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	<title>Michael Wieck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T18:38:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-21T23:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Wieck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[19. Juli]] [[1928]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; gestorben am [[27. Februar]] [[2021]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Violinist]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Michael Wieck wurde in Königsberg als Sohn der Musiker Kurt Wieck und Hedwig Wieck-Hulisch geboren. Seine Eltern waren die Begründer des bekannten &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Streichquartetts&amp;#039;&amp;#039;. Wieck war ein entfernter Verwandter [[Clara Schumann]]s. Der Vater Kurt Wieck erhielt einige Zeit Violinunterricht bei [[Joseph Joachim]], der im Hause Bernhard Wieck, dem Großvater von Michael, in [[Berlin-Grunewald]] verkehrte. Als Kind einer jüdischen Mutter und im jüdischen Glauben erzogen, bekam Michael Wieck als „[[Geltungsjude]]“ schon früh die Verfolgung durch den [[Nationalsozialismus]] zu spüren. Dennoch gelang es ihm, in Königsberg auch nach der britischen [[Bombardierung von Königsberg|Bombardierung]] im August 1944, unter mehrmonatiger [[Belagerung]] der Stadt bis zur Einnahme durch die [[Rote Armee]] im April 1945 und unter deren Besatzung zu überleben. Als Deutscher wurde er vom [[NKWD]] zeitweise im [[Rothenstein (Königsberg)|Internierungslager Rothenstein]] interniert, von ihm als „KZ Rothenstein“ geschildert. Erst nach drei Jahren erhielt er mit seinen Eltern eine Ausreisegenehmigung. Nach der Ankunft in Deutschland trennte sich der Vater von der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Wieck gelang die Flucht aus dem [[Quarantäne]]lager [[Kirchmöser]] in der [[SBZ]] nach [[West-Berlin]]. Mutter und Sohn lebten dann dort, Wieck begann am Konservatorium ein Musikstudium. Von 1952 bis 1961 spielte er die erste Violine im [[RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin]] unter [[Ferenc Fricsay]]. Im [[Kammerorchester Berlin]] war er zweiter [[Konzertmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 [[Ehe|heiratete]] Wieck seine erste Frau Hildegard. Sein Schwiegervater war im sowjetischen Speziallager Buchenwald interniert gewesen. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. 1956 sondierte Wieck auf einem [[Israel]]-Besuch, ob dieses Land für ihn und seine Familie mit christlicher Ehefrau Heimat werden könnte. Wegen der „Intoleranz der orthodoxen Juden“ kam das aber für ihn nicht in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wieck: &amp;#039;&amp;#039;Zeugnis vom Untergang Königsbergs&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2005, S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wanderte Wieck mit seiner Familie nach Neuseeland aus. Ein Grund war die Abriegelung West-Berlins durch die Mauer im gleichen Jahr. Wieck war sieben Jahre lang [[Senior Lecturer]] für Violine an der [[Universität Auckland]]. Er bekannte, dass er „in Neuseeland vergeblich nach einer neuen Heimat gesucht“ habe. „Die Wurzeln unseres Seins ließen sich nicht aus dem deutschen Grund herausreißen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wieck: &amp;#039;&amp;#039;Zeugnis vom Untergang Königsbergs&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2005, S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr war Wieck Erster Konzertmeister des [[Stuttgarter Kammerorchester]]s unter dem Dirigenten [[Karl Münchinger]] sowie von 1974 bis zur Pensionierung 1992 Erster Geiger im [[Radio-Symphonie-Orchester Stuttgart]], dessen Orchestervorstand er zugleich angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 heiratete Wieck seine zweite Frau Miriam Röhm-Wieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 brachte Wieck sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Zeugnis vom Untergang Königsbergs – Ein Geltungsjude berichtet&amp;#039;&amp;#039; heraus, versehen mit einem Vorwort von [[Siegfried Lenz]]. Noch im gleichen Jahr erhielt er die [[Andreas-Gryphius-Preis|Andreas Gryphius Ehrengabe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schauspielerin [[Dorothea Wieck]] war eine Cousine von Michael Wieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Otto-Hirsch-Medaille]] im Februar 2005 durch den [[Stuttgart]]er Oberbürgermeister verliehen&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz am Bande]] im November 2016 auf Vorschlag des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg vom Bundespräsidenten verliehen und durch den Stuttgarter Oberbürgermeister überreicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeugnis vom Untergang Königsbergs. Ein Geltungsjude berichtet&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort [[Siegfried Lenz]]. Beck, München 2005, ISBN 3-406-51115-5. 2. Auflage 2009. ISBN 978-3-406-59599-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ewiger Krieg oder ewiger Friede?&amp;#039;&amp;#039; Haag + Herchen 2008, ISBN 978-3-89846-508-3.&lt;br /&gt;
* mit Jörn Pekrul: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagogen und das jüdische Leben in Königsberg&amp;#039;&amp;#039;. Königsberger Bürgerbrief 93 (2019), S.&amp;amp;nbsp;37–43.&lt;br /&gt;
* Martin Bergau: &amp;#039;&amp;#039;Der Junge von der Bernsteinküste : erlebte Zeitgeschichte 1938 - 1948. Mit einem Vorwort von Michael Wieck und mit Dokumenten über die jüdischen Todesmärsche 1945&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg : Heidelberger Verlags-Anstalt, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.autoren-bw.de/inc/su_aut.php?id=934 Biografie]&lt;br /&gt;
* [http://www.stuttgart.de/item/show/151723/1 Biografie von Michael Wieck]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118961888}}&lt;br /&gt;
* [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zum-tod-des-geigers-und-autors-michael-wieck-17226101.html Jan Brachmann: Mensch bleiben im Grauen; Nachruf auf Michael Wieck]&lt;br /&gt;
* [https://freunde-kants.com/articles/den-glauben-an-den-menschen-bewahren-zur-erinnerung-an-den-autor-des-buchs-zeugnis-vom-untergang-konigsbergs-michael-wieck/ Den Glauben an den Menschen bewahren: Zur Erinnerung an den Autor des Buchs Zeugnis vom Untergang Königsbergs Michael Wieck]. Beitrag von Alina Belyanina auf der Website der [[Gesellschaft der Freunde Kants|Gesellschaft der Freunde Kants und Königsbergs e. V.]] vom 2. März 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118961888|LCCN=n/89/663846|VIAF=61678582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wieck, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge Kaliningrad (1945–1947)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Neuseeland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wieck, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Violinist und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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