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	<title>Michael Willmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-06-07T15:39:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Leopold Lukas Willmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1630]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[26. August]] [[1706]] in [[Lubiąż|Leubus]], [[Herzogtum Wohlau]], [[Schlesien]]) gehört zu den erfolgreichsten deutschen [[Malerei|Malern]] der [[Barock]]zeit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Willmann.jpg|mini|Selbstbildnis (1682)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Willmann Landscape with St. John.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Landschaft mit dem Hl. Johannes&amp;#039;&amp;#039;, 1656, Nationalmuseum in [[Warschau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang und Werkstatt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Willmann selbstportrait.jpg|mini|St.-Josephs-Kirche Kloster Grüssau: Ausschnitt eines Gemäldes aus der Seitenkapelle mit Selbstporträt Michael Willmanns (links)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung bei seinem Vater, dem Maler Christian Peter Willmann, ging Willmann um 1650 in die [[Niederlande]], um dort die Kunst der großen Meister kennenzulernen. Es waren vor allem die Werke von [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]], [[Peter Paul Rubens|Rubens]] und [[Anthonis van Dyck|van Dyck]], von denen er sich inspirieren ließ. Aus finanziellen Gründen konnte er sich eine Ausbildung im Atelier eines bekannten Malers nicht leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa zweijährigem Aufenthalt kehrte er nach Königsberg zurück, legte die Meisterprüfung ab und begab sich auf Wanderschaft. Über [[Danzig]] ging er nach Prag, wo er von 1653 bis 1655 lebte. Anschließend arbeitete er etwa ein Jahr in [[Breslau]]. Aus dieser Zeit stammen die ersten bekannten Gemälde, die er im Auftrag des Abtes [[Arnold Freiberger]] für das [[Niederschlesien|niederschlesische]] [[Zisterzienser]][[kloster Leubus]] schuf, das schon bald seine wichtigste Schaffensstätte werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1657 bis 1658 war er in Berlin, wurde [[Kurfürstentum|Kurfürstlicher]] Hofmaler und malte für [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]], den Großen Kurfürsten, [[Mythologie|mythologische]] Gemälde, die vermutlich für dessen Residenz in Königsberg bestimmt waren. Vom Großen Kurfürsten malte er 1682 eine [[Apotheose]]. Das wertvolle Gemälde wurde in einer „unglaublichen Odyssee“ aus Königsberg gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Jahre 1660 ließ er sich in [[Lubiąż|Leubus]] nieder, weil er umfangreiche Aufträge für die Klosterkirche erhielt, die ihm den Aufbau einer großen Werkstatt ermöglichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Werkstatt, die nach niederländischem Vorbild organisiert war und für die barocke Malerei in Schlesien entscheidend wurde, verbreitete sich schnell der Ruhm seiner monumentalen Malerei. Es folgten weitere Aufträge der Zisterzienser für ihre Abteien in [[Kloster Grüssau|Grüssau]], [[Kloster Heinrichau|Heinrichau]], [[Kloster Kamenz|Kamenz]], [[Kloster Rauden|Rauden]] und [[Kloster Jemielnica|Himmelwitz]]. Willmanns künstlerische Ausdruckskraft kam der [[Gegenreformation|gegenreformatorischen]] Bewegung entgegen. Außerdem waren die Zisterzienserklöster um diese Zeit künstlerische Zentren, deren Äbte auch durch die Kunst ihren fürstenähnlichen, gesellschaftlichen Status manifestieren wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willmann wurde zum führenden Maler Schlesiens. Durch seine künstlerische Ausdruckskraft, seine technische Gewandtheit und Schnelligkeit erhielt er weitere große Aufträge vom Breslauer [[Patriziat]] und von Adelsfamilien und Ordenseinrichtungen in [[Böhmen]]. Bei diesen Aufträgen lernte er [[Peter Johann Brandl]] und [[Wenzel Lorenz Reiner]] kennen, die stark von Willmanns Malerei beeinflusst wurden und beide später auch in Schlesien tätig waren. Auch für nachfolgende Generationen von Malern wurde Willmann zum Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willmanns Werkstatt zählte viele Mitarbeiter, zu denen auch sein Sohn Michael Leopold Willmann d. J., seine Tochter Anna Elisabeth, deren Mann [[Christian Neunhertz]] und deren Sohn [[Georg Wilhelm Neunhertz]] sowie Johann Kretschmer aus Glogau, [[Johann Jacob Eybelwieser]] aus Breslau, der Zisterzienser [[Jacob Arlet]] aus Grüssau und Willmanns Stiefsohn [[Johann Christoph Lischka]] gehörten. Gemeinsam mit Schülern und Helfern schuf Willmann im Laufe seines Lebens mehr als 500 Gemälde und Fresken. Zahlreiche Zeichnungen für [[Graphik]]en, die von anderen [[Kupferstecher (Beruf)|Kupferstechern]] ausgeführt wurden, stammen von ihm und seiner Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Willmann heiratete 1662 Helena Regina Lischka aus Prag, [[Konversion (Religion)|konvertierte]] kurze Zeit später vom [[Calvinismus]] zum [[Katholizismus]] und nahm dabei vermutlich die Taufnamen [[Leopold I. (HRR)|Leopold]] (&amp;#039;&amp;#039;nach dem herrschenden Kaiser&amp;#039;&amp;#039;) und [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] (&amp;#039;&amp;#039;nach dem Schutzheiligen der Maler&amp;#039;&amp;#039;) an. Er gelangte zu Wohlstand und konnte ein Landgut bei Leubus erwerben. Seinem Sohn und seinem Stiefsohn ermöglichte er Studienaufenthalte in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willmanns Ruhm war von überörtlicher Bedeutung. Noch zu Lebzeiten wurde seine Biographie in [[Joachim von Sandrart|Sandrarts]] „Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Malereikünste“ aufgenommen. Er starb 1706 als ein hoch geehrter Künstler. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Klostergruft von Leubus, wo er wegen seiner Verdienste neben den Äbten bestattet wurde. Seine mumifizierte Leiche ist bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstatt wurde – nachdem auch sein Sohn im selben Jahr starb – von seinem Stiefsohn Johann Christoph Lischka bis 1712, danach von Willmanns Enkel Georg Wilhelm Neunhertz bis 1724 weiter geführt. Willmanns Wohnhaus wurde 1849 bei einem Großbrand vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Für die Abtei Leubus ===&lt;br /&gt;
Die Abtei Leubus wurde 1810 säkularisiert. Archiv, Bibliothek und Kunstschätze (darunter 63 Gemälde von Willmann) wurden zum größten Teil den staatlichen Sammlungen Breslaus einverleibt. Die einzigartige barocke Ausstattung der Kirche aus den Werkstätten Willmanns ist nicht mehr am Ort erhalten. Das Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in [[Pyry]] bei Warschau. Von den angenommenen 43 Gemälden Willmanns und seiner Werkstatt sind drei im Besitz des [[Nationalmuseum (Warschau)|Nationalmuseums Warschau]], 28 hängen in Warschauer Kirchen und Klöstern, die übrigen werden im [[Nationalmuseum (Breslau)|Nationalmuseum Breslau]] aufbewahrt. Das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Hl. Jakobus&amp;#039;&amp;#039; aus der St.-Jakobus-Kirche gilt als verschollen.&lt;br /&gt;
* Stiftskirche Mariä Himmelfahrt (&amp;#039;&amp;#039;Kościół klasztorny Wniebowzięcia NMP&amp;#039;&amp;#039;): Wandmalereien in jeweils vier Medaillons mit Szenen aus dem Leben der Heiligen&lt;br /&gt;
* Prälatur: Fresken &amp;#039;&amp;#039;Der zwölfjährige Jesus im Tempel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heilige Familie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sommerrefektorium: Fresko &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Tugendhelden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Valentin (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Walentego&amp;#039;&amp;#039;): Altargemälde der Kapellen &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maria Immaculata&amp;#039;&amp;#039;; Brustbilder der &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Apostel&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Salvator Mundi&amp;#039;&amp;#039;-Zyklus nach van Dyck (&amp;#039;&amp;#039;bis 1807 in der Pfarrkirche St. Jakobus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In anderen Orten in Niederschlesien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Willmann Assumption.png|miniatur|Das Gemälde Mariä Himmelfahrt aus Preichau &amp;#039;&amp;#039;(Przychowa)&amp;#039;&amp;#039; wurde 2012 als eigenhändiges Werk Willmanns identifiziert und restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.niedziela.pl/artykul/105694/nd/Dziela-mistrza-Willmanna-w-Przychowej niedziela.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* [[Cieplice Śląskie-Zdrój|Bad Warmbrunn]], Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Jana Chrzciciela&amp;#039;&amp;#039;): Hochaltarbild &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;; im Langhaus an den Pfeilern: Gemälde der &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Apostel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bargen (&amp;#039;&amp;#039;Barkowo&amp;#039;&amp;#039;), Hochaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Jesuskind&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nicht mehr vorhanden&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Breslau, Ursulinenkirche (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Urszulanek&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Tod der Hl. Ursula&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vision des Hl. Franz Xaver&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Krzeszów (Kamienna Góra)|Grüssau]], [[Kloster Grüssau|ehem. Zisterzienserabtei]] und ehem. Stiftskirche: Seitengemälde &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Propheten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Sybillen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der weinende Petrus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die weinende Maria Magdalena&amp;#039;&amp;#039; (später Sammlung Baron Durant, Breslau); St. Josephskirche: Freskenzyklus &amp;#039;&amp;#039;Sieben Schmerzen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sieben Freuden des Hl. Joseph&amp;#039;&amp;#039; mit Selbstporträt Willmanns in der Szene &amp;#039;&amp;#039;Suche einer Lagerstatt in Bethlehem&amp;#039;&amp;#039;; an der Südwand der Empore zwei Ölgemälde: &amp;#039;&amp;#039;Geißelung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ecce Homo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kloster Heinrichau|Heinrichau]], Klosterkirche: Hochaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Geburt Christi in der Vision des Hl. Bernhard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Erlöser der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Seitenaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Christus heilt Kranke und Aussätzige&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Verurteilung und Kreuzigung Christi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maria Magdalena salbt die Füße Christi&amp;#039;&amp;#039;; St.-Josephs-Kapelle: Altargemälde; Dreifaltigkeits-Kapelle: Altargemälde; Fürstensaal: Wandmalereien; Kirche St. Martin (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Marcina&amp;#039;&amp;#039;): Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Jäschgüttel (&amp;#039;&amp;#039;Jaszkotle&amp;#039;&amp;#039;), Pfarrkirche Christi Himmelfahrt (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Wniebowstąpienia Pańskiego&amp;#039;&amp;#039;): Seitenaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Geißelung&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nach einem Gemälde von van Dyck&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Jawor|Jauer]], Pfarrkirche St. Martin (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Marcina&amp;#039;&amp;#039;): Seitenaltäre mit Gemälde der &amp;#039;&amp;#039;Muttergottes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hl. Dreifaltigkeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kamieniec Ząbkowicki|Kamenz]], Kirche Mariä Himmelfahrt (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Wniebowzięcia NMP&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde des linken Seitenaltars &amp;#039;&amp;#039;Flucht nach Ägypten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Legnica|Liegnitz]], Pfarrkirche [[St. Johannes Baptist (Legnica)|Johannes der Täufer]] (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Jana Chrzciciela&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Hl. Johannes Nepomuk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Lobris (&amp;#039;&amp;#039;Luboradz&amp;#039;&amp;#039;), Schlosskapelle: Wandgemälde (&amp;#039;&amp;#039;gegenwärtig im Nationalmuseum Warschau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Krzeszówek|Neuen]], Kirche St. Laurentius (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Wawrzyńca&amp;#039;&amp;#039;): Altargemälde&lt;br /&gt;
* Parchwitz (&amp;#039;&amp;#039;Prochowice&amp;#039;&amp;#039;), Pfarrkirche Johannes der Täufer (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Jana Chrzciciela&amp;#039;&amp;#039;): Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Schutzengel&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;1990 geraubt&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Preichau &amp;#039;&amp;#039;(Przychowa)&amp;#039;&amp;#039;, Pfarrkirche St. Laurentius: Gemälde Mariä Himmelfahrt&lt;br /&gt;
* Polsnitz (&amp;#039;&amp;#039;Pełcznica&amp;#039;&amp;#039;), Kirche St. Nikolaus (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Mikołaja&amp;#039;&amp;#039;): Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Hl. Nikolaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Schosnitz (&amp;#039;&amp;#039;Sośnica&amp;#039;&amp;#039;), Pfarrkirche Hl. Kreuzerhöhung (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Podwyższenia Krzyża Św.&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Martyrium der Hl. Barbara&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kopie nach Willmann&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Żagań|Sagan]], Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Wniebowzięcia NMP&amp;#039;&amp;#039;): Seitenaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Christus am Ölberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Świdnica|Schweidnitz]], [[Kathedrale von Świdnica|Dom St. Stanislaus und Wenzel]] (&amp;#039;&amp;#039;Katedra ŚŚ. Stanisława i Wacława&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Tod des Hl. Wenzel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Siciny (Niechlów)|Seitsch]], [[St. Martin (Siciny)|Pfarrkirche St. Martin]] (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Marcina&amp;#039;&amp;#039;): Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kloster Trebnitz|Trebnitz]], Klosterkirche: Gemäldezyklus &amp;#039;&amp;#039;Das Leben der Hl. Hedwig&amp;#039;&amp;#039;, Altargemälde &amp;#039;&amp;#039;Hl. Christina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Voigsdorf (&amp;#039;&amp;#039;Wojcieszyce&amp;#039;&amp;#039;), Pfarrkirche St. Barbara (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Barbary&amp;#039;&amp;#039;): Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Enthauptung der Hl. Barbara&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bardo Śląskie|Wartha]], Wallfahrtskirche: Hochaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Mariä Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Wołów|Wohlau]], Pfarrkirche St. Borromäus (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Karola Boromeusza&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Christus am Ölberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Oberschlesien ===&lt;br /&gt;
* [[Kloster Rauden]], Ehem. Zisterzienserkirche Mariä Himmelfahrt (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Wniebowzięcia NMP&amp;#039;&amp;#039;): Seitenaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Hl. Benedikt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hl. Bernhard&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jemielnica|Himmelwitz]], Ehem. Zisterzienserkirche Mariä Himmelfahrt (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Wniebowzięcia NMP&amp;#039;&amp;#039;): Gemälde des Rokoko-Altars; St.-Josephs-Kapelle: Altargemälde &amp;#039;&amp;#039;Heilige Sippe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Karstenhütte (&amp;#039;&amp;#039;Rybnik-Ligocka Kużnia&amp;#039;&amp;#039;), Pfarrkirche St. Laurentius (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Wawrzyńca&amp;#039;&amp;#039;): Hauptaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Martyrium des Hl. Laurentius&amp;#039;&amp;#039;. Die Kirche stand bis 1975 in Boguszowice, wurde dann verlegt.&lt;br /&gt;
* [[Otmuchów|Ottmachau]]: Pfarrkirche St. Nikolaus (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Mikołaja&amp;#039;&amp;#039;): Altargemälde &amp;#039;&amp;#039;Der Hl. Nikolaus segnet die Schiffbrüchigen&amp;#039;&amp;#039;; Seitenaltargemälde &amp;#039;&amp;#039;Enthauptung des Johannes des Täufers&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Steinsdorf (&amp;#039;&amp;#039;Ścinawa Nyska&amp;#039;&amp;#039;): Gemäldezyklus &amp;#039;&amp;#039;Christus als Salvator Mundi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Apostel&amp;#039;&amp;#039;gemälde&lt;br /&gt;
* [[Głuchołazy|Ziegenhals]]: Pfarrkirche St. Laurentius (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Wawrzyńca&amp;#039;&amp;#039;): &amp;#039;&amp;#039;Beweinung Christi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kopie eines van Dyck-Gemäldes&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Böhmen ===&lt;br /&gt;
* [[Kreuzherrenkirche (Prag)|Kreuzherrenkirche]] Prag: Seitenaltargemälde „Erhöhung des Heiligen Kreuzes“ und Gemälde „Vertreibung der Händler aus dem Tempel“&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Arens: Prag - Kultur und Geschichte der „Goldenen Stadt“ [http://books.google.de/books?id=DvSk6HIPVr8C&amp;amp;pg=PA195&amp;amp;lpg=PA195&amp;amp;dq=%22Michael+Willmann%22+Kreuzherrenkirche+Prag&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=OaoI111Rgk&amp;amp;sig=EnKRj-i88qz5sw-qX_1bBzaQbuA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=6SXuTZ71KsvBtAbstrn3Aw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEIQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online, aufgerufen am 7. Juni 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kloster Strahov]], Klosterkirche Mariä Himmelfahrt: Altargemälde&lt;br /&gt;
* [[Kloster Sedlec|Kloster Sedletz]], Klosterkirche: &amp;#039;&amp;#039;Ermordung des Hl. Wenzel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kloster Osek|Kloster Ossegg]], Klosterkirche Mariä Himmelfahrt: Altarbilder &amp;#039;&amp;#039;Martyrium des Hl. Sebastian&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Martyrium des Hl. Mauritius&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Galerien ===&lt;br /&gt;
* Breslau, Nationalmuseum: zahlreiche Gemälde&lt;br /&gt;
* [[Brzeg|Brieg]], Museum: mehrere Gemälde (&amp;#039;&amp;#039;aus dem Nationalmuseum Breslau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Warschau]], Nationalmuseum: Wandgemälde aus der Schlosskapelle Lobris (&amp;#039;&amp;#039;Luboradz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Einzelne Werke finden sich auch in den Galerien in Augsburg, Berlin, Graz, Görlitz, Nürnberg und Prag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grüssauer Passionsbuch ==&lt;br /&gt;
* Für das [[Grüssauer Passionsbuch]] schuf Willmann 32 kleinformatige Zeichnungen zur [[Passion Jesu|Passionsgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Willmann, Michael Leopold|56|194|196|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|43|301|301|Willmann, Michael Lucas Leopold|[[Colmar Grünhagen]]|ADB:Willmann, Michael Lucas Leopold}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kloss]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Willmann. Leben und Werke eines deutschen Barockmalers&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1934.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Meinhard Mühlpfordt]]: &amp;#039;&amp;#039;Leopold Michael Willmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Leben im Rokoko. Bedeutende Zeitgenossen Kants&amp;#039;&amp;#039;. Schriften der J. G. Herder-Bibliothek Siegerland, Bd. 7, Siegen 1981, S. 84–94.&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Lossow]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Willmann 1630–1706&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1994, ISBN 3-87057-179-9.&lt;br /&gt;
* Franz Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Michael Willmann (1630–1706), Studien zu seinem Werk&amp;#039;&amp;#039;. Konzeption: [[Rüdiger Klessmann]] und Bożena Steinborn, Katalogbuch zur Ausstellung in Salzburg und Breslau 1994.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], [[Winfried Eberhard]], Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8.&lt;br /&gt;
* [[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, München·Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Grimkowski: &amp;#039;&amp;#039;Michael Willmann: Barockmaler im Dienst der katholischen Konfessionalisierung; der Grüssauer Josephszyklus&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Weißensee-Verlag, 2005.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Grimkowski: &amp;#039;&amp;#039;Michael Willmann und die katholische Konfessionalisierung in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Jahrgang 45/46. 2004/2005, ISSN 0448-1348, S. 111–138.&lt;br /&gt;
* [[Marius Winzeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Willmann. Ein mitteleuropäischer Barockmaler im Dienste der Zisterzienser&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Cistercienser-Chronik&amp;#039;&amp;#039; 128 Jg. (2021), 68–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118910922}}&lt;br /&gt;
* https://www.webarchiv-server.de/pin/archiv01/3701ob22.htm&lt;br /&gt;
* https://www.kulturwerk-schlesien.de/download/kulturspiegel/KS-JanuarMaerz2005.pdf?fCMS=2a91b1031ad29c38ffc84b6498364089 (PDF-Datei; 585 kB)&lt;br /&gt;
* https://www.staatsgalerie.de/aus_willmann/bio.php&lt;br /&gt;
* https://www.pinakoteka.zascianek.pl/Willmann/Index.htm&lt;br /&gt;
* https://staatsgalerie-stuttgart.de/aus_willmann/sandrart.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118910922|LCCN=no94043312|VIAF=7145857765223020605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Willmann, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kloster Grüssau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1630]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1706]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Willmann, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Willmann, Michael Leopold Lukas (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Barockmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1630&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1706&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lubiąż|Leubus]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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