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	<title>Michel Navratil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:42:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michel_Navratil&amp;diff=693871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xocolatl: laut enz. titanica hieß der bruder edmond roger. auf dem grabstein steht nur edmond. roger allein ist also auf alle fälle falsch.</title>
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		<updated>2025-04-19T18:13:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;laut enz. titanica hieß der bruder edmond roger. auf dem grabstein steht nur edmond. roger allein ist also auf alle fälle falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Philosophen Michel Navratil. Zu anderen Personen siehe [[Michal Navrátil]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Navratil3.jpg|mini|Michel Navratil (rechts) mit seinem Bruder Edmond kurz nach dem Untergang der &amp;#039;&amp;#039;Titanic&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michel Marcel Navratil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1908]] in [[Nizza]], [[Frankreich]]; † [[30. Januar]] [[2001]] in [[Saint-Clément-de-Rivière]], nähe von [[Montpellier]], Frankreich) war ein französischer [[Philosophie|Philosoph]], der Professor an der [[Universität Montpellier]] war. Er war zum Zeitpunkt seines Todes einer der letzten männlichen Überlebenden des Untergangs der &amp;#039;&amp;#039;[[Titanic (Schiff)|Titanic]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Er wurde in Nachrufen häufig als der letzte männliche Überlebende bezeichnet (vgl. etwa [http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/1150329.stm BBC]). Am 16. Juni 2001 verstarb allerdings Antonio Martinelli, der nach Angaben seiner Familie den Untergang der Titanic ebenfalls überlebte.[https://www.welt.de/print-welt/article457400/Letzte-Fahrt.html].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michel Navratil war das älteste von zwei Kindern von Michel Navratil Sr. und dessen Ehefrau Marcelle. Unter dem Decknamen „Louis M. Hoffman“, der von einem Freund des Vaters entlehnt war, begab sich sein Vater am 10. April 1912 in [[Southampton]] zusammen mit ihm und seinem Bruder Edmond Roger (* 5. März 1910) als [[Passagier]] auf die Titanic. Der Grund war ein erbitterter Sorgerechtsstreit in Frankreich mit Marcelle Navratil, in dessen Verlauf Michel Navratil Sr. die Kinder entführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht auf den 15. April 1912 schliefen die Jungen, als ihr Vater in ihre Kabine, F-2, stürzte, sie aufweckte und mit einem anderen Fahrgast durch Absperrungen und Korridore hinauf aufs Bootsdeck brachte. Hier setzte er die Kinder in Klappboot D, das letzte ab[[fieren]]de [[Rettungsboot (Ausrüstung)|Rettungsboot]], und trug ihnen Grüße an die Mutter auf. Michel Navratil Sr. kam in jener Nacht ums Leben. Nach dem Untergang erklärte sich zunächst die Erste-Klasse-Passagierin Margaret Hays bereit, die Jungen bei ihrer Ankunft in [[New York City]] bei sich aufzunehmen und zu versorgen, da es die einzigen Kinder waren, die ohne einen Elternteil oder Vormund überlebt hatten. Über Zeitungen, in denen das Foto der Jungen um die Welt ging, erfuhr Marcelle Navratil vom Schicksal ihrer Söhne. Am 16. Mai 1912 traf die Mutter ihre Söhne und kehrte mit ihnen an Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Oceanic (Schiff, 1899)|Oceanic]]&amp;#039;&amp;#039; nach Frankreich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Navratil besuchte die Universität, wo er 1933 seine spätere Ehefrau kennenlernte. Er selbst wurde Doktor und 1952 Professor für [[Philosophie]] an der [[Universität Montpellier]]. Seine [[Emeritierung]] erfolgte 1969. In einem Interview erklärte er, er sei im Alter von vier Jahren gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary McCarty: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://lmtonline.com/news/archive/022101/pagea4.pdf |wayback=20071006083315 |text=The Titanic’s trickets turn out a tragedy}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Laredo Morning Times, 21. Februar 2001.&amp;#039;&amp;#039; ([[Portable Document Format|PDF]]-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Introduction critique à une découverte de la pensée&amp;#039;&amp;#039;, Presses universitaires de France, Paris 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les tendances constitutives de la pensée vivante&amp;#039;&amp;#039;, Presses universitaires de France, Paris 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Élisabeth Navratil: &amp;#039;&amp;#039;Les Enfants du Titanic.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, 1998, ISBN 978-2-01-321545-9 (Jugendbuch der Tochter)&lt;br /&gt;
** Elizabeth Navratil; Joan De Sola Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Survivors.&amp;#039;&amp;#039; Dublin: O&amp;#039;Brien Press, 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Michel and Edmond Navratil|Michel und Edmond Navratil}}&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|034616829}}&lt;br /&gt;
* [http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/1150329.stm Nachruf bei BBC]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1196340463|LCCN=n2019067452|VIAF=221458553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Navratil, Michel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Montpellier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Passagier oder Besatzungsmitglied der Titanic]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Navratil, Michel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Navratil, Michel Marcel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Philosoph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nizza]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Montpellier]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xocolatl</name></author>
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