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	<title>Mikromodell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:10:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikromodell&amp;diff=348048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: /* Einleitung */ BKH</title>
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		<updated>2025-02-08T18:52:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für den Begriff aus der Soziologie siehe [[Mikromodell (Soziologie)]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikromodell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden sehr kleine, meist unter 50&amp;amp;nbsp;cm lange und sehr leichte [[Modellbau|Modelle]] genannt, die trotz der geringen Größe funktionstüchtig (häufig [[Fernsteuerung|ferngesteuert]]) sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Eine genaue [[Definition]] des Begriffes ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikromodelle werden durch ihren geringen Platzbedarf beim Betreiben gern in [[Wohnung|Wohnräumen]] eingesetzt, deshalb ist folgende Abgrenzung sinnvoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Flugmodell]]e, die in kleinen [[Halle (Architektur)|Hallen]], zum Teil auch in einem [[Wohnzimmer]] fliegen können.&lt;br /&gt;
* [[Modellautomobil|Automodelle]], die in eine Hand passen, bei denen es somit schon möglich ist, auf einem [[Tisch]] zu fahren.&lt;br /&gt;
* [[Schiffsmodell]]e, die in einem [[Waschbecken|Handwaschbecken]] schwimmen. Eine [[Badewanne]] oder ein kleines [[Biotop]] eignen sich schon als [[Fahrwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugmodelle ===&lt;br /&gt;
Mikroflugmodelle mit [[Gummimotor]] gibt es seit der Erfindung von [[Alphonse Pénaud]] (seit 1871). Als die ersten Modellbauhersteller um 1930 aufkamen, waren solche Flieger bereits im Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ultraleicht]]e Saalflieger kamen auch etwa 1990 auf, wobei mit [[Gasmotor]]en, getrieben durch [[Treibgas]]patronen für [[Schlagsahne]], gute Ergebnisse erzielt wurden. Diese Modelle mussten allerdings lange ohne Fernsteuerung auskommen, da diese zu schwer gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechend leichte [[Elektronik]] folgte ca. 1995 mit [[Empfangsgerät|Empfängern]] unter 10&amp;amp;nbsp;[[Gramm]] (allerdings meist mit eingeschränkter [[Reichweite (Funktechnik)|Reichweite]]) und [[Servo]]s unter 10&amp;amp;nbsp;Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zusammenspiel aus immer leichteren Fernsteuerkomponenten, neuen, automatisiert verarbeitbaren [[Werkstoff|Materialien]] ([[Polystyrol]], [[Depron]]) und neuen [[Akkumulator|Akkutechnologien]] ([[Nickel-Cadmium-Akkumulator|Nickel-Cadmium-]], [[Nickel-Metallhydrid-Akkumulator|Nickel-Metallhydrid-]], [[Lithium-Ionen-Akkumulator|Lithium-Ionen-]], [[Lithium-Polymer-Akkumulator]]) machte kleine und leichte Flugmodelle (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Shock Flyer]]) für immer mehr Käufer attraktiv, die dafür auch entsprechend höhere [[Kaufpreis|Preise]] bezahlten. Die Industrie honorierte das steigende Interesse mit immer leichteren Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun konnten die Käufer endlich beide Vorteile haben: geringe [[Lärm]]belastung und einfache [[Handhabung]] der [[Elektroantrieb|elektrischen Antriebe]] und ansprechende [[Flugleistung]]en, die vorher großen Modellen mit [[Verbrennungsmotor]]en vorbehalten waren. Zudem sind die kleinen Modelle handlicher und durch die geringere beschleunigte [[Masse (Physik)|Masse]] weniger [[Sicherheit|gefährlich]] und weniger [[Bruchmechanik|bruchempfindlich]]. Aber auch der rotierende [[Propeller]] eines Kleinmodells kann immer noch tiefe [[Schnittwunde]]n verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automobilmodelle ===&lt;br /&gt;
Am Anfang waren wohl die Zwirnspulenautos mit verdrilltem [[Gummiband]] angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1990 gab es funkferngesteuerte [[Lastkraftwagen]] im Maßstab 1:87 ([[Nenngröße H0]]). Diese wurden mit [[Servomotor]]en angetrieben und sogar vereinzelt fertig gebaut angeboten. Als [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterien]] dienten wiederaufladbare [[Knopfzelle]]n. Größere Modelle boten damals schon alles, was für einen [[Massenmarkt]] notwendig war: kompakte Größe, ansprechende Fahrleistungen, einfache Handhabung. Eine weitere Möglichkeit ist der Einbau einer Funkfernsteuerung in die Modellfahrzeuge. Wegen des höheren Platzbedarfs war dies anfangs nur bei großen Modellen möglich (Spezialisten haben aber auch schon H0-PKW-Modelle – auch Smart-Modelle – umgebaut). Anfänger benutzen hierbei gerne Antrieb und Lenkachse aus dem [[Faller Car-System]] und ersetzen „nur“ den „Lenkmagneten“ durch einen Servomotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland hat sich für Mikromodelle in 1/87 auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Table Top Truck Trial&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;TTTT&amp;#039;&amp;#039;) eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell der besonders handliche Maßstab 1:28 (Im Automodellbereich 1:32, korrespondierend mit der [[Nenngröße 1]]) ist seit 2000 stark wachsend mit einer Vielzahl von Fertigmodellen ([[Sieper|Siku]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiffsmodelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschutzpolizei fahrend.jpg|mini|Micromodell mit 100&amp;amp;nbsp;Gramm Gesamtgewicht in Gleitfahrt]]&lt;br /&gt;
Die ersten kleinen Modelle gab es sicherlich bei den Schiffsmodellen, anfangs waren diese noch mit [[Federwerk|Federantrieb]] und mechanischer [[Ablaufsteuerung]] ([[Ruder]]) ausgestattet. Das gab es schon um 1930. Mit Fernsteuerung ging es mit kleinen Modellen um 1970 mit mäßigen Fahrleistungen ([[Verdrängerfahrt]]) los. Fertigmodelle gab es bald danach in jedem [[Spielwarenhandel]] zu kaufen. Kleine Modelle mit hohen Leistungen ([[Gleitfahrt]]) gab es erst mit der [[Miniaturisierung]] der Bauteile 1995, jedoch selten als Fertigmodelle und wenn, dann eher Powerboote ohne konkretes [[Vorbild]]. Seit etwa 2000 steigt die Anzahl der Fertigmodelle im Spielwaren- und Modellbauhandel, und es gibt auch schon [[maßstabsgetreu]]e Gleitboote wie [[Yacht]]en oder Off-Shore-[[Rennboot]]e. Durch die hauptsächlich für den Flugmodellbau entwickelten, besonders kleinen und leichten Fernsteuer- und Antriebstechnologien, ist im Gebiet des Micro-Bootsmodellbaus für die Zukunft allerdings einiges zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische und physikalische Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Bei Flug- und Schiffsmodellen ist vor allem das Gewicht das Wesentliche, bei Automodellen ist es eher die Größe der Bauteile, aber kleinere Bauteile sind auch leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkutechnologien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bleiakkumulator|Blei]]: 30–50&amp;amp;nbsp;Wh/kg&lt;br /&gt;
* [[Nickel-Cadmium-Akku|Nickel-Cadmium]]: 40–60&amp;amp;nbsp;Wh/kg&lt;br /&gt;
* [[Nickel-Metallhydrid-Akku|Nickel-Metallhydrid]]: 60–80&amp;amp;nbsp;Wh/kg&lt;br /&gt;
* [[Lithium-Polymer-Akku|Lithium-Polymer]]: 150&amp;amp;nbsp;Wh/kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zurzeit im Verhältnis zu ihren Gewicht leistungsfähigste und teuerste Akkutechnologie sind die Lithium-Polymer-Akkus. Diese werden im Gegensatz zu Nickel-Akkus mit Konstantspannung und Strombegrenzung geladen, ähnlich wie Bleiakkus. Die Ladeschluss-Spannung ist bei Lithium-Akkus aber kritischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motortechnologien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:kleine Elektromotoren.jpg|mini|Elektromotoren im Größenvergleich]]&lt;br /&gt;
* [[Bürstenmotor|Motoren mit Bürsten]] und [[Kommutator (Elektrotechnik)|Kollektor]]:&lt;br /&gt;
** Kleinstmotoren Draht/Blechbürsten&lt;br /&gt;
** Motoren mit gefederten Kohlen&lt;br /&gt;
** [[Glockenankermotor]]en&lt;br /&gt;
* [[Bürstenloser Motor|Brushless (bürstenlose) Motoren]]&lt;br /&gt;
** [[Außenläufer]] (kupferbewickelter [[Stator]] fest, Glocke rotiert um Stator)&lt;br /&gt;
** [[Innenläufer]] (mehrpolig magnetisierter [[Rotor]] dreht innerhalb)&lt;br /&gt;
* [[Schrittmotor]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleinstmotoren mit Blechbürsten sind mit Abstand die billigsten (z.&amp;amp;nbsp;B. 17&amp;amp;nbsp;g, 3&amp;amp;nbsp;V um 2,50&amp;amp;nbsp;Euro) sind aber in der [[Elektronische Last|Belastung]] stark begrenzt (max. ca. 2&amp;amp;nbsp;A). Werden aber häufig in Ultralight Fertigmodellen eingesetzt.&lt;br /&gt;
Weiterer Nachteil ist die begrenzte [[Haltbarkeit (Technik)|Lebensdauer]] auch bei mäßiger Belastung. Bei starker Belastung halten sie wenige Stunden.&lt;br /&gt;
Es gibt sie bis zu 0,5&amp;amp;nbsp;Gramm leicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsstärker und langlebiger sind Motoren mit gefederten Kohlen, sie sind i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. deutlich teurer und nicht beliebig klein erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Extrem belastbar und langlebig sind bürstenlose Motoren („Brushless“, „BL“). Diese benötigen einen speziellen, elektronischen [[Regler]], der das [[Drehfeld]] erzeugt. Die kleinsten Serienmotoren haben derzeit ein Gewicht von ca. 3&amp;amp;nbsp;Gramm.&lt;br /&gt;
Es ist mit überschaubarem [[Aufwand]] möglich, den Motor eines [[Optisches Laufwerk|optischen Laufwerkes]] zu einem billigen, kleinen Brushlessmotor umzubauen (Beispiele dazu: Schnurzz, Chipsledde, …), auch Statoren aus anderen [[Laufwerk (Computer)|Laufwerken]] wie [[Bandlaufwerk|Streamern]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Ditto), [[Diskettenlaufwerk]]en und [[Festplatte]]n (eher selten brauchbar) eignen sich ebenfalls oft zum Umbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier macht sich die zunehmende Miniaturisierung der [[Mobiltelefon]]e positiv bemerkbar. Die Motoren, welche den [[Vibrationsalarm]] der immer flacher werdenden [[Smartphone]] antreibt, mussten immer kleiner werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernsteuertechnologien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Miniaturempfänger 5-Kanal.jpg|mini|5-Kanalempfänger mit 3,5 Gramm und 500&amp;amp;nbsp;m Reichweite.]]&lt;br /&gt;
Es gibt Empfänger deutlich unter 1&amp;amp;nbsp;Gramm Gewicht, Proportional-Servos unter 2&amp;amp;nbsp;Gramm und [[Aktuator]]en ([[elektromagnetisch]]e Stellgeräte) unter 0,5&amp;amp;nbsp;Gramm, Fahrtregler ab 0,5&amp;amp;nbsp;Gramm. Verständlicherweise gibt es starke Einschränkungen in der [[Bemessung (Ingenieurwesen)|Belastbarkeit]]. Durch die naturgemäß geringen [[Kraft|Kräfte]], Massen, [[Leistung (Physik)|Leistungen]] und [[Hebelarm]]e ist das aber in den meisten Fällen kein Problem. (Ein 0,5&amp;amp;nbsp;Gramm „schwerer“ Motor braucht z.&amp;amp;nbsp;B. nie die 0,5&amp;amp;nbsp;A die ein 0,5&amp;amp;nbsp;Gramm Motorsegler liefern kann – die mikroskopisch kleinen Blechbürsten wären überlastet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physikalische Grenzprobleme ===&lt;br /&gt;
Die Medien [[Luft]] und [[Wasser]], in denen Modelle bewegt werden, ändern ihre physikalischen Eigenschaften nicht mit dem [[Maßstab (Verhältnis)|Maßstab]] des Modells. Deshalb schäumt das Wasser nicht genauso wie beim Original und [[Luftschraube]]n verlieren mit zunehmender Verkleinerung rapide an [[Wirkungsgrad]], [[Tragfläche]]n erzeugen im Verhältnis zu ihrer Größe immer weniger [[Dynamischer Auftrieb|Auftrieb]]. Deshalb haben Slowflyer häufig im Vergleich mit dem Vorbild riesige Propeller und müssen eine sehr geringe Tragflächenbelastung haben. Eine maßstäblich genau umgerechnete und auf das Modell übertragene Tragflächenbelastung würde zu Fluguntauglichkeit führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fläche (Mathematik)|Flächen]]-/Gewichtsverhältnis verschiebt sich beim Verkleinern des Maßstabes, was bei Schiffsmodellen dazu führt, dass die Ruderfläche üblicherweise vergrößert werden muss und das [[Volumen]] (Gewicht) des Modells schneller kleiner wird als die zu erstellende Rumpffläche.&lt;br /&gt;
Bei Flugmodellen ist die Tragflügelfläche in der zweiten [[Potenz (Mathematik)|Potenz]] mit dem Maßstab gekoppelt. 1/2 Größe bedeutet 1/4 Fläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mikromodell.de/ IG Mikromodell]&lt;br /&gt;
* [http://mikromodell.eu/ mikromodell.eu] Private Website mit Tipps&lt;br /&gt;
* [http://www.slowflyworld.de/ Saalflugmodell-Seite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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