<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikulov</id>
	<title>Mikulov - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikulov"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikulov&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T07:53:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikulov&amp;diff=259667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikulov&amp;diff=259667&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T12:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt im Okres Břeclav. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Mikulov (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Mikulov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Coat of arms of Mikulov (official).svg|111px|Wappen von Mikulov]]&lt;br /&gt;
| Land               = Mähren&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Břeclav&lt;br /&gt;
| Fläche             = 4532&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/obec/584649/Mikulov uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 242&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 584649&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 692 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Wien]] – [[Brünn]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Břeclav–Hrušovany nad Jevišovkou|Břeclav–Hrušovany nad Jevišovkou]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jitka Sobotková&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Náměstí 1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 692 01 Mikulov&lt;br /&gt;
| Website            = www.mikulov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/48/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/38/07/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Overview of Mikulov from Svatý Kopeček 2020 01.jpg|mini|Altstadt mit Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikulov02.jpg|mini|Stadtplatz mit [[Sgraffito]]haus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikulov03.jpg|mini|Stadtplatz mit Säule und den Zwillingstürmen der [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichstein]]-Gruftkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikulov zámek od zahrad 2.jpg|mini|[[Schloss Mikulov]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikulov radnice 2.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikulov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Nikolsburg&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der [[Jihomoravský kraj|Region Südmähren]] in Tschechien. Sie liegt unmittelbar an der Grenze zu [[Niederösterreich]]. Zwischen Mikulov und dem sieben Kilometer südlich gelegenen [[Drasenhofen]] in [[Österreich]] besteht ein [[Tschechische Grenzübergänge in die Nachbarstaaten|Grenzübergang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mikulov liegt zwischen dem [[Hügelland]] Pavlovské vrchy ([[Pavlovské vrchy|Pollauer Berge]]) und der [[Milovická pahorkatina]], auf seinem Gebiet gibt es einige [[Karst]]formationen mit der öffentlich zugänglichen [[Turold-Höhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Svatý kopeček u Mikulova]] (&amp;#039;&amp;#039;Heiliger Berg bei Nikolsburg&amp;#039;&amp;#039;) beginnt der seit 2010 ausgeschilderte [[Jakobsweg Weinviertel]], der als Teil der [[Via Francigena]] und der [[Via Slavica]] anzusehen ist und bis [[Krems an der Donau]] führt. Der zweieinhalb Kilometer südwestlich des Stadtzentrums gelegene [[Šibeník (Mikulov)|Šibeník]] (&amp;#039;&amp;#039;Galgenteich&amp;#039;&amp;#039;) ist der größte Fischteich im Landschaftsschutzgebiet [[Pálava]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Stadt Mikulov sind keine Ortsteile ausgewiesen. Grundsiedlungseinheiten sind Hliniště, Mikulov-střed, Na Mušlově, Na okraji, Pavlovská, Pod brněnskou silnicí, Pod Turoldem, Průmyslový obvod, Příkopy, Sídliště Hraničář, Svatý kopeček, Špičák, Turold, U bažantnice, U nádraží, Valtická, Vídeňská und Za tratí.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/zsj-obec/584649/Obec-Mikulov uir.cz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte (11.–13. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
Nikolsburg wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert zur Zeit der [[böhmische Mark|böhmischen Mark]] der [[Babenberger]] deutschsprachig besiedelt. Die bis 1945 dort gesprochene bairisch-österreichische [[Ui-Mundart]] mit ihren speziellen [[Bairische Kennwörter|Kennwörtern]] weist darauf hin, dass die Siedler aus dem österreichischen oder süddeutschen Raum stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Kleindienst: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsformen, bäuerliche Bau- und Sachkultur Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Zuckriegl: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der südmährischen Mundarten&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Verwendung in Sprache, Lied und Schrift. Eigenverlag. 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1182 wurde Mähren Markgrafschaft durch [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]]. Nach der [[Schlacht bei Loděnice (1185)|Schlacht bei Lodenitz]] 1185 kam der Ort in den Besitz des Grafen Wilhelm [[Dürnholz (Adelsgeschlecht)|von Dürnholz]]. Die erste urkundliche Erwähnung als „Nikulsburch“ steht in der Schenkungsurkunde vom 14. Januar 1249 von Markgraf [[Ottokar II. Přemysl]] an [[Heinrich I. von Liechtenstein]], der das Dorf samt [[Bavory|Pardorf]], [[Klentnice|Klentnitz]], [[Mušov|Muschau]], [[Dolní Dunajovice|Tannowitz]], [[Březí u Mikulova|Bratelsbrunn]] als Lehen erhielt. Diese Urkunde wurde von Ottokar II. im Jahre 1262 ausdrücklich bestätigt. 1276 wurde eine Kirche erwähnt. Nach der [[Schlacht bei Dürnkrut]] verlieh [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] am 24. August 1279 an Heinrich II. [[Haus Liechtenstein|von Liechtenstein]] das Recht auf einen Wochenmarkt „in villa Nicolspurch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Elsinger: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Nikolsburg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation und Rekatholisierung (16.–17. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbreitung der Täuferbewegung 1525-1550.png|mini|Nikolsburg war eines der frühen Zentren der [[Täufer]]bewegung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1526 bildete sich im Raume Nikolsburg um [[Balthasar Hubmaier]] eine der ersten Gütergemeinschaften der [[Radikale Reformation|radikal-reformatorischen]] [[Täufer]]bewegung. Die nach der Hinrichtung Hubmaiers 1528 drohende Auflösung der Täufergemeinde konnte der aus Tirol stammende [[Jakob Hutter]] verhindern. Nach ihm wurden die Täufer auch Hutterische Brüder genannt. Es lebten bis zu 60.000 Täufer in Mähren, davon 12.000 in Nikolsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Kreuzer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Südmährens&amp;#039;&amp;#039; Band 1. S. 62. Verlag des Südmähren Landschaftsrates Geislingen/Steige. 1997. ISBN 3-927498-20-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach den Täufern und gefördert durch den ansässigen Adel hielt auch die Lehre [[Martin Luther]]s Einzug in Südmähren. Dadurch kam es zur Kirchenspaltung und zur Bildung der evangelisch-lutherischen Kirche und zu Konfessionen des Protestantismus. Während der [[Gegenreformation]] und der durch die von Jesuiten erfolgreich durchgeführten [[Rekatholisierung]] konnte eine ganze Anzahl von Kirchen wieder katholisch eingeweiht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Wolny]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedertäufer in Mähren.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1850.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Verfolgung in Mähren 1535 bis 1767 durch Katholiken, Evangelische und Türken floh ein Überrest von Täufern nach Russland.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hoover: &amp;#039;&amp;#039;Feuertaufe. Das radikale Leben der Täufer - eine Provokation.&amp;#039;&amp;#039; Down to Earth, Berlin 2006, ISBN 978-3-935992-23-7, S. 20–25 und S. 161–185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1560 verkauften die [[Haus Liechtenstein|Liechtensteiner]] für 60.000&amp;amp;nbsp;böhmische [[Taler|Thaler]] dem reichen [[Magyaren|Ungarn]] Ladislaus von Kerecsenyi die Schlossherrschaft Nikolsburg als kaiserliches Lehen. Im Jahre 1572 wurde [[Adam von Dietrichstein|Adam Graf Dietrichstein]] von Kaiser [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]] die Herrschaft Nikolsburg verliehen. 1575 erwarb er diese als erbeigenen Besitz, der bis ins 20. Jahrhundert im Eigentum der Fürsten von Dietrichstein zu Nikolsburg aus den Häusern [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichstein]] und [[Mensdorff-Pouilly (Adelsgeschlecht)|Mensdorff-Pouilly]] blieb. Sie hatten am Stadtplatz von Nikolsburg ihre Gruftkirche, die heute öffentlich zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1621 schloss [[Franz Xaver von Dietrichstein|Kardinal Dietrichstein]] im Namen des Kaisers einen Frieden mit [[Gabriel Bethlen|Gábor Bethlen]] von [[Siebenbürgen]]. 1625 tagte der Hofrat unter [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] in Nikolsburg und verlieh [[Wallenstein|Albrecht Wallenstein]] das erste Generalat und den Titel eines Herzogs von Friedland. Gleichzeitig erfolgte die letzte [[Wappenverbesserung|Besserung]] des Stadtwappens von Nikolsburg. Vom Wirken derer von [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichstein]] zeugen auch das ehemalige fürstliche [[Schloss Mikulov|Schloss Nikolsburg]] und das [[Piaristen]]-Kollegium, das Kardinal Franz von Dietrichstein im Jahre 1631 als erstes Piaristenkolleg nördlich der Alpen gründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elsinger&amp;quot;&amp;gt;Reiner Elsinger: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Nikolsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 26. Juli 1866 wurde Nikolsburg Schauplatz der Verhandlungen über den als [[Vorfrieden von Nikolsburg]] bezeichneten Waffenstillstand zwischen Österreich und Preußen während des [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieges]].&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov preuß. Fhof 2422.jpg|alternativtext=Andenken an preußische Soldaten, die fern der Heimat, in Folge des Krieges an der Cholera gestorben sind. |mini|„Preußischer Friedhof“ bei Mikulov. Foto März 2026.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov preuß. Fhof Getreu 2406.jpg|alternativtext=Im Geist der damaligen Zeit betont die Inschrift des zentralen Kreuzes auf diesem kleinen Soldatenfriedhof, dass die Soldaten für „König und Vaterland“ gestorben sind. |mini|Gedenkkreuz. Inschrift: Hier ruhen in Gott 209 preußische Krieger / Sie starben getreu ihrem Eide für König und Vaterland / MDCCCLXVI]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov preuß. Fhof Tafel 2409.P.jpg|alternativtext=Diese Tafel informiert auf Tschechisch und auf Deutsch über die Geschichte dieses kleinen Soldatenfriedhofs. Foto März 2026.|mini|Zweisprachige Infotafel auf dem „Preußischen Friedhof“. Foto März 2026.]]&lt;br /&gt;
Südlich von Mikulov, westlich der Videnska-Straße, befindet sich ein kleiner Soldatenfriedhof (= Pruský hřbitov Mikulov). Hier sind preußische Soldaten beerdigt, die 1866 an der Cholera starben. Auf den noch erhaltenen Grabsteinen ist u.&amp;amp;nbsp;a. zu lesen, dass ein Soldat in Hamburg und ein anderer in Halberstadt geboren wurde. Dieser Friedhof lag Jahrzehnte im Grenzgebiet und verwilderte in dieser Zeit. Das tschechische Verteidigungsministerium hat Arbeiten zur Sanierung finanziert. Heute befindet sich diese kleine Anlage in einem würdigen Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Jüdische Gemeinde}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jüdische Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde in Nikolsburg entstand 1421, als die Juden von [[Albrecht II. (HRR)|Herzog Albrecht V.]] aus [[Wiener Gesera|Wien und Niederösterreich vertrieben wurden]]. Die Flüchtlinge ließen sich unter dem Schutz der Fürsten von Liechtenstein in der nahe der österreichischen Grenze etwa 80&amp;amp;nbsp;km von [[Wien]] gelegenen Stadt nieder. Weitere Ansiedler gelangten nach der Vertreibung der Juden aus den mährischen [[Königsstadt (Böhmen)|Königsstädten]] durch König [[Ladislaus Postumus]] nach 1454 in die Stadt. Die Gemeinde erreichte erstmals 1575 Bedeutung, als der Kaiser den Ort Mikulov dem Grafen [[Adam von Dietrichstein]] verlieh. Dessen Sohn, Kardinal [[Franz Xaver von Dietrichstein]], schützte die Juden, deren Steuern er für seinen Einsatz im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] benötigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Gemeinde wuchs. 1653 wurde sie Sitz der [[Rabbiner|Landesrabbiner]] von Mähren, also kulturelles Zentrum der mährischen Juden. [[Rabbi Löw]] (1525–1609), der den [[Golem]] von Prag geschaffen haben soll, wirkte dort 20 Jahre lang als zweiter Landesrabbiner (1553–1573).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zählte die Gemeinde von Mikulov mehr als 600 Familien und bildete die größte jüdische Niederlassung in Mähren. Die von Kaiserin Maria Theresia angeordnete [[Volkszählung]] von 1754 ergab 620 Familien, die jüdische Bevölkerung von etwa 3000 Seelen machte die Hälfte der Einwohner von Mikulov aus. Nur der kleinere Teil der Juden von Mikulov konnte seinen Lebensunterhalt als Handwerker fristen, die übrigen befassten sich mit Handelstätigkeit. Die Gemeinde litt schwer in den [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriegen]] (1740–1742, 1744–1745, 1756–1763), als sie für ihren Anteil an den hohen Steuern aufkommen musste, die die Regierung Maria Theresias den mährischen Juden vorschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Juden aus Mikulov suchten ihren Lebensunterhalt in Wien, wo sie sich eine Zeitlang mit besonderen Pässen aufhalten durften. Nachdem den Juden im Laufe der [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich|Märzrevolution 1848]] die [[Niederlassungsfreiheit]] bewilligt wurde, sank die Zahl der jüdischen Einwohner von Mikulov auf weniger als ein Drittel. 1904 waren nur noch 749 der insgesamt 8192 Einwohner der Stadt Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinde entstammt [[Joseph von Sonnenfels]] (1732/1733–1817), ein Berater [[Maria Theresia]]s. Von 1846 bis 1851 lebte dort [[Samson Raphael Hirsch]] (1808–1888) als [[Landesrabbiner]] von Mähren, bevor er in [[Frankfurt am Main]] zum Rabbiner berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und dem Zerfall Österreich-Ungarns wurde die Stadt, deren Bewohner 1910 zu 97 % deutschsprachig waren, gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung der [[Tschechoslowakei]] zugesprochen. Mit dem [[Münchner Abkommen]] wurde Nikolsburg mit dem 1. Oktober 1938 Teil des deutschen [[Reichsgau Sudetenland|Reichsgaus Sudetenland]]. Ein halbes Jahr später wurde dessen gesamter Südteil in den [[Reichsgau Niederdonau]], wie [[Niederösterreich]] in der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] genannt wurde, eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/index.htm &amp;quot;Gemeinden&amp;quot;, &amp;quot;Nikolsburg&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 zählte Mikulov etwa 8000 Einwohner, davon 472 Juden. Von diesen konnten 110 ins Ausland fliehen. 327 überlebten den [[Holocaust]] nicht. Die jüdische Gemeinde in Nikolsburg hörte dadurch auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], der 504 Opfer unter den Nikolsburgern forderte, kam die Stadt wieder zur Tschechoslowakei zurück. Viele der deutschen Stadtbewohner flüchteten oder wurden durch eigenmächtige tschechische Trupps über die nahe Grenze nach Österreich [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Mikulov, Odsun Němců – transport odeslaný dne 20. kvĕtna, 1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch45&amp;quot;&amp;gt;Ludislava Šuláková, übersetzt von Wilhelm Jun: &amp;#039;&amp;#039;Die Problematik des Abschubs der Deutschen in den Akten des Städtischen Volksausschusses&amp;#039;&amp;#039; (MNV) und des Bezirks-Volksausschusses (ONV) Nikolsburg: &amp;#039;&amp;#039;Südmährisches Jahrbuch 2001.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0562-5262}} S. 45&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kam es zu 51 Ziviltoten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elsinger&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen 15. März und 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1946 wurden 2140 Nikolsburger sowie weitere 20.000 Deutschsüdmährer aus dem Lager bei Nikolsburg (Oberfeldbaracken, nördlich der Kaserne) nach Westdeutschland zwangsausgesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch45&amp;quot; /&amp;gt; Die (noch lebenden) Teilnehmer des [[Brünner Todesmarsch]]es passierten Nikolsburg. Das nächstgelegene Denkmal, das auf Schicksal und Tragödie dieser unglücklichen Menschen hinweist, befindet sich in [[Pohořelice]]. Am großen Stahlkreuz in Pohořelice beginnt der jährliche Erinnerungspilgerweg Richtung Brno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1960 war Mikulov eine Bezirksstadt, dann wurde sie dem [[Okres Břeclav|Bezirk Břeclav]] eingegliedert. Nach der Auflösung der Bezirksämter erhielt Mikulov im Jahr 2003 den Status einer Gemeinde mit erweitertem Wirkungsbereich, deren Stadtamt bestimmte Aufgaben des aufgelösten Bezirksamtes für die umliegenden Gemeinden übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Matriken]] wurden seit 1625 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.actapublica.eu/index.php &amp;#039;&amp;#039;Acta Publica&amp;#039;&amp;#039;] Registrierungspflichtige Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn (cz, dt). Abgerufen am 2. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richtigstellung und Ergänzung durch Reiner Elsinger am 6. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung bis 1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Volkszählung&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Häuser&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Einwohner insgesamt&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Sprachzugehörigkeit der Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| height=&amp;quot;14&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
| Deutsch&lt;br /&gt;
| Tschechisch&lt;br /&gt;
| andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1793&lt;br /&gt;
| {{0}}760&lt;br /&gt;
| 7.440&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1836&lt;br /&gt;
| {{0}}806&lt;br /&gt;
| 8.421&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1869&lt;br /&gt;
| {{0}}909&lt;br /&gt;
| 7.173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880&lt;br /&gt;
| {{0}}918&lt;br /&gt;
| 7.642&lt;br /&gt;
| 7.447&lt;br /&gt;
| 144&lt;br /&gt;
| {{0}}61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 1.220&lt;br /&gt;
| 8.210&lt;br /&gt;
| 8.057&lt;br /&gt;
| {{0}}79&lt;br /&gt;
| {{0}}74&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 1.141&lt;br /&gt;
| 8.092&lt;br /&gt;
| 7.843&lt;br /&gt;
| 170&lt;br /&gt;
| {{0}}79&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 1.209&lt;br /&gt;
| 8.043&lt;br /&gt;
| 7.787&lt;br /&gt;
| 189&lt;br /&gt;
| {{0}}67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| 1.254&lt;br /&gt;
| 7.699&lt;br /&gt;
| 6.359&lt;br /&gt;
| 626&lt;br /&gt;
| 485&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 1.426&lt;br /&gt;
| 7.790&lt;br /&gt;
| 6.409&lt;br /&gt;
| 898&lt;br /&gt;
| 483&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 7.886&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| Quelle: 1793, 1836, 1850 aus: Frodl, Blaschka: &amp;#039;&amp;#039;Südmähren von A–Z.&amp;#039;&amp;#039; 2006&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| Sonstige: Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960, sv.9. 1984&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung nach Ende des Zweiten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.czso.cz/documents/10180/86441891/VybranaMesta.xlsx/027bda31-bf21-4970-9c12-2a7e2e31a00d?version=1.11 |titel=Database of Demographic Indicators for Selected Towns of the Czech Republic. Tab. 117 |werk=www.czso.cz |abruf=2023-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971|| 6.502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980|| 8.575&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990|| 8.529&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000|| 7.753&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010|| 7.450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020|| 7.479&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022|| 7.679&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Overview of Mikulov from Svatý Kopeček 2020 pano.jpg|1100|Panoramablick vom Heiligen Berg}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Mikulov - pohled z vrchu Kreuzberg u Kleinschweinbarthu obr01.jpg|1100|Panoramaansicht vom Kreuzberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikulov panorama Sv. kopeček.jpg|mini|Heiliger Berg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulverturm am Gaisberg.JPG|mini|Pulverturm am Gaisberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikulov náměstí Hojnost 3.jpg|mini|Pomonabrunnen vor dem Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Stadtzentrum wurde 1982 zum [[Liste der städtischen Denkmalreservate in Tschechien|städtischen Denkmalreservat]] erklärt.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Mikulov]]&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Mikulov)|Synagoge]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Mikulov)|Jüdischer Friedhof]] mit [[Jüdische Trauerhalle (Mikulov)|Trauerhalle]]&lt;br /&gt;
* [[Mikwe (Mikulov)|Mikwe]]&lt;br /&gt;
* Propsteipfarrkirche&lt;br /&gt;
* Piaristenkirche und [[Piaristenkloster Nikolsburg|-kloster Nikolsburg]]&lt;br /&gt;
* Gruftkirche der [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Fürsten von Dietrichstein zu Nikolsburg]] auf dem Stadtplatz&lt;br /&gt;
* Sgraffitohaus&lt;br /&gt;
* Gefallenendenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* Domkapitelhäuser&lt;br /&gt;
* Bauten am [[Svatý kopeček u Mikulova|Heiligen Berg]]&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeitssäule&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Johannes von Nepomuk&lt;br /&gt;
* Pomonabrunnen vor dem Rathaus&lt;br /&gt;
* Marien-Säule&lt;br /&gt;
* Ruine [[Kozí hrádek (Mikulov)|Kozí hrádek]] (&amp;#039;&amp;#039;Gaisburg&amp;#039;&amp;#039;) auf dem [[Kozí vrch (Mikulovská vrchovina)|Kozí vrch]] (&amp;#039;&amp;#039;Gaisberg&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Zabel: &amp;#039;&amp;#039;Kirchlicher Handweiser für Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; 1941, Generalvikariat Nikolsburg, Nikolsburg S. 33f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schloss Portz und [[Ziegelbrücke (Mikulov)|Ziegelbrücke]] zur Portz-Insel im [[Nový rybník (Mikulov)|Portz-Teich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist die Maschinen- und Tonwarenindustrie zu erwähnen sowie das [[Erdöl]] am Rande des [[Wiener Becken]]s. Von Bedeutung ist daneben der [[Weinbau in Tschechien|Weinbau]], dessen Erträge bei der Pollauer Weinlese (Pálavské vinobraní), einem großen [[Weinfest]], jedes Jahr Anfang September zelebriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Toten am „Eisernen Vorhang“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztote Eisenpfähle A 2322.jpg|alternativtext=Erinnerung an die Todesopfer des „Eisernen Vorhangs“|mini|Diese Eisenpfähle stehen für die vielen Menschen, die an dieser Grenze ihr Leben verloren haben. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztote Namen 2372.jpg|alternativtext=Nur von Nahem zu erkennen einige Namen von Grenztoten. Foto März 2026..|mini|In einige der Eisenpfähle wurden stellvertretend einige Namen gefräst. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikilov DM Grenztote Maulwurf 2363.P.jpg|alternativtext=Unterirdische Flucht. Foto März 2026..|mini|Einige haben versucht, die Grenze unterirdisch zu überwinden. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztot Vogelmenschen 2379.jpg|alternativtext=Der Weg in die Freiheit war hoch oben in der Luft. Foto März 2026..|mini|Andere wählten den Weg hoch oben in der Luft. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztote 3 jg. Männer 2334.jpg|alternativtext=Der Freiheitsdrang junger Menschen wurde zur Bereicherung missbraucht. Foto März 2026..|mini|Drei jungen Männer verlieren ihr Leben durch einen falschen Fluchthelfer. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztote 1948 Zabiti 2350.jpg|alternativtext=Manche kamen von weit her, um hier zu sterben. Foto März 2026..|mini|Liste von Todesopfern verschiedener Nationalität. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztote Blick 2339.P.jpg|alternativtext=Viele verloren am Elektrozaun ihr Leben. Auch dieser Pole aus Kraków. Foto März 2026..|mini|Dieser Mann kam aus dem 400 km entfernten Kraków in Polen, um hier einen Fluchtversuch zu wagen, der dann am Elektrozaun scheiterte. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CZ Mikulov DM Grenztote böses Ende 2332.jpg|alternativtext=Ein Familienausflug endet tragisch. Foto März 2026..|mini|Die unbedachte Grenzbesichtigung endet für eine österreichische Familie tragisch. Foto März 2026..]]&lt;br /&gt;
An allen Grenzen des Ostblocks zur freien Welt kamen Menschen ums Leben die versuchten, die Grenze zu überwinden. Auch in der damaligen CSSR. Zum Gedenken an diese Menschen wurde südlich von Mikulov in der Nähe des alten (!) Grenzübergangs nach Österreich 2014 eine Gedenkstätte eingeweiht. Dieser Stelle wurde ausgewählt, weil hier besonders viele Menschen zu Tode gekommen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deutsch.radio.cz/neues-denkmal-fuer-grenztote-mikulov-enthuellt-8277172 |titel=Neues Denkmal für Grenztote in Mikulov enthüllt |datum=2014-11-21 |sprache=de |abruf=2026-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „Blickfang“ sind 53 mehrere Meter hohe Stahlsäulen. In einige von ihnen wurden stellvertretend Namen reingeschnitten. Ergänzt wird die Anlage durch zahlreiche, mehrsprachige Schautafeln. Sie schildern einige besonders prägnante Beispiele von gelungenen Fluchten, aber auch von gescheiterten Fluchtversuchen. Es ist beeindruckend zu lesen, wie viele Menschen bereit waren, ihr Leben zu riskieren, um politischer Bevormundung und Repression zu entfliehen. Das betrifft nicht nur Bürger der ehemaligen Tschechoslowakei, sondern auch z.&amp;amp;nbsp;B. Polen, die hier bei einem Fluchtversuch ihr Leben verloren. Die meisten durch Stromschlag der Hochspannungsleitung im Sperrgebiet. Eine große, mehrsprachige Schautafel listet Namen und Schicksal der polnischen Bürger auf. Berichtet wird auch von „echten“ und „falschen“ Fluchthelfern. Vom alten (!) Grenzübergang führt ein asphaltierter Weg ostwärts zu dieser Gedenkstätte. Er ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt und kann nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Balthasar Hubmaier]] (um 1485–1528), wirkte um 1526 als Täufer&lt;br /&gt;
* [[Judah Löw]] (zwischen 1512 und 1525–1609), war hier zwischen 1553 und 1573 Rabbiner und Oberrabbiner&lt;br /&gt;
* [[Johann Ferdinand Hertodt von Todenfeld|Johann Ferdinand Hertodt von Todtenfeld]] (1645–1714), Arzt, [[Alchemie|Alchemist]] und Autor&lt;br /&gt;
* [[Joseph Franz Adolph]] (1671–1749), Tiermaler&lt;br /&gt;
* [[Jakob Fellner]] (1722–1780), Baumeister des Hauses [[Esterházy]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Sonnenfels]], (1732/1733–1817), Berater von Kaiserin [[Maria Theresia]]&lt;br /&gt;
* [[Floridus Leeb]] (1731–1799), Probst im Stift [[Klosterneuburg]], Rektor der [[Universität Wien]], Namensgeber von [[Floridsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Anton Josef Leeb]] (1769–1837), Bürgermeister von [[Wien]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Theodor Finger]] (1764–1831), Domkapitelrat, Notar und Justiziar, Großvater des Juristen [[August Finger (Rechtswissenschaftler)|August Finger]] und des Dermatologen [[Ernest Finger]]&lt;br /&gt;
* [[Bonifác Buzek]] (1788–1839), Priester, Volksaufklärer, Philosoph und Pädagoge, lehrte am hiesigen Gymnasium&lt;br /&gt;
* [[Moritz Deutsch (Chasan)|Moritz Deutsch]] (1818–1892), Musikologe, Komponist und [[Chasan (Kantor)|Chasan]]&lt;br /&gt;
* [[Anton Pelikan von Plauenwald]] (1819–1899), österreichischer Finanzbeamter und naturkundlicher Sammler&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Stöckler]] (1819–1893), österreichischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Hieronymus Lorm]] (1821–1902), (eigentlich Heinrich Landesmann), Schriftsteller und Erfinder des Tastalphabets für Taubblinde&lt;br /&gt;
* [[Simon Deutsch]] (um 1822–1877) jüdischer Bibliograf, Kaufmann und Revolutionär 1848/49&lt;br /&gt;
* [[Eduard Kulke]] (1831–1897), österreichischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Leopold Oser]] (1839–1910), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Elkan Bauer]] (1852–1942), Komponist und Liedermacher, [[NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
* [[Emil Schweinburg]] (1854–1919), Wäschefabrikant in New York, hinterließ sein Erbe zu gleichen Teilen jüdischen und christlichen Nikolsburger Stiftungen&lt;br /&gt;
* [[Max Pohl]] (1855–1935), österreichischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Edmund Wengraf]] (1860–1933), österreichischer Journalist&lt;br /&gt;
* [[Karl Renner]] (1870–1950), österreichischer Staatskanzler und Bundespräsident, besuchte von 1881 bis 1889 das Nikolsburger Gymnasium&lt;br /&gt;
* [[Emmerich Radda]] (1882–1940), Politiker (DNP)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Altmann (Pädagoge)|Siegfried Altmann]] (1887–1963), Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Erich Fritz Schweinburg]] (1890–1959), Schriftsteller und Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schärf]] (1890–1965), österreichischer sozialdemokratischer Politiker und Bundespräsident&lt;br /&gt;
* [[Stella Kramrisch]] (1896–1993), Kunsthistorikerin&lt;br /&gt;
* [[Manfred Ackermann (Politiker)|Manfred Ackermann]] (1898–1991), österreichischer sozialdemokratischer Politiker und Gewerkschaftsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Norbert Langer (Literaturhistoriker)|Norbert Langer]] (1899–1975), österreichischer Literaturhistoriker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* Herbert Horntrich (1914–1941), Schriftsteller und Volksliedforscher, Lyriker&lt;br /&gt;
* Leopold Beierl (1915–1991), Volkskundler, südmährischer Kulturpreisträger 1986&lt;br /&gt;
* Wolfgang Oberleitner (1918–2006), leitender Redakteur „Die Presse“&lt;br /&gt;
* [[Karel Krautgartner]] (1922–1982), tschechischer Jazzmusiker und Orchesterleiter&lt;br /&gt;
* Kurt Nedoma (1929–2020), Schriftsteller und Lyriker. Verfasser von mehr als 2.700 Gedichten für Kalender, Zeitungen und Zeitschriften. Südmährischer Kulturpreisträger 1990.&lt;br /&gt;
* Reiner Elsinger (* 1932), Heimatforscher, Heimatschriftsteller, Kulturpreisträger, Ehrenmedaille des Bundeslandes Niederösterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo|Titel=Niklspurg|Band=11|Seite=103}}&lt;br /&gt;
* Felix Bornemann: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk in Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 1990, ISBN 3-927498-13-0, S. 25&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Dehio-Handbuch|Dehio/Ginhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kunstdenkmäler in der Ostmark.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Wien und Niederdonau.&amp;#039;&amp;#039; 2., neubearbeitete Auflage. Deutscher Kunstverlag u.&amp;amp;nbsp;a., Berlin 1941, S. 351&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Reiner Elsinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 750 Jahre Nikolsburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kulturverein Südmährerhof. Kulturvereins-Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 1). Kulturverein Südmährerhof, Sulz im Weinviertel 1999, ISBN 3-9500683-1-7.&lt;br /&gt;
* Reiner Elsinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Nikolsburg. Geschichte und Schicksal einer deutschen Stadt von den Anfängen bis zum Jahre 1946.&amp;#039;&amp;#039; Kulturverein Nikolsburg in Wien, Wien 1987.&lt;br /&gt;
* [[Felix Ermacora]]: &amp;#039;&amp;#039;Die sudetendeutschen Fragen. Rechtsgutachten.&amp;#039;&amp;#039; Mit dem Text des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Langen Müller, München 1992, ISBN 3-7844-2412-0.&lt;br /&gt;
* Gerald Frodl, Walfried Blaschka: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Nikolsburg von A bis Z. Einwohnerzahl, Fluren, Anbau, Denkmäler, Einrichtungen, Handel und Wandel, Vereinsleben, Geschichte, Bräuche und berühmte Leute, gesammelt und bearbeitet aufgrund der Aufzeichnungen der Ortsbetreuer des Kreises und ergänzt durch statistische Daten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Südmährischen Landschaftsrates, Geislingen/Steige 2006, S. 141–151.&lt;br /&gt;
* Richard A. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Nikolsburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; 1972–1975, {{ZDB|189858-9}}.&lt;br /&gt;
* Richard A. Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Reformation und Gegenreformation in der Herrschaft Nikolsburg. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Kirchengeschichte von Böhmen, Mähren, Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1978, {{ISSN|0570-6726}}, S. 434–439.&lt;br /&gt;
* František Hrubý: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedertäufer in Mähren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Reformationsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Nr. 1, 1933, S. 1–36, [[doi:10.14315/arg-1933-0102]], Band 30, Nr. 2, 1933, S. 170–211, [[doi:10.14315/arg-1933-0202]], Band 31, Nr. 1, 1934, S. 61–102, [[doi:10.14315/arg-1934-0106]], Band 32, Nr. 1, 1935, S. 1–40, [[doi:10.14315/arg-1935-0102]], (Auch als Sonderabdruck: Heinsius, Leipzig 1935).&lt;br /&gt;
* Bruno Kaukal: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden. In den Heimatkreisen Neubistritz, Zlabings, Nikolsburg und Znaim.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Südmährischen Landschaftsrates, Geislingen/Steige 1992, ISBN 3-927498-16-5, S. 162 f.&lt;br /&gt;
* Fritz Lange: &amp;#039;&amp;#039;Südmähren. Bilder erzählen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sutton, Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-658-0.&lt;br /&gt;
* [[Johann Loserth]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Communismus der mährischen Wiedertäufer im 16. and 17. Jahrhundert. Beiträge zu ihrer Geschichte, Lehre und Verfassung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für österreichische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 81, 1895, S. 135–322 ({{archive.org |archivfrsterrei66kommgoog |Blatt=n141}})..&lt;br /&gt;
* Josef Matzura: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch Nikolsburg, Feldsberg, Eisgrub und in die Pollauer Berge.&amp;#039;&amp;#039; A. Bartosch, Nikolsburg 1921, (2., vermehrte und erweiterte Auflage. ebenda 1931).&lt;br /&gt;
* Wenzel Max (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thayaland. Volkslieder und Tänze aus Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag des Südmährischen Landschaftsrates, Geislingen/Steige 1984.&lt;br /&gt;
* Kurt Nedoma: &amp;#039;&amp;#039;Durch Land und Zeit. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Südmährischen Landschaftsrates, Geislingen/Steige 2009, ISBN 978-3-927498-36-5.&lt;br /&gt;
* Kurt Nedoma: &amp;#039;&amp;#039;Südmährische Legende. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Südmährischen Landschaftsrates, Geislingen/Steige 2001, ISBN 3-927498-28-9.&lt;br /&gt;
* Soňa Nezhodová: &amp;#039;&amp;#039;Židovský Mikulov&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Knižnice Matice Moravské.&amp;#039;&amp;#039; 19). Matice Moravská, Brünn 2006, ISBN 80-86488-28-4 (&amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Nikolsburg.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Schwoy]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie vom Markgrafthum Mähren.&amp;#039;&amp;#039; Hraschanzky, Wien 1793, S. 260–268 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10011319_00268.html reader.digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
* Theodor R. Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Nikolsburg. Geschichte der Stadt in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Bartosch, Nikolsburg 1937.&lt;br /&gt;
* Moritz Spegele: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nikolsburg.&amp;#039;&amp;#039; Nach Wolny, Schwoy und anderen Quellen zusammengetragen. 2. Auflage. Bezdieka, Nikolsburg 1880.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Szegeda: &amp;#039;&amp;#039;Bezirkskunde des Schulbezirkes Nikolsburg einschliesslich der Städte Břeclav und Hodonín als Hilfs- und Lesebuch im heimatkundlichen Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; Lehrerverein Pohrlitz, Brünn 1935, S. 27&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Hugo Triesel: &amp;#039;&amp;#039;Nikolsburger Denkwürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen Vereines für die Geschichte Mährens und Schlesiens.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, Nr. 4, 1935, {{ZDB|531857-9}}, S. 121–140.&lt;br /&gt;
* Andreas J. F. Zieglschmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die älteste Chronik der Hutterischen Brüder. Ein Sprachdenkmal aus frühneuhochdeutscher Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Cayuga Press, Ithaca, NY 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mikulov.cz/de/?languageId=2 Offizielle Website der Stadt] (cz, en, dt)&lt;br /&gt;
* [http://www.europas-mitte.de/smpk.html Nikolsburg] in „Alte Postkartenmotive der Südmährischen Gemeinden“&lt;br /&gt;
* [http://urad.mikulov.cz/_ger/index.php3?Vypis=Historie Geschichte der Stadt] (cz)&lt;br /&gt;
* [http://www.suedmaehren.eu/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=20&amp;amp;Itemid=52 Geschichte der Juden in Nikolsburg]&lt;br /&gt;
* Digitalisierte Zeitdokumente in der Österreichischen Nationalbibliothek aus der Zeit der ehemaligen Donaumonarchie: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sue &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Südmährenblatt&amp;#039;&amp;#039; 1904–1906, 1909–1914.]&lt;br /&gt;
* [https://www.suedmaehren.at/ort/nikolsburg/ &amp;#039;&amp;#039;Nikolsburg&amp;#039;&amp;#039;] suedmaehren.at&lt;br /&gt;
* [http://friedl.heimat.eu/Wanderwege/Beitraege/2015-07_Nikolsburg-GeschShwd.pdf Nikolsburg – Geschichte und Sehenswürdigkeiten] (PDF; 768&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Břeclav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikulov| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Städtisches Denkmalreservat in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1249]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Tschechien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4075404-2}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>