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	<title>Miguel Itzigsohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miguel_Itzigsohn&amp;diff=473465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: Artikel ausgebaut; - Baustein Lückenhaft</title>
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		<updated>2025-07-19T16:30:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel ausgebaut; - Baustein Lückenhaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miguel Itzigsohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. November]] [[1908]]&amp;lt;ref&amp;gt;Board of Trade: Commercial and Statistical Department and successors: Inwards Passenger Lists. London, 25. August 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Belgien]]; † [[1978]] vermutlich in [[La Plata (Argentinien)|La Plata]]) war ein argentinischer [[Astronom]]. Im Laufe seiner Karriere entdeckte er zwischen 1948 und 1954 fünfzehn [[Asteroid]]en des [[Asteroidengürtel|Hauptgürtels]] und trug maßgeblich zur Entwicklung der [[Astrometrie]] in Argentinien bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Miguel Itzigsohn entstammte einer jüdischen Einwandererfamilie aus Belgien. Seine Eltern waren mit ihm etwa ein Jahr nach seiner Geburt nach Argentinien gekommen und hatten sich in der Stadt [[Concordia (Argentinien)|Concordia]] in der [[Provinz Entre Ríos]] niedergelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gimnasia.org.ar/torneo-de-ajedrez-miguel-itzigsohn/ |titel=Torneo de Ajedrez “Miguel Itzigsohn” – Club de Gimnasia y Esgrima La Plata |werk=gimnasia.org.ar |sprache=es |datum=2021-12-07 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er dort seine Schulausbildung mit dem Sekundarabschluss beendet hatte, zog Itzigsohn nach [[La Plata (Argentinien)|La Plata]], die Hauptstadt der Provinz [[Buenos Aires (Provinz)|Buenos Aires]]. Dort studierte er an der Fakultät für Ingenieurwesen der [[Universidad Nacional de La Plata]] (UNLP) Vermessungswesen ({{esS|Agrimensura}}) und erwarb 1933 den Titel eines Agrimensors. Im selben Jahr heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin María Naymark, mit der er vier Kinder hatte: Miguel Jorge (* 1934), María Dora (* 1939), Marta Paulina (* 1944) und Matilde (1949).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abschluss arbeitete Itzigsohn zunächst bei der Vermessung der Grenze zu [[Bolivien]] mit und wechselte später, wie mehrere andere Landvermesser, in den Bereich [[Geodäsie]] am [[Observatorio Astronómico de La Plata|Observatorio Astronómico]] der Universidad Nacional de La Plata. Von 1955 bis 1972 war er dort in leitender Position sowie als Professor tätig. 1975&amp;amp;nbsp;endete seine Tätigkeit an der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Argentinische Militärdiktatur (1976–1983)|argentinischen Militärdiktatur]] wurde seine Tochter Matilde 1977 entführt und gilt seither als verschwunden. Der persönliche Verlust, die Entlassung und das Exil einer weiteren Tochter belasteten ihn schwer. Miguel Itzigsohn starb im Januar 1978 im Alter von 69 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Entdeckungen ==&lt;br /&gt;
Miguel Itzigsohn war spezialisiert auf [[Himmelsmechanik]] und [[Astrometrie]]. Er widmete sich besonders der Entwicklung dieser beiden Gebiete in Argentinien und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Astrometrie als Fachgebiet im Land etabliert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBD&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ssd.jpl.nasa.gov/tools/sbdb_lookup.html#/?sstr=1596 |titel=Small-Body Database Lookup |werk=ssd.jpl.nasa.gov |sprache=en |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben beschäftigte er sich auch mit der Beobachtung von [[Komet]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1948 und 1954 entdeckte er am Observatorio Astronómico de La Plata insgesamt 15 [[Asteroid]]en des [[Asteroidengürtel|Hauptgürtels]]. Wie es für Asteroiden-Entdecker üblich war, durfte Itzigsohn die Namen der von ihm entdeckten Himmelskörper vorschlagen; bei mehreren wählte er Bezeichnungen mit direktem Bezug zu [[Eva Perón]] – der Ehefrau des damaligen Präsidenten [[Juan Perón]] – und zu Symbolen und Schlagworten des [[Peronismus|peronistischen Kults]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carlos Altavista |url=https://90lineas.com/2025/04/21/sabias-que-el-observatorio-platense-le-dedico-5-asteroides-a-evita/ |titel=¿Por que el Observatorio platense le dedicó 5 asteroides a Evita? |werk=90lineas.com |sprache=es |datum=2025-04-21 |abruf=2025-07-19 |kommentar=ausführliche Erläuterungen zu den Benennungen, mit Foto von Miguel Itzigsohn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[(1569) Evita]] – entdeckt am 3. August 1948 (Kosename Eva Peróns)&lt;br /&gt;
* [[(1581) Abanderada]] – entdeckt am 15. Juni 1950 (in Anlehnung an Eva Peróns Titel „Abanderada de los humildes“ – „Fahnenträgerin der Demütigen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.legisrn.gov.ar/comunicacion/a-96-anos-del-nacimiento-de-eva-duarte-de-peron-la-bandera-de-los-humildes |titel=A 96 años del nacimiento de Eva Duarte de Perón, la bandera de los humildes |werk=web.legisrn.gov.ar |sprache=es |datum=2015-05-07 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[(1582) Martir]] – entdeckt am 15. Juni 1950 („Märtyrerin“, im Sinn der Selbstaufopferung für das Volk)&lt;br /&gt;
* [[(1588) Descamisada]] – entdeckt am 27. Juni 1951 (Eva Perón bezeichnete sich selbst als erste „[[Descamisados|Descamisada]]“ – „Hemdlose“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/politik/suedamerikas-veto-a-75ddd4ac-0002-0001-0000-000041123339 |titel=Südamerikas Veto |werk=[[Spiegel Online]] |datum=1947-10-24 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[(1589) Fanatica]] – entdeckt am 13. September 1950 („die Fanatische“ – Ausdruck der Verehrung Eva Peróns)&lt;br /&gt;
[[Datei:Observatorio de La Plata. Cúpula II (cropped).JPG|mini|[[Observatorio Astronómico de La Plata]], die Wirkungsstätte von Miguel Itzigsohn]]&lt;br /&gt;
Weitere von ihm entdeckte Asteroiden waren:&lt;br /&gt;
* [[(1571) Cesco]] – entdeckt am 20. März 1950&lt;br /&gt;
* [[(1596) Itzigsohn]] – entdeckt am 8. März 1951&lt;br /&gt;
* [[(1608) Muñoz]] – entdeckt am 1. September 1951&lt;br /&gt;
* [[(1684) Iguassú]] – entdeckt am 23. August 1951&lt;br /&gt;
* [[(1688) Wilkens]] – entdeckt am 3. März 1951&lt;br /&gt;
* [[(1779) Paraná]] – entdeckt am 15. Juni 1950&lt;br /&gt;
* [[(1800) Aguilar]] – entdeckt am 12. September 1950&lt;br /&gt;
* [[(1801) Titicaca]] – entdeckt am 23. September 1952&lt;br /&gt;
* [[(1821) Aconcagua]] – entdeckt am 24. Juni 1950&lt;br /&gt;
* [[(1970) Sumeria]] – entdeckt am 12. März 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1972 war Itzigsohn am Astronomischen Observatorium von La Plata als Direktor der Abteilung für Astrometrie und Himmelsmechanik und Professor für Astronomie tätig. In diesem Zeitraum war er von 1963 bis 1966 Mitglied des Vorstands der Argentinischen Astronomievereinigung ({{esS|Asociación Argentina de Astronomía}}) unter dem Vorsitz von [[Jorge Sahade]] und dem Vizepräsidenten [[Carlos Ulrrico Cesco]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.astronomiaargentina.org.ar/uploads/docs/historialcd.pdf |titel=Historial de Autoridades de la AAA (Comisión Directiva) |werk=astronomiaargentina.org.ar/ |abruf=2025-07-19 |sprache=es |format=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 wurde Itzigsohn auf Beschluss der Universität von seinem Amt enthoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt; Eine Quelle nennt die politischen Aktivitäten seiner jüngsten Tochter Matilde als möglichen Grund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement im Schachsport ==&lt;br /&gt;
Itzigsohn war in La Plata viele Jahre eng mit dem traditionsreichen Sportklub [[Gimnasia y Esgrima La Plata]] verbunden. Er besuchte regelmäßig die Fußballspiele des Vereins und war aktives Mitglied der [[Schach]]abteilung. Itzigsohn gewann mehrere lokale Schachturniere, darunter das Turnier der Federación Platense im Jahr 1951. Er vertrat den Klub und die Stadt La Plata bei zahlreichen regionalen und nationalen Schachwettbewerben und war bis zu seinem Tod lebenslanges Mitglied („socio vitalicio“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der Asteroid [[(1596) Itzigsohn]], den er selbst entdeckt hatte, wurde nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://minorplanetcenter.net/db_search/show_object?object_id=1596 |titel=(1596) Itzigsohn = 1934 VD = 1951 CE1 = 1951 EV = 1951 FC |werk=IAU Minor Planet Center |datum=2023-02-28 |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBD&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2019 erhielt das astrographische Teleskop der Stadt La Plata seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt; Im Dezember 2021 richtete sein ehemaliger Sportverein Gimnasia erstmals ein Schachturnier aus, das zu seiner Erinnerung seinen Namen trug ({{esS|Torneo de Ajedrez „Miguel Itzigsohn“}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GELP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |Online=[https://archive.org/details/dictionaryofmino0000schm_k0v7 online] |Verlag=Springer |Datum=2003 |ISBN=3-540-00238-3 |Sprache=en |Seiten=125–127, 134, 142, 144, 146, 159 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-01-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Itzigsohn, Miguel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Argentinier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Itzigsohn, Miguel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=argentinischer Astronom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Belgien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[La Plata (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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