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	<title>Mikrogeschichte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikrogeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|microstoria}}, {{enS|microhistory}}) ist eine [[Geschichtswissenschaft|geschichtswissenschaftliche]] Forschungsrichtung, die ihre Erkenntnis durch sehr detaillierte Analysen von relativ kleinen bzw. überschaubaren Forschungseinheiten erzielt. Im Zentrum der mikrohistorischen Perspektive steht aber nicht das historische Detail an sich, sondern dieses wird benutzt, um aufgrund der genaueren Betrachtung der kleineren Einheit reichhaltigere und besser begründete Aussagen über Geschichte in größeren Zusammenhängen treffen zu können. Dennoch geht es der Mikrogeschichte nicht darum, den kleineren und strukturell oder quantitativ begrenzten Forschungen wie der [[Lokalgeschichte]] oder Einzel[[biografie]]n und anderen ihre Bedeutung abzusprechen, sondern vielmehr sie in einen neuen, größeren Bedeutungszusammenhang zu stellen. Auch in der [[Ethnologie]] und einigen kulturwissenschaftlichen Disziplinen wird mit dieser Methode gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Methode ==&lt;br /&gt;
=== Entstehungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Mikrogeschichte entstand in den 1970er Jahren in [[Italien]] als Reaktion auf die vorherrschenden Trends in der französischen [[Annales-Schule]]. Beide Denkweisen teilten die Absicht, dass die einfachen bzw. vergessenen Menschen Europas in die Geschichte einbezogen werden müssen. Dabei waren sie sich nicht einig, welcher methodische Weg der beste ist, um dies zu erreichen. Die Mikrohistoriker wollten sich nicht der Populärkultur mit Hilfe quantitativer Methoden und historischer demographischer Studien nähern, stattdessen konzentrierten sie sich auf die Untersuchungen kleiner Einheiten wie Einzelpersonen, Familien, kleine Gemeinschaften oder einzelne Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;microhistory&amp;#039;&amp;#039; taucht zum ersten Mal 1959 in der auf Dokumenten basierenden Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Pickett’s Charge: A Microhistory of the Final Attack on Gettysburg&amp;#039;&amp;#039; von [[George R. Stewart]] über den letzten Tag der [[Schlacht von Gettysburg]] auf. Zentrale Figuren der mikrohistorischen Anfänge waren unter anderem [[Carlo Ginzburg]], [[Giovanni Levi]], [[Edoardo Grendi]], [[Simona Cerutti]] und [[Carlo Poni]]. Der ideelle Kontext zum Ursprung der Bewegung kann durchaus als politisch beschrieben werden. Viele Historiker der italienischen &amp;#039;&amp;#039;Microstoria&amp;#039;&amp;#039; waren politisch im linken Spektrum aktiv. Sie distanzierten sich jedoch von der [[Historischer Materialismus|marxistischen Geschichtsschreibung]] und nahmen Abstand von Gedanken an große, kollektive Akteure, was zur Fokussierung auf die [[Subjektivierung]] der Akteure führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kroll: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der microstoria.&amp;#039;&amp;#039; In: Jeanette Granda, Jürgen Schreiber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven durch Retrospektiven: Wirtschaftsgeschichtliche Beiträge. Festschrift für Rolf Walter zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-412-21086-1, S. 280–281.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikrohistoriker verbreiteten ihre Texte mithilfe ihrer Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Quaderni Storici]]&amp;#039;&amp;#039; und einer eigenen auflagenstarken Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Microstoria&amp;#039;&amp;#039;, die beim Verlag [[Einaudi]] in Turin erschien. In der mikrohistorischen Historiographie kam es nie zu einer Schulbildung. Stattdessen formierte sich die Teildisziplin um einige zentrale Personen und insbesondere um diese beiden Medienkanäle &amp;#039;&amp;#039;Quaderni Storici&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Microstoria&amp;#039;&amp;#039;. Die Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Microstoria&amp;#039;&amp;#039; war nicht nur auf ein Fach-, sondern auch auf ein Laienpublikum ausgerichtet. Die internationale Vernetzung wurde durch die frühen Übersetzungen der Werke ermöglicht, die eine schnelle Verbreitung in den USA und Westeuropa in Gang brachten. Besonders in der nordamerikanischen Historiographie wurde die Mikrohistorie rasch rezipiert und geschätzt. Von der schnellen Verbreitung und der Anpassung an die jeweils vorherrschenden historiographischen Traditionen angetrieben, differenzierte sich die Mikrogeschichte in viele verschiedene Richtungen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kroll: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der microstoria.&amp;#039;&amp;#039; In: Jeanette Granda, Jürgen Schreiber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven durch Retrospektiven: Wirtschaftsgeschichtliche Beiträge. Festschrift für Rolf Walter zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-412-21086-1, S. 284–287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vielfalt der Konzeptionen hat wesentlich zur Entwicklung des Ansatzes beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://www.akademia.is/sigm/research.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Dr. Sigurður Gylfi Magnússon: Biography and projects&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2022-03-26 19:50:59 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;Akademia.&amp;#039;&amp;#039; 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode ===&lt;br /&gt;
Methodisch werden in mikrohistorischen Studien unterschiedliche Wege beschritten, die als gemeinsamen Nenner nur die detaillierte Betrachtung eines überschaubaren Untersuchungsobjekts haben. Aufgrund der vielfach praktizierten Konzentration von mikroanalytischen Untersuchungen auf [[Individuum|Individuen]] („Akteure“) und kleinere soziale Netzwerke und des weitgehenden Aussparens historischer Strukturen ([[Strukturfunktionalismus]]) bestehen große Überschneidungen mit der [[Alltagsgeschichte]] und der [[Historische Anthropologie|historischen Anthropologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Scheutz]], Harald Tersch: [https://homepage.univie.ac.at/martin.scheutz/website/wp-content/uploads/2014/10/16_Scheutz_Tersch_Selbstzeugnisse.pdf &amp;#039;&amp;#039;Individualisierungsprozesse in der Frühen Neuzeit? Anmerkungen zu einem Konzept.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit]].&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 38–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den potenziellen Quellen gehören zum Beispiel das [[Selbstzeugnis]] und das [[Ego-Dokument]], die in der gängigen Geschichtsschreibung weniger berücksichtigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikrogeschichte ist bekannt für einen oft narrativen Erzählstil. Beispiele dafür sind der frühe Klassiker &amp;#039;&amp;#039;[[Der Käse und die Würmer]]&amp;#039;&amp;#039; (1976) von Carlo Ginzburg, in dem Ginzburg die Leser in die Spurensicherung eintauchen lässt, die er selbst in der Aufarbeitung der Quellen erlebt hat, oder Werke von [[Natalie Zemon Davis]] und andere Arbeiten aus der angelsächsischen Mikrogeschichte. Besonders in der italienischen &amp;#039;&amp;#039;Microstoria&amp;#039;&amp;#039; waren neben dem Erzählstil immer auch Reflexionen über methodologische und theoretische Fragen wichtig. Es ging darum, große Narrative durch die mikroanalytische Betrachtung zu testen und umgekehrt, in Grendis Worten, durch „the exceptional normal“ („eccezionalmente ‚normale‘“, das „außergewöhnliche Normale“) Schlüsse auf größere Entwicklungen, Strukturen und Zusammenhänge zu ziehen. Die nordamerikanische Mikrogeschichte dagegen profilierte sich dadurch, dass sie Menschen an der Peripherie ins Zentrum rückte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Francesca Trivellato |Titel=Is There a Future for Italian Microhistory in the Age of Global History? |Sammelwerk=California Italian Studies |Band=2 |Nummer=1 |Datum=2011 |Online=https://escholarship.org/uc/item/0z94n9hq |Abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Frankreich wird die Methode u.&amp;amp;nbsp;a. vertreten von [[Arlette Farge]] in ihren Studien über Verhalten und Mentalität der armen Schichten in Paris des 19. Jahrhunderts, über die kaum Quellen außer in den Kriminalarchiven vorliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arlette Farge: &amp;#039;&amp;#039;Das brüchige Leben.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1989, S. 7 ff.; 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland kann man [[Detlev Peukert]] mit seiner Analyse des Alltags im Dritten Reich diesem Ansatz zurechnen. In der Ethnologie ist die Methode durch [[Clifford Geertz]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in den letzten Jahren verstärkt aufkommender Teilbereich ist die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Global Microhistory&amp;#039;&amp;#039;, eine Kombination von Mikrogeschichte und [[Globalgeschichte]]. Geprägt wurde dieser Begriff von [[Tonio Andrade]] (2010).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tonio Andrade |Titel=A Chinese Farmer, Two African Boys, and a Warlord: Toward a Global Microhistory |Sammelwerk=Journal of World History |Band=21 |Nummer=4 |Verlag= |Ort= |Datum=2010 |ISSN=1045-6007 |Seiten=573–591 |JSTOR=41060851}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon früher wurden Werke publiziert, die nun im Zusammenhang mit Diskussionen über &amp;#039;&amp;#039;Global Microhistory&amp;#039;&amp;#039; immer wieder erwähnt werden, wie beispielsweise Arbeiten [[Jonathan Spence]]s, unter anderem &amp;#039;&amp;#039;The Question of Hu&amp;#039;&amp;#039; (1988, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;[[Der kleine Herr Hu. Ein Chinese in Paris]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Medick |Titel=Turning Global? Microhistory in Extension |Sammelwerk=Historische Anthropologie |Band=24 |Nummer=2 |Datum=2016 |ISSN=0942-8704 |DOI=10.7788/ha-2016-0206 |Seiten=241–252 |Online=https://www.degruyter.com/view/j/ha.2016.24.issue-2/ha-2016-0206/ha-2016-0206.xml |Abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Teildisziplin &amp;#039;&amp;#039;Global Microhistory&amp;#039;&amp;#039; sich in den letzten Jahren weitgehend etabliert hat, sind nach wie vor viele Fragen offen, wie beispielsweise was unter „micro“ und was unter „global“ zu verstehen sei oder welche Themen und Methoden Bestandteil der &amp;#039;&amp;#039;Global Microhistory&amp;#039;&amp;#039; seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lucas Haasis |url=http://www.hsozkult.de/event/id/termine-38863 |titel=Global Microhistory: Great Expectations? |werk=HSozKult |hrsg= |datum=27.11.2018 |abruf=2019-09-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikrogeschichte und Makrogeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Fernand Braudel]] kritisierte die ereignis- und individuenzentrierte Methode der &amp;#039;&amp;#039;microstoria&amp;#039;&amp;#039;, da sie die großen räumlichen und langen zeitlichen Entwicklungslinien vernachlässige. Die historischen Zusammenhänge, Konjunkturen und Strukturen von langer Dauer (&amp;#039;&amp;#039;longue durée&amp;#039;&amp;#039;) seien nicht weniger real als die Mikrogeschichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dale Tomich: &amp;#039;&amp;#039;The Order of Historical Time: The Longue Durée and Micro-History.&amp;#039;&amp;#039; 2012. Online: [https://www.researchgate.net/publication/268290826_The_Order_of_Historical_Time_The_Longue_Duree_and_Micro-History/citation/download] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der teilweise zu einem forschungsstrategischen Gegensatz zugespitzte Unterschied der Forschungsperspektive von Mikro- und [[Makrogeschichte]] erscheint oft konstruiert, da sich erstere insofern von der reinen Lokalgeschichte unterscheidet, als ihr Blick nicht auf die regionale Untersuchungseinheit begrenzt bleibt, sondern auf allgemeinere [[Forschungsfrage]]n bzw. auf größere Forschungseinheiten Bezug nimmt. In der Folge bedeutet das, dass Mikro- und Makrogeschichte nicht komplementäre Teile einer „Gesamtgeschichte“ sind, sondern Forschungsansätze, die sich in Teilen durchaus auch überschneiden können und auch sollen. Ein Beispiel dafür bilden [[Hans Medick]]s Arbeiten zur Protoindustrialisierung in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Medick: &amp;#039;&amp;#039;Weben und Überleben in Laichingen 1650–1900. Lokalgeschichte als allgemeine Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Bd. 126). Göttingen 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Medick: &amp;#039;&amp;#039;Turning Global? Microhistory in Extension.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Anthropologie, 24. Jg. (2016), Nr. 2, S. 241–252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschläge zur Verbindung der beiden Ebenen zu einer globalen Mikrogeschichte erscheinen vor allem dort erfolgversprechend, wo sie sich auf Phänomene beziehen, die gleichzeitig mehrere Länder oder gar Kontinente betreffen, wie der Siegeszug der Baumwolle im 18./19. Jahrhundert, der Ausbruch des [[Tambora]] 1816 oder die Auswirkungen der portugiesischen Entdeckungsreisen des 16. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Romain Bertrand, Guillaume Calafat: &amp;#039;&amp;#039;La microhistoire globale: affaire(s) à suivre.&amp;#039;&amp;#039; In: Annales. Histoire, Sciences Sociales. Vol. 73 (2018), Nr. 1, S. 3–18. [[doi:10.1017/ahss.2018.108]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassische mikrohistorische Studien ==&lt;br /&gt;
* [[Carlo Ginzburg]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Käse und die Würmer|Der Käse und die Würmer. Die Welt eines Müllers um 1600]].&amp;#039;&amp;#039; Syndikat, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-8108-0118-6.&lt;br /&gt;
* [[Emmanuel Le Roy Ladurie]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Montaillou (Buch)|Montaillou. Ein Dorf vor dem Inquisitor 1294 bis 1324]].&amp;#039;&amp;#039; Propyläen-Verlag, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1980, ISBN 3-549-07390-9.&lt;br /&gt;
* [[Natalie Zemon Davis]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Return of Martin Guerre|Die wahrhaftige Geschichte von der Wiederkehr des Martin Guerre]].&amp;#039;&amp;#039; Piper, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, ISBN 3-492-02858-6.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Behringer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Chonrad Stoeckhlin und die Nachtschar. Eine Geschichte aus der frühen Neuzeit]].&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1994, ISBN 3-492-12095-4.&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Levi]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das immaterielle Erbe|Das immaterielle Erbe. Eine bäuerliche Welt an der Schwelle zur Moderne]].&amp;#039;&amp;#039; Wagenbach, Berlin 1986, ISBN 3-8031-3527-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Fassl]], [[Wilhelm Liebhart]], [[Wolfgang Wüst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Groß im Kleinen – Klein im Großen. Beiträge zur Mikro- und Landesgeschichte. Gedenkschrift für Pankraz Fried.&amp;#039;&amp;#039;UVK Verlagsgesellschaft Konstanz, Konstanz 2013, ISBN 978-3-86764-365-8.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Ginzburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Mikro-Historie. Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1993, {{ISSN|0942-8704}}, S. 169–192.&lt;br /&gt;
* Sigurður Gylfi Magnússon, István M. Szijártó: &amp;#039;&amp;#039;What is Microhistory? Theory and Practice.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 2013.&lt;br /&gt;
* [[Ewald Hiebl]], [[Ernst Langthaler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Kleinen das Große suchen: Mikrogeschichte in Theorie und Praxis. [[Hans-Dieter Haas|Hans Haas]] zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes&amp;#039;&amp;#039;). Studienverlag, Innsbruck / Wien / Bozen 2012, ISBN 3-7065-5216-7.&lt;br /&gt;
* [[Frank Konersmann]], [[Joachim P. Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Landes-, Regional- und Mikrogeschichte: Perspektive für die Pfalz und ihre Nachbargebiete&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Speyer&amp;#039;&amp;#039;; Band 112), Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissens in Speyer 2014, ISBN 978-3-932155-37-6 (Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissens in Speyer) / ISBN 978-3-89735-086-1 (Verlag Regionalkultur ab 12/2014).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kroll]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der microstoria. Methodenwechsel, Erfahrungswandel und transnationale Rezeption in der europäischen Historiographie der 1970er und 1980er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven durch Retrospektiven&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien 2013, ISBN 978-3-412-21086-1.&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Levi]]: &amp;#039;&amp;#039;On Microhistory.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Burke (Historiker)|Peter Burke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;New Perspectives on Historical Writing.&amp;#039;&amp;#039; Polity, Oxford 1991, ISBN 0-7456-0501-X, S. 93–113.&lt;br /&gt;
* [[Alf Lüdtke]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltagsgeschichte, Mikro-Historie, historische Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Goertz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte. Ein Grundkurs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rororo. Rowohlts Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039; 55576). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-55576-X, S. 565–567.&lt;br /&gt;
* [[Hans Medick]]: &amp;#039;&amp;#039;Mikro-Historie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Winfried Schulze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialgeschichte, Alltagsgeschichte, Mikro-Historie. Eine Diskussion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Vandenhoeck-Reihe&amp;#039;&amp;#039; 1569). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1994, ISBN 3-525-33593-8, S. 40–53.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schlumbohm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mikrogeschichte – Makrogeschichte. Komplementär oder inkommensurabel?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Gespräche zur Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). 2. Auflage. Wallstein-Verlag, Göttingen 2000 (Erstausgabe 1998), ISBN 3-89244-321-1.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Tanner (Historiker)|Jakob Tanner]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Anthropologie zur Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Junius, Hamburg 2004, ISBN 3-88506-601-7.&lt;br /&gt;
* [[Otto Ulbricht]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Mikrogeschichte: Menschen und Konflikte in der Frühen Neuzeit]].&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-593-38909-7 (Rezensionen: [https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-13225 www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-13225] und [http://www.sehepunkte.de/2009/09/16205.html www.sehepunkte.de/2009/09/16205.html]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.microhistory.eu/ Website des Microhistory Network]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4517986-4}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrogeschichte| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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