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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikrowellen-Messverfahren</id>
	<title>Mikrowellen-Messverfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:35:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikrowellen-Messverfahren&amp;diff=1420028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Vorteile */ Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2018-02-21T22:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorteile: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikrowellen-Messverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nicht-invasive Wassergehaltsbestimmung von Materialien mit Hilfe von [[Elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]]. Die Methode findet in der [[Landwirtschaft]], der [[Zuckerindustrie]], der Nahrungs-, Genussmittel- und Pharmaindustrie, aber auch im Bauwesen, der [[Kohle]]-, [[Erdöl]]- und [[Erdgas]]gewinnung sowie der Transport- und Lagerwirtschaft Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Bei Mikrowellen-Messverfahren wird der Unterschied zwischen der hohen [[Permittivität|relativen Permittivität]] von Wasser (bei f&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;2,54&amp;amp;nbsp;GHz ist ε&amp;lt;sub&amp;gt;r&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;77) im Gegensatz zu vielen anderen Materialien ausgenutzt. Die Bestimmung des Feuchtegehaltes erfolgt durch die Analyse eines Feststoff-Wasser-Gemisches in einem elektromagnetischen Feld.&lt;br /&gt;
Dabei wird der Einfluss der Permittivitätszahl von Wasser auf die Sensorkapazität registriert. Die Messfrequenzen liegen zwischen 0,3 und 20&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|GHz]]. Für die Wahl der Messfrequenz sind Temperatur und [[Salinität|Salzgehalt]] des Materials maßgeblich. Die Materialkörnung beeinflusst außerdem das Messergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mikrowellen-Messverfahren werden die Unterschiede zwischen ausgesandten und empfangenen Wellen gemessen, die durch [[Dämpfung]] der [[Amplitude]] und  [[Phasenverschiebung]] verursacht werden. Die Veränderungen von Amplitude und Phase ergeben sich durch [[Reflexion (Physik)|Reflexion]], [[Brechung (Physik)|Brechung]] und [[Streuung (Physik)|Streuung]] der hochfrequenten Wellen an den Grenzschichten des [[Dielektrikum]]s und durch [[Absorption (Physik)|Absorption]] im Inneren des Untersuchungsmaterials. Die Basis für Mikrowellen-Messverfahren bilden die folgenden zwei Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transmissionsverfahren ===&lt;br /&gt;
Auf einer Seite des zu untersuchenden Stoffes werden [[Mikrowellen]] ausgesendet. Die Wellen werden, je nach Eigenschaften des Stoffes, an den Grenzflächen des Materials [[Reflexion (Physik)|reflektiert]] oder beim Durchqueren des Materials vollkommen oder teilweise [[Absorption (Physik)|absorbiert]]. Diesen Vorgang nennt man [[Transmission (Physik)|Transmission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des Stoffes werden die veränderten Wellen wieder empfangen. Die Veränderungen von Wellenamplitude und -phase durch die Abwandlung der anfänglichen Feldverteilung werden gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflexionsverfahren ===&lt;br /&gt;
Die Messung der Mikrowellen erfolgt bei diesem Verfahren nur auf einer Seite der Materialprobe. Die Wellen werden beim Durchqueren des Materials [[Reflexion (Physik)|reflektiert]] und durch ein Messgerät erfasst. Beeinflusst wird die Messgröße durch die Permittivitätszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
Mikrowellen-Messverfahren zeichnen sich insbesondere durch eine zuverlässige Arbeitsweise unter rauen Industriebedingungen aus. Weitere Vorteile sind eine&lt;br /&gt;
*zerstörungsfreie Messung,&lt;br /&gt;
*Messung in Echtzeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bma-worldwide.com/uploads/media/BMA_DynFAS_MW_de.pdf |titel=Mikrowellen – Messtechnik zur Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes |hrsg=Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG |format=PDF; 416&amp;amp;nbsp;kB |datum=2010-08 |zugriff=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*hohe [[Empfindlichkeit (Technik)|Empfindlichkeit]] und&lt;br /&gt;
*durchdringende Messung, im Gegensatz zu optischen Verfahren die nur an der Oberfläche des Materials messen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Nahinfrarot-Feuchtemessung&lt;br /&gt;
*eine geringe [[Einschwingzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss der [[Ionenleitfähigkeit]] auf die Messergebnisse ist aufgrund der hohen Messfrequenzen gering. Im Vergleich zu anderen Verfahren, wie dem nuklearen Feuchtemessverfahren, sind die Messzeiten kurz und die Maßnahmen zum [[Arbeitsschutz]] gering. Eine Beeinflussung der Messergebnisse durch Umwelteinflüsse wie [[Staub]] oder [[Wasserdampf]] findet nicht statt. So können bei den Messungen hohe Genauigkeiten erreicht werden. Da Mikrowellen-Messverfahren berührungslos arbeiten, sind sie unabhängig von den Oberflächeneigenschaften des zu untersuchenden Materials. Mit Hilfe des Mikrowellen-Messverfahrens lässt sich die [[Feuchte]] im gesamten, durchstrahlten Volumen des Feststoff-Wasser-Gemisches ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
Die Messgenauigkeit der Transmissions- und Reflexionsverfahren ist abhängig von verschiedenen Störgrößen wie Dicke, [[Dichte]] und Körnung des zu untersuchenden Materials. Durch den Einsatz von [[Mehrparameter-Verfahren]] können diese Abhängigkeiten kompensiert oder in die Messung einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frequenzkonstanz und stabile [[Sendeleistung]]en lassen sich nur durch den Gebrauch hochwertiger Messgeräte gewährleisten. Als weiteren Nachteil kann man ansehen, dass mit Mikrowellen-Messverfahren nur ein über das Untersuchungsmaterial gemittelter Feuchtegehalt bestimmt wird. Dieser Wert enthält keine Informationen über die Feuchteverteilung im Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Materialfeuchte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=A. Göller |Titel=MOISTURE MAPPING - Flächen- und tiefenaufgelöste Feuchtemessung mit dem MOIST-Verfahren |Sammelwerk=DGZfP-Berichtsband |Nummer=69-CD |Datum=1999 |Online=[http://www.dgzfp.de/Portals/24/PDFs/BBonline/bb_69-CD/bb69-p10.pdf PDF] |Kommentar=freier Volltext}}&lt;br /&gt;
* Klaus Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;Materialfeuchtemessung. Grundlagen, Messverfahren, Applikationen, Normen&amp;#039;&amp;#039;. expert-Verlag, Renningen-Malmsheim 1997, ISBN 3-8169-1359-8, (&amp;#039;&amp;#039;Kontakt &amp;amp; Studium&amp;#039;&amp;#039; 513).&lt;br /&gt;
* Stefan Völkner: &amp;#039;&amp;#039;Zum Einfluss räumlich begrenzter Diskontinuitäten auf die zeitabhängige Feuchteverteilung in Außenwänden&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Ruhr-Universität Bochum, 2003 ({{URN|nbn|de:hbz:294-7916}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikalisches Analyseverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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