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	<title>Michail Iossifowitsch Gurewitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:47:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-06T05:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michail Iossifowitsch Gurewitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gurjewitsch&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Михаил Иосифович Гуревич}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Michail Iosifovič Gurevič}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|12|1|1893|Link=1}} in [[Rubanschtschina]] bei [[Sudscha]], [[Oblast Kursk]]; † [[25. November]] [[1976]] in [[Moskau]]) war ein [[sowjetisch]]er Flugzeugkonstrukteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gurewitsch stammte aus einer jüdischen Familie,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fred Skolnik, Michael Berenbaum |Titel=Encyclopaedia Judaica |Auflage=2 |Verlag=Macmillan Reference USA in association with the Keter Pub. House |Ort=Detroit |Datum=2007 |Sprache=en |ISBN=978-0-02-865928-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Vater war Mechaniker und Branntweinbrenner. Von 1902 bis 1910 besuchte er das Gymnasium in [[Ochtyrka|Achtyrka]] bei [[Charkiw|Charkow]] und schrieb sich im selben Jahr an der mathematischen Fakultät der Universität Charkow ein. 1911 wurde er wegen seiner Beteiligung an Studentenunruhen vom Studium ausgeschlossen. Er ging deshalb nach Frankreich und immatrikulierte an der Universität [[Montpellier]]. Während eines Heimaturlaubs 1914 brach der Erste Weltkrieg aus und Gurewitsch musste sein Studium unterbrechen, nahm es aber 1917 in Charkow wieder auf. Während dieser Zeit entstanden im lokalen Fliegerklub die von ihm entworfenen [[Segelflugzeug]]e „Aist“ und „Bumerang“. Beide nahmen 1924 bei den sowjetischen Segelflugmeisterschaften in [[Koktebel]] teil. 1925 veröffentlichte Gurewitsch erste Anleitungen zu Festigkeitsberechnungen und Hinweise beim Bau von Segelflugzeugen. Ebenfalls 1925 beendete er sein Studium mit einem Diplom in „Flugzeugbau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1929 arbeitete er, da er im Flugzeugbau keine Anstellung fand, an der Entwicklung von Lüftungsanlagen bei der Vereinigung „Wärme und Kraft“. Ende 1929 ging er schließlich nach Moskau und fand eine Anstellung in der Entwicklungsgruppe [[Zentrales Konstruktionsbüro|OMOS]] (Abteilung für Seeflugzeug-Versuchsbau) von [[Paul Richard]], einem französischen Konstrukteur, der für die „AWIAPROM“ Wasserflugzeuge konstruierte. In diesem Team arbeiteten bekannte Konstrukteure wie [[Georgi Michailowitsch Berijew|Georgi Berijew]], [[Nikolai Iljitsch Kamow|Nikolai Kamow]], [[Sergei Pawlowitsch Koroljow|Sergej Koroljow]], [[Wadim Borissowitsch Schawrow|Wadim Schawrow]] und [[Igor Wjatscheslawowitsch Tschetwerikow|Igor Tschetwerikow]]. Die Gruppe projektierte 1929 das hochseetaugliche Torpedoflugboot TOM-1, welches jedoch zugunsten der [[Tupolew TB-1|TB-1P]] von [[Tupolew PSC|Tupolew]] abgelehnt wurde. Paul Richard ging deshalb nach Frankreich zurück und sein Büro übernahm sein Stellvertreter André Laville. Nach einer Zeit schlechtgeplanter Umstrukturierungsversuche kam Gurewitsch 1932 ins Moskauer Flugzeugwerk Nr.&amp;amp;nbsp;39 zur Gruppe von [[Sergei Alexandrowitsch Kotscherigin|Sergei Kotscherigin]]. Dort war er maßgeblich an der Konstruktion des [[Schlachtflugzeug]]es [[Kotscherigin TSch-3|TSch-3]] beteiligt, das jedoch nicht über das Erprobungsstadium hinauskam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 reiste Gurewitsch mit einer Gruppe von Konstrukteuren unter [[Boris Lissunow]] in die USA, um für die Sowjetunion die Lizenz für die [[Douglas DC-3|DC-3]] zu erwerben. 1½ Jahre war das Team damit beschäftigt, die amerikanischen Maße ins metrische System zu übertragen. Im Herbst 1938 kehrten die Entwickler in die UdSSR zurück und bereiteten die Produktion der DC-3 unter der Bezeichnung [[Lissunow Li-2|PS-84]] (später Li-2) im Flugzeugwerk Nr.&amp;amp;nbsp;84 in Chimki bei Moskau vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Могила Героя Социалистического Труда Михаила Гуревича.JPG|mini|hochkant|Grabstein von Michail Gurewitsch in [[Sankt Petersburg]]]]&lt;br /&gt;
1939 wechselte Gurewitsch auf Einladung [[Nikolai Nikolajewitsch Polikarpow|Nikolai Polikarpows]] in dessen OKB, wo er Verbesserungsvorschläge für die Produktion der [[Polikarpow I-153|I-153]] gab. Dort lernte er auch seinen späteren Teampartner [[Artjom Iwanowitsch Mikojan|Artjom Mikojan]] kennen. Dies bedeutete den Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Am 8. Dezember 1939 erfolgte die Gründung des bekannten Konstruktionsbüro [[Mikojan-Gurewitsch]]. Erstes Modell war das [[Jagdflugzeug]] [[Mikojan-Gurewitsch MiG-1|MiG-1]] von 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 ernannte man ihn zum Vorsitzenden der staatlichen Prüfungskommission des [[Moskauer Staatliches Luftfahrtinstitut|Moskauer Luftfahrtinstituts]] (MAI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde Gurewitsch Chefkonstrukteur des OKB Mikojan-Gurewitsch und blieb es bis zu seinem Ruhestand 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurewitsch, der nie Mitglied der kommunistischen Partei war, erhielt 1964 seine Doktorwürde für technische Wissenschaften. Das letzte Modell, an dem er mitarbeitete, war der Abfangjäger [[Mikojan-Gurewitsch MiG-25|MiG-25]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurewitsch lieferte die mathematische Grundlage für den Erfolg des Entwurfsbüros Mikojan-Gurewitsch. Dabei wurde in den Rechnungen insbesondere hohe Geschwindigkeit, gute Steigleistung und hohe Gipfelhöhe als Grundlage gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Werk erhielt Gurewitsch hohe Auszeichnungen, so 1963 den [[Leninorden]] und 1957 den Titel [[Held der sozialistischen Arbeit]]. Der Staatspreis wurde ihm in den Jahren 1941 (für die Arbeit an der [[Mikojan-Gurewitsch MiG-1|MiG-1]]), 1947, 1948, 1949, 1952 und 1953 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=L.&amp;amp;nbsp;Egenburg/A.&amp;amp;nbsp;Saweljew|Titel=Das G im Wörtchen „MiG“: Michail Josifowitsch Gurjewitsch.|Sammelwerk=[[Fliegerrevue]]|Nummer=5|Jahr=1993|ISSN=0941-889X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mikhail Gurevich|Michail Iossifowitsch Gurewitsch}}&lt;br /&gt;
* [https://funeral-spb.narod.ru/necropols/serafimofskoe/tombs/gurevich/gurevich.html Biografie] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124613810|VIAF=8325974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gurewitsch, Michail Iossifowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der sozialistischen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Stalinpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikojan-Gurewitsch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gurewitsch, Michail Iossifowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Гуревич, Михаил Иосифович (russisch); Gurevič, Michail Iosifovič (wissenschaftliche Transliteration)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rubanschtschina]] bei [[Sudscha]], [[Oblast Kursk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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