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	<title>Miesenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miesenheim&amp;diff=221974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2025-09-20T18:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Miesenheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Andernach&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Miesenheim Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Miesenheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50.401174&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 7.410321&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 95&lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 3276&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2010-06-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1970-11-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 56626&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 02632&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miesenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Moselfränkisch|mundartlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Missem&amp;#039;&amp;#039;) ist der südlichste Stadtteil von [[Andernach]], einer [[Große kreisangehörige Stadt|großen kreisangehörigen Stadt]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] im nördlichen [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Sprache ==&lt;br /&gt;
Miesenheim liegt circa vier Kilometer südlich der Kernstadt Andernach in der [[Pellenz]], begrenzt in südöstlicher Richtung von den beiden Armen der [[Nette (Mittelrhein)|Nette]], einem 45 Kilometer langen Flüsschen, das in [[Hohenleimbach]] an der [[Hohe Acht|Hohen Acht]] in der [[Eifel]] entspringt und bei [[Weißenthurm]] in den [[Rhein]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Miesenheim&amp;#039;&amp;#039; weist mit der charakteristischen Endung den Ort als eine fränkische Siedlung aus. Entsprechend ist die Dialektform der Sprache des Ortes das [[Moselfränkische Dialektgruppe|Moselfränkische]], das sich auch in &amp;#039;&amp;#039;Missem&amp;#039;&amp;#039;, dem Namen auf lokalem Platt, widerspiegelt. Vermutlich wurde der Namensteil „Mies“ als Synonym vom Mittelhochdeutschen „[[Moose|Moos]], Sumpf“ abgeleitet, wohl auf die ursprünglich im unteren Nettetal ausgebildeten Sumpflandschaften bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Miesenheim ist durch seine Vielzahl [[Archäologie|archäologischer]] Fundstellen bekannt, die bis in die Zeit vor 500.000 Jahren ([[Altpaläolithikum]]) zurückreichen. Dies ist einmalig am Rhein und einer der wenigen Fundorte aus dieser Zeit weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste einer römischen Villa und von römischen Wasserleitungen sind Zeugnisse hoher zivilisatorischer Entwicklung schon vor zweitausend Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt wurde der Ort um das Jahr 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1167 kam es mit [[Andernach]] zu [[Kurköln]] als Schenkung Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] (Barbarossa) an seinen [[Reichskanzler]] und [[Erzbischof]]s von [[Kurköln|Köln]], [[Reinald von Dassel]]. Seit dieser Zeit war Miesenheim ein befestigter Ort mit [[Wallanlage|Wall]] und Graben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[15. Jahrhundert]] hatte das Adelsgeschlecht der &amp;#039;&amp;#039;Hausmann von Andernach&amp;#039;&amp;#039; das [[Vogt]]eirecht in Miesenheim inne, denen nach Erlöschen der Familie 1664 die &amp;#039;&amp;#039;[[Klepping (Adelsgeschlecht, Dortmund St. Peter)|von Klepping]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;von Solemacher&amp;#039;&amp;#039; folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nette siedelten sich etliche [[Wassermühle]]n an, die neben der Landwirtschaft – in deren Hochzeiten über 60 Betriebe – das Dorf und seine Bewohner ernährten. Ursprünglich nur Getreidemühlen kamen in den folgenden Jahrhunderten Öl- (Rauscher Mühle), Hammer- und Papiermühlen hinzu. Die Abtei St. Thomas, nach [[Thomas Becket]] benannt und damals vor den Stadtmauern Andernachs gelegen, besaß ebenfalls eine Getreidemühle in Miesenheim, dazu große Ländereien, ebenso die [[Propstei (Kirche)|Propstei]] Himmeroder Hof in Andernach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 erhielt die [[Abtei St. Thomas (Andernach)|Abtei St. Thomas]] unter ihrer damaligen [[Abt|Äbtissin]] &amp;#039;&amp;#039;von der Hees&amp;#039;&amp;#039; die Erlaubnis, die Getreidemühle an der Nette zu einer Hammermühle für die [[Eisen]]verarbeitung mit einer schweren Doppel-Eisenhammer-Anlage umzubauen, was die Prosperität des Ortes erheblich anhob. Bis zur Säkularisation des Rheinlandes durch Napoléon 1803 war das Gut Eigentum des Klosters St. Thomas. Seit 1742 betrieb Wilhelm Remy als Pächter und seit 1797 Carl Wilhelm Remy und dessen Nachfahren als Eigner die Hammermühle, die „Gut Nettehammer“ genannt wurde, für 100 Jahre. 1777 vernichtet ein verheerender Großbrand das gesamte Dorf, das hauptsächlich aus Holzhäusern bestand, bis auf die Kirche mit Pfarrhaus und zwei weitere Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florian Bianchi (* 1745 [[Celerina]] i. [[Engadin]]; † 19. Mai 1811 [[Graubünden]]) kaufte [[Ölmühle|Öl-]] und [[Mahlmühlen]] ein Stück oberhalb der Mündung der Nette und ermöglichte seinen Untergebenen, dass sich jeder ein Haus bauen konnte. Auf diese Weise kann der Ort Miesenheim auf ihn als seinen Mitbegründer zurückblicken.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatkalender des Landkreises Neuwied 1965. Seite 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Februar 1800 wurde auf Befehl Kaiser [[Napoléon]]s im [[Département de Rhin-et-Moselle]] die [[Mairie]] Andernach geschaffen, zu der neben Andernach die Gemeinden Brohl, [[Eich (Andernach)|Eich]], [[Namedy]], [[Nickenich]] und auch Miesenheim gehörten. Alte Familiendokumente verfasst in französischer Sprache zeugen von dieser kurzen Episode in der Geschichte der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 vergrößerte Carl W. Remy die Anlage und beschäftigte über 100 Mühlenarbeiter, Holzarbeiter und Köhler. Inzwischen erzeugten vier wasserbetriebene Hammerwerke 175 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] Stabeisen im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1846 übernahm Peter Backhausen das Gut Nettehammer und erweiterte es nochmals beträchtlich, in dem er die Miesenheimer Drahtstiftfirma &amp;#039;&amp;#039;Quirin und Dreher&amp;#039;&amp;#039; erwarb und dem Gut angliederte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Nettehammer 011x.jpg|mini|Gut Nettehammer, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1860 arbeiteten siebzehn Hämmer und stellten mit 120 Beschäftigten Metallgeschirre, Töpfe, Stifte etc. bis 1923 her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe industrielle Entwicklung des Ortes hat keine starken Anreize zur Auswanderung im 19. Jahrhundert aufkommen lassen. Nur wenige Fälle von Auswanderung in die von Deutschen in den USA bevorzugten Gebiete um Pittsburgh (Pennsylvania) und St. Louis (Missouri) sind verbrieft. Eine größere Anziehung übte auf die Einwohner das &amp;#039;&amp;#039;Nederland&amp;#039;&amp;#039; aus, wie die Ruhrregion um Essen damals genannt wurde, besonders im technisch attraktiven Eisenbahnwesen und im aufblühenden Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb der Ort von größeren Zerstörungen verschont, obwohl er im Dispersionsbereich von Bombardements der zur Westfront führenden, strategisch wichtigen [[Eifelquerbahn]] und der Neuwieder Rheinbrücke lag. Nachdem die Alliierten im Frühjahr 1945 den Rhein erreicht hatten, richteten sie am nördlichen Ortsrand zwischen Eifelquerbahn, Mayener Chaussée und Nette das &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangenenlager Miesenheim&amp;#039;&amp;#039; ein. Auf freiem Feld ohne Schutz gegen die nass-kalte Witterung und ohne ausreichende Ernährung und medizinische Versorgung fanden viele der nahezu hunderttausend Kriegsgefangenen im Lager den Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Zweiten Weltkrieg waren Papiermühlen vorrangige Arbeitgeber des Ortes, nach dem Krieg blühte, wie in vielen Orten der Region, die [[Bimsstein]]fabrikation, ermöglicht durch die erst in jüngster erdgeschichtlicher Zeit erfolgten Vulkaneruptionen in der Südost-Eifel. Bis über 800 kleinster bis großer Betriebe wurden im [[Neuwieder Becken]] gezählt. Neben mittelständischen Unternehmen der Baustoffindustrie, der Getreide- und Agrarwirtschaft, des Maschinenbaus und des Druckereiwesens bildet der benachbarte, zu ThyssenKrupp gehörige Weißblechhersteller [[ThyssenKrupp Rasselstein|Rasselstein]] die solide Grundlage für die Beschäftigung der Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.andernach.de/stadt/stadtteile/miesenheim/| titel=Die Geschichte des Stadtteils Miesenheim| abruf=2021-02-02| hrsg=Stadt Andernach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1970 war Miesenheim eine eigenständige Gemeinde, die der Verbandsgemeinde Andernach-Land, heute [[Verbandsgemeinde Pellenz]], angehörte. Am 7. November 1970 wurde Miesenheim ein Stadtteil von [[Andernach]].{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Miesenheim hatte ein eigenes [[Wappen]], das als Emblem auch heute noch von den Bürgern des Stadtteils verwendet wird.&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Unter silbernem Schildhaupt, darin ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, gespalten von Gold und Blau, vorne die thronende, [[Heiligenschein|nimbierte]] und goldbekronte Himmelskönigin in blauem Mantel über rotem Kleid, in der rechten Hand das goldene [[Zepter]] haltend, mit der linken das silbern bekleidete nimbierte Jesuskind fassend, welches auf einem Ovalschild, darin in Rot ein silberner Balken mit darüber zwei balkenweise gestellten silbernen [[Mühleisen]], stehend, den rechten Arm um den Nacken der Gottesmutter legend und in der linken Hand den blau tingierten, goldgefassten [[Reichsapfel]] tragend, hinten zwei zu einem Pfahl gestellte, sich durchdringende silberne Ringe.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Im Schildhaupt weist das Wappen des &amp;#039;&amp;#039;Hohen Erzstifts zu Köln&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurköln]]) auf die Zugehörigkeit der Zivilgemeinde Miesenheim als Teil des alten Reichsguts mit der Stadt Andernach durch dessen Vergabe Kaisers [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Rotbart]] im Jahre 1167 an seinen [[Reichskanzler]] und [[Erzbischof von Köln]], [[Reinald von Dassel]] hin. Der vordere gespaltene Teil des Wappens zeigt das Siegel des Klosters St. Thomas, das eine [[Wassermühle]] und ehemaligen [[Kloster Springiersbach|Springiersbacher]] Grundbesitz in Miesenheim besaß (vom [[Trier]]er [[Erzbischof von Trier|Erzbischof]] [[Albero von Montreuil]] 1138 bestätigt). Dieses Klostersiegel zeigte stets in Gold die gekrönte [[Gottesmutter|Maria]] mit dem Jesuskind über dem Familienwappen der amtierenden Vorsteherin oder Äbtissin, hier der &amp;#039;&amp;#039;Freifrau von der Hees&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[18. Jahrhundert]], die durch die Anlage des Nettehammers 1727 aus einer Getreidemühle die wirtschaftliche und damit finanzielle Situation von Dorf und Einwohnern beträchtlich verbesserte. Der hintere Teil des Miesenheimer Wappens stellt das Siegel (Silberringe in Blau) der Propstei zu Andernach der [[Abtei]] [[Himmerod]] (1134 gegründet) dar, die im Miesenheimer [[Bann (Gebiet)|Bann]] neben St. Thomas ebenfalls großen Grundbesitz hatte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Miesenheim ist als [[Ortsbezirk]] ausgewiesen und hat gemäß Hauptsatzung einen [[Ortsbeirat]] und einen [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Andernach |url=https://www.andernach.de/formulare/formulare-ab-maerz-21/satzung-hauptsatzung-2019-2024-1.-aenderung.pdf?cid=dum |titel=Hauptsatzung der Stadt Andernach vom 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 in der Fassung der 1.&amp;amp;nbsp;Änderung vom 11.03.2021 |titelerg=§ 3 Ortsbezirke |format=PDF; 156 KB |hrsg=Stadt Andernach |datum=2021-03-11 |abruf=2024-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus zwölf Ortsbeiratsmitgliedern und dem Ortsvorsteher als Vorsitzendem. Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] wurden die Beiratsmitglieder in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt. Die Sitzverteilung im gewählten Ortsbeirat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1 || 7 || 4 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M196/45_OBR_2024/ |titel=2024 Ortsbeiratswahl Miesenheim |hrsg=Stadtverwaltung Andernach |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 || 6 || 2 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/ko/ergebnisse/1370000300004.html |titel=Ortsbeiratswahl 2019 Miesenheim |abruf=2019-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 4 || 7 || 1 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/ortsbeiratswahlen/ergebnisse/1370000300004.html |titel=Ortsbeiratswahl 2014 Miesenheim |abruf=2019-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 4 || 7 || 1 || 12 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe Andernach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Stefan Kneib (CDU) wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsvorsteher von Miesenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://andernach.gremien.info/meeting.php?id=ni_2024-OB_MIESENH-70 |titel=1. konstituierende Sitzung des Ortsbeirates Miesenheim 2024 |werk=Rats- und Bürgerinformationssystem |hrsg=Stadt Andernach |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 68,3 % gegen eine Mitbewerberin durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M196/49_OV_2024/ |titel=2024 Ortsvorsteherwahl Miesenheim |hrsg=Stadtverwaltung Andernach |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister und Ortsvorsteher ab 1894:&lt;br /&gt;
* ab 1894 Johann Müller&lt;br /&gt;
* ab 1908 Johann Assenmacher&lt;br /&gt;
* ab 1918 Josef Thelen&lt;br /&gt;
* ab 1928 Mathias Bauer&lt;br /&gt;
* ab 1932 Alexander Schäfer&lt;br /&gt;
* ab 1940 Johann Hoffmann&lt;br /&gt;
* 1945/46 Heinrich Schneider &amp;lt;small&amp;gt;(kommissarisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1947/48 Franz Ring &amp;lt;small&amp;gt;(kommissarisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1948 Josef Saftig&lt;br /&gt;
* ab 1960 Heinrich Frank&lt;br /&gt;
* ab 1964 Franz Röhrig&lt;br /&gt;
* 1968{{0|00000}} Josef Fuhrmann &amp;lt;small&amp;gt;(kommissarisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969–1999 Gerhard Josef Simon&lt;br /&gt;
* 1999–2009 Herbert Becker&lt;br /&gt;
* 2009–2024 Gerhard Masberg&lt;br /&gt;
* 2024{{0|00000}} Fabian Mohrs &amp;lt;small&amp;gt;(kommissarisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/439/ausgabe/12/2024/artikel/00000000000041581197-OL-439-2024-12-12-0 |titel=Vertretung Ortsvorsteher Miesenheim |werk=Andernach aktuell, Ausgabe 12/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2024-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2024{{0}} Stefan Kneib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Miesenheim Kirchturm 12.Jahrhundert713.JPG|mini|hochkant|Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Alte Kirche&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[12. Jahrhundert]] (erste Erwähnung 1248), deren Glockenturm die Zeiten überdauerte, die [[Pfarrkirche]] St. [[Castor von Karden]], mit traditionellem Pfarrfest, und das außerhalb liegende &amp;#039;&amp;#039;Gut Nettehammer&amp;#039;&amp;#039; aus dem 17. Jahrhundert wären zu nennen, dazu die [[Antonius der Große|St. Antoniuskapelle]] in den Blauwiesen, der Kreuzweg auf der Straße nach Kettig mit [[Dreifaltigkeit]]skapelle am Anfang und der kürzlich renovierten Hochkreuzkapelle von 1848 am Ende des Weges ([[Weißenthurm]]er Straße). Tief bewegend sind die Grabsteine von Mitbürgern auf dem [[jüdischer Friedhof (Miesenheim)|jüdischen Friedhof]] südlich der Nette an der Straße nach [[Saffig]]. Ein Gedenkstein am Ort des Kriegsgefangenenlagers erinnert an Leid und Tod verursacht durch Krieg. Das Ortsinnere von Miesenheim besticht durch schön restaurierte Fachwerkhäuser. Von hohem architektonischem Wert sind Häuser, die aus schwarzem Lava-Krotzenstein und hellem Tuffstein in dieser Art nur im Vulkangebiet der Eifel gebaut wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Herkunft des Ortsnamens ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Es besteht eine [[Städtepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der Gemeinde Nivelle ([[Hauts-de-France]]) in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clp 20181119 6145 Hp Miesenheim EG.jpg|mini|Haltepunkt Miesenheim, 2018]]&lt;br /&gt;
=== Bahnverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] Miesenheim liegt an der [[Eifelquerbahn]] und wird von den [[Regionalbahn]]-Linien RB 23 und RB 38, der [[Lahn-Eifel-Bahn]] bedient. Die beiden [[Seitenbahnsteig]]e an der zweigleisigen Strecke liegen jeweils in Fahrtrichtung hinter dem [[Bahnübergang]] an der Andernacher Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Westlich parallel zur Eisenbahnstrecke wurde die [[Bundesstraße 256]] als Umgehungsstraße angelegt, sie verbindet Miesenheim mit der Andernacher Innenstadt bzw. [[Weißenthurm]] im Norden sowie mit Plaidt bzw. der [[Bundesautobahn 61]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Müller (Ingenieur, 1882)|Wilhelm Müller]] (1882–1956), Eisenbahn-Ingenieur, Rektor der RWTH Aachen und Mitbegründer des Internationalen Karlspreises zu Aachen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Relevanz nicht erkennbar&lt;br /&gt;
* Franz Schäfer (1904–1993), Prälat, Erzbistum Köln&lt;br /&gt;
* Ludwig Bus (1914–1976), Violinist und Konzertmeister, SWF Sinfonieorchester Baden-Baden, und Musik-Hochschule Saarbrücken&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-saarland.de/uploads/media/Bus-Ludwig-HfM-1.pdf /] (PDF; 1,4 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Maria Hück (* 1937), Sopranistin, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* Eberhard Luithlen (* 1941), Ministerialdirektor, Bundesministerium für Gesundheit, Bonn--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peter Matthias Zerwas]] (* 1942), Elementarteilchen-Physiker, RWTH Aachen und Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY Hamburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Hans-Peter Geisen (* 1947), Serologe, [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und Schwäbisch Hall--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/miesenheim.html Geschichtliche Informationen zu Miesenheim bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o137000030400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsbezirke von Andernach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Andernach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mayen-Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Andernach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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