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	<title>Midas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T19:56:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Midas&amp;diff=51393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2025-30922-95 (Diskussion) auf die letzte Version von SchlurcherBot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-11-02T14:37:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-30922-95&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-30922-95&quot;&gt;~2025-30922-95&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-30922-95&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-30922-95 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:SchlurcherBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:SchlurcherBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;SchlurcherBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen mythischen König, weitere Bedeutungen finden sich unter [[Midas (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Midas gold2.jpg|mini|Midas verwandelt seine Tochter versehentlich in Gold (Walter Crane, 1893)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Midas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Μίδας|Mídas}}) ist der Name mehrerer Könige von [[Phrygien]]. Zum Teil haben diese [[Mythos|mythischen]] Charakter, jedoch ist mindestens ein Midas als historische Person in zeitgenössischen Quellen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Der sagenhafte Midas soll ein Sohn des [[Gordios]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arrian]], &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 2,3,1; [[Herodot]], [[Historien des Herodot|&amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039;]] 1,14&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Kybele]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 274&amp;lt;/ref&amp;gt; gewesen sein und seiner Mutter das große Heiligtum in [[Pessinus]] geweiht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=nhcpqsey31cC&amp;amp;pg=PA299&amp;amp;dq=Midas+++Sohn++Gordios++Kybele&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=3#v=onepage&amp;amp;q=Midas%20%20%20Sohn%20%20Gordios%20%20Kybele&amp;amp;f=false Heinrich Wilhelm Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Die Götter und Heroen des classischen Alterthums.&amp;#039;&amp;#039; Verlag B. G. Teubner, Leipzig 1861, S. 289.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach sollen ihm als Kind, während er schlief, Ameisen Weizenkörner in den Mund getragen haben. Daher soll ihm geweissagt worden sein, dass er sehr reich werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcus Tullius Cicero]], &amp;#039;&amp;#039;[[De divinatione]]&amp;#039;&amp;#039; 1,36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Gier und Dummheit gab es etliche antike mythische Anekdoten. Ein Beispiel ist die folgende Erzählung über die Habgier des König Midas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Midas wollte so weise werden wie [[Silenos]], der Lehrer des [[Dionysos]]. Um dies zu erreichen, so glaubte er, werde es genügen, Silenos zu fangen. Er stellte ihm eine Falle, indem er einer Waldquelle Wein beimischte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Xenophon]], [[Anabasis (Xenophon)|&amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039;]] 1,2,13&amp;lt;/ref&amp;gt; aus welcher Silenos trank; woraufhin er berauscht einschlief. Dionysos, der seinen alten Lehrer vermisste, suchte Unterstützung bei seinem König Midas. Für die Freilassung von Silenos forderte Midas Dionysos auf, ihm einen Wunsch zu erfüllen. Midas wünschte sich, dass alles, was er berührte, zu Gold würde. Der Wunsch wurde ihm gewährt – wortwörtlich. Alles, was Midas berührte, wurde zu Gold. Auch Speisen und Getränke, sodass Midas zu verhungern drohte. Deshalb bat er den Gott, die Gabe zurückzunehmen. Dionysos riet ihm, im Fluss [[Paktolos]] zu baden, auf den dann die Gabe übergehen werde, sodass er zum goldreichsten Fluss [[Kleinasien]]s würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 11,85–145; Hyginus, &amp;#039;&amp;#039;Fabulae&amp;#039;&amp;#039; 191&amp;lt;/ref&amp;gt; Midas folgte dem Ratschlag. Da Dionysos Wort gehalten hatte, konnte sich Midas von der verhängnisvollen Zauberkraft befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The Contest between Apollo and Pan by Hendrik de Clerck Clerck Rijksmuseum Amsterdam SK-A-621.jpg|mini|Wettstreit zwischen Pan und Apollon: Midas mit Eselsohren (Hendrik de Clerck, ca. 1620)]]&lt;br /&gt;
Einer weiteren Erzählung zufolge erkannte Midas bei einem [[Musikwettstreit zwischen Pan und Apollo]] – jeweils Vertreter der Instrumente [[Panflöte|Syrinx]] bzw. [[Kithara]] – dem [[Pan (Mythologie)|Hirtengott Pan]] den Siegerpreis zu, woraufhin ihm der Olympier [[Apollon|Apollo]] seine Ohren in Eselsohren verwandelte. Midas verbarg diese Schmach unter einer [[Phrygische Mütze|Phrygischen Mütze]], nur sein Barbier entdeckte die Eselsohren. Dieser wagte zwar nicht, das Geheimnis einem Menschen zu verraten, konnte aber der Versuchung, es weiterzusagen, nicht widerstehen. Er grub am Flussufer ein Loch und flüsterte hinein, was für Ohren er bei Midas gesehen hatte; dann verschloss er es wieder. Doch das Schilfrohr am Ufer des Flusses hatte mitgehört und flüsterte es anderen [[Binsen]] ([[Binsenweisheit]]) weiter, wenn der Wind rauschte, sodass am Ende alle Welt das Geheimnis kannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 11,146–193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschwinde, ihr wirbelnden Winde|titel1=Bachkantate „Geschwinde, ihr wirbelnden Winde“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum of Anatolian Civilizations055 kopie1.jpg|mini|Grabkammer von Gordion (Rekonstruktion)]]&lt;br /&gt;
Der historische Midas war in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr. Herrscher des [[Phryger|phrygischen]] Reichs, das damals weite Teile [[Anatolien]]s beherrschte. Er ist sowohl in griechischen („Midas von Phrygien“) als auch in [[Assyrien|assyrischen]] („Mita von [[Muški]]“) Schriftquellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oracc.museum.upenn.edu/saao/P224485 |titel=saao |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Kimmerier]] ins Phrygerreich einfielen und die Hauptstadt [[Gordion]] vor dem Fall stand, nahm Midas sich das Leben – einer griechischen Erzählung zufolge durch das Trinken von Stierblut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=fp1CAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA745&amp;amp;dq=Midas++++phrygien+kimmerier&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=TZueT_KLEYPssgbDkcxn&amp;amp;ved=0CGoQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=Midas%20%20%20%20phrygien%20kimmerier&amp;amp;f=false Max Duncker: &amp;#039;&amp;#039;Band 1 von Geschichte des Alterthums.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Duncker und Humblot, 1863, S. 745.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist unklar, ob er derselbe Midas war, der nach [[Eusebius von Caesarea|Eusebius]] (31,72 ff.) ab 738 v. Chr. regierte und 696 v. Chr. starb. Dies hängt unter anderem von dem Datum der Zerstörung Gordions ab – 696 oder 679 v. Chr. Früher wurde das erstgenannte Datum bevorzugt: Es wurde davon ausgegangen, dass es dieselbe Person gewesen sei. Da im Laufe der Zeit immer mehr Althistoriker und Archäologen zu 679 v. Chr. tendierten, geht nach heutigem Stand ein Teil der Forschung davon aus, dass der Midas des 8. Jahrhunderts und der Midas, unter dessen Herrschaft Gordion fiel, zwei unterschiedliche Könige gleichen Namens waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer [[Hügelgrab|Tumulus]] in der Nähe von [[Gordion]], der sehr viele kostbare [[Grabbeigabe]]n enthielt, wurde lange als mögliches Grab des Midas angesehen. Einige Gegenstände wurden damals aufgrund stilistischer Kriterien auf den Zeitraum um 700 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert. Für ein Stück Holz wurde [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] als Fälldatum das Jahr 718 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ermittelt. In dem Grab wurde das Skelett eines 60 bis 70 Jahre alten Mannes gefunden – das alles wies auf den berühmten historischen König Midas hin. Inzwischen wurden jedoch neuere naturwissenschaftliche Daten ermittelt, nach welchen das Grab älter sein soll. Auch einige Beigaben gelten nun als deutlich älter, da mittlerweile die entsprechenden [[Stratum (Archäologie)|Schichten]] in der Siedlung Gordion deutlich früher datiert wurden. Damit kann ausgeschlossen werden, dass hier der historische Midas, der laut griechischen Quellen im frühen 7. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. starb, bestattet ist. Der Tumulus kann besichtigt werden; über einen Gang ist die aus Holz gefertigte Grabkammer im Inneren des Grabes für Besucher erreichbar. Eine Rekonstruktion der Grabkammer ist im [[Museum für anatolische Zivilisationen]] in [[Ankara]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[William Francis Ainsworth]], einem Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts, war an einem Grab bei [[Seyitgazi]] (in der Nähe von [[Eskişehir]]) ebenfalls der Name Midas zu lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;William Francis Ainsworth: &amp;#039;&amp;#039;Travels and Researches in Asia Minor, Mesopotamia, Chaldea and Armenia.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, London 1892, [http://www.archive.org/stream/travelsandresea00ainsgoog#page/n72/mode/1up S. 59.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Midasstadt]] (Midas Şehir)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Urteil des Midas&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel von [[Christoph Martin Wieland#Werke|Christoph Martin Wieland]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[König Midas (Oper)|König Midas]]&amp;#039;&amp;#039;, Komische Oper in einem Akt von Wilhelm Kempff&lt;br /&gt;
* [[Midas oder Die schwarze Leinwand]], Film zum Lesen von [[Friedrich Dürrenmatt]]&lt;br /&gt;
* [[Midaskomplex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|2,2|2954|2968|Midas|[[Wilhelm Drexler]]}}&lt;br /&gt;
* Maximilian Räthel: &amp;#039;&amp;#039;Midas und die Könige von Phrygien. Untersuchungen zur Geschichte Phrygiens und seiner Herrscher vom 12. bis zum 6. Jahrhundert v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; (= Quellen und Forschungen zur Antiken Welt, Band 64). utzverlag, München 2019, ISBN 978-3-8316-4781-1.&lt;br /&gt;
* {{DNP|8|154|155|Midas|Johannes Scherf|}}&lt;br /&gt;
* Anneke Thiel: &amp;#039;&amp;#039;Midas. Mythos und Verwandlung.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1043-4 (zugleich Dissertation, Universität Münster 1998).&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 5|429|432|Midas|Anneke Thiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|King Midas|König Midas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118924176|LCCN=nb2018009986|VIAF=30335859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phrygien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:8. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:7. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Midas| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestalt der griechischen Mythologie als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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