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	<title>Michael Zochow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:12:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Zochow&amp;diff=2077153&amp;oldid=prev</id>
		<title>178.40.243.180 am 2. März 2025 um 08:51 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-02T08:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Zochow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1954]] in [[Prag]]; gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Michal Zochovický&amp;#039;&amp;#039;; † [[24. März]] [[1992]] in [[Berlin]]) war ein [[Tschechien|tschechisch]]-[[schweiz]]erischer [[Schriftsteller]], [[Dramaturg]], [[Hörspielautor]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Seine Mutter war Edita Weinbergerová, vorübergehend verheiratet mit einem sonst unbekannten Herrn Zochovický, beide jüdischer Herkunft, sein Vater war Ervin Munk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zb.unizh.ch/Medien/spezialsammlungen/handschriften/nachlaesse/zochowmichael.pdf |wayback=20101011043949 |text=Nachlass Michael Zochow |archiv-bot=2019-05-01 12:57:53 InternetArchiveBot }} (PDF; 83&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der junge Michal Zochovický verbrachte die ersten 14 Jahre in Prag und emigrierte nach dem Ende des [[Prager Frühling]]s 1968 mit seiner Mutter Edita über Österreich in die Schweiz, wo er in [[Zürich]] lebte. Er besuchte das Literargymnasium Zürichberg der [[Kantonsschule Rämibühl]] und erlernte rasch die deutsche Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem Abitur 1974 verfasste er Märchen, Erzählungen, Gedichte und acht Theaterstücke. Von 1974 bis 1976 war er [[Verlagslektor|Lektor]] im [[C.J. Bucher Verlag]], [[Luzern]]. Von 1975 bis 1978 arbeitete er als Journalist bei den [[Neue Luzerner Zeitung|Luzerner Neuesten Nachrichten]] und als Kulturredaktor der [[Schaffhauser Nachrichten]] mit eigener Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 begann Zochovický ein Hochschulstudium in den Fächern Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaft, das er später in Berlin fortsetzte, aber nicht abschloss. 1979 erwarb er die Schweizerische Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979/1980 zog er nach [[Berlin-Schöneberg]], wo er sich als freier Schriftsteller niederließ und bis zu seinem Tod als Kassenhilfskraft in den Berliner Kinos Broadway und [[Yorck Kinogruppe|Yorck]] beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 heiratete er Radmila Klima und änderte seinen Namen in Michael Zochow. Als Dramaturg arbeitete er für Felix Prader, so für dessen Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Liebelei]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Schauspiel Köln]] 1984. 1986 stellte ihn Prader mit der Uraufführingsinszenierung von &amp;#039;&amp;#039;Die Reise zum Mond&amp;#039;&amp;#039; im [[Theater am Turm]] einer breiteren Öffentlichkeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Debütstück &amp;#039;&amp;#039;Sterns Stunden&amp;#039;&amp;#039; (1981) werden reale Szenen aus dem [[KZ Auschwitz]] vor überlebenden Juden in [[New York City|New York]] gespielt. Das dramatische Märchen &amp;#039;&amp;#039;Kambek&amp;#039;&amp;#039;, das 1987 im [[Staatstheater Stuttgart]] uraufgeführt wurde, spielt in einer archäologischen Ausgrabungsstätte in [[Syrien]], wo [[Joseph Goebbels]] mit Tochter und [[Josef Mengele]] wieder auferstehen. Das Stück &amp;#039;&amp;#039;Traiskirchen&amp;#039;&amp;#039; spielt im [[Flüchtlingslager Traiskirchen]] in einem Auffanglager für tschechische Emigranten. 1991 wurde Zochow mit &amp;#039;&amp;#039;Traiskirchen&amp;#039;&amp;#039; zu den 16. [[Stücke (Theater)|Mülheimer Theatertagen]] eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Regisseur [[Urs Egger]] schrieb er 1986 das Drehbuch des Video-Films &amp;#039;&amp;#039;Motten im Licht&amp;#039;&amp;#039; und spielte selbst die Rolle des Friederich. Er verfasste elf Lieder für die Schauspielerin [[Ortrud Beginnen]], welche sie mit anderen Texten von Zochow im ihm gewidmeten Programm &amp;#039;&amp;#039;Ich bin eine verführerische Frau&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart und auf Tournee während mehreren Jahren aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verursacht durch [[AIDS]] erkrankte er an [[Thalassämie]] und litt ab 1991 alle drei bis vier Tage an sehr hohem Fieber, was er jedoch durch ein Medikament kaschieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Theaterstücke ===&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Blumengarten&amp;#039;&amp;#039; (vor 1971)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Wer hat den Längsten?&amp;#039;&amp;#039; (1974/75)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Glockenspiel im schwarzen Palast&amp;#039;&amp;#039; (1974)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Einweihung des öffentlichen Waisenhauses&amp;#039;&amp;#039; (1976)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Eine Blutwurst für King Kong&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Schlag mich, peitsch mich, süsser Löwe&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Stück ohne Titel&amp;#039;&amp;#039; (1979)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Liebe Spielen&amp;#039;&amp;#039; (1979/80)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die letzte Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; (Libretto, 1976)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sterns Stunden&amp;#039;&amp;#039; (1984)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aus böhmischen Dörfern&amp;#039;&amp;#039; (1980er Jahre)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Reise zum Mond&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zwischen dem Kuss und Wiedersehen &amp;#039;&amp;#039; (1987/88)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kambek&amp;#039;&amp;#039; (UA 1987)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ein Neger mit Gazelle&amp;#039;&amp;#039; (UA 1990)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Traiskirchen&amp;#039;&amp;#039; (1988, UA 1990)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Drei Sterne über dem Baldachin&amp;#039;&amp;#039; (UA 1991)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Engel von Hollywood&amp;#039;&amp;#039; (Dramatisierung 1989/90)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Büsche&amp;#039;&amp;#039; (1991/92, Manuskript-Fragment)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
*1987: Hörspielfassung von &amp;#039;&amp;#039;Zwischen dem Kuss und Wiedersehen&amp;#039;&amp;#039; für [[Radio DRS]], Regie [[Katja Früh]], mit von Zochow gesprochenem Vorwort.&lt;br /&gt;
*1987: Hörspielfassung von &amp;#039;&amp;#039;Drei Sterne über dem Baldachin&amp;#039;&amp;#039; für Radio DRS, Regie Katja Früh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählungen ===&lt;br /&gt;
*Frühe Erzählungen (1971–1974)&lt;br /&gt;
*Märchen (1972)&lt;br /&gt;
*Kurzerzählungen (1974–1975)&lt;br /&gt;
*Vier Erzählungen(1985–1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichte ===&lt;br /&gt;
*Dreizehn Gedichte (vor 1975)&lt;br /&gt;
*Frühe Gedichte (1973)&lt;br /&gt;
*Nächtliche Beleuchtung (1971–1973)&lt;br /&gt;
*Mit den Höschen (1974/75)&lt;br /&gt;
*Lieder u. Gedichte aus Die Engel von Hollywood (1991)&lt;br /&gt;
*Elf Lieder (1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*1988: Stipendium der Berliner Theaterautoren-Werkstatt&lt;br /&gt;
*1990: [[Gerhart-Hauptmann-Preis]] für seinen Einakter &amp;#039;&amp;#039;Traiskirchen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*1991: [[Welti-Preis]] der Stadt Bern für &amp;#039;&amp;#039;Drei Sterne über dem Baldachin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Michael Zochow|3|2151|2152|Autor=Brigitte Marschall}}&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theaterlexikon]]. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker.&amp;#039;&amp;#039; Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S.&amp;amp;nbsp;793 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|111744792}}&lt;br /&gt;
* {{NKCR|jx20070801023}}&lt;br /&gt;
* [http://www.michaelzochow.ch/ Ausführliche Darstellung auf der Website des Autors]&lt;br /&gt;
*[https://entretiens-talks.ch/2021/02/17/michael-zochow/ Michael Zochow – eine Spurensuche]. Audio-Podcast von Felix Schneider. Februar 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111744792|LCCN=nb/2010/16597|VIAF=3103315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zochow, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dramaturg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscheche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zochow, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zochovický, Michal&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechisch-schweizerischer Dramatiker, Dramaturg, Hörspielautor und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.40.243.180</name></author>
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