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	<title>Mikätzchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T19:23:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mik%C3%A4tzchen&amp;diff=695609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hs-berlin: Linkfix tagesspiegel.de *</title>
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		<updated>2023-03-07T14:41:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix tagesspiegel.de *&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikätzchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (männliche Form auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet scherzhaft Lehrer, die in [[Nordrhein-Westfalen]] (NRW) auf Initiative von [[Kultusminister]] [[Paul Mikat]] zu vereinfachten Bedingungen als „[[Seiteneinsteiger]]“ in den Schuldienst gelangten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Schritt unternahm die NRW-Landesregierung in den 1960er Jahren, um die [[Baby-Boomer|geburtenstarken Jahrgänge]] besser beschulen zu können und die Schülerzahl in den wegen [[Lehrermangel]]s überfüllten Klassen nicht über 50 steigen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?jahr%5Bjahr%5D=1963 |wayback=20070626162942 |text=Geschichte NRW 1963 |archiv-bot=2022-03-26 20:10:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lehrer im Mikatschen Schnellverfahren konnte werden, wer das Abitur und somit die Berechtigung hatte, ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Tätigkeitsbegleitend wurden Aus- und Weiterbildungen angeboten, die das Kenntnisprofil der „Mikätzchen“ auf den Stand ihrer akademisch vollausgebildeten Kollegen heben sollten. 1963 begannen 1910 Frauen und 434 Männer mit der Ausbildung und unterrichteten ab Januar 1964. Von der Option eines verkürzten Lehramtsstudiums machten später 1200 der Quereinsteiger Gebrauch, um endgültig in den Schuldienst übernommen zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=  |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Mikätzchen und Mikater&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2012-06-13 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=https://web.archive.org/web/20200807133950/http://www.tagesspiegel.de/zeitung/bildungsnotstand-1963-mikaetzchen-und-mikater/6742002.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der etablierten Lehrerschaft herrschte unterdessen die Sorge, dass „minder qualifizierte“ Kollegen unberechtigt bevorzugt werden könnten. „Mikätzchen“ fanden sich zuvorderst im Volksschuldienst, d.&amp;amp;nbsp;h. in den Schulen, aus denen einige Jahre später die [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]]n hervorgingen. Altersbedingt sind heute keine Mikätzchen mehr im Schuldienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Seiteneinsteiger-Programme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den frühen 2000er Jahren gibt es in NRW nun ein Programm zur Lehrereinstellung sogenannter Seiteneinsteiger, dessen Ansatz Ähnlichkeiten mit dem Vorgehen der 1960er Jahre zur Einführung der „Mikätzchen“ aufweist, um die Probleme überalterter Lehrerschaft, hoher Anteile ausfallender Stunden und eines hohen Krankenstandes (i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. &amp;gt; 6 %&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/panorama/krankenstand-in-nrw-an-diesen-schulenformen-sind-die-lehrer-am-haeufigsten-krank_aid-17646141 &amp;#039;&amp;#039;Krankenstand Lehrer 2016&amp;#039;&amp;#039;]. rp-online.de&amp;lt;/ref&amp;gt;) zu bewältigen. Die Einstellung von Lehrern auf diese sogenannten „[[Schulscharfe Stelle|schulscharfen Stellen]]“ fällt ein Gremium der Schule, bestehend aus dem Rektor und Personen der Schulvertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit des neuen Programmes in der Ägide [[Gabriele Behler]] wurde ein hoher Anteil der sogenannten „schulscharfen Stellenbesetzungen“ im Ergebnis durch vollexaminierte Lehrer (mit zweitem Staatsexamen) angetreten, die sich genauso wie Bewerber ohne zweites Staatsexamen auch um die ausgeschriebenen Stellen bewerben können.&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das Einstellungsverfahren ist begleitet von Ranglisten-Vorgaben der Regierungspräsidien mit einer Auflistung möglicher Stellenbesetzer mit bereits bestandenem zweitem Staatsexamen, gestaffelt nach Examensnoten. Diese Listen bringen für die Schulen den argumentativen Zwang mit sich, eine Stellenbesetzung mit einem Externen ohne zweites Staatsexamen mit derart guten, starken Gründen darzulegen, dass diese Einstellungs-Maßnahme gegebenenfalls „verwaltungsgerichtsfest“ ist, wenn ein abgelehnter Bewerber mit zweitem Staatsexamen den [[Klage]]weg gegen eine Absage beschreitet.&amp;lt;!--: ein Tort, dem sich die meisten einstellenden Schulen schlicht dadurch entziehen, dass sie keine echten Seiteneinsteiger einstellen und die „Seiteneinsteiger“-Stellen vorsorglich lieber an Lehrerbewerber mit gutem zweitem Staatsexamen vergeben, um der Gefahr von Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen. Die echten Seiteneinsteiger (ohne zweites Staatsexamen) gehen hierbei leer aus: Sie bewerben sich, werden zu einem Vorstellungstermin eingeladen, aber bekommen in hohem Anteil doch eine Absage, meist ohne diese Hintergründe zu kennen.!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?jahr%5Bjahr%5D=1963 Geschichte NRW 1963]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45548074.html Spiegel 1969]&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/130498/ &amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr der Mikätzchen.&amp;#039;&amp;#039;] Deutschlandfunk am 4. März 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mikatzchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulwesen (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Nordrhein-Westfalens (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hs-berlin</name></author>
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