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	<title>Michail Iwanowitsch Trepaschkin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:58:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michail_Iwanowitsch_Trepaschkin&amp;diff=848005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sanandros: ref korrigiert</title>
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		<updated>2023-09-27T19:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ref korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michail Iwanowitsch Trepaschkin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Михаил Иванович Трепашкин}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Michail Ivanovič Trepaškin}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[7. April]] [[1957]]) ist ein Moskauer Rechtsanwalt und war bis 1997 Oberst des russischen Inlandsgeheimdienstes [[KGB]] und dessen Nachfolger [[FSB (Geheimdienst)|FSB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michail Trepaschkin war auf Einladung des russischen Politikers [[Sergei Adamowitsch Kowaljow]] Berater einer unabhängigen Untersuchungskommission, die unter anderem Berichte prüfte über eine Verwicklung des FSB in die [[Sprengstoffanschläge auf Moskauer Wohnhäuser]] und in [[Wolgodonsk]] im Jahr 1999, die nach offizieller Darstellung [[Tschetschenien|tschetschenische]] Rebellen verübt haben sollten. Trepaschkin war außerdem Anwalt von als Urheber der Anschläge verdächtigten Angehörigen kaukasischer Minderheiten, die zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Seit Mitte 2002 war er Anwalt der Familie eines der Anschlagsopfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2003 wurde er festgenommen und im Mai 2004 in einem Verfahren vor einem russischen Militärgericht, das nach Ansicht von [[Amnesty International]] (AI) und anderen Menschenrechtsgruppen nicht den internationalen Standards für faire Verfahren entsprach, schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft in der Strafkolonie [[IK-13]] bei [[Nischni Tagil]] im Ural verurteilt. Er soll Staatsgeheimnisse an Großbritannien verraten und rechtswidrig Munition besessen haben. AI „befürchtet, dass seine Strafverfolgung dazu dienen sollte, seine weiteren Recherchen als Anwalt im Zusammenhang mit den Sprengstoffanschlägen zu unterbinden“. Trepaschkin sollte eine Woche nach seiner Verhaftung die Familie eines bei den Bombenattentaten Getöteten vor Gericht vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. August 2005 wurde Trepaschkin auf Bewährung entlassen. Nachdem er seine Absicht bekundete, die Untersuchungen wieder aufzunehmen, wurde er am 18. September 2005 ohne Gerichtsbeschluss erneut verhaftet und verblieb bis 30. November 2007 in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von AI erhält er nicht die zur Behandlung einer chronischen Asthma-Erkrankung erforderliche medizinische Versorgung und wird unter Druck gesetzt, Beschwerden zurückzuziehen. Laut AI hat er eigentlich gemäß einem Regierungserlass vom Februar 2004 Anspruch auf Haftverschonung.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle sämtlicher vorstehender Angaben: {{Cite web | title = BZ-Dossier: Briefe gegen das Vergessen – Russland: Michail Trepaschkin | archiveurl = http://web.archive.org/web/20070212082712/http://www.badische-zeitung.de/aktionen/2006/dossiers/amnesty/198,51-10147928.html | url = http://www.badische-zeitung.de/aktionen/2006/dossiers/amnesty/198,51-10147928.html | archivedate = 2007-02-12 | publisher = badische-zeitung.de | date = 2006-06-20 | accessdate = 2013-07-02 }}, gleichlautend {{Cite web | title = URGENT ACTION – Michail Iwanowitsch Trepaschkin, Rechtsanwalt | url = http://www.amnesty.de/umleitung/2006/eur46/027?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml | publisher = Amnesty International Deutschland | date = 2006-05-31 | accessdate = 2013-07-02 | archiveurl = https://web.archive.org/web/20150610212250/http://www.amnesty.de/umleitung/2006/eur46/027?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml | archivedate = 2015-06-10 | offline = yes }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von [[Andrei Lwowitsch Nekrassow|Andrei Nekrassow]], einem Freund des ermordeten Ex-KGB/FSB Offiziers und Putin-Kritikers [[Alexander Walterowitsch Litwinenko|Alexander Litwinenko]], hat Litwinenko sich noch im Krankenhaus kurz vor seinem Tod bei ihm nach Michail Trepaschkins Gesundheitszustand erkundigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/12/07/a0164 &amp;#039;&amp;#039;Putin ist verantwortlich&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben der britischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]]&amp;#039;&amp;#039; hat zudem Litwinenkos Freund [[Alex Goldfarb]] an [[Scotland Yard]] Briefe Trepaschkins übergeben, aus denen hervorgehe, dass Litwinenko und weitere Personen das Ziel eines geheimen Kommandos waren. In einem der beiden Briefe mit Datum 20. November 2006 warne Trepaschkin Litwinenko, dass er und seine Familie in Gefahr seien (drei Tage später starb Litwinenko). Den anderen Brief habe Goldfarb zwei Tage nach Litwinenkos Tod erhalten. Trepaschkin habe sich darin als Quelle für die in dieser Sache geplanten Ermittlungen von Scotland Yard in Russland angeboten. In den Briefen sage Trepaschkin, er sei aufgefordert worden, sich an dem Komplott gegen Litwinenko zu beteiligen. Er habe das aber abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news | author = Lisa Erdmann | title = Geheimdienst-Affäre: Poloniumspuren auch bei Litwinenkos Kontaktmann und Witwe | url = http://www.spiegel.de/politik/ausland/geheimdienst-affaere-poloniumspuren-auch-bei-litwinenkos-kontaktmann-und-witwe-a-452075.html | work = [[Spiegel Online]] | date = 2006-12-01 | accessdate = 2013-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der britischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Telegraph|Sunday Telegraph]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Dezember 2006 hat Trepaschkin darin einen ranghohen FSB-Mitarbeiter als Schlüsselfigur im Mordfall [[Alexander Walterowitsch Litwinenko|Alexander Litwinenko]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/article701614/Inhaftierter-Ex-Agent-packt-aus.html &amp;#039;&amp;#039;Inhaftierter Ex Agent packt aus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Dezember 2006. [http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/1536522/FSB-colonel-named-in-Litvinenko-poison-plot.html &amp;#039;&amp;#039;FSB colonel named in Litvinenko poison plot&amp;#039;&amp;#039;.] Telegraph, 10. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handele sich um einen der vier Ex-FSB-Mitarbeiter, die zusammen mit Litwinenko 1998 auf einer Pressekonferenz in Moskau behaupteten, sie hätten von der FSB-Führung einen Befehl zur Ermordung von [[Boris Abramowitsch Beresowski|Boris Beresowski]] bekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Sunday Telegraph&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Dezember 2006, zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;[http://www.aktuell.ru/russland/panorama/polonium_kowtun_hinterliess_spuren_in_deutschland_2191.html Russland-Aktuell]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Dezember 2006. Die erwähnten Personen sind laut dem Artikel der englischsprachigen Wikipedia zu [[:en:Alexander Litvinenko|Litwinenko]]: Andrey Ponkin, V.&amp;amp;nbsp;V. Shebalin, Constanyin Latyshonok, German Scheglov.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die russischen Behörden lehnen Trepaschkins Befragung bisher jedoch ab, er hatte die russischen Behörden des [[Staatsterrorismus]] bezichtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.russland.news/rupol0010/morenews.php?iditem=18439&lt;br /&gt;
 |titel=Russischer Ex-Spion Trepaschkin soll am Freitag freikommen&lt;br /&gt;
 |titelerg=Der ehemalige russische Geheimagent Michail Trepaschkin, der russische Behörden des Staatsterrorismus bezichtigt hatte, soll am Freitag aus der Haft entlassen werden. Trepaschkin soll aus einem Gefangenenlager im Uralgebirge freikommen, wie die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag unter Berufung auf eine Sprecherin der örtlichen Gefängnisverwaltung berichtete.&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=2007-11-30&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170910041922/http://www.russland.news/rupol0010/morenews.php?iditem=18439&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2017-09-10&lt;br /&gt;
 |zugriff=2018-12-31&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 war er Mitunterzeichner des Manifests &amp;#039;&amp;#039;[[Putin muss gehen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135828716|LCCN=no2008056674|VIAF=4737643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trepaschkin, Michail Iwanowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (KGB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trepaschkin, Michail Iwanowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trepaschkin, Michail&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Rechtsanwalt und Oberst des KGB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sanandros</name></author>
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