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	<title>Michail Iwanowitsch Glinka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michail_Iwanowitsch_Glinka&amp;diff=36972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ falsches Komma entfernt</title>
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		<updated>2024-11-18T20:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; falsches Komma entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Glinka.jpg|mini|Michail Glinka]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Glinka Litho.jpg|mini|Lithographie von [[August Prinzhofer]], 1849]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michail Iwanowitsch Glinka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Михаи́л Ива́нович Гли́нка}}, wissenschaftliche Transliteration &amp;#039;&amp;#039;Michail Ivanovič Glinka&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;Mikhail Glink&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|1|6|1804|Link=1}} in [[Nowospasskoje (Smolensk)|Nowospasskoje]], [[Gouvernement Smolensk]], [[Russisches Kaiserreich]]; † {{JULGREGDATUM|15|2|1857|FormatJUL=j.|Link=1}} in [[Berlin]]) war ein [[Russland|russischer]] [[Komponist]]. Er gilt als Schöpfer einer eigenständigen [[Kunstmusik|klassischen Musik]] [[Russland]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor L. Seroff: &amp;#039;&amp;#039;Die mächtigen Fünf – Der Ursprung der russischen Nationalmusik.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis Musikbuch-Verlag, 1963, 3. Auflage ebenda 1987, S. 12 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michail Glinka wurde in dem Dorf Nowospasskoje bei [[Smolensk]] als Sohn eines Adligen geboren. Seine ersten sechs Lebensjahre verbrachte er im überheizten Raum seiner Großmutter väterlicherseits, die ihn von allen äußerlichen Eindrücken abzuschirmen versuchte. So beschränkten sich seine ersten musikalischen Eindrücke auf den Vogelgesang im Garten seiner Familie, die Lieder seines Kindermädchens und die durchdringend lauten Kirchenglocken, für welche die Region Smolensk berühmt war. Nach dem Tode seiner Großmutter 1810 kam er in die Obhut seiner Eltern und hatte endlich die Möglichkeit, andere Musik zu hören. Als er nach etwa vier Jahren ein [[Klarinette]]nquartett des finnischen [[Klarinettist]]en [[Bernhard Henrik Crusell]] hörte, weckte dieses Erlebnis sein Interesse für die Musik. Zusätzlich beeinflusste ihn die russische Volksmusik eines Blasorchesters, die er bei mittäglichen Festen hörte. Ein Violinist aus der Musikgruppe seines Onkels erteilte ihm erste Unterweisungen im Violinspiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Montagu Montagu-Nathan: &amp;#039;&amp;#039;Glinka.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Bazaar, 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikhail Glinka by Ilya Repin.jpg|mini|Michail Glinka, Gemälde von [[Ilja Repin]]]]&lt;br /&gt;
Um 1817 begann er am Adelsinstitut von [[Sankt Petersburg]] zu studieren. Er nahm drei Klavierstunden beim [[Iren|irischen]] Komponisten [[John Field]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clive Unger-Hamilton, Neil Fairbairn, Derek Walters; deutsche Bearbeitung: Christian Barth, Holger Fliessbach, Horst Leuchtmann et al. |Titel=Die Musik – 1000 Jahre illustrierte Musikgeschichte | Verlag=Unipart-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1983 |ISBN=3-8122-0132-1 |Seiten=112 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei einem Treffen mit [[Johann Nepomuk Hummel]] auf dessen Russlandreise hinterließ er bei diesem einen positiven Eindruck. 1823 unternahm er eine Reise in den [[Kaukasus]], wo ihn die Naturschönheiten und lokalen Gebräuche faszinierten, kehrte für ein halbes Jahr an seinen Geburtsort zurück und übernahm nach seiner Rückkehr nach St. Petersburg 1824 eine anspruchslose Stelle als Untersekretär im Verkehrsministerium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In seiner Freizeit erweiterte er seinen Bekannten- und Freundeskreis. Der Dichter und Literat [[Wilhelm Küchelbecker]], der nach dem Aufstand der [[Dekabristen]] am 14. Dezember 1825 nach Sibirien [[Verbannung|verbannt]] wurde, machte Glinka mit dem russischen [[Nationaldichter]] [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Alexander Puschkin]] bekannt. Glinkas Verbindungen zu dem bekannten Poeten und die politischen Wirren der Zeit beeinflussten das Denken und Handeln des späteren Komponisten. Ab 1830&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ging er auf eine Reise nach [[Italien]], wo er drei Jahre lang seine Kenntnisse über die [[Oper]] erweitern konnte. Während dieser Zeit studierte er in Neapel&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und lernte in [[Mailand]] [[Vincenzo Bellini]], [[Gaetano Donizetti]] und [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] kennen. 1833 führte er in Berlin weitere Musikstudien bei [[Siegfried Dehn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; durch. Als 1834 sein Vater starb, kehrte er nach Russland zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 wurde im Petersburger [[Mariinski-Theater|Großen Theater]] seine Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Leben für den Zaren]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Libretto]] von Baron [[Jegor Fjodorowitsch von Rosen]]) uraufgeführt. Sie war die erste auf [[Russische Sprache|Russisch]] gesungene Oper Russlands, die Klassikerstatus errang. Die Geschichte erzählt von den Heldentaten des Bauern [[Polnisch-Russischer Krieg 1609–1618#Die Legende von Iwan Sussanin|Iwan Sussanin]], der in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit der Wirren]]&amp;#039;&amp;#039; Anfang des 17. Jahrhunderts gelebt haben soll. Der Legende nach hatte Sussanin polnische Besatzer in unwegsame Wälder geführt, aus denen sie nicht mehr zurückfanden. Kurz darauf wurde er erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Glinkas Nationaloper spielen einfache Menschen wie Bauern die Hauptrolle, was den Angehörigen des [[Adel]]s nicht gefiel. Nur um nicht den Unmut des [[Zar]]en zu erregen, wählte er für sein Werk nicht den Titel &amp;#039;&amp;#039;Iwan Sussanin&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für den Zaren&amp;#039;&amp;#039;. Die Oper wurde ein großer Erfolg, und Glinka wurde zum [[Kapellmeister]] der [[Petersburger Kapelle]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 folgte seine zweite Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Ruslan und Ljudmila (Oper)|Ruslan und Ljudmila]]&amp;#039;&amp;#039; (Libretto von [[Walerian Fjodorowitsch Schirkow|Walerian Schirkow]] und [[Nestor Wassiljewitsch Kukolnik|Nestor Kukolnik]]), die nach einem Gedicht [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Alexander Puschkins]] entstand und sehr volkstümlich gehalten ist. Ab 1844 begab er sich wieder auf Reisen, diesmal nach [[Paris]], wo er sich häufiger mit [[Hector Berlioz]] traf, und im nächsten Jahr nach Spanien ([[Valladolid]], [[Madrid]] und [[Sevilla]]). Hier begeisterte er sich für die traditionelle Musik Spaniens und schrieb seine &amp;#039;&amp;#039;Erste Spanische [[Ouvertüre]]&amp;#039;&amp;#039;, mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Jota (Tanz)|Jota]] aragonesa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Glinka Grave.jpg|mini|Michail Glinkas Grabstein auf dem Tichwiner Friedhof in St. Petersburg]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Reisen in Polen, wo er Einflüsse von [[Frédéric Chopin]] aufnahm, und Frankreich brach er im Mai 1856 zu seiner letzten Reise nach Berlin auf, wo er seine [[Kontrapunkt]]studien bei Siegfried Dehn an Werken [[Johann Sebastian Bach]]s wieder aufnahm. Nach einem Konzert im Januar 1857, in dem [[Giacomo Meyerbeer]] einen Ausschnitt aus &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für den Zaren&amp;#039;&amp;#039; dirigierte, erkältete sich Glinka und verstarb drei Wochen später am 15. Februar 1857 in der preußischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glinka wurde zunächst auf dem Berliner [[Dreifaltigkeitsfriedhof vor dem Potsdamer Tor]] bestattet. Jedoch kam es bereits im Mai desselben Jahres zu seiner Umbettung auf den [[Tichwiner Friedhof]] am [[Alexander-Newski-Kloster]] in Sankt Petersburg. Seine ursprüngliche Grabplatte vom Dreifaltigkeitsfriedhof, die Dehn in Auftrag gegeben hatte, ist heute Teil einer Gedenkstätte für Glinka auf dem [[Russischer Friedhof (Berlin-Tegel)|Russischen Friedhof]] in [[Berlin-Tegel]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Musik-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. 6.&amp;amp;nbsp;Jg., Nr.&amp;amp;nbsp;10, 9. März 1957, S.&amp;amp;nbsp;1. [[Kurt Pomplun]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Häuser. Geschichten und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hessling, Berlin 1971, ISBN 3-7769-0119-5, S.&amp;amp;nbsp;99. Detlef Gojowy: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-russische Musikbeziehungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Dittmar Dahlmann, Wilfried Potthoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Rußland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic--&amp;gt;. &amp;#039;&amp;#039;Aspekte kultureller und wissenschaftlicher Beziehungen im 19.&amp;amp;nbsp;und frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 2004, ISBN 3-447-05035-7, S.&amp;amp;nbsp;191–236, hier S.&amp;amp;nbsp;194. [[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;1006. In vielen Darstellungen herrscht Verwirrung bezüglich Glinkas ursprünglichem Begräbnisort. So werden irrtümlich der Russische Friedhof in Berlin-Tegel, der [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof I der Dreifaltigkeitsgemeinde|Dreifaltigkeitsfriedhof&amp;amp;nbsp;I]] und der [[Luisenstädtischer Friedhof|Luisenstädtische Friedhof]] als Orte der Berliner Beisetzung identifiziert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Inschrift einer [[Gedenktafel]] in der Französischen Straße 8 in [[Berlin-Mitte]] lautet:&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Französische Str 8 Michail Iwanowitsch Glinka.JPG|mini|links|Gedenktafel am Haus Französische Straße 8 in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039; IN DEM DURCH KRIEGSEINWIRKUNGEN &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039; ZERSTÖRTEN WOHNHAUS AN DIESER STELLE &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039; WOHNTE UND WIRKTE DIE LETZTEN MONATE &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039; SEINES LEBENS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039; DER GROSSE RUSSISCHE KOMPONIST&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MICHAIL GLINKA &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
* Zu Glinkas Ehren wurden die drei russischen staatlichen [[Konservatorium|Konservatorien]] in [[Nischni Nowgorod]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nnovcons.ru/ Website des M. I. Glinka - Konservatoriums], nnovcons.ru, abgerufen am 19. Februar 2018. (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nowosibirsk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.conservatoire.ru/ |wayback=20070927212417 |text=conservatoire.ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Magnitogorsk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.magkmusic.com/ |wayback=20110714020515 |text=magkmusic.com}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die [[Glinkastraße]] in Berlin-Mitte nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Um das Ausmaß der Leistungen Glinkas zu begreifen, muss zunächst die musikalische Situation Russlands, in die er hineingeboren wurde, in Betracht gezogen werden. Im Laufe des 18. Jahrhunderts waren Stileinflüsse aus Westeuropa in der russischen Kultur dominierend geworden. Sogar das russische [[Volkslied]] war vor fremden Einflüssen nicht gefeit, denn in den Städten entwickelte sich das &amp;#039;&amp;#039;Stadtlied&amp;#039;&amp;#039;, wo sich der westliche Einfluss in regelmäßigen Rhythmen und dem verstärkten Gebrauch von [[Sequenz (Musik)|Sequenzen]] bemerkbar machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glinkas wichtigstes Vermächtnis liegt jedoch nicht so sehr in seinen stilisierten Volksliedern, sondern vor allem in seiner ganz persönlichen, sehr russisch geprägten Musiksprache, in der er im Gegensatz zur deutschen Musik auf die zergliedernde und kombinierende [[Durchführung (Musik)|Durchführung]] kleinräumiger [[Thema (Musik)|Themen]] verzichtet und stattdessen [[Variation (Musik)|Variationen]] von längeren melodischen Phrasen komponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines stilprägenden Einflusses gilt Glinka als „Vater der russischen Musik“.&amp;lt;ref&amp;gt;Malte Korff: &amp;#039;&amp;#039;Tschaikowsky. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-423-28045-7, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zum Judentum ==&lt;br /&gt;
Glinka schrieb 1840 eine Ouvertüre, drei Lieder und vier Zwischenaktmusiken für die Schauspieltragödie &amp;#039;&amp;#039;Fürst Cholmski&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Knjas Cholmski&amp;#039;&amp;#039;) von [[Nestor Wassiljewitsch Kukolnik|Nestor Kukolnik]]. Das Schauspiel spielt im [[Pskow]] des Jahres 1474 und dreht sich um den Kampf des [[Daniil Dmitrijewitsch Cholmski|Fürsten Cholmski]] gegen den deutschen [[Schwertbrüderorden]] von [[Livland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://repertoire-explorer.musikmph.de/wp-content/uploads/vorworte_prefaces/1088.html |titel=Mikhail Ivanovich Glinka {{!}} Buehnenmusik zum Schaulspielstück&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; Fürst Cholmskij {{!}} Incidental Music to Prince Kholmsky |abruf=2020-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin wird eine jüdische Verschwörung erwähnt, die den Fürsten am Kampf hindern will.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Fürst spricht von einem „jüdischen Fluch“ („schidowskoe prokljatie“), sein Narr von einer „jüdischen Häresie“ („schidowskaja eres“). Nestor Kukolnik: &amp;#039;&amp;#039;Knjas Danil Wassiljewitsch Cholmski.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Sotschinenija,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. I. Fischon, Petersburg 1852. [http://az.lib.ru/k/kukolxnik_n_w/text_1840_holmsky_oldorfo.shtml Online-Text] auf Russisch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tragödie fiel bei der Kritik nach der Premiere im September 1841 am Petersburger [[Alexandrinski-Theater]] durch, wurde nach drei Aufführungen abgesetzt und anschließend wenig rezipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar von Riesemann: &amp;#039;&amp;#039;Monografien zur russischen Musik.&amp;#039;&amp;#039; Drei Masken, München 1923, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Glinkas Orchesterstücke wurden 1984 von [[Jewgeni Fjodorowitsch Swetlanow|Jewgeni Swetlanow]] für das Label [[Melodija]] eingespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.discogs.com/M-Glinka-Evgeni-Svetlanov-Symphony-On-Two-Russian-Themes-Incidental-Music-To-Prince-Kholmsky-Dances-/release/8281088 |titel=M. Glinka*, Evgeni Svetlanov – Symphony On Two Russian Themes, Incidental Music To „Prince Kholmsky“, Dances From The Opera „Ivan Susanin“ |abruf=2020-07-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der amerikanische Musikwissenschaftler [[Richard Taruskin]] bezeichnet die Darstellung der jüdischen Figuren in dem Werk als vorteilhaft. Ein Stück, das Glinka später in seinem Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Petersburg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Proschtschanie s Peterburgom&amp;#039;&amp;#039;) verwendete, handelt vom jüdischen Mädchen Rachil, das sich für die Liebe opfert. Glinka notierte später, er habe es für ein jüdisches Mädchen geschrieben, in das er sich 1833 in Berlin verliebt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taruskin196&amp;quot;&amp;gt;Richard Taruskin: &amp;#039;&amp;#039;On Russian Music.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 2008, S.&amp;amp;nbsp;196 ({{Google Buch|BuchID=vMnkybvtw2IC|Seite=196|Hervorhebung=Glinka}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer CD-Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; 1997 bezeichnete Taruskin den Komponisten [[Mili Alexejewitsch Balakirew|Mili Balakirew]] als Antisemiten, der gleichzeitig jüdische Lieder geschrieben habe. Diese seien zusammen mit „Jüdischen Liedern“ von dem/den&amp;lt;ref&amp;gt;Das englische Wort „the“ lässt im Gesamtzusammenhang nicht eindeutig erkennen, ob das Attribut „zhidophobic“ nur für Mussorgski oder auch für Glinka gilt. Der Satz lautet vollständig: „It is included in this collection, along with ‚Jewish Songs‘ by the equally zhidophobic Mussorgsky and Glinka.“&amp;lt;/ref&amp;gt; gleichermaßen „zhidophobic“ [[Modest Petrowitsch Mussorgski|Modest Mussorgski]] und Glinka herausgegeben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Taruskin |Titel=RECORDINGS VIEW; &amp;#039;Jewish&amp;#039; Songs By Anti-Semites |Sammelwerk=The New York Times |Datum=1997-09-21 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/1997/09/21/arts/recordings-view-jewish-songs-by-anti-semites.html |Abruf=2020-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An anderer Stelle verweist Taruskin auf einen Brief Glinkas aus dem Jahr 1855, in dem er den jüdischen Komponisten [[Anton Grigorjewitsch Rubinstein|Anton Rubinstein]] als „Juden“ bezeichnet (mit der im Wörterbuch von [[Wladimir Iwanowitsch Dal|Wladimir Dahl]] seit 1863 als abwertend konnotierten Bezeichnung „schid“), der durch seine kosmopolitische Position die Autonomie der russischen Musik gefährde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taruskin196&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;«Жид Рубинштейн взялся знакомить Германию с нашей музыкой и написал статью, в которой всем нам напакостил» („Der Jude Rubinstein möchte Deutschland mit unserer Musik bekannt machen und hat einen Artikel geschrieben, in dem er uns alle beschmutzt hat.“), zit. nach: Boris Asafjew: &amp;#039;&amp;#039;Anton Grigorewitsch Rubinstein w ego muzikalnoj dejatelnosti i otzywach sowremennikow.&amp;#039;&amp;#039; Muzgiz, Moskau 1929, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Taruskin betont, dass Glinkas Zeitgenosse Modest Mussorgski seinen Antisemitismus wesentlich stärker zur Schau getragen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Taruskin: &amp;#039;&amp;#039;On Russian Music.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 2008, S. 198 ({{Google Buch|BuchID=vMnkybvtw2IC|Seite=198}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chorwerke ===&lt;br /&gt;
* Trinklied nach [[Anton Antonowitsch Delwig]], 1829&lt;br /&gt;
* Nicht den regelmäßigen Herbstschauer, 1829&lt;br /&gt;
* Abschiedslied der Schüler des Jekatarinsky-Instituts, 1840&lt;br /&gt;
* Das Trinkspruch-Lied, 1847&lt;br /&gt;
* Abschiedslied der Schülerinnen der Gesellschaft für höhere Töchter, 1850&lt;br /&gt;
* Der Zopf, 1854&lt;br /&gt;
* Gebet in einer schweren Lebenslage, 1855&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klavierwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Russia stamp M.Glinka 2004 4x4r.jpg|mini|400px|Russische Briefmarkenausgabe zum 200. Geburtstag Glinkas (2004); oben links: Handschrift &amp;#039;&amp;#039;Гимнъ-маршъ&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für den Zaren&amp;#039;&amp;#039;, oben rechts: Porträt, unten links: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für den Zaren&amp;#039;&amp;#039;, unten rechts: &amp;#039;&amp;#039;Ruslan und Ljudmila&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Kotillon, 1828&lt;br /&gt;
* Finnisches Lied, 1829&lt;br /&gt;
* Kavalleristen-Trab, 1829/30&lt;br /&gt;
* Motiv aus einem Volkslied&lt;br /&gt;
* Fantasie über zwei russische Lieder&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:en:Kamarinskaya|Kamarinskaya]]&amp;#039;&amp;#039; in der englischsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Variationen über „Die Nachtigall“ von A. Aljabjew, 1833&lt;br /&gt;
* Galoppade, 1838/39&lt;br /&gt;
* Bolero, 1840&lt;br /&gt;
* Tarantella über ein russisches Volkslied, 1843&lt;br /&gt;
* Grüße an mein Heimatland, 1847&lt;br /&gt;
* Las mollares (nach einem andalusischen Tanz)&lt;br /&gt;
* Leggieramente&lt;br /&gt;
* Nocturne «La Séperation»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opern ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Leben für den Zaren]]&amp;#039;&amp;#039;, 1834–36&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szene an der Klosterpforte&amp;#039;&amp;#039;, 1837&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ruslan und Ljudmila (Oper)|Ruslan und Ljudmila]]&amp;#039;&amp;#039;, 1837–42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schauspielmusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fürst Cholmski&amp;#039;&amp;#039;, Ouvertüre, drei Lieder und vier Zwischenaktmusiken für die Schauspieltragödie Князь Холмский von [[Nestor Wassiljewitsch Kukolnik|Nestor Kukolnik]], 1840&amp;lt;ref&amp;gt;{{Grove Music Online|11279|Stuart Campbell|Glinka, Mikhail Ivanovich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* [[Streichquartett]] Nr. 2 F-Dur (1830)&lt;br /&gt;
* Trio Pathétique für Klarinette (Violine), Fagott (Violoncello) und Klavier (1832)&lt;br /&gt;
* Gran Sestetto Originale Es-Dur für Klavier, Streichquartett und Kontrabass (1832, Mailand)&lt;br /&gt;
* Sonate für [[Bratsche|Viola]] und [[Klavier]] in d-Moll (unvollständig) (1835)&lt;br /&gt;
* Sextett Es-Dur (1842)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchestermusik ===&lt;br /&gt;
* Andante cantabile und Rondo (1823)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kamarinskaja,&amp;#039;&amp;#039; Scherzo (1848)&lt;br /&gt;
* Ouvertüre D-Dur (1822–26)&lt;br /&gt;
* Ouvertüre g-Moll (1822–26)&lt;br /&gt;
* Spanische Ouvertüre Nr. 1 (Caprice brillant über das Thema der Jota aragonesa) (1845)&lt;br /&gt;
* Spanische Ouvertüre Nr. 2 (Souvenir d’une nuit d’été à Madrid) (1848–51)&lt;br /&gt;
* Symphonie über zwei russische Themen (1834)&lt;br /&gt;
* Polonaise F-Dur auf einem spanischen Bolero-Thema (1855)&lt;br /&gt;
* Walzer-Fantasie h-Moll (1839, 1845, 1856)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Mikhail Glinka.jpg|mini|Relief von Mikhail Glinka, Glinkastraße 9–11, Berlin (2017)]]&lt;br /&gt;
Glinkas Klavierkomposition &amp;#039;&amp;#039;Motif de chant national&amp;#039;&amp;#039; war unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Patriotisches Lied]]&amp;#039;&amp;#039; von 1990 bis 2001 [[Nationalhymne]] der [[Russische Föderation|Russischen Föderation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glinkas Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Slawsja]]&amp;#039;&amp;#039; (Sei geehrt) dient seit 1995 als Vorlage für eine der beiden Melodien der [[Kremlkuranten]]. Bemerkenswert ist dabei, dass die Glocken der Kuranten nicht ausreichen, um die gesamte Melodie zu spielen. Drei zusätzlich benötigte Töne werden im Moment automatisch erstellt, die fehlenden Glocken befinden sich immer noch in der Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Mitte]] gibt es eine [[Glinkastraße]]. Dort findet sich ein großes Wandrelief mit dem Kopf Glinkas und dem Ausspruch „Es ist das Volk, das die Musik schafft. Wir Musiker arrangieren sie nur“. Das Relief stammt von der Bildhauerin [[Olga Waldschmidt|Olga („Olly“) Waldschmidt]]. Der am 27. September 1973 entdeckte Asteroid des äußeren Hauptgürtels [[(2205) Glinka]] wurde nach ihm benannt. Bereits seit 1961 ist er Namensgeber für die [[Glinka-Inseln]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mikhail Glinka}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118695398}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Glinka%2C_Mikhail_Ivanovich|cname=Michail Glinka}}&lt;br /&gt;
* K. Kovalev: [http://www.kkovalev.ru/Glinka.htm &amp;#039;&amp;#039;Glinka - the author of Russian national anthem&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.klassika.info/Komponisten/Glinka/ Werkverzeichnis] auf klassika.info&lt;br /&gt;
* Christoph Vratz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-michail-glinka-100.html 01.06.1769: Der Komponist Michail Glinka wird geboren]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2024, (Podcast, 14:45&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2099.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wera Andrejewna Wasina-Grossman, &amp;#039;&amp;#039;Michail Iwanowitsch Glinka&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Neue Musik, 1982, Reihe Meister der russischen und sowjetischen Musik, ohne ISBN&lt;br /&gt;
* Glinka, Michail: Aufzeichnungen aus meinem Leben. Ins Deutsche übertragen von Ena von Baer. Berlin, Fischer Verlag 1961, ohne ISBN&lt;br /&gt;
* Petzoldt, Richard: Michail Glinka: 1804–1857. Sein Leben in Bildern, Bildfolge und Bilderläuterungen von Eduard Crass. Verlag Enzyklopädie Leipzig (1. Januar 1955), ohne ISBN&lt;br /&gt;
* A. Altajew, übersetzt von Nadeschda Ludwig: Holzschnitte von Karl Stratil. Ein Leben für die Musik. M. I. Glinka, der große russische Komponist, 1949, Berlin, SWA Verlag 1949, ohne ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118695398|LCCN=n/80/70814|NDL=00737037|VIAF=56796256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glinka, Michail Iwanowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michail Iwanowitsch Glinka| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person um Felix Mendelssohn Bartholdy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Merkurkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Smolensk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glinka, Michail Iwanowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Glinka, Michail Ivanovič; Гли́нка, Михаи́л Ива́нович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nowospasskoje (Smolensk)|Nowospasskoje]], [[Gouvernement Smolensk]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1857&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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