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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mikrofonsignal</id>
	<title>Mikrofonsignal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:27:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikrofonsignal&amp;diff=215485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Musicous: /* Literatur */ + Verlinkung M. Dickreiter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikrofonsignal&amp;diff=215485&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-22T13:57:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Verlinkung M. Dickreiter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikrofonsignal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man ein mit einem [[Mikrofon]] gewonnenes [[Audiosignal]] mit [[Elektrische Spannung|elektrischen Spannungen]] im [[Volt (Einheit)|Millivolt-Bereich]]. Mikrofone wandeln als [[Sensor]]en mit Hilfe der [[Schwingungsmembran|Membran]] die Luftbewegung durch Schallwellen in eine elektrische [[Signalspannung]]. Die elektrische Signalspannung wird in Verbindung mit der [[Tontechnik]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Modulationsspannung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, hat aber nichts mit dem technischen Modulationsvorgang zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Benutzer von Bildschirmlesegeräten bedanken sich, wenn ein Artikel nicht mit einem Bild, sondern mit Text beginnt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Oktava319vsshuresm58-en.svg|mini|Frequenzgänge zweier [[Druckgradientenmikrofon]]e]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den geringen Pegel entsteht eine hohe Anfälligkeit gegenüber [[Elektromagnetismus|elektromagnetischen]] Störungen. Deshalb werden Mikrofonsignale oft [[Symmetrische Signalübertragung|symmetrisch]] übertragen, um die Störanfälligkeit herabzusetzen. Zur Verarbeitung oder Aufzeichnung muss das Mikrofonsignal mit einem [[Mikrofonvorverstärker]] spannungsverstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität eines Mikrofonsignals wird abhängig von Störeinflüssen wie Rauschen, Frequenzgang, Klirrfaktor und elektromagnetischen Einstreuungen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfindlichkeit ==&lt;br /&gt;
Mikrofone wandeln Schalldruck in [[Wechselspannung]] um. Man misst den [[Feldbetriebsübertragungsfaktor]] in [[Volt|Millivolt]] pro [[Pascal (Einheit)|Pascal]] (mV/Pa), der etwa proportional mit der Membrangröße ansteigt. So haben zum Beispiel kleine 1/4-Zoll-Kapseln 5 bis 10 mV/Pa, 1/2-Zoll-Kapseln bis 30 bis 50 mV/Pa, 1 Zoll-Kapseln kommen bis auf 100 mV/Pa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kapsel mit 50&amp;amp;nbsp;mV/Pa gibt an der [[Schmerzschwelle]] von 120&amp;amp;nbsp;dB genau 1&amp;amp;nbsp;Volt ab (das sind sechs Zehnerpotenzen mehr). Ab 140&amp;amp;nbsp;dB (10&amp;amp;nbsp;Volt effektiv ~ 28&amp;amp;nbsp;Volt Spitze-Spitze) wird die Messung von Schalldrücken problematisch. Hier benötigt man [[Mikrofonvorverstärker]] mit großem Signalhub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rauschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Electret condenser microphone schematic.svg|mini|Schaltung Elektretkapsel mit JFET als [[Impedanzwandler]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner eine Kapsel ist, desto stärker ist sie aufgrund des geringeren [[Übertragungsfaktor]]s für Rauschen anfällig. Ursache des Rauschens ist dabei aber nicht die Mikrofonmembran, sondern der Innenwiderstand der Kapsel. Dieses ist zum Beispiel bei dynamischen Mikrofonen der Widerstand der Tauchspule, beim Elektretmikrofon der Lastwiderstand. Je höher der Innenwiderstand ist, desto mehr rauscht das Mikrofon, umso höher ist in der Regel jedoch auch die Ausgangsspannung. Verglichen mit Tauchspulmikrofonen besitzen Elektretkapseln einen mindestens zehn Mal höheren Abschlusswiderstand und damit mindestens √10-mal (√10 ≈ 3) höheres Rauschen – sie liefern jedoch auch wesentlich höhere Signalspannungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf das Niveau guter [[Mikrofonverstärker]] mit einem Eingangsrauschen kleiner 1,8&amp;amp;nbsp;nV/√Hz zu kommen, muss der Innenwiderstand des (Tauchspul-)Mikrofons bereits 200&amp;amp;nbsp;Ω unterschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Elektretkapsel mit einem durch den [[Sperrschicht-Feldeffekttransistor]] (JFET) bedingten Widerstand größer 5&amp;amp;nbsp;kΩ generiert etwa 9&amp;amp;nbsp;nV/√Hz, jedoch eine Signalspannung, die bereits so hoch ist, dass sie nur wenig verstärkt zu werden braucht – ein besonders rauscharmer Mikrofonverstärker ist daher für diese Mikrofone nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impedanz ==&lt;br /&gt;
Während dynamische Mikrofone im Heimbereich meistens [[Impedanz]]en um 600 Ohm besitzen, haben Elektretfolien als Kapsel extrem hohe Impedanzen; daher ist in Elektretkapseln generell ein [[Feldeffekttransistor]] (FET) als Impedanzwandler integriert. Der FET wird an Lastwiderständen im Bereich zwischen 1 und 5 kOhm betrieben und benötigt eine elektrische Spannung. Je hochohmiger der Ausgang des Mikrofons ist, desto stärker macht sich die [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kabelkapazität]] der Anschlussleitung bemerkbar: hohe Frequenzen werden durch lange Kabel gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenzgang ==&lt;br /&gt;
Der [[Frequenzgang (System)|Frequenzgang]] eines Mikrofons resultiert aus seiner akustischen Bauform, der [[Mikrofonabstimmung]] und dem Wandlerprinzip.&lt;br /&gt;
Je kleiner und je leichter die Membran (und gegebenenfalls die Tauchspule) ist, desto weniger [[Eigenresonanz]]en besitzt sie im hörbaren Frequenzband (20&amp;amp;nbsp;Hz bis 20&amp;amp;nbsp;kHz). Je weniger sie selbst in [[Resonanz (Physik)|Resonanz]] gerät, desto unverzerrter gibt sie den Klang wieder. So ist es beispielsweise bei Elektretkapseln bis 1/2&amp;quot; möglich, die Resonanzfrequenz der Membran außerhalb des Nutzbandes zu positionieren. Bei größeren Membranen wie auch bei Tauchspul-Mikrofonen gelingt dieses meistens nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauchspulenmikrofone weisen zwar ein relativ gutes Signal-/Rauschverhältnis auf, ihr Frequenzgang ist bauartbedingt jedoch nach oben begrenzt. Das Gewicht der Spule verursacht Trägheit und Resonanzen, die unvermeidbar im Nutzband liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgesprochen starke Eigenresonanzen haben auch Piezomikrofone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kondensatormikrofone, besonders aber Bändchen- und kleine Elektretmikrofone sind auch für [[Ultraschall]] geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klirrfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Klirrfaktor gibt den Anteil nichtlinearer [[Verzerrung (Akustik)|Signalverzerrungen]] am Nutzsignal in Prozent an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dynamischen Mikrofonen ist der [[Klirrfaktor]] gering, [[nichtlinear]]e Verzerrungen kommen in der Regel nur bei sehr großen, nicht relevanten [[Schalldruckpegel|Schallpegeln]] vor. Eine Rolle können jedoch Parasitärschwingungen der Membran spielen, deren Steifigkeit daher durch spezielle Formgebung erhöht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nichtlineare Zusammenhang der Membranauslenkung zur abgegebenen Spannung verzerrt bei Elektret- und Kondensatormikrofonen prinzipbedingt das Signal ab bestimmten Pegeln nichtlinear, wodurch Oberwellen entstehen. Das trifft besonders auf Elektretmikrofone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektromagnetische Störempfindlichkeit, Brummen ==&lt;br /&gt;
Elektromagnetische Störungen machen sich oft als Brummen negativ bemerkbar. Als Ursache dafür kommen die Art des Anschlusses und die Leitungsführung in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mikrofonkabel soll wenig Störeinkopplungen in das Signal zulassen. Die Störempfindlichkeit nimmt mit der Kabellänge zu. Die von unterschiedlichen Störquellen kommenden Signale lassen sich in den elektrischen (kapazitiven) und den magnetischen (induktiven) Anteil aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Abschirmung des Kabels kann den elektrischen Störeinfluss beseitigen, gegen magnetische Störungen sind koaxiale Kabel ohnehin unempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamische Mikrofone sowie die Anpassübertrager in Bändchenmikrofonen sind jedoch potentielle, empfindliche Empfänger für magnetische Wechselfelder. Dem begegnet man mit magnetischen Abschirmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigsten Brummstörungen entstehen jedoch durch [[Erdschleife]]n (auch Brummschleifen genannt). Diese können durch [[Symmetrische Signalübertragung|differenzielle (symmetrische) Leitungsführung]] bzw. getrennt zur Abschirmung geführte Masseleitungen beseitigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikrofonkabel haben teilweise einen [[Mikrofonie]]effekt, sie sind empfindlich gegen Trittschall und Bewegung, wenn ihre Umflechtung bzw. Abschirmung bei Bewegung wechselnde Kontaktwiderstände erzeugt. Das ist besonders bei Phantomspeisung oder Erdschleifen als Rauschen bemerkbar. Möglicherweise können auch Abstandsänderungen zwischen Schirm und Seele sowie der Kontakt zu Schirmfolien eine Rolle spielen. Mikrofonie-Armut ist ein Qualitätskriterium für Mikrofonkabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschlussnormen ==&lt;br /&gt;
* [[Symmetrische Signalübertragung|Symmetrische Signalführung]]: Monosignal, drei Adern: Masse, positive Signalpolung „Hot“, negative Signalpolung „Cold“&lt;br /&gt;
* Asymmetrische Signalführung: Monosignal, zwei Adern: Masse, Signal&lt;br /&gt;
* Asymmetrische Signalführung: Stereosignal, drei Adern: Masse, Signal links, Signal rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:Xlr-connectors.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:Jack plug vlsdkjdsljfdslifewouerw 043.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:Klinkenstecker.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:Tuchel connectors.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Norm&lt;br /&gt;
| [[XLR]]-Cannon-Stecker,&amp;lt;br /&amp;gt; 3-Pol + Gehäusemasse&amp;lt;br /&amp;gt; auch: 5-pol&lt;br /&gt;
| NAB 6,35 mm&amp;lt;br /&amp;gt;  [[Klinkenstecker]],&amp;lt;br /&amp;gt; 3-Pol&lt;br /&gt;
| NAB 3,5 mm&amp;lt;br /&amp;gt;  [[Klinkenstecker]],&amp;lt;br /&amp;gt; 3-pol&lt;br /&gt;
| [[Tuchelstecker|Groß-/Kleintuchelstecker]],&amp;lt;br /&amp;gt; 3-pol + Gehäusemasse;&amp;lt;br /&amp;gt; auch: 5-pol&lt;br /&gt;
| [[DIN-Stecker|5pol-DIN-Stecker]],&amp;lt;br /&amp;gt; 3-pol + Gehäusemasse;&amp;lt;br /&amp;gt; auch: 5-pol&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anwendung&lt;br /&gt;
| Monomikrofon analog,&amp;lt;br /&amp;gt; [[AES42]] Digitales Mikrofonsignal,&amp;lt;br /&amp;gt; Studio und Bühne&lt;br /&gt;
| Monomikrofon,&amp;lt;br /&amp;gt; Stereomikrofon,&amp;lt;br /&amp;gt; Homerecording&lt;br /&gt;
| Stereomikrofon,&amp;lt;br /&amp;gt; Homerecording&lt;br /&gt;
| Monomikrofon,&amp;lt;br /&amp;gt; alter Standard&amp;lt;br /&amp;gt; Ansteckmikrofone&lt;br /&gt;
| Monomikrofon,&amp;lt;br /&amp;gt; 3-pol + Gehäusemasse;&amp;lt;br /&amp;gt; auch: 5-pol&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Belegung&lt;br /&gt;
| Pin1 = Masse&amp;lt;br /&amp;gt;  Pin2 = Hot&amp;lt;br /&amp;gt;  Pin3 = Cold&amp;lt;br /&amp;gt;  Gehäuse = Schirmung&lt;br /&gt;
| Tip = Hot / Links&amp;lt;br /&amp;gt;  Ring = Cold / Rechts&amp;lt;br /&amp;gt;  Ground = Masse, Schirmung&lt;br /&gt;
| Tip = Links&amp;lt;br /&amp;gt;  Ring = Rechts&amp;lt;br /&amp;gt;  Ground = Masse&lt;br /&gt;
| Pin1 = Hot&amp;lt;br /&amp;gt;  Pin2 = Masse&amp;lt;br /&amp;gt;  Pin3 = Cold&lt;br /&gt;
| Pin1 = Masse&amp;lt;br /&amp;gt;  Pin2 = Hot&amp;lt;br /&amp;gt;  Pin3 = Cold&amp;lt;br /&amp;gt;  Gehäuse = Schirmung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kabel&lt;br /&gt;
| dreiadrig, geschirmt&lt;br /&gt;
| dreiadrig, evtl. geschirmt&lt;br /&gt;
| dreiadrig, ungeschirmt&lt;br /&gt;
| dreiadrig, geschirmt&lt;br /&gt;
| dreiadrig oder fünfadrig, geschirmt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! andere&amp;lt;br /&amp;gt;  Anwendungen&lt;br /&gt;
| [[Stereofonie|Stereosignale]]&amp;lt;br /&amp;gt;  Linesignale&amp;lt;br /&amp;gt;  digital audio ([[AES/EBU]])&amp;lt;br /&amp;gt;  [[Lautsprecher]]signale&amp;lt;br /&amp;gt;  [[DMX (Lichttechnik)]]&lt;br /&gt;
| Stereosignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Linesignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Lautsprechersignale&amp;lt;br /&amp;gt;  [[Insertbuchse|Insertsignale]] (Tonstudio)&lt;br /&gt;
| Kopfhörersignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Linesignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Remotesteuerung&lt;br /&gt;
| Mikrofonsignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Lautsprechersignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Stereosignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Line IN/OUT&lt;br /&gt;
| Mikrofonsignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Linesignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Stereosignale&amp;lt;br /&amp;gt;  Line IN/OUT&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anschlussnormen sind heute am gängigsten. Ältere Mikrofone haben eventuell einen [[DIN-Stecker|DIN-]] oder [[Tuchelstecker]]. Man kann sie umlöten oder einen Adapter bauen. Vereinzelt gibt es auch den „Klein-Tuchel“ – speziell bei kompakten Ansteckmikrofonen mit separatem Funksender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Mikrofonsteckern gilt: Der „Male“-Stecker gibt das Signal ab, der „Female“-Stecker nimmt das Signal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Mikrofonschnittstelle ==&lt;br /&gt;
Der [[AES42]]-Standard definiert eine digitale Schnittstelle für Mikrofone, die direkt einen digitalen Audiostrom erzeugen. Die Verarbeitungskette Impedanzwandler – Mikrofonvorverstärker – A/D-Wandler ist im Mikrofongehäuse integriert. Der Anschluss erfolgt durch einen XLR-Stecker, die Energieversorgung der Elektronik über Phantomspeisung (Digital Phantom Power (DPP), 10&amp;amp;nbsp;V, max. 250&amp;amp;nbsp;mA). Durch Modulation der Phantomspannung können solche Mikrofone fernbedient werden, etwa um Dämpfung/Richtcharakteristik einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Mono-, Stereo- und Transistor-Mikrofone&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Radiopraktikerbücherei.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11/12, {{ZDB|1108351-7}}). 7., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franzis-Verlag, München 1969.&lt;br /&gt;
* Norbert Pawera: &amp;#039;&amp;#039;Mikrofonpraxis. Tipps und Tricks für Bühne und Studio. Technik, Akustik und Aufnahmepraxis für Instrumente und Gesang.&amp;#039;&amp;#039; 4., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. PPV-Medien, Bergkirchen 2003, ISBN 3-932275-54-3.&lt;br /&gt;
* Thomas Görne: &amp;#039;&amp;#039;Mikrofone in Theorie und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 8., neue, überarbeitete und erweiterte Auflage. Elektor-Verlag, Aachen 2007, ISBN 978-3-89576-189-8.&lt;br /&gt;
* [[Michael Dickreiter]], Volker Dittel, Wolfgang Hoeg, Martin Wöhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Tonstudiotechnik&amp;#039;&amp;#039;. 8., überarbeitete und erweiterte Auflage. 2 Bände. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-028978-7, ISBN 978-3-11-031650-6 (E-Book).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Microphones|Mikrofone}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrofontechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audioschnittstelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audiosignalformat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Musicous</name></author>
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