<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Michaeliskonvent</id>
	<title>Michaeliskonvent - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Michaeliskonvent"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michaeliskonvent&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T03:56:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michaeliskonvent&amp;diff=2756698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michaeliskonvent&amp;diff=2756698&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T10:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michaeliskonvent.JPG|mini|Haus des Michaeliskonvents (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aegidenhof Luebeck mit Kirche.JPG|mini|Giebel des Michaeliskonvents (Hofseite, 2006)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michaeliskonvent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mitunter auch nach seinem Stifter &amp;#039;&amp;#039;Segebergskonvent&amp;#039;&amp;#039; genannt (oder Schwesternhaus bei St. Aegidii oder &amp;#039;&amp;#039;graue Schwestern&amp;#039;&amp;#039;), war eine klösterliche Gemeinschaft in [[Lübeck]]. Es war die älteste und größte Niederlassung der [[Schwestern vom Gemeinsamen Leben]] im Ostseeraum.&amp;lt;ref&amp;gt;Wurm (Lit.), S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutend ist außerdem der große Bestand an Handschriften in [[mittelniederdeutsch]]er Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1397 kaufte der Lübecker Bürger Berthold Segeberg († 1408) das in der [[Aegidienstraße (Lübeck)|Aegidienstraße]] an der Ecke [[Weberstraße (Lübeck)|Weberstraße]] gelegene Grundstück ([[Lübecker Hausnummern|ältere Nummerierung]]: [[Quartier (Lübeck)|Johannesquartier]] 613-617, heute [[St.-Annen-Straße]] 5), um es für ein [[Armenhaus]] zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Im gleichen Jahr stiftete er auch das Armenhaus in der [[Dr.-Julius-Leber-Straße]] 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hier entstehende Gemeinschaft von Frauen, die sich einer klosterartigen Regel unter dem [[Patrozinium]] des [[Michael (Erzengel)|Erzengels Michael]] unterwarfen, wurde &amp;#039;&amp;#039;Segeberg-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Michaeliskonvent&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1450/51 stiftete der Ratsherr [[Johann Segeberg]], ein Sohn Bertholds, der Gemeinschaft einen Neubau, und mit Unterstützung des Lübecker Bischofs [[Nikolaus II. Sachau]] fanden &amp;#039;&amp;#039;Schwestern vom gemeinsamen Leben&amp;#039;&amp;#039;, das weibliche Pendant der [[Brüder vom gemeinsamen Leben]], hier ein Zuhause, um im Sinn der [[Devotio moderna]] zu leben. Dreizehn Jahre später erfolgte der Bau der nicht mehr existierenden Michaelis-Kapelle auf dem Eckgrundstück. Die Gemeinschaft erhielt durch Bischof [[Arnold Westphal]] eine Ordnung mit der Annahme der [[Augustinusregel]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Stadt Lübeck: 1139-1470.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Nr. CCCXC: 1463 Aug 15-22: &amp;#039;&amp;#039;Fundatio domus sororum sancti Michaelis apud Egidium&amp;#039;&amp;#039; ([http://books.google.com/books?id=jKUKAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA413 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwestern trugen eine einfache Tracht aus grauer Wolle. Die Leitung lag bei einer Meisterin (&amp;#039;&amp;#039;mater&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;moder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;rectrix&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;regerersche&amp;#039;&amp;#039;). Sie wurde von zwölf der Schwestern unterstützt, den &amp;#039;&amp;#039;officiariae&amp;#039;&amp;#039;. Die Gesamtzahl der Schwestern lag zunächst bei 30 und wurde von Bischof [[Albert II. Krummendiek]] auf 40 und von Bischof [[Dietrich II. Arndes]] noch einmal auf 50 erhöht. Die Schwestern waren der Aufsicht des [[Kloster Segeberg|Augustinerklosters Segeberg]] unterstellt. Der Konvent war nicht unvermögend. 1468 erfolgte durch Schwestern aus Lübeck die Gründung des [[Kloster Bethlehem (Bützow)|Klosters Bethlehem]] in [[Bützow]]. Die Vorsteherin des Segeberghauses bat den Klosterreformer der [[Windesheimer Kongregation]], [[Johannes Busch (Klosterreformer)|Johann Busch]] um eine Lübecker Schwester für das neugegründete Kloster Bethlehem vor Bützow.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schlegel: &amp;#039;&amp;#039;Klöster im Stiftsland&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Josef Traeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Stiftsland der Schweriner Bischöfe um Bützow und Warin&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1984, S. 56–66, hier S. 65–66: &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene Kloster Bethlehem der Schwestern vom Gemeinsamen Leben in Bützow&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1469 schenkte Heinrich Blome den Schwestern ihr Areal mit allen Rechten. 1511 waren sie in der Lage, das Gut Falkenhusen vom [[Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck)|Heiligen-Geist-Hospital]] zu pachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt erwirtschafteten die Schwestern mit dem [[Spinnen (Garn)|Spinnen]] und [[Weben]] von [[Wolle|Wollstoffen]]; sie hießen deswegen auch &amp;#039;&amp;#039;Wollschwestern&amp;#039;&amp;#039; (niederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Wollsüsteren&amp;#039;&amp;#039;). Die Wolle, die sie verbrauchten, wurde zeitweilig von den Augustinern in Hildesheim für sie besorgt. 1480 verfügte der Rat, ihre Laken sollten in der Länge 20 und in der Breite 3 Ellen betragen und auf dreierlei Art verfertigt und gezeichnet werden: die beste Sorte auf der einen Seite mit dem zweiköpfigen Adler und auf der anderen mit dem lübeckischen Wappenschild, die zweite mit dem zweiköpfigen Adler mit Brustschild und die geringste nur mit dem Wappenschild. Drei Bürger wurden eidlich verpflichtet, darüber zu wachen, dass die Laken gut und die Zeichen richtig gemacht wurden. 1477 lehrte sie Johann Seifensieder, weiße [[Seife]] zu machen; sie versprachen ihm, die Kunst für sich zu behalten und nicht mit Seife zu handeln.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Literatur|Autor=C. Wehrmann|Titel=Die Kunst, weiße Seife zu machen|Sammelwerk=Mittheilungen des Vereins für lübeckische Geschichte und Alterthumskunde|Band=7|Jahr=1895|Seiten=53–63; S. 55|Online=https://vlga.de/file/mvlga_07_1895_1896.pdf|Abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiter haben sie gelegentlich Handschriften durch Abschrift vervielfältigt und auch wohl Mädchen erzogen und Unterricht erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Hartwig (Lit.), S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1531 hielt in Lübeck durch [[Johann Bugenhagen]] die [[Reformation]] Einzug, was zur Auflösung des Konvents führte. Die Gebäude dienten zunächst als Altenstift, 1556 zog hier das [[Lübecker Waisenhaus]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1720 wurde das Gebäude mit einem Backstein-Staffelgiebel weitgehend erneuert und der Dachstuhl verstärkt (Balken [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] datiert). Im 19. Jahrhundert erfolgte eine durchgreifende Veränderung im Inneren. Nach einer Nutzung als [[Sozialamt (Deutschland)|Sozialamt]] bis 1998 wurde es ab 2000 Teil des Wohnprojekts [[Aegidienhof Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaeliskonvent Ms. theol. germ. 8° 33 12r.jpg|mini|Seite aus einem mittelniederdeutschen [[Psalter (Textbuch)|Psalterium]] (Ms. theol. germ. 8° 33) mit Buchmalerei und dem Anfang von [[Psalm 1]]]]&lt;br /&gt;
Bemerkenswert und für die Überlieferung der mittelniederdeutschen Sprache von einzigartiger Bedeutung sind die erhaltenen etwa 100 Bände der Bibliothek des Michaeliskonvents, die sich seit 1806 in der [[Stadtbibliothek Lübeck]] befinden. Ein umfangreicher Sammelband&amp;lt;ref&amp;gt;Heutige Signatur: &amp;#039;&amp;#039;Ms. theol. germ. 2° 1&amp;#039;&amp;#039;, [https://digital-stadtbibliothek.luebeck.de/viewer/image/Mstheolgerm21/9/ Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; enthält auf 284 Blättern unter anderem [[Vitae patrum]], [[Freidank]]-Sprüche und einen &amp;#039;&amp;#039;Jammeruf des Todes&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-bielefeld.de/%28en%29/lili/forschung/projekte/bra/Lue.html |wayback=20160107015013 |text=Eintrag |archiv-bot=2022-03-26 13:03:33 InternetArchiveBot }} im Bielefelder Projekt &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Autoritäten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handschriftencensus.de/6966 Eintrag] im [[Handschriftencensus]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Handschriften&amp;lt;ref&amp;gt;Ms. theol. germ. 8° 43, nach Kriegauslagerung heute St. Petersburg, Nationalbibliothek, Goll. O. I.19, [http://www.handschriftencensus.de/16169 Eintrag] im [[Handschriftencensus]], sowie Ms. theol. germ. 8° 54&amp;lt;/ref&amp;gt; zählen zu den frühesten Zeugnissen der Rezeption der [[Nachfolge Christi]] (&amp;#039;&amp;#039;De imitatione Christi&amp;#039;&amp;#039;) von [[Thomas a Kempis]] in Norddeutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Hagen: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Urschriften der „Imitatio Christi“ in mittelniederdeutschen Übersetzungen.&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Texte des Mittelalters 34) Weidmann 1930&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind auch die beiden im [[Archiv der Hansestadt Lübeck]] verwahrten [[Jahrzeitbuch|Memorienbücher]], zwei Handschriften aus den Jahren 1463 und 1498.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei weitere Bände der Konventsbibliothek sind 1871 über [[Ludwig Heinrich Kunhardt]] in die Stadtbibliothek Hamburg (heute [[Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg]]) gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Hagen (Bibliothekar)|Paul Hagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen theologischen Handschriften der Stadtbibliothek Lubeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: Schmidt-Römhild 1922 (Veröffentlichungen der Stadtbibliothek der freien und Hansestadt Lübeck 1,2), S. VII; Erstbeschreibung von [[Conrad Borchling]] in: &amp;#039;&amp;#039;Mittelniederdeutsche Handschriften in Norddeutschland und den Niederlanden. Erster Reisebericht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Philol.-hist. Klasse, Geschäftliche Mittheilungen 1898, Göttingen 1899, S. 79–316. ([http://books.google.com/books?id=T0s0AQAAMAAJ Digitalisat]), S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Historienbibel]]-Handschrift von 1470/80 kam in den Besitz von [[Caspar Siegfried Gähler]] und befindet sich heute in der Houghton Library der [[Harvard University]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eckehard Simon: &amp;#039;&amp;#039;Eine Lübecker Historienbibelhandscrift (ca. 1470/75) in der Houghton Library.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur&amp;#039;&amp;#039; 107 (1978), S. 113–121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob die Schwestern über den eigenen Gebrauch hinaus Bücher abgeschrieben haben und der Konvent auch eine „Stätte der Buchproduktion“ war, ist in der Forschung unterschiedlich beantwortet worden. Es fällt jedenfalls auf, dass es mehrere Schwesterhandschriften gibt, so etwa eine Passional-Handschrift in der [[Herzog August Bibliothek]] in [[Wolfenbüttel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cod. Guelf. 317 Helmst.&amp;#039;&amp;#039;), die eine frappierende äußere und innere Ähnlichkeit zum Exemplar der Konventsbibliothek (jetzt Stadtbibliothek Lübeck &amp;#039;&amp;#039;Ms. theol. germ. 2° 2&amp;#039;&amp;#039;) aufweist&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu die Diskussion bei [[Jörg Fligge]], Andrea Mielke und Robert Schweitzer: &amp;#039;&amp;#039;Die niederdeutschen Handschriften der Stadtbibliothek Lübeck nach der Rückkehr aus kriegsbedingter Auslagerung: Forschungsbilanz nach einem Jahrzehnt (mit einer Liste aller niederdeutschen Handschriften)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Vulpis Adolatio.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Hubertus Menke]] zum 60. Geburtstag, hg. von Robert Peters, Horst P. Pütz und Ulrich Weber, Heidelberg 2001, S. 183–237, hier S. 231f&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie die beiden Exemplare der Lübecker [[Historienbibel]] in Lübeck (&amp;#039;&amp;#039;Ms. theol. germ. 2° 8&amp;#039;&amp;#039;) und [[Harvard University]] ([[Houghton Library]], &amp;#039;&amp;#039;MS Ger 184&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Margarete Andersson-Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Lübecker Historienbibel. Die niederdeutsche Version der Nordniederländischen Historienbibel.&amp;#039;&amp;#039; (Niederdeutsche Studien 40) Wien: Böhlau 1995 ([https://www.lwl.org/komuna/pdf/Bd_40.pdf Volltext] als .pdf), bes. S. XIV–XVI&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Im Hause haben sich fragmentarisch Wand- und Deckenmalereien des 17. und 19. Jahrhunderts erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://www.wandmalerei-luebeck.de/webdb/receive/Histral_hlgr_00013582 |text=Wand- und Deckenmalereien in Lübecker Häusern |archivebot=2022-03-26 13:03:33 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[St.-Annen-Kloster Lübeck|St.-Annen-Museum]] finden sich zwei Altarschreine, die früher im Michaeliskonvent oder im unmittelbar benachbarten [[Aegidienhof_Lübeck#Ägidienkonvent|Aegidienkonvent]] gestanden haben: der &amp;#039;&amp;#039;[[Vierzehn Nothelfer|Vierzehn-Nothelfer]]-Altar&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Flügelaltar]] von ca. 1500, und ein kleinerer &amp;#039;&amp;#039;[[Anna selbdritt|Annen]]-Schrein&amp;#039;&amp;#039; vom Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts, sowie eine erst 1999 aus dem Kunsthandel erworbene Tafel von 1480/90, die eine Madonna mit betendem Stifter (Ratsherr [[Hinrich Lipperade der Jüngere|Hinrich Lipperade]]) zeigt und [[Hermen Rode]] zugeschrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Hildegard Vogeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Altäre des St. Annen-Museums.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1993, S. 25 und 83; [[Uwe Albrecht (Kunsthistoriker)|Uwe Albrecht]], Jörg Rosenfeld und Christiane Saumweber: &amp;#039;&amp;#039;Corpus der mittelalterlichen Holzskulptur und Tafelmalerei in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Band I: Hansestadt Lübeck, St. Annen-Museum. Kiel: Ludwig, 2005. ISBN 3-933598-75-3, Nrn. 81, 88 und 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hat sich ein kleines [[Reliquien]]kästchen aus Holz erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museen-sh.de/ml/digi_einzBild.php?pi=10010001669_348&amp;amp;mab_id=10010000849 Reliquienkästchen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Struck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die lübeckische Familie Segeberg und ihre Beziehungen zu den Universitäten Rostock und Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde, {{ISSN|0083-5609}}, Bd. 20 (1919), 1, S. 85–116 ([https://vlga.de/file/zvlga_20_1920.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Brigitte Derendorf, Brigitte Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Das Bücherverzeichnis im Memorienbuch des Lübecker Michaeliskonvents.&amp;#039;&amp;#039; In: José Cajot: &amp;#039;&amp;#039;Lingua theodisca: Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft; Jan Goossens zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039;  Münster; Hamburg: Lit 1995 (Niederlande-Studien; Bd. 16) ISBN 3-8258-2279-6 Band 2, S. 985–1010&lt;br /&gt;
* Rafael Ehrhardt&amp;lt;!--als Rafael Felsmann, Namenswechsel!--&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Das Memorienbuch des St. Michaelis-Konventes zu Lübeck. Zwei Handschriften aus den Jahren 1463 und 1498.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: Schmidt-Römhild 1994 (Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck, Reihe B, Bd. 24)&lt;br /&gt;
* Rafael Ehrhardt: &amp;#039;&amp;#039;Familie und Memoria in der Stadt. Eine Fallstudie zu Lübeck im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Prosopografie der Ratsfamilien von Alen, Darsow, Geverdes, Segeberg und von Warendorf. Dissertation, Göttingen 2001, {{DOI|10.53846/goediss-1228}} ([https://ediss.uni-goettingen.de/bitstream/handle/11858/00-1735-0000-0006-B397-B/ehrhardt.pdf PDF]; 8,96&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Julius Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauenfrage im mittelalterlichen Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hansische Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039; 14 (1908), S. 35–94, bes. S. 85–88 ([https://www.hansischergeschichtsverein.de/file/hgbll1908_volltext_hq.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Johann Peter Wurm: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Michaeliskonvents der Schwestern vom gemeinsamen Leben in Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; 85 (2005), S. 25–53 ([https://vlga.de/file/zvlga_85_2005.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterprojekt.uni-kiel.de/Uebersicht/luebeckstmichael.html Eintrag] beim Schleswig-Holsteinischen und Hamburgischen Klosterprojekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4350529-6|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.863748|EW=10.690072|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lübeck-Innere Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustinerinnenkloster in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwestern vom gemeinsamen Leben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aegidienkirche (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzengel Michael als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>