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	<title>Mikrodosierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T21:43:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mikrodosierung&amp;diff=1285361&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A00:20:700F:E591:4169:969B:6A01:CDF: Änderung 244592271 von Mira Arnold - MamaMuscaria rückgängig gemacht; Buchwerbung entfernt</title>
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		<updated>2024-05-02T08:21:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/244592271&quot; title=&quot;Spezial:Diff/244592271&quot;&gt;244592271&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Mira_Arnold_-_MamaMuscaria&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Mira Arnold - MamaMuscaria&quot;&gt;Mira Arnold - MamaMuscaria&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Buchwerbung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt den technischen Prozess des hochgenauen Portionierens winziger Mengen. Für den Einsatz von Medikamenten und Drogen in extrem kleinen Dosierungen siehe stattdessen [[Microdosing]].}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikrodosierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein hochgenaues [[Portionieren]] von [[flüssig]]en oder [[Paste|pastös]]en [[Medium|Medien]] in Volumenbereichen von unter einem Mikro[[liter]] innerhalb einer zu entwickelnden [[Reihenfolge|Folge]] von [[Produktionsprozess]]schritten verstanden. In diesem Zusammenhang wird die hochgenaue Portionierung von fließfähigen Medien als „[[Dosierung]]“ bezeichnet. Sie stellt den [[Oberbegriff]] zur Mikrodosierung dar, wobei bei der Mikrodosierung speziell sehr kleine Volumina portioniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortschreitende [[Miniaturisierung]] in nahezu allen technischen Bereichen stellt [[Industrie]], Entwicklungslabore und [[Forschungseinrichtung]]en vor immer neue Herausforderungen. Die Mikrodosierung ist eine dieser Herausforderungen. Verlangt wird, dass zunehmend kleinere Mengen an [[Klebstoff]]en, [[Öle]]n, [[Fette]]n und an einer Vielzahl weiterer Medien mengen- und punktgenau mit kürzesten [[Taktzeit]]en prozesssicher dosiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dosierverfahren ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Dosierverfahren: die klassische berührende Dosierung und die [[berührungslose Dosierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berührende Dosierung ===&lt;br /&gt;
Die berührende Dosierung ist so alt wie der Wunsch, ein in einem größeren [[Behältnis]] vorrätiges Medium in kleinere Mengen aufzuteilen und auf bestimmte Stellen aufzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes Beispiel für die berührende Dosierung ist die Dosierung mit einer Klebstofftube. Zum Abgeben des [[Klebstoff]]s muss der an der Tubenspitze austretende Klebstofftropfen durch Berührung auf das [[Bauteil (Technik)|Bauteil]] übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* langsame Dosierung&lt;br /&gt;
* Bauteil muss berührt werden&lt;br /&gt;
* Bauteil könnte beschädigt werden&lt;br /&gt;
* Klebstoff zieht [[Faden|Fäden]]&lt;br /&gt;
* Klebstoff ist nicht exakt an der vorgesehenen Stelle&lt;br /&gt;
* Klebstoffmengen sind schwer [[reproduzierbar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Nachteile findet die berührende Dosierung auch heute noch in der Mehrzahl der [[Automatisierung|automatisierten]] [[Prozess]]e ihre [[Nutzung (Technik)|Anwendung]]. Gründe hierfür können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Medium eignet sich nicht für eine berührungslose Dosierung, ist nicht berührungslos dosierbar&lt;br /&gt;
* keine direkte [[Zugänglichkeit]] der Dosierstelle (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hinterschneidung]]en)&lt;br /&gt;
* mangelnde [[Bekanntheit]] berührungsloser Dosiersysteme&lt;br /&gt;
* wenige Systemanbieter für berührungslose Dosiersysteme&lt;br /&gt;
* berührungsloses Dosiersystem ist im Vergleich zu teuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berührungslose Dosierung (Jetten) ===&lt;br /&gt;
Durch steigende Anforderungen an Taktzeiten und [[Genauigkeit]] in fast allen Produktionsbereichen gewinnt die berührungslose Dosierung (auch als &amp;#039;&amp;#039;Jetten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pulsen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) an Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;all-electronics.de: {{Internetquelle | url=http://www.all-electronics.de/track?p=1&amp;amp;ci=12051&amp;amp;ct=article&amp;amp;l=http://all-electronics.de/ai/resources/5f6bdf422c0.pdf | titel=Kontaktloses Dosieren von SMD-Klebstoff - Jetten von SMD-Kleber (PDF; 77&amp;amp;nbsp;kB) | zugriff=2014-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beispiel ist die Verklebung  elektronischer [[Surface-mounted device|SMD]]-Bauteile auf [[Leiterplatte|Platinen]] und [[Substrat (Materialwissenschaft)|Substraten]]. Der Bauteilträger muss dazu lediglich in der Ebene [[Positioniersystem|positioniert]] werden. Daraufhin kann der Klebstoff berührungslos aufgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand des Beispiels werden die Vorteile des berührungslosen Dosierverfahrens deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wegfall der [[Zustellbewegung]] und Abschuss des Klebstoffs auf das Bauteil bedeuten Zeitersparnis&lt;br /&gt;
* keine Berührung des Bauteils (keine [[Beschädigung]])&lt;br /&gt;
* gleichmäßige Ausbildung des Klebstofftropfens,&lt;br /&gt;
* [[Fertigungsverfahren|Verfahren]] ist unabhängig von Bauteiltopographie und [[Oberflächenbeschaffenheit]] des Bauteils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem entsprechenden Dosier-[[Know-how]] lässt sich eine große Anzahl an Medien berührungslos dosieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Vielfalt der Dosiermedien und ihre unterschiedlichsten [[Materialeigenschaft]]en gibt es allerdings auch Medien, die für eine berührungslose Dosierung nicht geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Schlücker: &amp;#039;&amp;#039;Mikrodosiertechnik für Flüssigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Vetter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Dosieren.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig überarb. Aufl., Vulkan-Verl., Essen 2002, ISBN 3-8027-2199-3, S. 679–691.&lt;br /&gt;
* Jürgen Uhlemann et al.: &amp;#039;&amp;#039;Innovative Techniken für die Mikrodosierung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Universität Dresden.&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|0043-6925}}) Bd. 42, H. 2 (1993), S. 77–82.&lt;br /&gt;
* Manfred E. Keck: &amp;#039;&amp;#039;Präzise Mikrodosierung für die Sensorproduktion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;F &amp;amp; M – Feinwerktechnik &amp;amp; Mikronik.&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|0340-1952}}) Bd. 105, H. 11/12 (1997), S. 812–813.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Walther Systemtechnik GmbH: [http://www.walther-2000.de/images/stories/MPP_Adaesion.pdf Berührungslos dosieren - Am Puls der Zeit] (PDF; 1,31 MB), Informationen zu Pulsventilen&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Ee5GfPRiEXQ &amp;#039;&amp;#039;perfecdos – perfekt dosiert – Verguss von elektronischen Bauteilen.&amp;#039;&amp;#039;] perfecdos GmbH, 7. März 2020 (YouTube-Video).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produktionstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluidtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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