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	<title>Mihkli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Exprimidor am 1. Juli 2021 um 10:33 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|NS=58.62083333|EW=24.096944|type=city|pop=33|region=EE-430}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mihkli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Sankt Michaelis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf ([[Estnische Sprache|estnisch]] &amp;#039;&amp;#039;küla&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Estland|estnischen]] Landgemeinde [[Lääneranna]] (bis 2017: Landgemeinde [[Koonga]]) im [[Kreis Pärnu]]. Es liegt etwa 35&amp;amp;nbsp;km von [[Pärnu]] (&amp;#039;&amp;#039;Pernau&amp;#039;&amp;#039;) entfernt.  Das Dorf hat 33 Einwohner (Stand 1. Januar 2009).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.koongavald.ee/sisu/yldinfo/rahvastik.html |wayback=20091212193757 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-22 10:08:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mihkli kirik.jpg|mini|200px|St.-Michaelis-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Mihkli ist die älteste Kirchengemeinde im Kreis Pärnu. Der Ort war im [[Mittelalter]] und in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] das Zentrum eines einflussreichen [[Kirchspiel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 13. Jahrhundert war ein [[Parochie|Parochus]] für Mihkli angestellt. Das heutige Pfarrhaus von Mihkli wurde 1855 bis 1858 im Stil des [[Klassizismus|Spätklassizismus]] errichtet. Die Fassadenmitte des einstöckigen Gebäudes ziert ein [[Portikus]]. Einzelne Nebengebäude und ein Park sind erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen von Mihkli ist die im 13. oder 14. Jahrhundert errichtete evangelisch-lutherische Sankt Michaelis-Kirche. Sie wurde 1359 erstmals urkundlich erwähnt. Etwa aus dieser Zeit datiert der Sockel des Taufbeckens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr heutiges Aussehen stammt aus dem 18./19. Jahrhundert. Das einschiffige Kirchengebäude ist aus lokalem [[Kalkstein]] erbaut. Der im Querschiff erhaltene Schutzgang an der Nordwand weist auf die Funktion als Wehrkirche in früherer Zeit hin. Er konnte über eine Falltür in 4 m Höhe mit einer Leiter erreicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tiiu Viirand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Estonia. Cultural Tourism.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2004 (ISBN 9949-407-18-4), S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche wurde während des 19. Jahrhunderts erheblich umgestaltet, als das Westportal zugemauert wurde. Die Kanzel der Sankt Michaelis-Kirche stammt von 1818, der Altar aus dem Jahre 1906. Die Orgel ist eine Arbeit des berühmten [[Tallinn]]er Orgelbauers [[Gustav Normann]] (1825–1893) von 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1779 bis 1781 wurde der Westturm der Kirche fertiggestellt. Die Kirchenglocke wurde 1684 in [[Stockholm]] gegossen. Einheimische vergruben sie während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]; sie kam erst 28 Jahre später wieder ans Licht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.teelistekirikud.ekn.ee/kirik.php?id=226 |wayback=20080107013129 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-22 10:08:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem alten Friedhof befinden sich drei Kapellen aus dem 19. Jahrhundert. Am neuen Friedhof von Mihkli erinnert seit 1926 ein Denkmal an die gefallenen Gemeindemitglieder des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und des [[Estnischer Freiheitskrieg|Estnischen Freiheitskriegs]] (1988 erneuert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Mihkli auch durch einen historischen [[Eichen]]park. Die durchschnittliche Höhe der Bäume beträgt 16&amp;amp;nbsp;m. Die meisten Eichen sind etwa 200 Jahre alt, die ältesten bis zu 300 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.parnumaa.ee/index.php?id=132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Jakob Johann von Uexküll]] wurde auf dem zu Mihkli gehörenden Gut Keblas geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor von Mihkli war ab 1672 der [[Deutsch-Balten|Deutschbalte]] Heinrich Göseken d.&amp;amp;nbsp;J. (1645–1705), der Sohn [[Heinrich Göseken]]s d.&amp;amp;nbsp;Ä. (1612–1681). Heinrich Göseken d.&amp;amp;nbsp;J. war einer der Wegbereiter einer verbesserten Übersetzung des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] in die [[estnische Sprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Mihkli stammt die älteste Aufzeichnung eines estnischsprachigen [[Zauberspruch]]s bzw. magischer Volksliedverse. Sie finden sich im Verhörprotokoll des Prozesses gegen einen [[Esten]] namens Ralli Hans aus dem Jahr 1680. Der magische Spruch lautet: &amp;#039;&amp;#039;Nedko Nedko Negelcken / Nedko Negleken Neiziken / Erra Nehlene Kaddi / Nehla Eiss Kaddi tubedis / Nehl Kaddi neehlede / Pissud raudne pihust&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3412071838|Seite=357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eestigiid.ee/?CatID=287&amp;amp;ItemID=2437 Beschreibung des Ortes] (estnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte der Landgemeinde Lääneranna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lääneranna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exprimidor</name></author>
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