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	<title>Michaelis-Raute - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michaelis-Raute&amp;diff=891253&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MOSchürmeyer: Anatomische Punkte eingezeichnet.</title>
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		<updated>2026-01-15T09:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anatomische Punkte eingezeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michaelisraute.png|mini|Senke der Michaelis-Raute]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michaelis-Raute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Michaelis’sche Raute&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lendenraute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[raute]]nförmige Figur des Oberflächenreliefs am unteren [[Rücken]]. Sie ist nach dem Gynäkologen [[Gustav Adolph Michaelis]] (1798–1848) benannt. Die untere Hälfte der Michaelis-Raute entspricht dem [[Sakraldreieck]] &amp;#039;&amp;#039;(Trigonum sacrale)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schünke: &amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Anatomie - Topographie und Funktion des Bewegungssystems&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 2007, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaelis rhombus in different age groups.jpg|mini|Michaelis-Raute in verschiedenen Altersstufen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einer [[Raute]] ähnliche Viereck wird durch vier Eckpunkte bestimmt, die jeweils [[Anatomie|anatomisch]] definierten, im Oberflächenrelief ausgeprägten oder durch die Haut tastbaren Stellen unterliegender knöcherner Strukturen von [[Wirbelsäule]] und [[Becken (Anatomie)|Becken]] entsprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oben: dritter oder vierter [[Lendenwirbel]]dorn &amp;#039;&amp;#039;(Processus spinosi ossa vertebralia lumbalia III/IV)&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* Unten: die letzten [[Steißbein]]wirbel &amp;#039;&amp;#039;(Vertebrae coccygeae III/IV)&amp;#039;&amp;#039;, die das obere Ende der [[Analrinne]] &amp;#039;&amp;#039;(Crena interglutealis)&amp;#039;&amp;#039; markieren,&lt;br /&gt;
* Links und rechts: beidseits hintere obere [[Becken (Anatomie)|Beckendornen]] &amp;#039;&amp;#039;(Spinae iliacae posteriores superiores)&amp;#039;&amp;#039;, über denen sich [[Grübchen #Grübchen als Körpermerkmale des Menschen|Lendengrübchen]] &amp;#039;&amp;#039;(Fossae lumbales laterales)&amp;#039;&amp;#039; befinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei normalem Aufbau des Beckens gleicht die Michaelis-Raute einer von zwei annähernd [[Gleichschenkliges Dreieck|gleichschenkligen]] Dreiecken gebildeten Figur und ähnelt einem auf die Spitze gestellten Quadrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Geist, Ulrike Harder, Andrea Stiefel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hebammenkunde: Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Hippokrates, 2007, S. 141, 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anhand der Abweichungen von dieser Form lassen sich Fehlstellungen des Beckens erkennen, die beispielsweise in der [[Geburtshilfe]] von Bedeutung sind. Bei einem durch [[Rachitis]] stark verformten Becken liegt der obere Eckpunkt tiefer und fast auf der Linie zwischen den beiden seitlichen Eckpunkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Holldack, Klaus Gahl: &amp;#039;&amp;#039;Auskultation und Perkussion, Inspektion und Palpation.&amp;#039;&amp;#039; 14. Auflage, Thieme, Stuttgart 2005, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lendengrübchen bezeichnet man umgangssprachlich oft als Venusgrübchen. Sie werden damit sprachlich der weiblichen Anatomie zugeordnet. Tatsächlich findet man Lendengrübchen bei Frauen wie bei Männern jeden Alters. Sie gelten als Schönheitsmerkmal, Ausdruck eines definierten Körpers und auch als Ausprägung sexueller Attraktivität. Sie sind jedoch weitgehend genetisch vorgegeben und lassen sich nur in Grenzen verändern. Eine Studie der &amp;#039;&amp;#039;American Exercise Council&amp;#039;&amp;#039; soll gezeigt haben, dass durchschnittlich 22 Prozent Körperfett bei Frauen und 32 Prozent Körperfett bei Männern die Sichtbarkeit dieser Grübchen verbessert.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabrina Nickel: [https://www.focus.de/panorama/videos/gruebchen-der-venus-wenn-sie-diese-punkte-am-ruecken-haben-haben-wir-gute-nachrichten-fuer-sie_id_5725754.html &amp;#039;&amp;#039;„Grübchen der Venus“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]] online.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitergehende Untersuchungen haben gezeigt, dass die Lendengrübchen sich auf die Anatomie der Wirbelsäulen-Becken-Verbindung auswirken. Man fand jedoch keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Kreuzschmerzen und dem Vorhandensein dieser Grübchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kürşad Aytekin, Orhan Balta: &amp;#039;&amp;#039;Dimple of Venus Is Associated with the Increased Pelvic Incidence Angle and More Sagittally Oriented Facet Joint.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Med Princ Pract,&amp;#039;&amp;#039; (2023), 32 (3), S. 209–216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erotik ==&lt;br /&gt;
Schon in der Antike wird bei Darstellungen des menschlichen Rückens die rautenförmige Senke am unteren Rücken hervorgehoben. Als vertiefte Stelle oberhalb des [[Gesäß]]es, die dessen Rundungen betont, gilt sie gelegentlich als erotisches Pendant zum [[Dekolleté]] oberhalb des [[Weibliche Brust|Busens]]. Nicht zuletzt aus diesem Grund schmücken manche Personen diesen Bereich beispielsweise mit [[Tätowierung]]en wie dem sogenannten „[[Arschgeweih]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Seeburger: {{Webarchiv | url=http://www.seeburger.net/lexikon_m.html | wayback=20120706031927 | text=&amp;#039;&amp;#039;Kleines Medizinisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Borghese Hermaphroditus Louvre Ma231.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Hermaphroditos #Rezeption|Schlafender Hermaphrodit]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  2000-152-1-JR-a.jpg|Fragment einer antiken Statue&lt;br /&gt;
  Diego Velázquez - Rokeby Venus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Venus vor dem Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Diego Rodríguez de Silva y Velázquez|Diego Velázquez]], 1647–1651)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie des Rumpfes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MOSchürmeyer</name></author>
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