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	<title>Mickelmeer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:37:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mickelmeer&amp;diff=2126879&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Salet am 8. Dezember 2025 um 15:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-08T15:49:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Baccumer Wald Mickelmeer 01.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52.500099&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.439754&lt;br /&gt;
|REGION-ISO =DE-NI&lt;br /&gt;
|LAGE = Baccumer Forst, [[Landkreis Emsland]], [[Niedersachsen]], Deutschland&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = keine&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = keiner&lt;br /&gt;
|INSELN =&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Baccum]], [[Thuine]], [[Lingen (Ems)]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.05&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN =&lt;br /&gt;
|UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = fast völlig [[Verlandung|verlandet]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mickelmeer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Heideweiher]] in der Nähe von [[Baccum]] ([[Landkreis Emsland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mickelmeer liegt inmitten des Baccumer Forstes südlich der [[Bundesstraße 214]]. Das Gewässer bildete sich in einer während der letzten [[Kaltzeit|Eiszeit]] entstandenen Dünenmulde, die eine Fläche von etwa 5 ha umfasst. 1956 wurde das Gewässer als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Verordnung zur Sicherung von Naturdenkmalen im Kreise Lingen (Ems) vom 24. März 1956. Veröffentlicht im Amtsblatt der Regierung in Osnabrück vom 2. Mai 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Früher zeichnete sich das Naturdenkmal durch eine ganze Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten aus. So konnte im Rahmen einer Rote-Liste-Geländekartierung des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie hier 1992 die äußerst seltene [[Blumenbinse]] (&amp;#039;&amp;#039;Scheuchzeria palustris&amp;#039;&amp;#039;) nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu [[Heinrich E. Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora von Südwest-Niedersachsen und dem benachbarten Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 1995, S. 577 &amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem fand Hartmann in den 1980er Jahren noch den [[Rundblättriger Sonnentau|Rundblättrigen Sonnentau]] (&amp;#039;&amp;#039;Dosera rotundfolia&amp;#039;&amp;#039;), [[Weißes Schnabelried]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhynchospora alba&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kleiner Wasserschlauch|Kleinen Wasserschlauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Utricularia minor&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Achim Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Vegetation der oligotrophen Gewässer, Übergangs- und Hochmoore im Emsland&amp;#039;&amp;#039; (Univ. Diss.). Münster 1987, S. 222&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Grundwasserabsenkungen und die dürren Sommer der vergangenen Jahre (seit 2003) ist der Wasserpegel des Heideweihers jedoch mittlerweile stark abgesunken und so konnten sich auf den Moorflächen zahlreiche Bäume und Gebüsche ansiedeln. Die offene Wasserfläche war bis zum Jahr 2011 auf nur wenige Quadratmeter zusammengeschrumpft. Das Trockenfallen des Moores wird mit der verstärkten Wasserförderung durch das Wasserwerk Grumsmühlen, in Verbindung gebracht, das sich nördlich des Gebietes in ca. 1 km Entfernung befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ag-unser-wasser.de/wp-content/uploads/2018/01/Bedenken_der_Einwender_zu_UVP-Er%C3%B6rterung_31_05_2017.pdf ag-unser-wasser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vegetation wird nunmehr (2010) von ausgedehnten Rasen des [[Pfeifengras]]es (&amp;#039;&amp;#039;Molinia caerulea&amp;#039;&amp;#039;) und von Herden der [[Flatterbinse]] (&amp;#039;&amp;#039;Juncus effusus&amp;#039;&amp;#039;) beherrscht. Letztere deutet auf den Beginn einer [[Eutrophierung]] (aus der Luft?) hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den noch in jüngster Zeit vorkommenden floristischen Besonderheiten gehören [[Moorlilie]] (&amp;#039;&amp;#039;Narthecium ossifragum&amp;#039;&amp;#039;), [[Sumpfblutauge]] (&amp;#039;&amp;#039;Potentilla palustris&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Lingener Tagespost vom 27. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Gewöhnliche Moosbeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Vaccinium oxycoccos&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, &amp;#039;&amp;#039;Flora von Südwest-Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, S. 405&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Faden-Segge]] (&amp;#039;&amp;#039;Carex lasiocarpa&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Jürgen Feder: &amp;#039;&amp;#039;Die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris L.) in Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In: Floristische Notizen aus der Lüneburger Heide 20 (2012), Seite 37&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Scheidenwollgras|Scheidige Wollgras]] (&amp;#039;&amp;#039;Eriophorum vaginatum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Sie hierzu Jürgen Feder: &amp;#039;&amp;#039;Die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris L.) in Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In: Floristische Notizen aus der Lüneburger Heide 20 (2012), Seite 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Rande konnten sich – als Reste größerer Heideflächen – einzelne [[Wacholder]] (&amp;#039;&amp;#039;Juniperus communis&amp;#039;&amp;#039;) halten. Ferner leben am Weiher zahlreiche [[Libellen]] wie die [[Glänzende Binsenjungfer]] und die die [[Hochmoor-Mosaikjungfer]]. Belegt sind außerdem das Vorkommen des [[Moorfrosch]]es, des [[Moosbeerenbläuling]]s und der [[Kreuzotter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Pflegemaßnahmen wurden die angeflogenen Bäume und Gebüsche aus dem Gebiet zwischenzeitlich entfernt. Drei Moorwasserpegel sollen Auskunft über die aktuellen Grundwasserverhältnisse in dem von Austrocknung bedrohten Feuchtgebiet geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Dürresommern 2018 und 2019 trocknete das Mickelmeer noch weiter aus. Eine offene Wasserfläche ist nicht mehr vorhanden und die Moorfläche wächst immer mehr mit Birken und Kiefern zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Achim Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Vegetation der oligotrophen Gewässer, Übergangs- und Hochmoore im Emsland&amp;#039;&amp;#039; (Univ. Diss.). Münster 1987, S. 222&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/205509/letzte-chance-fur-das-mickelmeer Artikel aus der Osnabrücker Zeitung über das Mickelmeer]&lt;br /&gt;
*[https://www.flickr.com/search/?q=mickelmeer Bilder vom Mickelmeer bei flickr.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Emsland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lingen (Ems))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Salet</name></author>
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