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	<title>Micho Dukow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Micho_Dukow&amp;diff=1582048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Moritz 2011 am 14. August 2025 um 20:00 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-14T20:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Micho Iwanow Dukow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Miho Ivanov Dukov&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, {{BgS|Михо Иванов Дуков}}; * [[29. Oktober]] [[1955]] in [[Schiwatschewo]], [[Oblast Sliwen]]) ist ein ehemaliger [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Ringen|Ringer]]. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1980 eine [[Silbermedaille]] im freien Stil im Federgewicht. Dazu war er dreimal [[Europameister]] im freien Stil im Feder- bzw. Leichtgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micho Dukow begann als Jugendlicher 1963 mit dem Ringen. Schon im Juniorenalter zeigte er sehr gute Leistungen und wurde daraufhin, nach dem Eintritt in die bulgarische Armee, zum Sportclub der Armee [[ZSKA Sofia]] delegiert. Sein Trainer war dort [[Jantscho Patrikow]], ein ehemals sehr erfolgreicher bulgarischer Freistilringer. Micho Dukow konzentrierte sich ebenfalls ganz auf den freien Stil. Bei einer Größe von 1,68 Metern begann er seine internationale Karriere zunächst im Bantamgewicht, wuchs dann aber über das Federgewicht bis in das Leichtgewicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen ersten großen internationalen Erfolg feierte er bei der Junioren-Europameisterschaft 1974 in [[Haparanda]]. Er wurde dort im Bantamgewicht Sieger vor [[Gigel Anghel]] aus [[Rumänien]] und dem sowjetischen Sportler Gurgen Bagdasarjan. Auch 1955 war er bei den Junioren sehr erfolgreich, denn er wurde in [[Chaskowo]] sogar Junioren-Weltmeister im Bantamgewicht vor Gurgen Bagdasarjan und Gigel Anghel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1975 wurde er aber auch schon bei den Senioren eingesetzt. Dabei gelang ihm bei der Europameisterschaft in [[Ludwigshafen am Rhein]] im Bantamgewicht mit der [[Silbermedaille]] gleich ein Medaillengewinn. Er bezwang dabei die routinierten [[László Klinga]] aus [[Ungarn]] und [[Zbigniew Żedzicki]] aus [[Polen]]. Geschlagen geben musste er sich lediglich dem überragenden sowjetischen Freistilringer [[Wladimir Sergejewitsch Jumin|Wladimir Jumin]]. Auch bei der Weltmeisterschaft in [[Minsk]] gewann er eine Medaille. Er wurde Dritter und erhielt dafür die [[Bronzemedaille]]. Besiegt wurde er dabei nach drei Siegen von Wladimir Jumin und dem japanischen Überraschungsweltmeister [[Masao Arai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den Olympischen Spielen 1976 in [[Montreal]] unterlag Micho Dukow im Bantamgewicht gegen Jumin und Arai. Auf Grund dieser Niederlagen reichte er für ihn in Montreal trotz seiner Siege über Gordon Smith aus [[Australien]], [[Gigel Anghel]], [[Ramezan Kheder]] aus dem [[Iran]] und Zbigniew Żedzicki nur zum undankbaren 4. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Europameisterschaft 1977 in [[Bursa]] startete Micho Dukow erstmals im Federgewicht. Aber auch sein Hauptkonkurrent Wladimir Jumin war in diese Gewichtsklasse aufgerückt und besiegte ihn erneut im Endkampf. Damit wurde Micho Dukow wieder Vize-[[Europameister]]. Auf dem Weg zu diesem Erfolg schlug er u.&amp;amp;nbsp;a. die beiden deutschen Teilnehmer [[Helmut Strumpf]] aus [[Jena]] und [[Eduard Giray]] aus [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]. Bei der Weltmeisterschaft 1977 in [[Lausanne]] besiegte er dann u.&amp;amp;nbsp;a. den Ex-Weltmeister [[Mohsen Faravashi]] aus dem Iran unterlag aber wieder gegen Wladimir Jumin und dem US-Amerikaner [[James Humphrey (Ringer)|James Humphrey]] und kam damit auf den 3. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 gelang Micho Dukow in [[Sofia]] in Abwesenheit von Wladimir Jumin dann endlich der Gewinn des Europameistertitels im Federgewicht. Er besiegte dabei u.&amp;amp;nbsp;a. die Spitzenringer [[Saipula Absaidow]] aus der UdSSR, [[Zoltán Szalontai]] aus [[Ungarn]] und [[Vehbi Akdağ]] aus der [[Türkei]]. Bei der Weltmeisterschaft dieses Jahres in [[Mexiko-Stadt]] enttäuschte er etwas und unterlag neben Wladimir Jumin überraschend auch dem Iraner Mohamed Rezaeh und erreichte damit nur den 6. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen zweiten Europameistertitel gewann Micho Dukow 1979 in [[Bukarest]]. Er siegte dort u.&amp;amp;nbsp;a. über [[Erhard Pocher]] aus der [[DDR]], [[Jan Szymański (Ringer)|Jan Szymański]] aus Polen und im Endkampf [[Eduard Giray]] aus der BRD, der hinter ihm den 2. Platz belegte. Bei der Weltmeisterschaft 1979 in [[San Diego]] schien Micho Dukow dann auf dem Weg zu seinem ersten Weltmeistertitel zu sein, als er seinen ewigen Widersacher Wladimir Jumin nach Punkten besiegt hatte. Er verlor dann aber überraschen gegen den US-Amerikaner [[Andre Metzger]], der wiederum gegen Jumin verloren hatte. Nach dem Ende der Kämpfe stand Jumin mit den wenigsten Fehlpunkten da und wurde damit trotz seiner Niederlage gegen Dukow erneut [[Weltmeisterschaft|Weltmeister]]. Dukow wurde Vize-Weltmeister und Andre Metzger kam auf den 3. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 konzentrierte sich Micho Dukow ganz auf die Olympischen Spiele in [[Moskau]]. Ihm gelangen dort fünf Siege über durchwegs schwere Gegner. Im Endkampf stand er dann nicht Wladimir Jumin, sondern dessen 21-jährigem Vertreter [[Magomedgassan Mingaschutdinowitsch Abuschew|Magomedgassan Abuschew]] gegenüber. Obwohl Abuschew kaum internationale Erfahrung besaß, besiegte er Micho Dukow nach Punkten und verwies diesen auf den 2. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micho Dukow setzte seine Karriere auch 1981 fort und erschien dort erstmals im Leichtgewicht. Bei der Europameisterschaft in [[Łódź]] überzeugte er dabei auch in dieser neuen Gewichtsklasse und schlug u.&amp;amp;nbsp;a. [[Eberhard Probst]] aus der [[DDR]], [[Kiro Ristow]] aus [[Jugoslawien]] und [[Michail Tscharatschura]] aus der [[UdSSR]], was den Gewinn seiner dritten Europameistertitels bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise setzte er dann aber seine Karriere doch nicht fort. Er war schon bei der Weltmeisterschaft 1981 nicht mehr dabei. Stattdessen begann er eine Ausbildung zum Sportlehrer und arbeitete danach bei CSKA Sofia als Ringertrainer. Nach 1990 war einige Jahre als Trainer in der [[Schweiz]] tätig. In den Jahren 2002 und 2003 war er Cheftrainer der bulgarischen Nationalmannschaft der Freistilringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Erfolge ==&lt;br /&gt;
(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, F = freier Stil, Ba = Bantamgewicht, Fe = Federgewicht, Le = Leichtgewicht, damals bis 57&amp;amp;nbsp;kg, 62&amp;amp;nbsp;kg u. 68&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Junioren-EM in [[Haparanda]], F, Ba, vor [[Gigel Anghel]], [[Rumänien]], Gurgen Bagdasarjan, [[UdSSR]] u. [[Hans Partsch]], [[BRD]];&lt;br /&gt;
* 1974, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Balkan-Spiele in Goma Orahovitza, F, Ba, vor [[Risto Darlev]], [[Jugoslawien]] u. Fikret Ayvaz, [[Türkei]];&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Junioren-WM in [[Chaskowo]], F, Ba, vor Gurgen Bagdasarjan u. Gigel Anghel;&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Ludwigshafen am Rhein]], F, Ba, mit Siegen über Josef Klimczak, [[Tschechoslowakei]], Gigel Anghel, Kazim Yildirim, Türkei, [[László Klinga]], [[Ungarn]] u. [[Zbigniew Żedzicki]], [[Polen]] u. einer Niederlage gegen [[Wladimir Sergejewitsch Jumin|Wladimir Jumin]], UdSSR;&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Minsk]], F, Ba, mit Siegen über Amrik Singh Gill, [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], Grigoire Condrat, Rumänien u. Mark Massery, [[USA]] u. Niederlagen gegen Wladimir Jumin u. [[Masao Arai]], [[Japan]];&lt;br /&gt;
* 1976, &amp;#039;&amp;#039;4. Platz&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[Montreal]], F, Ba, mit Siegen über Gordon Smith, [[Australien]], Gigel Anghel, [[Ramezan Kheder]], [[Iran]] u. Zbigniew Żedzicki u. Niederlagen gegen Masao Arai u. Wladimir Jumin;&lt;br /&gt;
* 1977, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Dan-Kolew&amp;quot;-Turnier in [[Jambol]], F, Fe, vor [[Megdiin Choilogdordsch]], [[Mongolei]] u. Djafarzadeh, Iran;&lt;br /&gt;
* 1977, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Bursa]], F, Fe, mit Siegen über Panag Koutsoupakis, Griechenland, [[Eduard Giray]], [[BRD]], [[Helmut Strumpf]], [[DDR]], Sandor Lajos, Ungarn u. Marian Filipowski, Polen u. einer Niederlage gegen Wladimir Jumin;&lt;br /&gt;
* 1977, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Lausanne]], F, Fe, mit Siegen über Kenishi Horii, Japan, Yang Jung-mo. [[Südkorea]], [[Mohsen Faravashi]], Iran u. Eduard Giray u. Niederlagen gegen Wladimir Jumin und [[James Humphrey (Ringer)|James Humphrey]], [[USA]]:&lt;br /&gt;
* 1978, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Sofia]], F, Fe, mit Siegen über John Midaway, [[Niederlande]], Saif Baramy, Jugoslawien, [[Saipula Absaidow]], UdSSR, [[Zoltán Szalontai]], Ungarn u. [[Vehbi Akdağ]], Türkei;&lt;br /&gt;
* 1978, &amp;#039;&amp;#039;6. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Mexiko-Stadt]], F, Fe, mit Siegen über Joaquim Maldonado, [[Mexiko]] u. [[Egon Beiler]], [[Kanada]] u. Niederlagen gegen Mohamed Rezaeh, Iran u. Wladimir Jumin;&lt;br /&gt;
* 1979, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Bukarest]], F, Fe, mit Siegen über Rene Meyer, [[Schweiz]], Saif Baramy, [[Georgios Chatziioannidis]], [[Griechenland]], [[Erhard Pocher]], DDR, Eduard Giray u. Jan Szymanski, Polen;&lt;br /&gt;
* 1979, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[San Diego]], F, Fe, mit Siegen über Juneo Taka, Japan, John Park, Kanada, Zoltán Szalontai u. Wladimir Jumin u. einer Niederlage gegen [[Andre Metzger]], USA;&lt;br /&gt;
* 1980, &amp;#039;&amp;#039;Silbermedaille&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[Moskau]], F, Fe, mit Siegen über Jan Szymanski, [[Raúl Cascaret Fonseca]], [[Kuba]], Zoltán Szalontai, [[Aurel Șuteu]], Rumänien u. Georgios Chatziioannidis u. einer Niederlage gegen [[Magomedgassan Mingaschutdinowitsch Abuschew|Magomedgassan Abuschew]], UdSSR;&lt;br /&gt;
* 1981, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Łódź]], F, Le, mit Siegen über [[Eberhard Probst]], DDR, Kiro Ristow, Jugoslawien, Georgios Afonoziadis, Griechenland, Stanislaw Chilinski, Polen u. [[Michael Tscharatschura]], UdSSR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Athletik (Zeitschrift)|Athletik]]&amp;#039;&amp;#039;, Nummern: 6/1974, 7/1975&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Ringer&amp;#039;&amp;#039;, Nummern: 6/7/1977, 11/1977, 5/1978, 9/1978, 5/1979, 9/1979, 8/1980 u. 5/1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Documentation of International Wrestling Championships der FILA&amp;#039;&amp;#039;, 1976, Seiten: W-130, O-104, E-107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IATRingerProfil|ID=7D7FC114E9114F8BBD55F8FD5EC5F663}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|57390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dukow, Micho}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringer (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dukow, Micho&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dukow, Micho Iwanow; Dukov, Miho Ivanov; Дуков, Михо Иванов (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Ringer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schiwatschewo]], [[Oblast Sliwen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Moritz 2011</name></author>
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