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	<title>Mike Danzi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mike_Danzi&amp;diff=2486660&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18352-36: /* Weblinks */&quot;Enthaltene Links zu Auftritten von Mike Danzi in Berlin (1926) mit Howard McFarlane (einem englischen Trompeter).&quot;~~~~NHPL</title>
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		<updated>2026-03-24T21:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;&amp;quot;Enthaltene Links zu Auftritten von Mike Danzi in Berlin (1926) mit Howard McFarlane (einem englischen Trompeter).&amp;quot;~~~~NHPL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael „Mike“ Danzi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1898]] in [[New York City]]; † [[13. Februar]] [[1986]] ebenda) war ein US-amerikanischer Gitarrist und [[Banjo]]spieler, der im Bereich der [[Jazz]]- und [[Unterhaltungsmusik]] tätig war. Er verbrachte vierzehn Jahre in Deutschland, spielte dort mit den meisten bekannten Jazz- und Tanzorchestern und war in dieser Zeit an zahlreichen Aufnahmen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Danzi war ein Sohn italienischer Einwanderer; sein Vater Domenico Danzi war 1892 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] gekommen. In New York lernte Mike Danzi [[Alex Hyde]] kennen, der das American Dance Orchestra leitete. Am 11. November 1924 brach er mit diesem Orchester nach Europa auf. Zum Orchester gehörten zu dieser Zeit neben Hyde und Danzi [[Walter Kallander]], [[Sam Dunkel]], [[Mickey Diamond]], [[Byron Hooper]], [[Michael Polzer]], [[Steve Kretzchmer]], [[Charles Herstoff]], [[Max Rosen (Tubist)|Max Rosen]] und [[Al Roth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz nach seiner Ankunft im Hamburger Hafen lernte Mike Danzi [[Eric Borchard]] und [[Billy Bartholomew]] kennen und spielte mit ihnen, bis er zu seinem Zug in Richtung München aufbrechen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1925 erschien das American Dance Orchestra in dem Stummfilm [[Variété (1925)|Variété]]. Es spielte außerdem unter anderem im Luna-Palais und bei einer Veranstaltung mit [[Jack Dempsey]] im Hotel Esplanade. Noch im selben Jahr lernte Danzi [[Bernard Etté]] kennen, der ihn für eine sechsmonatige Tournee durch Deutschland mit seinen &amp;#039;&amp;#039;Jazz Symphonians&amp;#039;&amp;#039; verpflichtete. Am 25. Dezember 1925 brachen sie in Richtung [[Essen]] auf, später reisten sie mit Ettés [[Packard (Automobilhersteller)|Packard]] durchs Rheinland. Alle vierzehn Tage kehrte Etté kurz nach Berlin zurück, um für die [[Vox-Haus|Vox]] Aufnahmen in Berlin zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte eine Reise nach Schweden mit [[Dajos Béla]]s Orchester und einem Auftritt vor dem Königshaus. Mitte Juni 1927 wurde Mike Danzi von Professor Fahrbach-Ehmki für das elegante Tanzlokal in der Villa d’Este in der [[Hardenbergstraße]] 21–23&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Molnar: Die Berliner Villa d’Este. Bürgerpalais · Tanzlokal · NS-Kunsthalle, Norderstedt 2020, ISBN 978-3-7519-2190-9, S. 38/39.&amp;lt;/ref&amp;gt; angeworben; Danzi berichtet davon auch in seinen Memoiren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Danzi: |Titel=American musician in Germany 1924–1939 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Schmitten |Datum=1986 |ISBN=3-923397-02-X |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier spielte er unter anderem mit [[Harry Revel]]. Ab den späten 1920er Jahren nahm Mike Danzi zahlreiche Platten und Tonfilmaufzeichnungen mit vielen verschiedenen Orchestern auf. Er lebte damals im Friedrichstraßenhof und verkehrte unter anderem im [[Romanisches Café|Romanischen Café]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1929 gründete er die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;The Virginians&amp;#039;&amp;#039;, die offiziell von [[Teddy Kline]] geleitet wurde und nach dessen Heimat benannt war. Bald darauf, als die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] an Boden gewannen und schließlich an die Macht kamen, setzte eine massive Abwanderung jüdischer Musiker aus Berlin und aus Deutschland ein. Die [[Teldec|Telefunken]] musste sich nach einem neuen Orchesterleiter umsehen. [[Hans Bund]], dem 1927 Revel für die Villa d’Este vorgezogen worden war, wurde dafür vorgeschlagen, und Danzi fühlte sich in seiner Gegenwart nicht wohl. Auch ein Engagement im Europahaus zusammen mit einer italienischen [[Band (Musik)|Band]] unter [[John Abriani]] 1934 erfüllte ihn mit Unbehagen, weil Italiener damals wegen [[Benito Mussolini]]s Politik, die den Einmarsch in Österreich verhinderte, in Deutschland nicht gern gesehen waren. Seit 1935 spielte er im Orchester der [[Scala (Berlin)|Scala]] unter [[Otto Stenzel]]. &amp;lt;!--Als er einmal im Auto unterwegs nach Hamburg war, um dort Aufnahmen zu machen, geriet er in ein [[Laser]]-Experiment der Nazis. Die Motoren der 100 bis 200 Wagen, die sich gerade in Reichweite befanden, wurden aus der Ferne außer Betrieb gesetzt. Dieses Experiment diente der Vorbereitung eines Luftkrieges.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danzi veröffentlichte im Mai 1935 den ersten Artikel einer vom Schriftleiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Artist&amp;#039;&amp;#039; initiierten Artikelreihe. Er führte diesen Artikel später als Nachweis dafür an, dass auch in Nazideutschland [[Swing (Musikrichtung)|Swing]], [[Foxtrot]] und andere im Dritten Reich offiziell als „[[Negermusik]]“ verpönte musikalische Stile gepflegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Möglicherweise wirkte sich damals jedoch schon die Imagepflege, die vor der Ausrichtung der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]] in Berlin betrieben wurde, aus, denn nach Beendigung der Spiele wurde die Überwachung strenger und wenige Tage nach der [[Reichskristallnacht]] erfolgte ein Verbot für Juden, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies blieb nicht ohne Wirkung auf die Berliner Jazzszene. Danzi spielte jedoch nach wie vor mit diversen Orchestern und trat regelmäßig im Radio auf. Allerdings berichtete er über zunehmende [[Fremdenfeindlichkeit]] und die Ängste deutscher Musiker vor Konsequenzen, wenn sie mit ihm Jazz spielten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael H. Kater]] &amp;#039;&amp;#039; Gewagtes Spiel. Jazz im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1995, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner war er 1938 bei ersten Versuchen mit dem [[Fernsehen]] beteiligt, zusammen mit dem Gitarristen [[Otto Sachsenhauser]]. Allerdings kam er zu dem Schluss, dass der Aufwand sich nicht lohnte, und verzichtete auf weitere Fernsehauftritte. Bis in den Oktober 1939 hinein arbeitete er wie gewohnt in Berlin. Wegen eines Zusammenstoßes mit dem Pförtner der UFA-Filmstudios, der ihn zum Hitlergruß zwingen wollte und nicht ins Gebäude ließ, als er diesen verweigerte, wären beinahe die letzten Aufnahmen am 10. Oktober 1939 nicht mehr gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später kehrte Mike Danzi mit seiner Familie nach Amerika zurück, wo er seine Karriere fortsetzte. 1956 hatte er einen Auftritt in der [[Radio City Music Hall]] in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.centerforjazzarts.org/danzi_exhibition4.html |wayback=20120313062308 |text=Ausstellung im Center for Jazz |archiv-bot=2019-05-01 17:08:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 arbeitete er mit dem Akkordeonisten [[John Serry senior|John Serry]] im [[Off-Broadway]] Phoenix Theatre in New York City zusammen. Sie traten in dem Stück „[[Ein Monat auf dem Lande]]“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Danzi: |Titel=American Musician in Germany 1924–1939 |Online=https://books.google.com/books?id=G0sIAQAAMAAJ&amp;amp;q=John+Serry+Phoenix+Theater|Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Schmitten |Datum=1986 |ISBN=3-923397-02-X |Seiten=169}}(englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ibdb.com/broadway-production/a-month-in-the-country-482021#People „Ein Monat auf dem Lande“ Das Phoenix Theatre in New York, April 1956 auf ibdb.com](englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Danzi: &amp;#039;&amp;#039;American musician in Germany 1924–1939. Memoirs of the jazz, entertainment, and movie world of Berlin during the Weimar Republic and the Nazi era – and in the United States&amp;#039;&amp;#039;. As told to [[Rainer E. Lotz]]. Ruecker, Schmitten 1986, ISBN 3-923397-02-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wölfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hannibal, Höfen 2008, ISBN 978-3-85445-274-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Discogs|1527338}}&lt;br /&gt;
* [https://adp.library.ucsb.edu/index.php/mastertalent/detail/367018/Danzi_Mike Mike Danzi] bei [[Discography of American Historical Recordings]](englisch)&lt;br /&gt;
* [https://grammophon-platten.de/page.php?434 Mike Danzi und Howard McFarlane] bei einem Auftritt in Berlin im Jahr 1926 auf grammophon-platten.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118809911|LCCN=n86009409|VIAF=57411197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Danzi, Mike}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Gitarrist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banjospieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Danzi, Mike&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Danzi, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Gitarrist und Banjospieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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