<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikropolyphonie</id>
	<title>Mikropolyphonie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikropolyphonie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikropolyphonie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T07:12:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikropolyphonie&amp;diff=29422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;EugenioNoel: Formul.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikropolyphonie&amp;diff=29422&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-03T13:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formul.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikropolyphonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der Musikwissenschaft eine [[Polyphonie|polyphon]] ausgeführte [[Satztechnik (Musik)|Satztechnik]], bei der die Anzahl der selbständig oder [[kontrapunkt]]isch geführten, gleichzeitig erklingenden [[Stimme (Musik)|Stimmen]] bedeutend erhöht ist. Oft wird eine Anzahl von 10 Stimmen überstiegen. Im 20. Jahrhundert vor allem von [[György Ligeti]] entwickelt, finden sich in der [[Geschichte der Musik|Musikgeschichte]] jedoch auch frühere mikropolyphone Werke, etwa bei [[Thomas Tallis]]. Aufgrund des hohen [[Klangfarbe|klangfarblichen]] Verschmelzungsgrades der einzelnen Stimmen zählt die Mikropolyphonie zu den musikalisch [[Impressionismus|impressionistischen]] Satztechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mikropolyphonie bei Ligeti ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1960er Jahre entwickelt Ligeti seine Mikropolyphonie in einer großen Anzahl von Werken, darunter etwa in &amp;#039;&amp;#039;[[Atmosphères]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem ihm der allgemeine Durchbruch gelang. Die einzelnen Stimmen sind hier nicht mehr als solche erkennbar und verschmelzen im Sinne der [[Klangflächenkomposition]] zu einem sich stets wandelnden Gesamtklang. Etwa ab der Mitte der 1960er Jahre treten Tonhöhen und Intervalle wieder deutlicher hervor, so etwa in &amp;#039;&amp;#039;[[Lux Aeterna (Ligeti)|Lux Aeterna]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lontano&amp;#039;&amp;#039;. Hier wird die Mikropolyphonie in Form eines Mikrokanons umgesetzt, wobei sich eine Tonfolge über mehrere Stimmen in sehr kurzen Zeitabständen zwischen den jeweiligen Einsätzen ausbreitet. Auf diese Weise können sich auch harmonische Veränderung, beginnend in einer einzelnen Stimme,  sukzessive über den gesamten Klangkörper fortpflanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Miguel A. Roig-Francolí|Titel=Understanding post-tonal music|Verlag=Routledge|Ort=New York|Datum=2021|ISBN=9780367355357 |Seiten=339 f }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. S. Dʹiachkova, Klaus Lagaly: &amp;#039;&amp;#039;Harmonie in der Musik des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Pfau Verlag, 2001.&lt;br /&gt;
* Daniel Gethmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik.&amp;#039;&amp;#039; transcript Verlag, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1419-0.&lt;br /&gt;
* Jens Markus Engel: [https://web.archive.org/web/20160305002906/http://audio.uni-lueneburg.de/texte/engel_klangkomposition.pdf Klangkomposition als postserielle Strategie] (PDF), aus dem Archiv abgerufen am 15. Juli 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontrapunkt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;EugenioNoel</name></author>
	</entry>
</feed>