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	<title>Michail Petrowitsch Frinowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michail_Petrowitsch_Frinowski&amp;diff=2176902&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-06-27T06:58:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MP-Frinovsky.jpg|miniatur|hochkant|Michail Frinowski]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michail Petrowitsch Frinowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Михаил Петрович Фриновский}}, wiss. [[Transliteration]] {{lang|ru-Latn|Michail Petrovič Frinovskij}}; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|7|2|1898|Link=1}} in [[Narowtschat]], [[Gouvernement Pensa]];&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hrono.ru/biograf/bio_f/frinovski_mp.php Kurzbiografie auf &amp;#039;&amp;#039;hrono.ru&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 2. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[4. Februar]] [[1940]] in [[Moskau]]) war ein hochrangiger Funktionär des [[Innenministerium der UdSSR|sowjetischen Innenministeriums NKWD]] und [[Volkskommissar]] der [[Sowjetische Marine|sowjetischen Kriegsflotte]]. Während des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] in der [[Sowjetunion]] war er maßgeblich an der Planung und Durchführung der sogenannten [[Großer Terror (Sowjetunion)#Massenoperationen|Massenoperationen]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frinowski, russischer Nationalität, kam als Sohn eines Lehrers zur Welt und absolvierte eine mittlere Schulausbildung. Anfang 1916 ging er als Freiwilliger zur [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]]. Bereits im August 1916 [[Fahnenflucht|desertierte]] er und schloss sich einer [[Anarchismus|anarchistischen]] Gruppe an. 1917 nahm er am [[Juliaufstand]] in Moskau teil. Im September 1917 trat er in die [[Rote Garden (Russland)|Rote Garde]] ein. Er kommandierte eine Gruppe Rotgardisten und wurde beim Sturm auf den [[Moskauer Kreml|Kreml]] schwer verwundet. Bis Februar 1918 wurde er im Krankenhaus behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki)]]. Im Juli 1918 trat er in die [[Rote Armee]] ein. Dort war er Kommandeur eines Geschwaders und dann Leiter der Abteilung [[Spionageabwehr]] der Ersten Reiterarmee. Seit 1919 gehörte er der [[Tscheka]] und ihren Nachfolgeorganisationen [[Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije|OGPU]] und NKWD an. Er nahm 1919 an wichtigen Operationen der Tscheka teil, wie der Unterdrückung anarchistischer Gruppen in der Ukraine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 beendete er einen Lehrgang an der [[Allgemeine Militärakademie der Russischen Streitkräfte|Militärakademie „M. W. Frunse“]]. 1930 übernahm er die Leitung der OGPU in der [[Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik|Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik]]. Von 1933 bis 1936/37 leitete er die [[Grenztruppen der UdSSR|Hauptverwaltung für Grenz- und inneren Schutz der OGPU bzw. des NKWD]]. Anschließend wurde er Stellvertreter, dann erster Stellvertreter von [[Nikolai Iwanowitsch Jeschow|Nikolai Jeschow]], dem [[Innenministerium der UdSSR|Volkskommissar für innere Angelegenheiten der UdSSR]]. Von 1937 bis 1938 versah er ebenfalls das Amt des Hauptabteilungsleiters Grenz- und inneren Schutz des NKWD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frinowski arbeitete eng mit Jeschow zusammen und war führend an geheimen Repressionskampagnen beteiligt, die sich gegen „[[Kulaken]]“, „Kriminelle“, und „andere antisowjetische Elemente“ (→ [[NKWD-Befehl Nr. 00447]]) sowie gegen [[Großer Terror (Sowjetunion)#Ethnische Säuberungen|nationale Minderheiten]] richteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. September 1938 ernannte [[Josef Stalin|Stalin]] Frinowski zum Volkskommissar der [[Sowjetische Marine|sowjetischen Kriegsflotte]]. Dies war faktisch eine Degradierung, denn Frinowski befand sich plötzlich in einem Umfeld ohne Sicherheit und Macht durch langjährige Vertraute. Am 6. April 1939 erfolgte seine Verhaftung. Ihm wurde vorgeworfen, an einer [[Verschwörung]] innerhalb des NKWD beteiligt gewesen zu sein. Am 4. Februar 1940 wurde er [[Erschießung|erschossen]]. Frinowski wurde nicht rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Frinowskis Frau Nina Stepanowna (* 1903) war Absolventin der [[Geschichtswissenschaft]]. Sie wurde zusammen mit dem Sohn Oleg (* 1922) am 12. April 1939 verhaftet. Oleg wurde im Januar 1940 wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer konterrevolutionären Jugendvereinigung hingerichtet, Nina am 2. Februar 1940 zum Tode verurteilt und am folgenden Tag erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wsws.org/de/articles/2014/11/20/lio2-n20.html#24 Biografische Angaben auf &amp;#039;&amp;#039;wsws.org&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[David King (Fotohistoriker)|David King]]: &amp;#039;&amp;#039;Ganz normale Bürger: Die Opfer Stalins&amp;#039;&amp;#039;. Mehring Verlag, Essen 2012, ISBN 978-3-88634-128-3, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Binner, [[Bernd Bonwetsch]], Marc Junge: &amp;#039;&amp;#039;Massenmord und Lagerhaft. Die andere Geschichte des Großen Terrors&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Moskau, Bd. 1), Akademie Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-05-004662-4. (Biografische Angaben dort auf Seite [http://books.google.de/books?id=9QCkl-OH1FwC&amp;amp;pg=PA784&amp;amp;dq=Frinovskij+Volkskommissar+der+Kriegsflotte&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VrcfTaa-IdDLswaqldjTDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Frinovskij%20Volkskommissar%20der%20Kriegsflotte&amp;amp;f=false 784].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frinowski, Michail Petrowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NKWD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tscheka)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frinowski, Michail Petrowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Фриновский, Михаил Петрович (russisch); Frinovskij, Michail Petrovič (wissenschaftliche Transliteration)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Funktionär des sowjetischen Innenministeriums NKWD und Volkskommissar der sowjetischen Kriegsflotte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=Januar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Narowtschat]], [[Gouvernement Pensa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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