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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Miktionszystourethrogramm</id>
	<title>Miktionszystourethrogramm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T00:56:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miktionszystourethrogramm&amp;diff=891172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-02-15T15:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reflux VUR.jpg|mini|Beidseitiger Reflux in der MCU]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mcu path.gif|mini|Beidseitiger Reflux bereits ohne Miktion]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miktionszystourethrogramm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MZU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MCU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;voiding cystourethrography&amp;#039;&amp;#039; (VCUG), ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren zum Nachweis eines Rückflusses von [[Urin]] über die [[Harnleiter]] (Ureter) in das Nierenbecken ([[Vesikorenaler Reflux|Vesiko-uretero-renaler Reflux, VUR]]), sowie zur Beurteilung anatomischer oder funktioneller Störungen der Harnblasenentleerung und insbesondere zur Beurteilung der posterioren Harnröhre. Dabei wird ein [[Katheter]] durch die [[Harnröhre]] (Urethra) in die [[Harnblase]] gelegt und über diesen die Harnblase mit einem [[Röntgenkontrastmittel]] gefüllt. Da die Katheterisierung bei Säuglingen wegen der noch sehr kleinen Harnröhre schwierig ist, kann die Injektion des Kontrastmittels in die Harnblase auch mit einer Spritze durch die Bauchdecke erfolgen. Nach Aufstellen des Patienten wird unter [[Durchleuchtung|Röntgendurchleuchtung]] zunächst die kontrastmittelgefüllte Harnblase zielgerichtet bilddokumentiert und befundet. Hierbei können ein Descensus der Blase, Blasendivertikel, Fisteln oder ein irregulär konfigurierter Blasenschatten dargestellt werden. Danach wird beim [[Miktion|Wasserlassen]] untersucht, ob das Kontrastmittel entgegen dem vorgesehenen Weg, über einen der beiden Harnleiter zurück zur jeweiligen [[Niere]] fließt. Ursache des retrograden Kontrastmittelflusses kann ein primär refluxiver Harnleiter, eine subvesikale Obstruktion oder eine funktionelle Obstruktion bei dyssynergem Sphinkter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist die abschließende Aufnahme der Harnblase, mit der zum einen eine Kontrastmittel[[extravasation]] offensichtlich wird, zum anderen kann [[Restharn]] oder auch Pseudorestharn – durch [[antegrad]]es Nachlaufen von Kontrastmittel aus den refluxiven Ureteren – dokumentiert werden. Bei einer neurogenen Reflexblase fehlt die zentrale Steuerung, die Detrusorkontraktionen verlaufen nicht mehr koordiniert zur Kontraktionen des Musculus sphincter externus urethrae ([[Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie]]). Hier zeigt sich im MZU typischerweise das Bild einer sogenannten Christbaumblase mit Pseudodivertikeln, Trabekeln und Reflux. Während der Miktion kann es in dieser Situation zu einer zwiebelförmigen Erweiterung der proximalen Harnröhre kommen. Insgesamt liegt hier ein durch das MZU (in Kombination mit der [[Urodynamik]]) nachweisbares Hochdrucksystem vor, das durch den Reflux zur bleibenden Schädigung der Nieren führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikation ==&lt;br /&gt;
Invasive Primärdiagnostik zum Nachweis refluxassoziierter Harntransportstörungen bei Nierenbeckenektasie, Nierenfunktionsverschlechterung (hier vornehmlich bei Kindern), rezidivierende Pyelonephritiden von Kindern und Erwachsenen. Urethal[[divertikel]] der Frau. In der Kinderurologie Diagnostik kongenitaler Anomalien, beispielsweise Ureterozele, [[Blasenekstrophie]], ektope Harnleiterostien, [[Prune-Belly-Syndrom]], zur weiteren diagnostischen Evaluation bereits [[intrauterin]] gesehener Harntransportstörungen mit konsekutiver Nierenbecken- und Ureter[[ektasie]], die Folge angeborener subvesikaler Obstruktionen sind, beispielsweise der [[Harnröhrenklappe]]. Rezidivierende Harnwegsinfekte bei Mädchen, einmalige Harnwegsinfekte bei Knaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Da es sich bei dem Verfahren um eine Röntgenuntersuchung handelt, bedeutet es immer eine gewisse [[Strahlenbelastung]]. Die Dosis liegt jedoch in einem so niedrigen Bereich, dass allenfalls mit einem sogenannten stochastischen Risiko gerechnet werden muss. Da ein Fremdkörper durch die Harnröhre geschoben wird und zudem die Blase von außen mit einer Flüssigkeit gefüllt wird besteht außerdem die Gefahr, dass eine Harnwegsinfektion durch die Untersuchung ausgelöst wird. Zumindest in der Kinderheilkunde ist es daher üblich, eine vorbeugende [[Antibiotikum|antibiotische]] Behandlung für drei Tage durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. U. Schmelz, H. Leyh: &amp;#039;&amp;#039;Facharztprüfung Urologie. 1000 kommentierte Prüfungsfragen&amp;#039;&amp;#039;. Thieme-Verlag, 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder können die Prozedur als sehr unangenehm empfinden und Symptome wie [[Paruresis]] entwickeln; es wird empfohlen, eine vorbeugende Sedierung anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID25032141&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anoush Azarfar, Mohammad Esmaeeili, Azadeh Farrokh, Ali Alamdaran, Aghilallah Keykhosravi |Titel=Oral Midazolam for Voiding Dysfunction in Children Undergoing Voiding Cystourethrography: A Controlled Randomized Clinical Trial |Sammelwerk=Nephro-urology Monthly |Band=6 |Nummer=3 |Datum=2014-05-01 |ISSN=2251-7006 |Seiten= |DOI=10.5812/numonthly.17168 |PMC=4090665 |PMID=25032141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem aufgrund des als sehr unangenehm wahrgenommenen Eingriffs im Intimbereich birgt das Verfahren laut mehrerer Studien ein hohes Potenzial für psychologische Traumata für (vor allem weibliche) Kinder und Eltern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. W. Herd |Titel=Anxiety in Children Undergoing VCUG: Sedation or No Sedation? |Sammelwerk=Advances in Urology |Band=2008 |Verlag=Hindawi Publishing Corporation |Datum=2008 |Sprache=en |DOI=10.1155/2008/498614 |PMC=2443423}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die langfristigen psychologischen Auswirkungen von VCUGs auf Kinder wurden mit denen von sexuellem Missbrauch in der Kindheit verglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. A. Merritt, P. A. Ornstein, B. Spicker |Titel=Children&amp;#039;s memory for a salient medical procedure: implications for testimony |Sammelwerk=Pediatrics |Band=94 |Nummer=1 |Datum=1994-07 |ISSN=0031-4005 |Seiten=17–23 |Sprache=en |Online=https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8008531/ |PMID=8008531}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unsilencedmovement.com/post/5-studies-linking-vcug-csa Unsilenced: 5 Studies Linking VCUG to Child Sexual Abuse, 10.06.2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternatives Untersuchungsverfahren ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Miktionsurosonografie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man den VUR und die konsekutive Nierenbeckenkelchdilatation sonographisch nachweisen, muss man ein [[Kontrastmittelverstärkter Ultraschall|Ultraschallkontrastmittel]] einsetzen. Dieses diagnostische Verfahren stellt keine Strahlenbelastung für den Patienten dar, ist sensitiv, jedoch teuer und zeitaufwändig. Daher wird es in der routinemäßigen Versorgung nur an wenigen (meist [[Kinderradiologie|kinderradiologischen]]) Zentren durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AWMF|https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/064-007.html|Harnwegsinfekt – Bildgebende Diagnostik|S1|Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR)|2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildgebendes Verfahren (Medizin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Urologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Kinderheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harnblase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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