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	<title>Mietgendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mietgendorf&amp;diff=1273572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans G. Oberlack: Link zum Kommunalverzeichnis</title>
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		<updated>2026-04-26T12:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zum Kommunalverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ludwigsfelde&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/15/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/09/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.55&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 74&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ludwigsfelde.de/stadt-und-tourismus/historie/zahlen-und-daten/ |abruf=2021-02-02 |titel=Internetauftritt der Stadt Ludwigsfelde}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Gröben (Ludwigsfelde)|Gröben]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14974&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03378&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigsfelde-Mietgendorf Dorfanger mit Findling.jpg|mini|Dorfanger in Mietgendorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mietgendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120720240240-ludwigsfelde Auflistung als Ortsteil der Stadt Ludwigsfelde im Kommunalverzeichnis Brandenburg]; &amp;lt;small&amp;gt;abgerufen am 26. April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Ludwigsfelde]], einer [[Mittelstadt]] im [[Brandenburg]]er [[Landkreis Teltow-Fläming]]. Das bis 1973 selbständige Dorf liegt rund sieben Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Ludwigsfelde und etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Berlin]]. Der kleine Ort hat eine [[Gemarkung]]sfläche von 3,55&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sackgassendorf]] liegt im [[Naturpark Nuthe-Nieplitz]] in der [[Niederung]] der Flüsse [[Nuthe]] und [[Nieplitz]] am nördlichen Fuß der [[Glauer Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Dorf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mietgendorf Karte 1903.JPG|mini|links|Pharus-Karte von 1903]]&lt;br /&gt;
Mietgendorf umgeben folgende Orte: im Nordwesten der Ludwigsfelder Ortsteil [[Schiaß]], im Nordosten der Ludwigsfelder Ortsteil [[Jütchendorf]], im Osten der [[Trebbin]]er Ortsteil [[Großbeuthen]] und im Süden der Trebbiner Ortsteil [[Glau (Trebbin)]]. Das Sackgassendorf ist auf asphaltiertem Weg lediglich durch eine kleine Zufahrtsstraße erreichbar, die südlich von Schiaß von der Verbindungsstraße [[Blankensee (Trebbin)|Blankensee]] – Schiaß – Jütchendorf abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist ein [[Rundling]] inmitten der [[Feldmark]] und von alten Hofanlagen, Äckern und Wiesen umgeben. Der wirtschaftliche Schwerpunkt liegt in der [[Landwirtschaft]], die von bäuerlichen Familienbetrieben gekennzeichnet ist. Mit zwei [[Pensionsstall|Pferdepension]]en hat Mietgendorf Anteil am [[Tourismus|touristischen]] Aufschwung, der seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] Teile des südlichen Berliner Umlands erfasst. Ausgedehnte Reit- und Wanderwege durch die Niederung und die Glauer Berge bieten Urlaubern Erholungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Nachbardorf Schiaß hat auch Mietgendorf keine [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]]. Zur Seelsorge mussten die Bewohner lange Zeit nach Trebbin, was sie in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine Kirchabgabe in Höhe von neun [[Alte Maße und Gewichte|Scheffel]] Weizen jährlich kostete. Heute ist das Dorf nach Blankensee eingepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jankowiak&amp;quot;&amp;gt;Christa und Johannes Jankowiak: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs an Nuthe und Nieplitz&amp;#039;&amp;#039;. S. 50 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Freiwillige Feuerwehr]] ist ansässig und feierte 2003 ihr 70-jähriges Jubiläum. Mietgendorf hat keine Schule, die Kinder werden per [[Schulbus]] zur 4.&amp;amp;nbsp;Ludwigsfelder [[Grundschule]] gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ludwigsfelde.de/amtsblaetter/2000/01/2000_01.pdf Amtsblatt Ludwigsfelde] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Interessen des Dorfes vertritt ein [[Ortsbeirat]] und der [[Ortsbürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für Mietgendorf findet sich die erste schriftliche Erwähnung 1368 als &amp;#039;&amp;#039;Kendorf&amp;#039;&amp;#039;. 1381 ist der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Mickendorf&amp;#039;&amp;#039; und 1775 unter seinem heutigen Namen Mietgendorf vermerkt. Die [[Etymologie]] ist laut [[Reinhard E. Fischer]] wegen fehlender früherer Belege unklar, „vielleicht benannt nach einem Mann mit dem slawischen Personennamen Mitek.“&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard E. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Band 13 der &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgischen Historischen Studien&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission. be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg, 2005, ISBN 3-937233-30-X, S. 116, {{ISSN|1860-2436}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kulturraum|Kulturräumlich]] zählt Mietgendorf zum [[Teltow (Landschaft)|Teltow]]. Der Ort befindet sich zentral im von [[Theodor Fontane]] so bezeichneten [[Stangenhagen#Thümenscher Winkel|Thümenschen Winkel]], der im späten [[Mittelalter]] und bis in das neunzehnte Jahrhundert der [[Neuzeit]] von der Familie [[Thümen|von Thümen]] beherrscht wurde. Die Familie hatte ihren Hauptsitz über Jahrhunderte im rund sechs Kilometer südwestlich gelegenen [[Stangenhagen]] und auch das [[Rittergut]] Mietgendorf war lange in ihrem Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa und Johannes Jankowiak: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs an Nuthe und Nieplitz&amp;#039;&amp;#039;. S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 brachte ein Bürger aus Blankensee [[Quellwasser]] von den [[Glauer Berge]]n in den Handel. Das unter dem Namen „Bikkesprudel“ vermarktete, in Flaschen abgefüllte und mit Kohlensäure versetzte Produkt war laut Etikett gesetzlich geschützt. Ein Liter Wasser enthielt, gleichfalls nach Angabe auf dem Etikett, unter anderem 17&amp;amp;nbsp;[[Milligramm|mg]] [[Natriumchlorid|Chlornatrium]], 31&amp;amp;nbsp;mg natürliche [[Kohlensäure]], 41&amp;amp;nbsp;mg [[Calciumoxid|Kalciumoxyd]] sowie [[Magnesiumoxid|Magnesia]], [[Eisenoxydul]] und [[Kalisalz|Kali]]. Der „[…]&amp;amp;nbsp;nächste Besitzer, Kurt Deuthe aus Mietgendorf, verpaßte die einmalige Chance, das stille Dorf in einen Kurort zu verwandeln. Noch rinnt die Quelle schwach, eine zweite knapp hundert Meter weiter ist versiegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jankowiak&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde Mietgendorf nach Gröben eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Statistisches Bundesamt. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit diesem kam es am 31. Dezember 1997 nach Ludwigsfelde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html &amp;#039;&amp;#039;Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, siehe 1997] Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mietgendorf1.JPG|mini|Mietgendorf in der Niederung vor den Glauer Bergen]]&lt;br /&gt;
Der [[Naturraum]] um Mietgendorf und seine Flora und Fauna sind geprägt von den Charakteristika der Nuthe-Nieplitz-Niederung; siehe [[Naturpark Nuthe-Nieplitz]]. Das Dorf liegt zwischen der seenartigen Erweiterung des Fluss-See-Systems im Unterlauf der [[Nieplitz]], das aus dem [[Blankensee (See bei Trebbin)|Blankensee]], [[Grössinsee]] und [[Schiaßer See]] besteht, und den [[Glauer Berge]]n, einer isolierten, vier Kilometer langen [[Endmoräne#Stauchmoräne|Stauchmoräne]] aus Vorschüttsanden der [[Weichseleiszeit]]. Bis 1782, als die Niederung auf Anordnung von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich dem Großen]] zur Entwässerung mit [[Melioration]]sgräben durchzogen wurde, bildete die Umgebung eine sumpfige Wildnis aus Wasser, Strömen, Busch und Schilf.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa und Johannes Jankowiak: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs an Nuthe und Nieplitz&amp;#039;&amp;#039;. S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch heute führen zwei Wassergräben an Mietgendorf vorbei bis zu den Glauer Bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] zwischen Mietgendorf und den Glauer Bergen und insbesondere in den Bergen veranschaulichen die Etikettierung des [[Mark Brandenburg|Kurfürstentums Brandenburg]] als „Streusandbüchse des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]“ fast idealtypisch: Böden und Wanderwege sind über weite Strecken von knietiefem märkischen [[Sand]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trebbiner Lehrer Illig charakterisierte das Dorf zu Beginn des 20. Jahrhunderts wie folgt: „Jenseits der Berge liegt es […] Weitab von der großen Heerstraße, weltverloren, weltverborgen ist es eingebettet zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern […]&amp;amp;nbsp;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Christa und Johannes Jankowiak: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs an Nuthe und Nieplitz&amp;#039;&amp;#039;. S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christa und Johannes Jankowiak: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs an Nuthe und Nieplitz. Porträt einer märkischen Landschaft. Auf alten Spuren und neuen Wegen&amp;#039;&amp;#039;. Stapp Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-87776-061-9 (Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Nördlich der Berge&amp;#039;&amp;#039;, darin S.&amp;amp;nbsp;48–51)&lt;br /&gt;
* Carsten Rasmus, Bettina Klaehne: &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Naturführer Naturpark Nuthe-Nieplitz. Wanderungen, Radtouren und Spaziergänge.&amp;#039;&amp;#039; KlaRas-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-933135-11-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://ludwigsfelde.de/Startseite/Ludwigsfelde_erleben/Stadtinformation/Ortsteile/Mietgendorf.html ludwigsfelde.de] Offizielle Ortsteilinformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile und Stadtteile der Stadt Ludwigsfelde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Teltow-Fläming]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ludwigsfelde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Teltow-Fläming)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Nuthe-Nieplitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1368]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans G. Oberlack</name></author>
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