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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikropunkt</id>
	<title>Mikropunkt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:10:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikropunkt&amp;diff=349351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-05-14T04:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Microdot camera markiv.jpg|miniatur|Mark IV Mikropunkt-Kamera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Emanuel Goldberg]] erfundenen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„One of the most famous of the technical stenographic methods, employed  by the Germans during World War II, was the use of the microdot (invented by Emanuel Goldberg in the 1920s) as a period in typewritten documents.“&amp;#039;&amp;#039; In: Richard A. Mollin: &amp;#039;&amp;#039;RSA and Public-key Cryptography&amp;#039;&amp;#039;. Chapman &amp;amp; Hall/CRC, 2002, ISBN 1-58488-338-3, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikropunkte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;micro-dots&amp;#039;&amp;#039;) sind ein Mittel der technischen [[Steganographie]], die als eine Erscheinungsform eines [[Mikrofilm]]s bezeichnet werden können. Verwendet wurden diese vor allem im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von den [[Nationalsozialisten]], die in ihnen als i-Punkt oder auch Satzzeichen getarnt Briefe oder sogar Lagepläne versteckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkleinerungsprozess mittels fotografischer Abbildung erfolgt in zwei Stufen:&lt;br /&gt;
Im ersten Schritt wird die Quelle (typischerweise eine Schreibmaschinenseite) mit einer Präzisions[[kamera]] auf ein Negativ von der Größe einer [[Briefmarke]] abgebildet.&lt;br /&gt;
Im zweiten Schritt wird das entwickelte Negativ durch die Optik eines [[Mikroskop]]s auf eine [[Fotoplatte]] aus dünnem Glas abgebildet, welche sich in der Position des [[Objektträger]]s befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verkleinerte Abbildung ist mit ca. 1&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; etwa so groß wie ein mit einer Schreibmaschine getippter Punkt.&lt;br /&gt;
Nach dem Entwickeln wird die Glasplatte mit einer [[Kollodium]]schicht überzogen, woraufhin der Punkt mit einer [[Injektionsnadel]] herausgestochen und mit [[Iod]] behandelt wird, um die durchsichtigen Stellen ebenfalls dunkel zu färben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine übliche Methode, um die Information zum Empfänger zu transportieren, ist, die Ecke einer Postkarte mit einer Rasierklinge zu spalten, den Punkt hineinzuschieben und das Ganze wieder zu verkleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger legt den Punkt in ein chemisches Bad (beispielsweise die Entwicklerlösung &amp;#039;&amp;#039;[[Rodinal]]&amp;#039;&amp;#039;), um das schwarz-violette Iod zu farblosem [[Iodid]] zu [[Reduktion (Chemie)|reduzieren]], und kann dann die Information unter einem Mikroskop betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] entwickelte spezielle Mikropunkt-Kameras, die ein 1,4 × 2 mm großes Negativ erzeugten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsches-spionagemuseum.de/sammlung/mikratkamera-uranus-m |titel=Mikratkamera Uranus M |werk=Deutsches Spionagemuseum |abruf=2020-02-03 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikropunkte können eingesetzt werden, um individuelle Gegenstände unauffällig zu kennzeichnen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Identifikation von Diebesgut. Der Mikropunkt enthält dazu eine eindeutige Kennnummer, sowie die Webadresse für den Zugang zur Datenbank, um den registrierten Besitzer zu identifizieren.&lt;br /&gt;
Anfang 2017 sah sich die Polizei in Deutschland jedoch personell und logistisch noch nicht in der Lage, diese Technologie zu nutzen. Sie riet deshalb von ihrer Verwendung ab, da Mikropunkte auch keine vom Diebstahl abschreckende Wirkung haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/sicherheitstechnik/wertsachen/#c1127 Einbruchschutz: Wertsachen sichern] des [[Netzwerk Zuhause sicher|Netzwerks Zuhause sicher]], abgerufen am 12.02.17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schmeh]]: &amp;#039;&amp;#039;Versteckte Botschaften; Die faszinierende Geschichte der Steganografie&amp;#039;&amp;#039;. Heise, Hannover 2009, ISBN 978-3-936931-54-9.&lt;br /&gt;
* Janusz Piekalkiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte der Spionage.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1993, ISBN 3-89350-568-7, S. 518.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steganographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienste im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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