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	<title>Michail Alexandrowitsch Leontowitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:04:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michail_Alexandrowitsch_Leontowitsch&amp;diff=2739014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiMax312: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-29T20:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Михаил Леонтович (фото Всеволода Тарасевича).jpg|mini|Michail Alexandrowitsch Leontowitsch (1963 oder 1964)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michail Alexandrowitsch Leontowitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Михаил Александрович Леонтович}}, englische Transkription Mikhail Alexandrovich Leontovich; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|07|03|1903|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]]; † [[20. März]] [[1981]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Physiker, der überwiegend theoretisch arbeitete, aber auch experimentell. Er arbeitete auf vielen Gebieten der Physik, ist aber vor allem als Begründer einer Schule von Theoretikern zur kontrollierten [[Kernfusion]] in der Sowjetunion bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Alexander Wassiljewitsch Leontowitsch (1869–1943) war ein bekannter Physiologe und Neurohistologe, Professor an der Universität Kiew und ab 1913 in Moskau am [[Russische Staatliche Agraruniversität|Petrowsko-Rasumowski Landwirtschafts-Institut]] und später Mitglied der [[Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine|Ukrainischen Akademie der Wissenschaften]]. Der Vater seiner Mutter Wera Wiktorowna war der Ingenieur [[Wiktor Lwowitsch Kirpitschow|Wiktor Kirpitschjow]]. Leontowitsch interessierte sich früh für Chemie, Geologie und Mathematik und studierte ab 1919 an der [[Lomonossow-Universität]]. Als Student arbeitete er bis 1925 für das Institut der Kursker Magnetischen Anomalie. Er wurde (mit seinen Kommilitonen [[Alexander Adolfowitsch Witt|Witt]], [[Alexander Alexandrowitsch Andronow|Andronow]] und [[Semjon Emmanuilowitsch Chaikin|Chaikin]]) Schüler von [[Leonid Isaakowitsch Mandelstam]], bei dem er sich mit molekularer Optik und Kristall-Optik befasste. 1928 wurde er promoviert und 1935 habilitiert (russischer Doktortitel), letzteres ohne Einreichung einer Dissertation aufgrund seiner bisherigen Veröffentlichungen. Er wurde Professor an der Lomonossow-Universität. Mit [[Sergei Iwanowitsch Wawilow]] leitete er Optik-Kurse. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er in der Forschung zu Funkleitsystemen für Flugzeuge und Radar und befasste sich theoretisch mit elektromagnetischen Wellen und Ausbreitung von Radiowellen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Leiter des Labors für Schwingungsforschung am [[Lebedew-Institut]] der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]]. Von 1946 bis 1954 lehrte er am [[Nationale Forschungsuniversität für Kerntechnik „MIFI“|Moskauer Institut für Technische Physik]]. Leontowitsch war ab 1951 Leiter der Theorieabteilung für die Forschung zur kontrollierten Kernfusion am [[Kurtschatow-Institut]]. Von 1955 bis 1971 hatte er den Lehrstuhl für Elektrodynamik und Quantentheorie an der Lomonossow-Universität inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Plasmaphysik befasste er sich auch mit Theorie der Schwingungen, physikalischer Optik, Akustik (Gebiete die in der Sowjetunion als &amp;#039;&amp;#039;Radiophysik&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden), statistischer Physik und Thermodynamik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt 1958 den [[Leninpreis]], dreimal den [[Leninorden]] und fünfmal den [[Orden des Roten Banners der Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 war er einer der Unterzeichner des &amp;#039;&amp;#039;Briefs der 300&amp;#039;&amp;#039; zur Absetzung [[Trofim Denissowitsch Lyssenko|Lyssenko]]s. 1966 war er Unterzeichner eines Briefes an die sowjetische Führung, die sich gegen eine Rehabilitierung Stalins wandten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nytimes.com/1981/04/02/obituaries/mikhail-a-leontovich-is-dead-soviet-physicist-and-a-dissident.html Nachruf in der New York Times 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt; und er setzte sich für sowjetische Dissidenten ein, zum Beispiel unterschrieb er 1966 eine Petition von [[Igor Jewgenjewitsch Tamm|Igor Tamm]] und [[Andrei Dmitrijewitsch Sacharow|Andrei Sacharow]] für [[Juri Timofejewitsch Galanskow|Juri Galanskow]] und [[Alexander Iljitsch Ginsburg|Alexander Ginsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1939 korrespondierendes Mitglied und seit 1946 volles Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Sowjetischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Centennial of Academician M. A. Leontovich&amp;#039;&amp;#039;, Plasma Physics Reports, Band 29, 2003, S. 187–189&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Thermodynamik&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Deutscher Verlag der Wissenschaften 1953&lt;br /&gt;
* Herausgeber &amp;#039;&amp;#039;Plasma physics and controlled nuclear fusion&amp;#039;&amp;#039;, Pergamon Press 1959, 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://optics.phys.msu.ru/o-kafedre/istoriya-kafedry/biografii-zaveduyushhix-professorov-i-doktorov-nauk/leontovich-mixail-aleksandrovich/ Леонтович, Михаил Александрович] Eintrag bei der Physikalischen Fakultät der Lomonossow-Universität, Biografie (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51077.ln-ru Леонтович, Михаил Александрович] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11901534X|LCCN=n83829039|VIAF=14790644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leontowitsch, Michail Alexandrowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Lomonossow-Universität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Nationale Kernforschungsuniversität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Lomonossow-Universität Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leontowitsch, Michail Alexandrowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Леонтович, Михаил Александрович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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