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	<title>Miedelsbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miedelsbach&amp;diff=1997684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X3X4X5: /* Evangelische Christuskirche */</title>
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		<updated>2026-02-10T12:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Evangelische Christuskirche&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Miedelsbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schorndorf&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Miedelsbach COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Das Miedelsbacher Wappen zeigt eine fliegende Schwalbe und zwei Wellenbalken in weiß (silber) auf blauem Grund.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/50/29.21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/32/31.59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 267&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.75&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-11-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 73614&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07181&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Miedelsbach_Schorndorf_2011-11-06.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Miedelsbach&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Miedelsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Pfarrdorf]] mit ca. 2.000 Einwohnern und seit 1973 der drittgrößte Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Schorndorf]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Rems-Murr-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Miedelsbach liegt in einer breiten Mulde des [[Wieslauf]]tals am Fuß des [[Welzheimer Wald|Welzheimer Walde]]s. Das bebaute Gebiet ist östlich in seiner gesamten Ausdehnung von landschaftsprägenden Obstbaumwiesen umgeben, die unmittelbar an Waldflächen grenzen. Der Ortskern wird vom [[Tannbach (Wieslauf)|Tannbach]] durchflossen, der an der westlichen Markungsgrenze in die Wieslauf mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Orte sind Michelau und [[Steinenberg (Rudersberg)|Steinenberg]] im Norden, Steinbruck und [[Eselshalden]] Nordosten, [[Haubersbronn]] im Süden, [[Schornbach (Schorndorf)|Schornbach]] im Südwesten, [[Buhlbronn]] im Westen und [[Asperglen]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Miedelsbach, Schorndorf, Andreas Kieser.png|mini|Miedelsbach 1685 (Ansicht aus den Forstlagerbüchern von [[Andreas Kieser]])]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1297 wurde der dem [[Kloster Adelberg]] zugehörige Ort &amp;#039;&amp;#039;Muotinspach&amp;#039;&amp;#039; als Teilort von [[Steinenberg (Rudersberg)|Steinenberg]] erstmals urkundlich erwähnt, als das Kloster hiesige Güter von den Herren von Urbach erwarb. Die [[Zehnt]]rechte gehörten demnach den Klöstern zu [[Kloster Adelberg|Adelberg]], [[Kloster Elchingen|Oberelchingen]] und [[Kloster Lorch|Lorch]]. In einer Oberamtsbeschreibung von 1851 wurden 569 Einwohner angegeben, außerdem heißt es dort:&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
... die Felder sind besser als in Steinenberg, weniger mühsam zu bebauen, und ergiebiger, die Einwohner aber in gedrückteren Verhältnissen. Der Wieswuchs ist trefflich. Mehrere treiben Handel mit gedörrten Gelbenrüben, Gurken, weißen Kochbohnen, Wälschkorn und Hirsen. Der Weiler hat ein Armenhaus und eine Schule.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 wurde Miedelsbach Teilort von Steinenberg im Oberamt Schorndorf, bevor es 1856 zunächst Eigenständigkeit erlangte. Seit 1938 gehörte die Ortschaft zum [[Landkreis Waiblingen]], welcher im Zuge einer [[Gebietsreform]] zum 1. Januar 1973 aufgelöst wurde und gänzlich in seinem [[Rechtsnachfolger]], dem [[Rems-Murr-Kreis]], aufging, zu welchem Miedelsbach demnach heute zählt. Sehr lange blieb die Ortschaft hinsichtlich ihrer Bebauung lediglich entlang eines einzigen Straßenbogens aufgereiht und war damit sehr klein. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg | Zweiten Weltkrieg]] verdichtete sich der Ortskern vor allem um die nördliche Ortsmitte durch die [[Neubaugebiet | Neubaugebiete]] &amp;#039;&amp;#039;Kelterwiesen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brunnenäcker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rohräcker&amp;#039;&amp;#039;, welche in den 1950er Jahren entstanden. In den 1960er Jahren kamen dann die neuen Wohnsiedlungen &amp;#039;&amp;#039;Hiller&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Goldwiesen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hanfwiesen&amp;#039;&amp;#039; hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miedelsbach&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1565/Miedelsbach+%5BTeilort%5D Leo BW: Miedelsbach]&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 8. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Gebietsreform verlor Miedelsbach am 1. Januar 1973 seine Eigenständigkeit wieder und wurde in die Stadt [[Schorndorf]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=459}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2024 wurde der Ortskern von einem [[Hochwasser in Süddeutschland 2024#Baden-Württemberg|schweren Hochwasser]] der [[Wieslauf]] und des [[Tannbach (Wieslauf)|Tannbachs]] verwüstet. Dabei verloren zwei Dorfbewohner ihr Leben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/panorama/miedelsbach-dwd-hochwasser-schorndorf-zwei-tote-schaeden-sicherheit-trugschluss-flutwelle-tannbach-93108997.html |titel=Anwohnerin über Hochwasser-Katastrophe: Ort wähnte sich vor tödlicher Flutwelle in Sicherheit |datum=2024-06-05 |sprache=de |abruf=2025-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche Häuser und Wohnungen wurden durch die Flutwelle zerstört und es entstanden große Schäden an der Infrastruktur, unter anderem an der [[Wieslauftalbahn]], der Tannbachhalle und den Sportanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zvw.de/lokales/schorndorf/nach-dem-hochwasser-in-schorndorf-was-ist-bew%C3%A4ltigt-was-muss-noch-passieren_arid-864700 |titel=Nach dem Hochwasser in Schorndorf: Was ist bewältigt, was muss noch passieren? - Nachrichten aus Schorndorf - Zeitungsverlag Waiblingen |datum=2024-09-12 |sprache=de |abruf=2025-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der 1973 eingegliederten Gemeinde Miedelsbach bildet eine [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit eigenem aus zwölf  Mitgliedern bestehendem [[Ortsbeirat|Ortschaftsrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schorndorf.de/ceasy/serve/usage/main.php?view=publish&amp;amp;item=statute&amp;amp;id=82 Hauptsatzung der Stadt Schorndorf in der Neufassung vom 24. Juli 2000, zuletzt geändert am 30. Mai 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die Altgemeinde Miedelsbach führte ein Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039; des Wappens von Miedelsbachs lautet: Auf blauem Schild eine weiße (silberne) fliegende Schwalbe über zwei weißen Wellenbalken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbegründung: Die Schwalbe wurde gewählt, weil sich einst jedes Jahr Schwalben am alten Rathaus, das in den 1970er Jahren dem Verkehr weichen musste, niederließen. Die Wellenbalken symbolisieren die beiden Gewässer Tannbach und Wieslauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
In Miedelsbach gibt es eine evangelische Kirche und ein katholisches Gemeindehaus (Paulushaus), eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, mehrere Sport- und Spielplätze, einen Tennisplatz sowie eine Mehrzweckhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Christuskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Christuskirche Miedelsbach.jpg|mini|Christuskirche Miedelsbach]]&lt;br /&gt;
Die evangelische Christuskirche wurde 1967 eingeweiht. Architekt [[Gerhard Fetzer]] plante die Christuskirche mit asymmetrischem Dach, aus dem ein „Glockenträger“ herausragt. Indirektes Licht durch den Glockenturm sowie ein farbiges Glasband und  Altarkreuz des Stuttgarter Künstlers [[Wolf-Dieter Kohler]] kennzeichnen den multifunktionalen Innenraum. Im Untergeschoss finden sich weitere Räume.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg |Titel=Kirche der Woche |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer=Nr. 48/2017 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2017-11-26 |Seiten=23 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Orgel]] mit 6 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1971 als [[Opus (Werk)|Opus]] 11 von [[Johannes Rohlf]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Schorndorf/Miedelsbach,_Christuskirche |titel=Schorndorf/Miedelsbach, Christuskirche – Organ index, die freie Orgeldatenbank |sprache=de |abruf=2026-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Kelter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:L 0451 3 bearbeitet.jpg|mini|Die Alte Kelter nach der Sanierung|links]]&lt;br /&gt;
Die Alte Kelter stammt in den Ursprüngen aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude wurde bis vor ca. 100 Jahren als [[Kelter]] genutzt. Alfred Arnold gründete 1959 im historischen Gebäude die „[[Glaswerke Arnold]]“ und produzierte dort bis 1965 das von ihm erfundene [[Isolierglas]]. Vorher und nachher diente die „Alte Kelter“ als Turnhalle, Lagerhalle und Maschinenraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alte-kelter-miedelsbach.de/startseite/verein/ |titel=A – Verein |sprache=de-DE |abruf=2025-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unternehmensgruppe Arnold Glas GmbH &amp;amp; Co. KG erwarb 2019 zum 100. Geburtstag des Unternehmensgründers den Ort der Firmengründung und sanierte die Kelter umfassend. Um die Struktur des äußeren Erscheinungsbilds zu erhalten, wurde ein spezielles Betongussverfahren eingesetzt. Das Gebäude soll zukünftig der Firma Arnold als repräsentatives Haus für interne Firmenworkshops und Seminare dienen und gleichzeitig auch den Bürgern von Miedelsbach für unterschiedlichste Veranstaltungen zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.alte-kelter-miedelsbach-ein-schmuckstueck-aus-glas-beton-und-fachwerk.5c410138-834c-484e-aeec-2da38efa3889.html |titel=Alte Kelter Miedelsbach: Ein Schmuckstück aus Glas, Beton und Fachwerk |sprache=de |abruf=2025-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Miedelsbach liegt an der [[Außerortsstraße|Landesstraße]] 1148, die Schorndorf mit [[Rudersberg]] verbindet, ferner an der [[Wieslauftalbahn]] (RB61), die zwischen Schorndorf und Rudersberg-Oberndorf verkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Lässing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat und Arbeit: Der Rems-Murr-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss, Stuttgart 1980, ISBN 3-8062-0243-5, S.&amp;amp;nbsp;300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schorndorf.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=380 Webseite der Stadt Schorndorf zu Miedelsbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.schorndorf.de/de/wirtschaft-bauen/standort/strukturdaten&lt;br /&gt;
 |titel=Strukturdaten Schorndorf&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Schorndorf&lt;br /&gt;
 |datum=2024-04&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-02-11&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Schorndorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rems-Murr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rems-Murr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1297]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Schorndorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X3X4X5</name></author>
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