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	<title>Mikorowo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;J budissin am 22. November 2025 um 09:55 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T09:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Mikorowo&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Bytów&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Bytowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Czarna Dąbrówka&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Czarna Dąbrówka&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 24&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 21&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 34&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 48&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 230&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 26. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe            = 99&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 76-243&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Chlewnica]]/[[Droga krajowa 6|DK6]] ↔ [[Kozy (Czarna Dąbrówka)#Kosemühl|Kozin]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]]/[[Droga wojewódzka 211|DW211]] → Mikorowo&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard|Danzig–Stargard]] &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Potęgowo (Powiat Słupski)|Potęgowo]] (11 km) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikorowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mickrow&amp;#039;&amp;#039;, {{csbS}}&amp;lt;ref name=Naum127 &amp;gt;Im Jahr 1867 gab es unter den Einwohnern des [[Kreis Stolp|Kreises Stolp]] noch 188 [[Kaschuben]] in einigen Dörfern in der Nähe der Küstenseen und im Südosten ([[Rokity (Czarna Dąbrówka)|Groß Rakitt]]); vergleiche [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 127–128, Ziffer 4 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA127 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mikrowò&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]]. Es gehört zur [[Gmina Czarna Dąbrówka|Landgemeinde Czarna Dąbrówka]] im [[Powiat Bytowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kirchdorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa vierzig Kilometer ostsüdöstlich der Kreisstadt [[Słupsk]]. An seiner südlichen Grenze liegt der Binnensee [[Jezioro Mikorowo]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ältere Ortsbezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Mykerow&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Micorow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mickerow&amp;#039;&amp;#039;. Seiner historischen Dorfform nach war Mickrow ein [[Zeilendorf]]. Im Jahre 1301 war es im Besitz des Burggrafen von [[Sławno|Schlawe]], und bereits 1330 wird ein &amp;#039;&amp;#039;Woylaus de Micorow&amp;#039;&amp;#039; als Besitzer genannt. 1480 ist die Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Grumbkow|von Grumbkow]]&amp;#039;&amp;#039; Eigentümerin, und ab 1527 ist Mickrow &amp;#039;&amp;#039;[[Puttkamer]]scher&amp;#039;&amp;#039; Lehnsbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1732 erwarb den Besitz der Geheimrat und Kammerpräsident [[Christian Ernst von Münchow]]. Unter seiner Regie wurde das Gutshaus gebaut. Sein Sohn, der – inzwischen in den Grafenstand erhobene – Rittmeister &amp;#039;&amp;#039;Karl Gustav&amp;#039;&amp;#039; erbte dann Mickrow, das bis 1860 im Besitz dieser Familie blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1782 gab es in Mickrow ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], einen Prediger, einen Küster, fünf Bauern, sechs Halbbauern, einen Krug, eine Schmiede, auf der Feldmark das Vorwerk [[Przywodzie|Brügge]] an der [[Łupawa (Fluss)|Łupawa]], die Vorwerke [[Dzierzlin|Philippsthal]], [[Przybin|Sophienhof]] und [[Przedecz|Wilhelmsberg]] und einen Krug (&amp;#039;&amp;#039;„Unterkrug“&amp;#039;&amp;#039;) bei insgesamt 30 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA986 S. 986, Nr. 90.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1884 war &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Walenius&amp;#039;&amp;#039; Herr auf Mickrow, nach ihm sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus&amp;#039;&amp;#039;. Letzte Eigentümerin von Mickrow war &amp;#039;&amp;#039;Ellen [[Mitzlaff (Adelsgeschlecht)|von Mitzlaff]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Gut hatte damals die Größe von 1537,5 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1927 hatte das Gut Mickrow eine Flächengröße von 1631 Hektar, und am 16. Juni 1925 hatte der Gutsbezirk 398 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht&amp;quot;&amp;gt;Kurt Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Preussischen Statistischen  Landesamts&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Berlin 1927, S. 344–477, insbesondere S. 400 ([http://books.google.com/books?id=BKgvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA400 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Mickrow in die Landgemeinde Mickrow eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/pommern/stolp/mickrow.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Mickrow&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 hatte Mickrow (Gutsbezirk und Landgemeinde) 593 Einwohner. Im Jahr 1925 standen in der Gemeinde Mickrow 71 Wohngebäude. Die Anzahl der Einwohner betrug 1933 noch 499 und 1939 nur noch 458.&lt;br /&gt;
Auf der 1844 Hektar großen Gemeindefläche befanden sich insgesamt acht&lt;br /&gt;
Wohnplätze:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=2 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* [[Orzywodzie|Brügge]]&lt;br /&gt;
* Mickrow&lt;br /&gt;
* [[Dzierzlin|Philippsthal]]&lt;br /&gt;
* Schwarze Hütte&lt;br /&gt;
* [[Przybin|Sophienhof]]&lt;br /&gt;
* [[Suszka (Czarna Dąbrówka)|Waldhof]]&lt;br /&gt;
* [[Przedecz (Czarna Dąbrówka)|Wilhelmsberg]]&lt;br /&gt;
* Ziegelei}} &lt;br /&gt;
Hauptwohnort war Mickrow. Die Gemeinde Mickrow war bis 1945 Sitz eines Amts- und [[Standesamt]]sbezirks, in den auch die Gemeinden [[Karwno|Karwen]] (Karwno), [[Warcimino|Varzmin]] (Warcimino) und [[Wargowo (Czarna Dąbrówka)|Vargow]] (Wargowo) eingegliedert waren. [[Amtsgericht]]sbezirk war [[Lębork|Lauenburg in Pommern]] (Lębork). In der Gemeinde Mickrow gab es außer dem Gut 51 bäuerliche Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 bildete Mickrow eine Landgemeinde im [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der preußischen [[Provinz Pommern]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Mickrow am 8. März 1945 auf militärische Anordnung hin geräumt. Der Treck zog über [[Kotuszewo|Kutusow]]  und [[Unieszyno|Groß Wunneschin]] und [[Lębork|Lauenburg]] bis an die [[Westpreußen|westpreußische]] Grenze. Dort wurde er von sowjetischen Truppen überrollt. Nur drei Familien soll die Flucht von [[Gotenhafen]] aus mit dem Schiff in den Westen gelungen sein. Die übrigen Dorfbewohner kehrten nach Tagen und Wochen zu Fuß in das 30 Kilometer entfernte Heimatdorf zurück. Etwa 26 Dorfbewohner waren in Mickrow zurückgeblieben und in den Ausbauten fast alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 1945 wurde Mickrow von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Zwischen Vargow und Mickrow und östlich des Dorfs war es zu vereinzelten Panzergefechten gekommen. Das Gut nahmen die [[sowjetisch]]en Truppen in Besitz und bewirtschafteten es. Im Gutshaus wurde eine sowjetische Kommandantur eingerichtet. Nach Kriegsende wurde Mickrow von der [[Sowjetunion]] zusammen mit ganz Hinterpommern der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Die Dorfbevölkerung wurde von der polnischen Verwaltungsbehörde in der Folgezeit über die [[Oder]] [[Vertreibung|vertrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;khp&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 735 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Mickrow_Pagel.pdf Online]; PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mickrow wurde in &amp;#039;&amp;#039;Mikorowo&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland|BRD]] 224 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 96 aus der Gemeinde Mickrow gekommene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist heute ein [[Sołectwo|Schulzenamt]] der [[Gmina Czarna Dąbrówka]] im [[Powiat Bytowski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975 bis 1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]) ist. Im Jahr 2011 wurden in Mickrow 230 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1491 wurde in Mickrow eine Kirche genannt. Sie wurde 1675 abgebrochen und drei Jahre später neu errichtet. Bereits 1815 wurde wieder eine Kirche gebaut, die bis heute besteht: ein schmuckloses Gebäude im [[Fachwerk]]stil mit Dachreiter. Von der früheren Kirche wurde der mit der Kanzel verbundene Altaraufbau übernommen. Von den um 1894 vorhandenen beiden Glocken war eine neu, die andere trug die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;ME FECIT I • M • MEYER • SCHLAWE&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;1777&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein früher hier in Gebrauch gewesenes achteckiges Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert war dem Museum der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde in Stettin übergeben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Böttger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;, Saunier, Stettin 1894, S. 17 ([https://www.google.com/books?id=bppOTbPjeiwC&amp;amp;pg=PA17 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche, die 130 Jahre lang ein [[evangelisch]]es Gotteshaus gewesen war, wurde 1945 von der polnischen Verwaltungsbehörde zugunsten der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]] zwangsenteignet und vom polnischen katholischen Klerus ‚neu geweiht‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel/Pfarrei bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Schon in vorreformatorischer Zeit war Mickrow ein Kirchdorf. Mit der [[Reformation]] in Pommern (1535) wurde es Pfarrsitz eines [[evangelisch]]en [[Kirchspiel]]s, in dem – laut Anweisung aus dem Jahre 1590 – in deutscher und kaschubischer Sprache gepredigt werden musste. Noch 1815 galt diese Bestimmung. Damals gehörte das Kirchspiel Mickrow zur Synode [[Słupsk|Stolp]] (Słupsk), kam ab 1817 zur Synode [[Kołczygłowy|Alt Kolziglow]] und ab 1871 zum [[Kirchenkreis]] [[Stolp|Stolp-Altstadt]] in der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1744 wurde in dem zu Mickrow eingepfarrten Ort [[Kozy (Czarna Dąbrówka)#Kosemühl|Kosemühl]] eine Kirche errichtet und 1746 dort ein eigener Pfarrer eingesetzt. Ab 1894 war es Sitz eines Pfarrvikars, der dann in [[Rokitki (Czarna Dąbrówka)|Klein Rakitt]] und später in [[Rokity (Czarna Dąbrówka)|Groß Rakitt]] ansässig war, bis 1909 ein eigenes Kirchspiel Groß Rakitt gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 gehörten zum Kirchspiel Mickrow 2499 Gemeindeglieder, von denen 1021 zur Filialkirche Kosemühl gehörten. Eingepfarrt waren neben Mickrow und Kosemühl die Ortschaften: [[Karwno|Karwen]], [[Wargowo (Czarna Dąbrówka)|Vargow]], [[Dąbie (Czarna Dąbrówka)|Dambee]] (&amp;lt;small&amp;gt;1937–1945&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Eichen&amp;#039;&amp;#039;), [[Grzężnik|Eichenfelde]], Friedrichswalde, [[Kostroga|Helenenhof]], [[Kozy (Czarna Dąbrówka)|Kose]], [[Kotuszewo|Kutusow]], [[Owsianka (Czarna Dąbrówka)|Landhof]], [[Lesiaki (Cewice)|Lessaken]], Mutzkow und [[Warcimino|Varzmin]]. Der Bestand an Kirchenbüchern reichte bis 1676 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenbücher in Pommern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 42, Stettin 1892, S. 201–280, insbesondere S. 246 ([https://www.google.de/books?id=cXVJxsYCJukC&amp;amp;pg=PA246 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das katholische Kirchspiel war in [[Słupsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polnisches Kirchspiel seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Die seit 1945 und Vertreibung der einheimischen Dorfbewohner anwesende polnische Einwohnerschaft ist überwiegend [[Römisch-katholische Kirche in Polen|katholisch]]. Der Ort ist katholischer Pfarrsitz mit der Filialkirche in [[Kozy (Czarna Dąbrówka)#Kosemühl|Kozin]] (&amp;#039;&amp;#039;Kosemühl&amp;#039;&amp;#039;) und den Ortschaften Kozy (&amp;#039;&amp;#039;Kose&amp;#039;&amp;#039;), Wargowo (&amp;#039;&amp;#039;Vargow&amp;#039;&amp;#039;), Lesiaki (&amp;#039;&amp;#039;Lessaken&amp;#039;&amp;#039;) und Kotuszewo (&amp;#039;&amp;#039;Kutusow&amp;#039;&amp;#039;). Die Pfarrei Mikorowo gehört zum [[Dekanat]] [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Lupow&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören zur [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirchengemeinde in Stolp]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] – mit der Filialkirche in [[Lębork]] (&amp;#039;&amp;#039;Lauenburg in Pommern&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In Mickrow gab es im Jahre 1932 eine dreistufige Volksschule. Hier unterrichteten zwei Lehrer in drei Klassen 90 Schulkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Mickrower See verläuft eine Nebenstraße, die [[Chlewnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Karlshöhe&amp;#039;&amp;#039;) an der polnischen [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 2]], heute auch [[Europastraße 28]]) mit [[Kozy (Czarna Dąbrówka)#Kosemühl|Kozin]] (&amp;#039;&amp;#039;Kosemühl&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Droga wojewódzka 212|Woiwodschaftsstraße 212]] (Teilstück der ehemaligen deutschen [[Reichsstraße 158]]) verbindet. Von [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Lupow&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Droga wojewódzka 211|Woiwodschaftsstraße 212]] herkommend endet eine andere Straße in Mikorowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1902 und 1945 hatte der damals Mickrow genannte Ort Bahnanschluss über die sieben Kilometer entfernte Station [[Kostroga|Helenenhof]] (heute polnisch: Kostroga) an der [[Bahnstrecke Lauenburg–Bütow]] (Lębork–Bytów). Heute ist [[Potęgowo (Powiat Słupski)|Potęgowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Pottangow&amp;#039;&amp;#039;), das elf Kilometer nordwärts liegt, der nächste Bahnhof und liegt an der [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard|Bahnstrecke von Danzig nach Stargard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mickrow, Dorf und Rittergut, Kreis Stolp, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Mickrow ([https://www.meyersgaz.org/place/20182014 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Böttger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;, Saunier, Stettin 1894, S. 17 ([https://www.google.com/books?id=bppOTbPjeiwC&amp;amp;pg=PA17 Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pommersches Güter-Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Nagel (Paul Niekammer), Stettin 1892, S. 160–161 ([https://www.google.de/books?id=_MXGwYhfYdEC&amp;amp;pg=PA160 Google Books]).&lt;br /&gt;
* P. Ellerholz: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage,  Nicolai (Stricker), Berlin 1884, S. 90–91 ([https://www.google.de/books?id=YiqtX9-DJUUC&amp;amp;pg=PA90 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 986, Ziffrr 90 ([http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA986 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1989, S. 730–735 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Mickrow_Pagel.pdf Download &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Mickrow&amp;#039;&amp;#039;.] PDF, 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen in Pommern von der Reformation bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Stettin 1912.&lt;br /&gt;
* Hans Glaeser-Swantow: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelische Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Stettin 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mikorowo|Mickrow|S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/stolp/mickrow.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Mickrow&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.mickrow.kreis-stolp.de/ | wayback=20190806052316 | text=Die Gemeinde Mickrow im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Czarna Dąbrówka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Czarna Dąbrówka]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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