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	<title>Midasstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:43:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Midasstadt&amp;diff=570014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KlausHeide: /* Literatur */clean up, replaced: Antike Welt → Antike Welt mit AWB</title>
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		<updated>2023-02-16T07:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt;clean up, replaced: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Antike_Welt_(Zeitschrift)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Antike Welt (Zeitschrift) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Antike Welt&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Antike_Welt&quot; title=&quot;Antike Welt&quot;&gt;Antike Welt&lt;/a&gt; mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|map=right|article=/|maptype=relief|name=Midasstadt|NS=39.200783|EW=30.713696|type=landmark|region=TR-26}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Midasstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, türkisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Midas Şehir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Midas Şehri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist neben [[Gordion]] eine der wichtigsten [[Phrygien|phrygischen]] Ruinenstätten im anatolischen Hochland, rund 50 Kilometer nordöstlich von [[Afyon]] und 30 Kilometer südlich von [[Seyitgazi]] in der [[Türkei|türkischen]] Provinz [[Eskişehir (Provinz)|Eskişehir]] beim heutigen Dorf Yazılıkaya. Das sogenannte [[Midas]]-Monument war vermutlich Teil einer Kultstätte für die Göttin [[Kybele]]. Es befindet sich an einer Wand des Hochplateaus, an dessen Wänden sich noch andere, teils unvollständige Monumente befinden. Kultfassaden dieser Art gibt es in der Umgebung von Afyon mehrere, zum Beispiel [[Arslankaya]] und [[Maltaş]]. An der Nordwand sind noch eine zweite, unvollendete Fassade und einige Altäre zu finden. Auf dem Hochplateau befindet sich neben einigen Opferstellen auch ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Midas-Thron&amp;#039;&amp;#039; mit [[Phrygische Sprache|phrygischen]] Inschriften. Neben dem Midas-Monument liegt ein Siedlungshügel aus vorbyzantinischer Zeit, er wurde im Laufe der Jahrhunderte unter anderem als Wohn- und Schutzraum und Lagerstätte für Getreide sowie als Grabstätte genutzt. In der Umgebung befinden sich noch mehrere Felsengräber (siehe auch [[Aslantaş und Yılantaş]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten des Plateaus führt ein sogenannter Prozessionsweg vorbei an einem phrygischen Altar. An dem Weg, der dort abwärts führt, ist in den Felsen eine Reihe Reliefs eingearbeitet. [[Ekrem Akurgal]] datiert sie ins späte 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] und hält sie für [[Hethiter|hethitisch]], da er der Meinung ist, dass zu dieser Zeit die Phryger noch nicht in der Lage waren, größere Bildwerke zu erstellen und daher solche Aufgaben an hethitische Bildhauer übertrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekrem Akurgal: &amp;#039;&amp;#039;Phrygische Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Universität Ankara 1955 S. 67–68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Relief zeigt einen bärtigen Mann mit runder Mütze und einem Stab, der an den [[Assyrisches Reich|assyrischen]] Stil der [[Neo-hethitische Staaten|späthethitischen]] Reliefs erinnert. Daneben sind zwei Zeichen zu sehen, ein vogelähnliches und ein Kegel, die er für [[luwische Hieroglyphen]] hält. Die weiteren Bilder zeigen einen Mann im langen Mantel, einen Löwenmenschen und mehrere Mantelfiguren. Der schottische Archäologe [[William Mitchell Ramsay]] bezweifelt, dass es sich bei den Zeichen um Hieroglyphen handelt. Andere Wissenschaftler halten es für möglich, dass zumindest die weiteren Reliefs phrygischen Ursprungs und damit später entstanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard P. Rossner: &amp;#039;&amp;#039;Die hethitischen Felsreliefs in der Türkei. Ein archäologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte Auflage, München 1988, ISBN 3-924390-02-9, S.&amp;amp;nbsp;53–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Midasstadt basiert auf den letzten Zeichen der phrygischen Inschrift auf dem Midas-Monument, die sich als &amp;#039;&amp;#039;Midas&amp;#039;&amp;#039; identifizieren lassen. Es konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass der legendäre König [[Midas]] tatsächlich Herrscher dieser Stadt auf dem Hochplateau war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 MidasSehri.Tomb.jpg|Midas-Monument&lt;br /&gt;
 MidasSehri.TombDetail.jpg|Phrygische Inschrift&lt;br /&gt;
 Midasstadt Unvollendete Fassade Aufnahme 2015 Copyright MEH Bergmann.JPG|Midasstadt: Unvollendete Fassade&lt;br /&gt;
 Midasstadt byzantinischer Siedlungshuegel.jpg|Byzantinischer Siedlungshügel mit Wohnhöhlen, Gräbern und Speichern&lt;br /&gt;
 Midasstadt -Thron mit Kybelemotiv und Inschrift Aufnahme 2015 Copyright MEH Bergmann.JPG|Altar auf dem Hochplateau mit Kybele-Darstellung und Inschrift&lt;br /&gt;
 Treppenaufgang von einer Zisterne zum Hochplateau Aufnahme 2015 Copyright MEH Bergmann.JPG|Treppenaufgang von einer Zisterne, die heute zu großen Teilen zugeschüttet ist.&lt;br /&gt;
 Midas Şehri Relief1.jpg|Altar mit möglicherweise hethitischem Relief&lt;br /&gt;
 Midas Şehri Relief2.jpg|Relief eines Mannes mit zwei Zeichen, vielleicht Hieroglyphen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emilie Haspels]]: &amp;#039;&amp;#039;La cité de Midas. Céramique et trouvailles diverses&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1951.&lt;br /&gt;
* [[Albert Gabriel]]: &amp;#039;&amp;#039;La cité de Midas. Topographie: le site et les fouilles&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1952.&lt;br /&gt;
* Albert Gabriel: &amp;#039;&amp;#039;La cité de Midas. Architecture&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1965.&lt;br /&gt;
* Elke und Hans-Dieter Kaspar: &amp;#039;&amp;#039;Phrygien – Ein sagenumwobenes Königreich in Anatolien&amp;#039;&amp;#039;. Hausen, 1990.&lt;br /&gt;
* Dietrich Berndt: &amp;#039;&amp;#039;Midasstadt in Phrygien. Eine sagenumwobene Stätte im anatolischen Hochland&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 2002. ([[Antike Welt]], Sonderheft; [[Zaberns Bildbände zur Archäologie]]) ISBN 3-8053-2855-9&lt;br /&gt;
* Emilie Haspels: &amp;#039;&amp;#039;I am the Last of the Travelers. Midas City Excavation and Surveys in the Highlands of Phrygia,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Dietrich Berndt. Arkeoloji ve Sanat, Istanbul 2009, ISBN 9786053960294. 2nd edition, Istanbul 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yazılıkaya, Eskişehir|Midasstadt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.phrygianmonuments.com/midascity/ Phrygian Monuments - Midas City] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hethitische Felsreliefs der Türkei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Eskişehir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altorientalischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike phrygische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Midas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KlausHeide</name></author>
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