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	<title>Miguel Serrano - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miguel_Serrano&amp;diff=208064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spyridon am 17. Dezember 2025 um 12:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-17T12:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wikipediavaitomarnocu.jpg|mini|Miguel Serrano in Indien, 1957]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miguel Serrano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Miguel Joaquín Diego del Carmen Serrano Fernández&amp;#039;&amp;#039;; * [[10. September]] [[1917]] in [[Santiago de Chile]]; † [[28. Februar]] [[2009]] ebenda) war ein [[chile]]nischer [[Diplomat]], der als [[Propaganda|Propagandist]] eines „esoterischen Hitlerismus“ sowie als [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemit]] und [[Holocaustleugnung|Holocaustleugner]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Miguel Serrano stammt mütterlicherseits aus dem gräflichen Geschlecht &amp;#039;&amp;#039;de la Sierra Bella&amp;#039;&amp;#039;, deren Grundbesitz nahe Santiago bei [[Las Condes]] lag; aus der Familie seines Vaters gingen bekannte Dichter, wie sein Onkel [[Vicente Huidobro|Vincente Huidobro]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; sowie politische [[Idealist]]en und [[Diplomat]]en hervor. Seine Mutter starb, als er fünf Jahre alt war; drei Jahre später verlor er auch seinen Vater. Er lebte dann bei der Mutter seines Vaters in Santiago sowie einem Landherrenhaus im Clarotal am Fuße der Anden. Von 1929 bis 1934 besuchte er das &amp;#039;&amp;#039;Internado Nacional Barros Arana&amp;#039;&amp;#039;, das gute Beziehungen zu Deutschland unterhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;368f. Original &amp;#039;&amp;#039;Black Sun&amp;#039;&amp;#039;, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Freund bei einer Schlägerei mit chilenischen &amp;#039;&amp;#039;[[Movimiento Nacional-Socialista de Chile|Nacistas]]&amp;#039;&amp;#039; getötet worden war, begann er, für linksgerichtete Zeitschriften zu schreiben, lehnte jedoch bald [[Marxismus|marxistische]] Lehren und [[Kommunismus|kommunistische]] [[Realpolitik]] ab. Nach dem gescheiterten Staatsstreich der &amp;#039;&amp;#039;Nacistas&amp;#039;&amp;#039; am 5.&amp;amp;nbsp;September 1938 überwog für ihn deren Aura eines „heroischen Märtyrertums“. Er sympathisierte mit dem &amp;#039;&amp;#039;Movimento Nacional-Socialista&amp;#039;&amp;#039;, schrieb Artikel für die Parteizeitung und begleitete den „Führer“ des &amp;#039;&amp;#039;Movimento&amp;#039;&amp;#039; auf [[Propaganda]]reisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;367–371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] widmete er sich vollständig der [[Nationalsozialistische Propaganda|nationalsozialistischen Propaganda]]. Ab 1941 veröffentlichte er vierzehntäglich unter dem Titel „La Nueva Edad“ politische Kommentare und literarische Rezensionen. Serranos Neigung zu [[Verschwörungstheorie]]n wurde im Herbst 1941 zur [[Obsession]], als er die &amp;#039;&amp;#039;[[Protokolle der Weisen von Zion]]&amp;#039;&amp;#039; in die Hände bekam, die ihn zum inbrünstigen Antisemiten machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 besuchte er die Ruinen des [[Führerbunker]]s in Berlin und verharrte stundenlang vor den Mauern des [[Kriegsverbrechergefängnis Spandau]], in dem [[Rudolf Heß]] und andere führende Nationalsozialisten inhaftiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;370–373.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gehörte er von 1953 bis 1962 dem chilenischen [[Diplomatisches Corps|diplomatischen Corps]] in [[Indien]] an, bei dem er schließlich Botschafter wurde. Von 1962 bis 1964 war er Botschafter Chiles in [[Jugoslawien]], von 1964 bis 1970 in [[Österreich]], wo er als Botschafter bei der Internationalen Atomenergiebehörde und bei der [[Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung|UNIDO]] (United Nations Industrial Development Organization) arbeitete, bis er von der Regierung unter dem neu gewählten marxistischen [[Salvador Allende]] unerwartet entlassen wurde. Daraufhin ging er ins Exil nach Camuzzi in [[Montagnola]] (Kanton Tessin), wo er sich der literarischen Verarbeitung religiöser Mythen widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er unterhielt weltweite Kontakte zu [[Faschismus|Alt-]] und [[Neofaschismus|Neofaschisten]] wie [[Léon Degrelle]], [[Otto Skorzeny]], [[Hans-Ulrich Rudel]], [[Hanna Reitsch]], Matt Koehl und [[Florentine Rost van Tonningen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;394–396.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch bei der Beerdigung von [[Walther Rauff]] in Santiago im Mai 1984 zeigte er den [[Hitlergruß]] und rief „Heil Walther Rauff“ sowie „Heil Hitler“ und animierte Umstehende, es ihm gleichzutun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Philippe Sands]] |Titel=38, rue de Londres : De l’impunité, Pinochet et le Nazi de Patagonie |TitelErg=Traduit par Christophe Beslon |Hrsg=Hélène Monsacré |Verlag=Éditions Albin Michel |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-226-49344-6 |Seiten=258 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrano behauptete, dass die [[Neuschwabenland#Deutsche Antarktische Expedition 1938/39|Deutsche Antarktische Expedition 1938/1939]] im [[Königin-Maud-Land]] eine Möglichkeit entdeckt hätte, um mit geheimen Städten im Erdinnern zu kommunizieren, in die sich die [[Hyperborea|Hyperboräer]] vor einer Katastrophe nach einer Polumkehr geflüchtet hätten. Während der Kriegsjahre hätten die Nationalsozialisten dort eine geheime Basis errichtet, in die Adolf Hitler mit einer fliegenden Untertasse entkommen sei, um den „esoterischen Krieg“ bis zum heutigen Tage weiterzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joscelyn Godwin]]: &amp;#039;&amp;#039;Arktos. Der polare Mythos zwischen NS-Okkultismus und moderner Esoterik.&amp;#039;&amp;#039; [[Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag]], Graz 2007, ISBN 3-902475-40-4, S.&amp;amp;nbsp;156–157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Esoterischer Hitlerismus ==&lt;br /&gt;
1941 trat Serrano in einen von einem Deutschen gegründeten [[Esoterik|esoterischen]] Orden ein, der angeblich einer geheimnisvollen [[Brahmane|brahmanischen]] Elite im Himalaya Gefolgschaft geschworen hatte und deren Mitglieder die glühende Bewunderung Hitlers vereinte. Hier reicherte er seine [[Apokalyptik|apokalyptische]] NS-Ideologie mit Gedankengut aus [[Hinduismus]] und [[Yoga]] an. Die Gruppe praktizierte rituelle [[Magie]], [[Tantrismus|tantrisches]] und [[Kundalini-Yoga]]. Die „yogische Erfahrung des Aufsteigens“ setzte der Meister des Ordens in Beziehung zu [[Nietzsche]]s [[Wille zur Macht|Willen zur Macht]]; er sah [[Adolf Hitler]] als ein Wesen höchster Willenskraft und Eingeweihten [[Veda|vedisch]]-arischer Lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1940er Jahre hing er dem Glauben an den [[Verschwörungstheorie|Mythos von einer Weltverschwörung]] von [[Weltjudentum|Juden]], [[Geheimbund|Geheimbünden]] und Kommunisten an. Nach Kriegsende ging Serrano davon aus, dass Hitler nicht tot, sondern im Kälteschlaf sei, und unternahm 1947 und 1948 zwei Expeditionen in die [[Antarktis]], um ihn zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jungle.world/artikel/2003/18/manche-moegens-kalt J. Körber in der &amp;#039;&amp;#039;Jungle World&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;371 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrano konnte die Niederlage des [[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reichs]] nicht akzeptieren. Er behauptete, Hitler sei im Inneren der [[Theorie der hohlen Erde|hohlen Erde]] noch am Leben und plane, mit Hilfe von hochentwickelten [[Reichsflugscheibe|Flugscheiben]] das Dritte Reich zu vollenden. Auch stellte er sich vor, er habe auf seiner Flucht Station in warmen [[Oase]]n der [[Antarktis]] gemacht, bevor er in seine archetypische Heimat unter der [[Schwarze Sonne|Schwarzen Sonne]] zurückgekehrt sei. Alternativ spekulierte er über [[Paralleluniversum|Paralleluniversen]] und „astrale [[Wurmloch|Wurmlöcher]]“. Nachdem in Chile die Linken an die Macht gekommen waren und nach dem abrupten Ende seiner diplomatischen Karriere wandte sich Serrano erneut dem [[Nazismus]] zu, begründete seinen „esoterischen Hitlerismus“ und war lange Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistischen Partei Chiles&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;392–393. und S.&amp;amp;nbsp;374–375.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein 600 Seiten umfassendes philosophisches Vermächtnis unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler, der letzte Avatar&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt sich mit der Thule-Philosophie. Serrano hielt Hitler für den 10. Avatar von [[Vishnu]], den [[Kalki]]-Avatar, der in menschlicher Gestalt erschienen sei, um ein neues Zeitalter einzuleiten. Er hielt Hitler für einen freiwillig inkarnierten [[Tulku]] oder [[Boddhisatva]], der außerhalb jeder Kritik stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joscelyn Godwin]]: &amp;#039;&amp;#039;Arktos. Der polare Mythos zwischen NS-Okkultismus und moderner Esoterik.&amp;#039;&amp;#039; [[Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag]], Graz 2007, ISBN 3-902475-40-4, S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung einer gnostischen Religion ===&lt;br /&gt;
Serrano kreierte eine [[Gnosis|gnostische]] Religion, deren Kern auf [[Vision (Religion)|Visionen]] basierte, die ihm von einem unsichtbaren Meister zuteilgeworden seien, dem er unterstellt sei. Ideologisch orientierte er sich an den [[Dualismus|dualistischen]] Implikationen, die dem [[Katharer|Katharismus]], dem [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] und dem [[Carl Gustav Jung|jungschen]] Konzept der Projektion des „Schattens“ innewohnten, und sah in den [[Archetyp (Psychologie)|Archetypen]] Götter, die über ihre [[Menschenrasse|Rassen]] regierten. Seiner Kosmogonie lag die Idee vom [[Absturz (Unfall)|Fall]] des Menschen als einem ursprünglich göttlichen Wesen zugrunde. Seine gnostische Lehre verkündet den überirdischen Ursprung der Arier, die er als göttliche Lichträger betrachtete, und warnte vor einer weltweiten Verschwörung gegen diese. Er interpretierte das [[Kollektives Unbewusstes|kollektive Unbewusste]] biologistisch-rassistisch als „Gedächtnis des [[Arier|arischen]] Blutes“. Besonders deutliche Anleihen machte er bei [[Carl Gustav Jung|C. G. Jungs]] Archetypenlehre. So habe der arische Archetyp Hitler als Medium der Einwirkung auf die Welt erkannt. Serrano bezeichnete Adolf Hitler als „[[Messias]]“ und übernahm [[Savitri Devi]]s Vorstellung von Hitler als [[Avatara|Avatar]] [[Vishnu]]s, [[Shiva]]s oder [[Odin|Wotans]]; sein Ziel sei gewesen, die verlorene Göttlichkeit der Arier wiederherzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S. 367–378.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manichäischer Dualismus ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur anfänglich in seinen dichterischen Werken idealisierten spirituellen Einheit und Integration verfiel Serrano immer mehr der Idee zweier sich konträr gegenüberstehender Archetypen des Lichts und der Finsternis. Er postulierte in einer Variation des Gnostizismus ein ursprüngliches göttliches Lebensfeld, aus dem ein Teil der ursprünglichen Gottmenschen abgestiegen sei, die sich nun in unserer physischen Seinssphäre verfangen hätten. Im irdischen Exil müssten die gefallenen Menschen in einer ewigen Abwärtsspirale ihr Dasein fristen, würden sie nicht von herabgestiegenen [[divyas]] im Rahmen eines göttlichen Rettungsplans aus der Gefangenschaft befreit werden. Dieser Doktrin liegt ein scharfer [[Manichäismus|manichäischer]] Dualismus zugrunde, in dem der Fall der ursprünglichen Gotteswesen auf die [[Aufstand|Rebellion]] des [[Demiurg]]en zurückgeführt wird, der ein falscher, betrügerischer Gott sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S. 380–381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bezugnahmen auf die Katharer und den Demiurg ===&lt;br /&gt;
In der Kosmologie Serranos wird der Ursprung des Bösen durch die Grundidee des Falls eines Teils der Menschheit aus einem ursprünglich guten göttlichen Lebensfeld in unsere koexistente böse Welt erklärt. Der Gnostik der [[Katharer]] entnahm er unter anderem die manichäisch-dualistische Vorstellung eines rebellischen Demiurgen, der eine mindere Art von Schöpfung aus Materie formte. Wie die Manichäer identifizierte er den bösen Demiurg mit [[JHWH|Jehova]], dem Gott des [[Altes Testament|Alten Testaments]], der nichts mit dem weit über dem irdischen Bereich stehenden wahren Gott zu tun habe. Mit dieser Doktrin implizierte Serrano, dass Jehova, die &amp;#039;&amp;#039;Stammesgottheit&amp;#039;&amp;#039; der Juden, der Gott des Bösen und der Finsternis sei und die Juden folglich nichts anderes als [[Teufelsanbetung|Teufelsanbeter]] seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich-Tod und Selbstvernichtung zwecks Transfiguration zum Übermenschen ===&lt;br /&gt;
Serrano betont immer wieder, dass der Mensch und das [[Ich]] vernichtet werden müssten, um zum „gottähnlichen [[Übermensch]]en“ transfigurieren zu können. Damit steht er in der Tradition aller NS-Visionäre und deren Erben, die die „Ich-Ersterbung“ als wichtigen Baustein und Voraussetzung zur [[Apotheose]] als Gottmensch in ihre „Religionsarchitektur“ eingebaut haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Trimondi: &amp;#039;&amp;#039;Hitler, Buddha, Krishna – eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter 2002, S. 492.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Otto Rahn und die „Montségur-Tibet-Connection“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Montsegur (1).jpg|miniatur|Der Berg Montségur biete nach Serrano spiritistische Kontaktmöglichkeiten nach Tibet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[SS-Obersturmführer]] und Romanist [[Otto Rahn]] ist eine der wichtigsten und meistzitierten Bezugspersonen Serranos. Durch Rahns französische Kontakte zu [[Antonin Gadal]] und das Umfeld der [[Les Polaires]] wurde Serrano zu der Spekulation inspiriert, wonach die Möglichkeit bestehe, von [[Montsegur]] aus in unmittelbaren Kontakt zu [[Tibet]] zu treten.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Trimondi: &amp;#039;&amp;#039;Hitler, Buddha, Krishna – eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter 2002, S. 440.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Soldaten Shambalas: Argonauten, Gralsritter, Templer, Rosenkreuzer und SS ===&lt;br /&gt;
Im SS-Mystizismus Serranos wird zwischen einer inneren und einer äußeren SS-Schutzstaffel unterschieden. Der innere Kreis der SS habe aus Sonnenmenschen, Supermännern, Menschengöttern und Menschen-Magiern bestanden, die alle in Kontakt zu dem unterirdischen Königreich [[Shambhala (Königreich)|Shambala]] stünden. Zu den Soldaten Shambalas gehören gemäß Serrano die Kämpfer der [[Bhagavadgita]], die [[Argonautensage|Argonauten]], die [[Gralsritter]], [[Templerorden|Templer]], [[Rosenkreuzer]] und zuletzt die Elite der [[SS]]. Diesem inneren esoterischen Kreis des Schwarzen Ordens durfte nur angehören, wer mehrere [[Initiation|Einweihung]]sriten durchlaufen habe. Neben ständiger Kriegsbereitschaft sei die Fähigkeit zur [[Präerinnerung]] an den arischen Ursprung der Kriegermönche eine Disziplin der linksgerichteten magischen Ritterschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Victor Trimondi 2002&amp;quot;&amp;gt;Victor Trimondi: &amp;#039;&amp;#039;Hitler, Buddha, Krishna – eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter 2002, S. 433–435.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antisemitismus als theologische Doktrin ===&lt;br /&gt;
Serrano zufolge sind die Juden keine eigenständige Rasse, sondern ein [[Bastard]]volk, das den hyperboreischen [[Arier]]n ihr göttliches Geburtsrecht geraubt habe. Er beschuldigte die Juden, ihre verfälschte Nationalgeschichte und ihre Pseudo-Religion dem Rest der Welt als Heilsweg aufgezwungen zu haben. In Serranos Vorstellung fließt in den Adern der Arier das Blut der von der „Schwarzen Sonne“ stammenden divyas, während die Juden als [[Antagonist (Literatur)|Antagonist]]en die bösen Archetypen verkörpern, die als &amp;#039;&amp;#039;Gegenrasse&amp;#039;&amp;#039; vom Geist des Herrn der Finsternis erfüllt seien. Einige der Götter seien in die materielle Welt herabgestiegen und siedelten auf [[Hyperborea]], einem ringförmigen Kontinent um den Nordpol. Um Erde und Natur zu vergeistigen, ordneten sie die vom Demiurgen erschaffenen farbigen Rassen in ein festes [[Kaste]]nsystem ein. Mit der Vermischung einiger Gott-Menschen mit „Tier-Menschen“ begann jedoch ein Kreislauf zunächst des Verfalls des hyperboreischen [[Goldenes Zeitalter|Goldenen Zeitalters]], bis hin zum [[Kali-Yuga]] der Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serrano lehnte [[Christentum]], [[Aufklärung]] und [[Rationalismus]] ab. Er sah die [[Moderne]] durch einen abstrakten, mechanistischen „jüdischen Geist“ geprägt, der zur Zersprengung eines „einheitliche[n] arischen Universum[s]“ ([[Julius Evola]]) führe, besonders durch eine Reduktion aller Existenz auf subatomare [[Teilchen]] und [[Mathematik]]. Treibende Kraft dieses Zyklus der Zeitalter seien [[Verschwörung]] und Krieg: Mythologische Kriege wie auch der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] seien Strafaktionen gegen diejenigen, die ihr göttliches Blut verunreinigt haben. Hitlers Ziel als Avatar sei es gewesen, ein neues Goldenes Zeitalter herbeizuführen. In &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler, Der letzte Avatar&amp;#039;&amp;#039; (1984) erzählt Serrano außerdem eine Kosmologie von Göttern, die am Rand der Galaxie, außerhalb unter der „Schwarzen Sonne“, oder jenseits von Zeit und Raum im [[Grüner Strahl|Grünen Strahl]] leben, über die Macht des [[Vril]] und das [[Scheitelauge|Dritte Auge]] verfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;378–392.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Esoterische Ufologie und Hitlers Flucht in die Hohlerde ===&lt;br /&gt;
Laut Serrano sei Adolf Hitler am 30. April 1945 nicht gestorben, sondern durch einen von [[Albert Speer]] entworfenen unterirdischen Gang, der den [[Führerbunker]] mit dem [[Flughafen Tempelhof]] verbunden habe, entkommen. Von dort sei er mit einer geheimen nationalsozialistischen [[Reichsflugscheibe]] zunächst ins unterirdische Mythenreich Shambhala und später in die [[Antarktis]] geflogen. Von dort sei Hitler in das hohle Innere der Erde geflüchtet, wo er seinen hyperboreischen Stammplatz bezogen habe, um auf seine triumphale Wiederkehr zu warten. In der „Esoterischen Ufologie“ Serranos finden sich extrem hierarchische Strukturen und rassistische Konzepte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[René Freund]]: &amp;#039;&amp;#039;Braune Magie? [[Okkultismus]], [[New Age]] und [[Nationalsozialismus]]&amp;#039;&amp;#039;. Picus, Wien 1995, ISBN 3-85452-271-1. S. 118–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Trimondi: &amp;#039;&amp;#039;Hitler, Buddha, Krishna – eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter 2002, S. 433.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bezüglich Hitlers Flucht zum Südpol kolportierte Serrano einerseits nur die Lieblingsthemen der Neonazi- und Sensationsliteratur,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joscelyn Godwin]]: &amp;#039;&amp;#039;Arktos. Der polare Mythos zwischen NS-Okkultismus und moderner Esoterik.&amp;#039;&amp;#039; [[Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag]], Graz 2007, ISBN 3-902475-40-4, S.&amp;amp;nbsp;159.&amp;lt;/ref&amp;gt; andererseits war er so überzeugt davon, dass er sich 1947/48 als Journalist der Antarktisexpedition der chilenischen Armee anschloss, um sein Idol aufzuspüren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler werde gemäß Serrano in der Hohlerde als Führer eines irdischen Paradieses von seinen treuen SS-Kriegern geschützt und sei dort ständig mit den Vorbereitungen zu seiner Wiederkunft beschäftigt. Hitler könne nach Belieben zur Erde zurückkehren, weil er als Befreiter ([[Jivamukti]]) an kein [[Karma]] mehr gebunden sei und sich als Shambala-Fürst jederzeit auf Erden wiederverkörpern könne. Der deutsche Diktator habe zwar den Krieg verloren, aber durch sein Opfer die Ideale der ursprünglichen Kriegerkaste aus Shambala gerettet. Hitler bereite sich nun auf die fürchterliche Endschlacht [[Harmageddon]] vor, um mit seinem letzten Bataillon die weiße Rasse vom Despoten der Finsternis, dem Demiurgen Jehova, zu befreien. Dazu werde Hitler an der Seite Serranos am Ende des Kali-Yuga mit seiner [[UFO]]-Armee aus dem Erdinnern hervortreten, um den letzten Kampf zu entfesseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Victor Trimondi 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holocaustleugnung ===&lt;br /&gt;
Die Vernichtung von sechs Millionen Juden im [[Holocaust]] hielt Serrano für „eine der größten Betrugsfälle der Menschheit.“ Die Zahl der getöteten Juden habe bei Kriegsende eine Million noch nicht erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;René Freund: &amp;#039;&amp;#039;Braune Magie? Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Picus, Wien 1995, ISBN 3-85452-271-1. S. 112–113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Serrano [[Holocaustleugnung|leugnete den Holocaust]] als rein symbolisch. Die Zahl&amp;amp;nbsp;6 sei ein Archetyp des jüdischen [[Kollektives Unbewusstes|kollektiven Unbewussten]] und die Opferzahl von 6&amp;amp;nbsp;Millionen eine Erfindung, deren Wurzeln in einer „[[Kabbala|kabbalistischen]] Weltverschwörung Jehovas“ lägen. Die Wirklichkeit des Dritten Reichs – Tyrannei, Folter, und Unterdrückung – wurde systematisch ausgeblendet und ersetzt durch Mythen über imaginäre SS-Helden, deren phantastische Unterwelt und das arische [[Millenarismus|Millenium]]. Bereits 1941 hatte er nach Lektüre der Protokolle der Weisen von Zion die Theorie einer jüdischen Weltverschwörung übernommen und den [[Zionismus]] als besonderen Gegner betrachtet. Für Serrano sind die Juden an allen Sünden, allem Leid und allem Chaos schuld, weil sie das Ziel verfolgten, die Erde und alle Kreaturen zu versklaven und letztlich auszulöschen. Serrano verehrte die SS als esoterischen Orden, der auf der Suche nach dem [[Heiliger Gral|Heiligen Gral]] des hyperboreischen Blutes gewesen sei. Er habe auf der [[Wewelsburg]] Yoga und geheime Riten praktiziert, um das Arier-Gedächtnis wiederherzustellen und eine „Große Transmutation“ in Gott-Menschen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;386–392 und S. 394–397.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwartseinflüsse ==&lt;br /&gt;
Serranos Werke machen einen wichtigen Zweig der [[New Age|New-Age-Industrie]] aus und stehen exemplarisch für eine ganze Reihe ähnlicher Veröffentlichungen unter dem Namen „Esoterischer Hitlerismus“. Serranos mystischer Neo-Nazismus, seine Abhandlungen über die gnostischen Katharer, die Rosenkreuzer-Mysterien, [[Hindu]]-Avatare, UFOs, außerirdische Götter, seine Theorien über eine Verschwörung der Juden und seine Rassenideologie arischer weißer Überlegenheit wirken abgetrennt von historischen Kontexten wie eine Pop-Mythologie. Seine Bücher wurden bei [[Neopaganismus|Neuheiden]], [[Satanismus|Satanisten]], [[Skinhead]]s&amp;lt;!-- Beleg? Skins haben es eigentlich nicht so mit Esoterik. --&amp;gt; und [[National Socialist Black Metal|NSBM]]-Fans in den [[Vereinigte Staaten|USA]], Skandinavien und Westeuropa rezipiert. Einige satanistische Organisationen greifen die Ideen Serranos auf. Der Unterschied zwischen [[Nationalsozialismus]] und der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]], die zum Teil aus der Geschichte gelernt hat und seine Werke rezipiert, besteht u.&amp;amp;nbsp;a. darin: Ziele und offensichtliche Konsequenzen der nationalsozialistischen Weltanschauung werden hinter modern klingenden Namen und vorgeblich demokratischen Parolen getarnt, die in modernen Spielarten des Okkultismus aufscheinen und die sich unter den Überbegriffen „New Age“, „Zeitenwende“ und „neues Menschsein“ auch auf „uraltes Wissen“ berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;René Freund: &amp;#039;&amp;#039;Braune Magie? Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Picus, Wien 1995, ISBN 3-85452-271-1. S. 109–113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Trimondi: &amp;#039;&amp;#039;Hitler, Buddha, Krishna – eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter 2002, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt; Serranos Ideen und Schlussfolgerungen werden in esoterischen Gruppen nur selten geteilt und wurden auch bei Alt-Nationalsozialisten meist für Phantasterei gehalten. Bei jüngeren Neonazis kommt es jedoch gut an, dass er die Wirklichkeit des Dritten Reichs zugunsten seiner Mythologie ausblendet. Er ist somit im Randbereich [[Rechtsextremismus und Esoterik|rechtsextremer Esoterik]] einflussreich, traf etwa [[Julius Evola]] und den greisen [[Herman Wirth]]. Auch erschienen Übersetzungen in rechtsextremen Verlagen wie der [[odin]]istischen &amp;#039;&amp;#039;14 Word Press&amp;#039;&amp;#039;, und Serrano wird in der Untergrundliteratur des &amp;#039;&amp;#039;Black Order&amp;#039;&amp;#039; hervorgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S.&amp;amp;nbsp;367, S.&amp;amp;nbsp;394–397.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Besuche der Königin von Saba.&amp;#039;&amp;#039; (1960) [[Aurum Verlag|Aurum-Verlag]], Freiburg 1980, ISBN 3-591-08154-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Begegnungen mit C. G. Jung und Hermann Hesse in visionärer Schau.&amp;#039;&amp;#039; (1965) [[Rascher Verlag|Rascher-Verlag]], Zürich/Stuttgart 1968; Daimon-Verlag, Einsiedeln 1997, ISBN 3-85630-559-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der verborgenen Blume. Eine südamerikanische Legende.&amp;#039;&amp;#039; (1969) [[Sphinx Verlag|Sphinx-Verlag]], Basel 1984, ISBN 3-85914-323-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;El – ella. Das Buch der Magischen Liebe.&amp;#039;&amp;#039; (1972) Sphinx-Verlag, Basel 1982, ISBN 3-85914-311-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manu – Por el hombre que vendra.&amp;#039;&amp;#039; Manu – für den, der da kommen wird. (1991).&lt;br /&gt;
* [http://archive.org/details/Serrano-Miguel-Adolf-Hitler-Der-letzte-Avatar &amp;#039;&amp;#039; Adolf Hitler – Der letzte Avatar,&amp;#039;&amp;#039;] (1984) – Alfabeta Impresores, Santiago/Chile 2004 – Vergriffen&lt;br /&gt;
* [http://archive.org/details/Serrano-Miguel-Das-goldene-Band-Esoterischer-Hitlerismus &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Band – Esoterischer Hitlerismus,&amp;#039;&amp;#039;] 1987.&lt;br /&gt;
* [http://archive.org/details/Serrano-Miguel-Die-Preisgabe-des-Magischen-Patagonien &amp;#039;&amp;#039;Die Preisgabe des Magischen Patagonien,&amp;#039;&amp;#039;] 2003.&lt;br /&gt;
* [http://archive.org/details/Serrano-Miguel-Maya-Die-Realitaet-ist-eine-Illusion &amp;#039;&amp;#039;Maya – Die Realitaet ist eine Illusion,&amp;#039;&amp;#039;] 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121864189}}&lt;br /&gt;
* [https://jungle.world/artikel/2003/18/manche-moegens-kalt &amp;#039;&amp;#039;Manche mögen’s kalt. Mythen der alten und der neuen Rechten: die Welteislehre und die Atlantissage,&amp;#039;&amp;#039;] Artikel von Joachim Körber in der [[Jungle World]], 30. April 2003&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/features/Ufos-und-Goetter-fuer-den-Endsieg-3390097.html &amp;#039;&amp;#039;Ufos und Götter für den Endsieg. Die irrlichternden Ideen des Miguel Serrano,&amp;#039;&amp;#039;] Artikel von Dietmar Gottfried in [[Telepolis]], 26. Juni 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121864189|LCCN=n50009817|VIAF=98452631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Serrano, Miguel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Serrano Fernández, Miguel Joaquín Diego del Carmen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chilenischer Diplomat und Holocaustleugner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Santiago de Chile]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Februar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Santiago de Chile]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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