiten=169 |Online=https://www.google.de/books/edition/Der_Weg_der_Mikwe_die_Moderne/AcXkEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=moritz+mombert&amp;amp;pg=PA169&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften und Brauchtum ==&lt;br /&gt;
=== Orthodoxes, konservatives und liberales Judentum ===&lt;br /&gt;
Im [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] und [[Konservatives Judentum|konservativen]] Judentum ist der Besuch der Mikwe vorgeschrieben, wenn eine verheiratete Frau ihre [[Menstruation]] oder eine [[Entbindung]] hinter sich hat. Den ersten Besuch in der Mikwe absolviert die Frau als Braut, meistens am Vorabend des Hochzeitstages. Dieses Ereignis feiert sie traditionell mit Freundinnen und weiblichen Mitgliedern der Familie. Das Gebot „Nidda we’ Twila“ (Trennungszeit und Untertauchen in der Mikwe) gilt, bevor eine jüdische Frau Verkehr mit einem Mann hat oder haben will –&amp;amp;nbsp;unabhängig vom Status der Beziehung. Jenseits der [[Menopause]] muss die Mikwe nicht mehr monatlich aufgesucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Untertauchen in der Mikwe ist für eine [[Konversion (Judentum)|Konversion zum Judentum]] der orthodoxen, konservativen und liberalen Richtung sowohl für Männer als auch für Frauen Bedingung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der rituellen Reinigung darf nichts Fremdes am Körper sein, den vollständigen Kontakt des Wassers mit dem Körper darf nichts verhindern. So sind jegliche Art von [[Bekleidung]] und auch [[Schmuck]], [[Lippenstift]], [[Nagellack]] und Ähnliches vor dem Baden abzulegen. Ebenso ist eine vorherige Körperreinigung unerlässlich. Es muss darauf geachtet werden, dass der gesamte Körper mitsamt den Haaren untergetaucht wird. Den Vorgang des vollständigen Untertauchens bezeichnet man als [[Tevila|&amp;#039;&amp;#039;Tewila&amp;#039;&amp;#039;]] oder &amp;#039;&amp;#039;Twila&amp;#039;&amp;#039; (hebr. טְבִילָה).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Sofer]] (Schreiber religiöser Schriften) ist verpflichtet, sich durch Untertauchen in der Mikwe in einen Zustand vollständiger ritueller Reinheit zu versetzen, bevor er in einer [[Tora]]rolle den Gottesnamen schreibt. Ansonsten ist der Besuch der Mikwe nur noch für Frauen vorgeschrieben. Im [[Ultraorthodoxes Judentum|ultraorthodoxen Judentum]] wird die Mikwe jedoch teilweise auch von Männern vor Beginn des [[Schabbat]]s oder von Feiertagen, besonders vor dem [[Jom Kippur|Versöhnungstag]], zum Untertauchen benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.de.chabad.org/library/article.asp?AID=469278 &amp;#039;&amp;#039;Gehen Männer ebenfalls zur Mikwah?&amp;#039;&amp;#039;] Chabad.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird die Mikwe zum Toweln von Geschirr (Tewilat Kelim) vor der ersten Benutzung verwendet. Allerdings erfolgt dies üblicherweise in einem gesonderten Becken. Im orthodoxen Judentum ist das Eintauchen von Glas- und Metallwaren vor dem ersten Gebrauch Voraussetzung für die Zubereitung und den Genuss [[Jüdische Speisegesetze|koscheren Essens]]. Ist keine Mikwe vorhanden, kann die Pflicht zum Untertauchen auch im Meer, in einem See, einem Fluss oder einem tieferen Bach erfüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet die Pflicht zum Untertauchen, der Tevila ({{heS|טְבִילָה&amp;amp;lrm;|ṭəḇîlâ}}), das Eintauchen des gesamten Körpers zum Zwecke der rituellen Reinheit, Tahor ({{heS|טהור&amp;amp;lrm;|tahor}}) hat eine höhere Wertigkeit und ist nicht auf ein etwa gemauertes Tauchbecken angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rituelle Reinheit kann wiedererlangt werden durch das Eintauchen in „lebendiges Wasser“. „Natürlich vorkommendes lebendiges Wasser“ ist Wasser, das aus den Quellen der Tiefe kommt und dahin fließt; diese Art von lebendigem Wasser wird Quelle oder Ma&amp;#039;ayan ({{heS|מעיין&amp;amp;lrm;}}) genannt. Es sind die Bäche und Flüsse, ein See, durch den sie hindurchfließen, das mit ihnen in Verbindung stehende Grundwasser und letztlich auch das Meer. Solche Wasseransammlungen werden Miqweh ({{heS|מקוה&amp;amp;lrm;}}) genannt. Es ist aber möglich, dieses natürlich vorkommende lebendige Wasser artifiziell zu bevorraten, etwa in einem [[#Technische Voraussetzungen|gemauerten Tauchbecken]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Rosenkranz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mikwe – Das Eintauchen in lebendiges Wasser.&amp;#039;&amp;#039; 31. März 2014 – 29 Adar II 5774, auf talmud.de [https://www.talmud.de/tlmd/mikwe-das-eintauchen-in-lebendiges-wasser/ talmud.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Eintauchen sind alle Gegenstände zu [[Jüdische Speisegesetze|kaschern]] sowie alle Etiketten, Klebstoffe, Rostspuren, Unreinheiten oder Essensreste zu entfernen. Die Vorschriften für die Durchführung sind sehr detailliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aryeh Citron |url=https://de.chabad.org/parshah/article_cdo/aid/2208214/jewish/Das-Eintauchen-von-Gefen-Tewilat-Kelim.htm |titel=Das Eintauchen von Gefäßen (Tewilat Kelim) |werk=de.chabad.org |hrsg= |abruf=2025-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als rituell unrein gelten nach jüdischer Tradition zum Beispiel [[Leichnam|Tote]]. Wer mit einem Toten in Berührung kommt, wird dadurch unrein und musste sich zur Zeit des [[Tempel in Jerusalem|Tempels in Jerusalem]] von dieser Unreinheit reinigen („[[Rote Kuh]]“). Auch gewisse [[Körperflüssigkeit]]en verursachen rituelle Unreinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformjudentum ===&lt;br /&gt;
Obwohl der Besuch der Mikwe im konservativen und liberalen Judentum für Frauen vorgeschrieben ist, wird das Gebot praktisch nur von strikt [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] Frauen befolgt. In jüngster Zeit gibt es Anstrengungen, den Besuch der Mikwe auch unter nicht streng religiösen Frauen zu propagieren&amp;amp;nbsp;– selbst im [[Reformjudentum]] amerikanischer Prägung, das traditionell keine Mikwe kennt.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Elisheva Fonrobert: [http://bet-debora.de/2001/juedische-familie/fonrobert.htm &amp;#039;&amp;#039;Eine Mikwe für Feministinnen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; So werden neue, nicht in der [[Halacha]] begründete Verwendungen der Mikwe geschaffen, was mancherorts zum Bau von neuen Mikwaot führt.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Baskin, Shimon Gibson und David Kotlar: &amp;#039;&amp;#039;Mikveh&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Berenbaum und Fred Skolnik (Hrsg.): [[Encyclopaedia Judaica]]. Band 14, 2. Ausgabe, Macmillan Reference USA, Detroit 2007, S. 225–230 [http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/judaica/ejud_0002_0014_0_13881.html online]. Jewish Virtual Library ({{enS}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple Beth-El (Birmingham) mikveh.jpg|mini|Moderne Mikwe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikveh.jpg|mini|Exemplarisches Bild einer modernen Mikwe, in der [[Synagoge zum Weißen Storch|Pod Białym Bocianem]] Synagoge in [[Wrocław]], mit einer Rohrzuleitung des „lebendigen, fließenden Wassers“ (hebräisch מים חיים majim chajim) ]]&lt;br /&gt;
Die Mikwen sind moderne beheizte Badeanlagen, von denen es in den über 100 jüdischen Gemeinden Deutschlands gegenwärtig knapp 30 gibt. In [[Berlin]] existieren drei funktionierende Mikwen, eine im Chabad-Haus, eine neben der orthodoxen Synagoge in der Joachimsthaler Straße (bei der das Wasser aus 42&amp;amp;nbsp;m Tiefe heraufgepumpt wird) und eine in der Oranienburger Straße (die ihr Wasser aus einem Wassertank auf dem Dach erhält).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chabadberlin.de/templates/articlecco_cdo/aid/776750 Donig Mikva]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin-judentum.de/mikwe/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Mikveh&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in jüngerer Zeit neu errichteten Synagogen und Gemeindezentren haben meist auch ein Tauchbad. In [[Bad Segeberg]] in [[Schleswig-Holstein]], mit einer jüdischen Gemeinde von 150&amp;amp;nbsp;Mitgliedern, besteht seit 2002 eine Synagoge mit einer Mikwe. Ermöglicht wurde der Bau durch die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung „Holsteins Herz“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holsteinsherz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.holsteinsherz.de/projects/7 |titel=Jüdisches Gemeindezentrum Lohmühle |hrsg=Stiftung Holsteins Herz |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070914001940/http://www.holsteinsherz.de/projects/7 |archiv-datum=2007-09-14 |abruf=2011-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Betrieben wird die Mikwe nicht mit Grund-, sondern mit Regenwasser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvjgsh&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lvjgsh.de/html/mikwe.html |titel=Mikwe in Bad Segeberg |hrsg=Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100209042251/http://www.lvjgsh.de/html/mikwe.html |archiv-datum=2010-02-09 |abruf=2011-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Konstanz]], wo früher die Gemeindemitglieder den [[Bodensee]] für ihre Ritualtauchbäder nutzten, wurde im Sommer 2008 eine Mikwe eingeweiht. Der 300.000 Euro teure Bau wurde privat finanziert. Das Wasser kommt aus einem Auffangbecken für Regenwasser auf dem Dach des Gebäudes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zentralratdjuden.de/de/article/1953.html?sstr=Mikwe &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Gemeinde weiht ihre neue Mikwe&amp;#039;&amp;#039;.] Zentralrat der Juden in Deutschland.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Thea Altaras]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gabriele Klempert, Hans-Curt Köster&lt;br /&gt;
   |Titel=Synagogen und jüdische Rituelle Tauchbäder in Hessen. Was geschah seit 1945? Eine Dokumentation und Analyse aus allen 264 hessischen Orten, deren Synagogenbauten die Pogromnacht 1938 und den Zweiten Weltkrieg überstanden: 276 architektonische Beschreibungen und Bauhistorien&lt;br /&gt;
   |Verlag=Die Blauen Bücher&lt;br /&gt;
   |Ort=Königstein im Taunus&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7845-7794-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=31–59&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Grundsätzliches zu Mikwa’ot, aus dem Nachlass}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Guttkuhn&lt;br /&gt;
   |Titel=Zores um eine Mikwe. Wie die jüdische Gemeinde Lübeck 1852 einen Rechtsstreit um den Betrieb ihres Ritualbades gewann&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Jüdische Allgemeine|Allgemeine Jüdische Wochenzeitung]]&lt;br /&gt;
   |Band=Jahrgang 51&lt;br /&gt;
   |Nummer=18&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1996-09-05}}&lt;br /&gt;
* Katrin Keßler: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Ritualbäder in Deutschland. Typologie und Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[INSITU (Zeitschrift)|INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 7, 2/2015, S. 197–212.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heinrich Nuhn (Historiker)|Heinrich Nuhn]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Rotenburger Mikwe. Kulturdenkmal und Zeugnis der Vielfalt jüdischen Lebens&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag AG Spurensuche&lt;br /&gt;
   |Ort=Rotenburg an der Fulda&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-933734-11-8&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Mit einem Nachwort von Avital ben-Chorin (geb. Erika Fackenheim) und Erläuterungen von Martin Schaub zu seiner Mose-Skulptur&lt;br /&gt;
   |Online=[http://mikwe.hassia-judaica.de/uploads/media/Mikwe_ebook.pdf mikwe.hassia-judaica.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=3000}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Ernst Seidl (Kunsthistoriker)|Ernst Seidl]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Mikwe&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Lexikon der Bautypen. Funktionen und Formen der Architektur&lt;br /&gt;
   |Verlag=Philipp Reclam jun.&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-15-010572-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sylvia Seifert&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kätzel/Schrott&lt;br /&gt;
   |Titel=Einblicke in das Leben jüdischer Frauen in Regensburg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Regensburger Frauenspuren. Eine historische Entdeckungsreise&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pustet&lt;br /&gt;
   |Ort=Regensburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1995}}&lt;br /&gt;
* Jüdisches Museum Franken, Jüdisches Museum Frankfurt am Main, Jüdisches Museum Hohenems und Jüdisches Museum Wien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ganz rein! Jüdische Ritualbäder. Fotografien von Peter Seidel.&amp;#039;&amp;#039; Mit Beiträgen von [[Felicitas Heimann-Jelinek]], Gail Levin, Gerhard Milchram, [[Hannes Sulzenbacher]] und [[Annette Weber (Kunsthistorikerin)|Annette Weber]]. Holzhausen Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-85493-172-0.&lt;br /&gt;
* [[Georg Heuberger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mikwe. Geschichte und Architektur jüdischer Ritualbäder in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Jüdisches Museum der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt 1992, ISBN 3-9802125-2-1.&lt;br /&gt;
* Neta Bodner: &amp;#039;&amp;#039;Jewish Ritual Baths Immersion and Spiritual Renewal in the Medieval City.&amp;#039;&amp;#039; In Elisheva Baumgarten, Ido Noy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In and Out, Between and Beyond: Jewish Daily Life in Medieval Europe.&amp;#039;&amp;#039; The Max and Iris Stern Gallery, Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem 2021, auf beyond-the-elite.huji.ac.il [https://beyond-the-elite.huji.ac.il/sites/default/files/beyond-the-elite/files/neta_article.pdf beyond-the-elite.huji.ac.il]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mikvaot}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hagalil.com/judentum/torah/rabbi-waskow/reinheit.htm Tahara, Tumah und Mikvvah: Erläuterungen im Kontext ritueller Reinheitsgebote]&lt;br /&gt;
* [http://www.synagoge-karlsruhe.de/library/article_cdo/aid/524426/jewish/Mikwe.htm Jüdisches Bildungszentrum Baden: &amp;#039;&amp;#039;Mikwe - Familienreinheit&amp;#039;&amp;#039;. Reinigende Wasser]&lt;br /&gt;
* Bettina Dyttrich: [http://www.woz.ch/artikel/2010/nr25/leben/19462.html Die Mikwe. Wen das lebendige Wasser belebt.] WOZ, 24. Juni 2010&lt;br /&gt;
* [http://dfg-science-tv.de/de/projekte/rituale/2011-05-25 Reinheitsrituale im mittelalterlichen Judentum] DFG Science TV&lt;br /&gt;
* Evyatar Marienberg: [https://davidkultur.at/artikel/aufklarung-als-innerjudische-herausforderung &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung als innerjüdische Herausforderung. Rabbi Moses Schreiber, „häretische jüdische Ärzte“ und Ritualbäder.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;DAVID: Jüdische Kulturzeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 94 (Sep. 2012), S. 68–71.&lt;br /&gt;
* [https://www.n-tv.de/regionales/sachsen/Nach-Sensationsfund-Neue-Praesentation-zur-Chemnitzer-Mikwe-article25759486.html Chemnitzer Mikwe]&lt;br /&gt;
* Die Gläubigen begeben sich in die Mikwe und tauchen dort vollständig unter, wobei sich nichts Fremdes zwischen ihrem Körper und dem Wasser befinden darf, [https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/none/path/s9140f85ebecc91a8/image/iaa936efda715017b/version/1367594588/image.jpg Abbildung, auf image.jimcdn.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4295508-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikwe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halacha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badeanlagentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritus]]&lt;/div&gt;</summary>
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