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	<title>Michael Welte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Welte&amp;diff=376715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antarktis 09011999: /* Leben */ Biografie erweitert</title>
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		<updated>2023-01-01T00:21:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Biografie erweitert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MichaelWelte.jpg|mini|Michael Welte (1807–1880)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Welte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1807]] in [[Vöhrenbach]] im Schwarzwald; † [[17. Januar]] [[1880]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Uhrmacher und Spieluhrmacher ([[Flötenuhr]]enmacher)&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Michael Welte wird in dessen Hochzeitsurkunde (Amtsgericht Donaueschingen, Register No. 28/1838) als Beruf &amp;quot;Uhrmacher&amp;quot; angegeben. Bei Geburt seines Sohnes Berthold (Geburtsurkunde der Gem. Vöhrenbach Reg. Nr. 38 von 1843) ist sein Beruf als &amp;quot;Spieluhrmacher&amp;quot; bezeichnet. Belegt durch Einträge in einem Ahnenpass vom 11. August 1941, der auf die oben genannten Einträge in den Gemeinderegistern verweist.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Erbauer weiterer [[mechanischer Musikautomat]]en. Er begründete das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[M. Welte &amp;amp; Söhne]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Weißgerber]]s geboren und in Vöhrenbach aufgewachsen, wurde Michael Welte nach dem Besuch der [[Volksschule]] von einem Onkel, einem katholischen Priester, vor allem in [[Mathematik]] und [[Musik]] weiter unterrichtet. 1824 begann Michael Welte eine fünfjährige Lehre als Spieluhrenmacher bei [[Joseph Blessing]] in [[Unterkirnach]] bei [[Villingen-Schwenningen|Villingen]]. Mit 24 Jahren machte er sich 1832 im elterlichen Haus in Vöhrenbach selbstständig. Er arbeitete zeitweise mit seinem acht Jahre älteren Bruder Valentin (1799–1876) zusammen, der Betrieb nannte sich bis etwa 1845 &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Welte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Flötenuhr]]en wurden im Laufe der Jahre größer und perfekter. Bald hatte er ein großes Renommee erworben, da seine Spielwerke von höchster musikalischer und technischer Qualität waren. Er exportierte einen Großteil seiner Werke nach [[Russland]], aber auch nach [[Frankreich]], England und in die [[Vereinigte Staaten|USA]]. Mit wachsendem Erfolg wagte er sich an immer größere Musikwerke, die mit den ursprünglichen Flötenuhren nicht mehr viel gemeinsam hatten. Seit etwa 1840 bekam Welte vor allem Aufträge für Musikwerke nach Russland, für Kunden aus [[Sankt Petersburg]], [[Moskau]] und [[Odessa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gewerbe&amp;quot;&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=w7M-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA473&amp;amp;dq=orchestrion&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=0lwsTseFGIzwsgbkgb2iDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwCTge#v=onepage&amp;amp;q=orchestrion&amp;amp;f=false Rudolph Dietz: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewerbe im Grossherzogthum Baden, ihre Statistik, ihre Pflege, ihre Erzeugnisse&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe, Braun, 1863, S. 437, S. 473 (mit falschem Vornamen)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael Welte starb im Januar 1880 im Alter von 72 Jahren in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WelteOrchestrion1845.jpg|mini|Orchestrion von Michael Welte, erbaut 1845–1848]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1846 erhielt er den Auftrag, ein Instrument für einen Herrn Stratz aus [[Odessa]] zu bauen. Dieses erste [[Orchestrion]] von Welte sollte alle Orchesterstimmen wiedergeben und enthielt um die 1100 Pfeifen. Auf Veranlassung der [[Karlsruher Institut für Technologie|Großherzoglich Badischen Polytechnischen Schule zu Karlsruhe]] wurde es im Gartensaal der Museumsgesellschaft Karlsruhe vom 23. und 24. März 1849 ausgestellt. Dieses Ereignis zog viele tausend Besucher an, die das Instrument als Sensation bestaunten, auch die musikalischen Fachkreise zollten dem Instrument ihre Bewunderung. Wegen des großen Zuspruches wurden diese „Orchestrion-Konzerte“ in der Folge täglich und über Wochen bis Ende April veranstaltet. Welte hatte es fertiggebracht, mit diesem Instrument komplexeste Musikstücke wie das &amp;#039;&amp;#039;Große Konzert in f-Moll&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Maria von Weber]] und dessen &amp;#039;&amp;#039;Jubel-Ouvertüre&amp;#039;&amp;#039; zu spielen. Weitere Stücke waren die Ouvertüren aus den Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Zampa (Hérold)|Zampa]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fra Diavolo (Oper)|Fra Diavolo]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Guillaume Tell (Rossini)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Auszüge aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schöpfung|Schöpfung]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Joseph Haydn]], die in die hölzernen [[Stiftwalze]]n einprogrammiert waren. Großherzog [[Leopold (Baden)|Leopold von Baden]] verlieh Michael Welte die Goldene Medaille für Kunst. Anschließend wurde das Instrument von Welte selbst nach Odessa gebracht. Er begann 1856 mit der Fertigung eines Instrumentes für den späteren [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Großherzog Friedrich von Baden]], dessen Bau 33&amp;amp;nbsp;Monate dauerte. Der Großherzog sandte das für ihn gefertigte Instrument auf die [[Weltausstellung London 1862]], die &amp;#039;&amp;#039;London International Exhibition on Industry and Art&amp;#039;&amp;#039;, wo es ständig vorgeführt wurde. Welte errang mit diesem Orchestrion eine Preismedaille,&amp;lt;ref name=&amp;quot;London News 1862&amp;quot;&amp;gt;The Orchestrion by M. Welte, of Vöhrenbach, In the [[Deutscher Zollverein|Zollverein]] Departement. London Illustrated News, Sept. 20, 1862&amp;lt;/ref&amp;gt; die hervorragenden musikalischen Qualitäten des Instrumentes trugen wesentlich zum Ruhm seiner Firma bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IW&amp;quot;&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=hIdEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;dq=orchestrion&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=EHssTqjZA8ffsgbc25CBDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwBDi0AQ#v=onepage&amp;amp;q=orchestrion&amp;amp;f=false L. Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Hausindustrie im Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Illustrierte Welt&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Halberger, 13. Jg. 1865, S. 87]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang der Firma ==&lt;br /&gt;
Weltes Söhne traten 1865 in das Unternehmen ein, das jetzt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;M. Welte &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Der älteste Sohn [[Emil Welte]] ging 1865/1866 nach New York, wo er die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[M. Welte &amp;amp; Sons]]&amp;#039;&amp;#039; als Niederlassung gründete. Der zweite Sohn [[Berthold Welte]] übernahm die Leitung des Unternehmens, sein Bruder Michael Welte jr. war als Techniker tätig. Im Jahr 1872 zog das Unternehmen aus dem abgelegenen Vöhrenbach nach Freiburg im Breisgau in das neuerschlossene Gewerbegebiet beim [[Freiburg (Breisgau) Hauptbahnhof|späteren Hauptbahnhof]] im Stadtteil [[Stühlinger]]. Nach dem Umzug nach Freiburg zog sich Welte weitgehend aus dem Geschäft zurück, da er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Dangel: &amp;#039;&amp;#039;Automatische Musikinstrumente aus Freiburg in die Welt – 100 Jahre Welte-Mignon&amp;#039;&amp;#039;: Augustinermuseum, Ausstellung vom 17. September 2005 bis 8. Januar 2006 / [Hrsg.: [[Augustinermuseum]]]. Mit Beitr. von Durward R. Center, Gerhard Dangel, ... [Red.: Gerhard Dangel]. Freiburg : Augustinermuseum, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Dangel-Reese: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Firma M. Welte &amp;amp; Söhne Freiburg i. B. und New York.&amp;#039;&amp;#039; Augustinermuseum, Freiburg im Breisgau 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/kultur/museen/augustin/ausst/welte1.htm Begleitinformationen des Landesvereins &amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039; zur Welte-Ausstellung im Augustinermuseum Freiburg 2005/2006]&lt;br /&gt;
* [http://www.welte-mignon.de/ Welte-Mignon-Portal für mechanische Musikinstrumente]&lt;br /&gt;
* [http://www.weltefreunde.de/ Welte-Funkorgel des NDR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1128739232|VIAF=5290149108469868780001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Welte, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrmacher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Welte, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flötenuhrenmacher und Erbauer weiterer mechanischer Musikautomaten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vöhrenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1880&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antarktis 09011999</name></author>
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