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	<title>Michael Tschechow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Chekhov 1910х.jpg|mini|Michael Tschechow (1910er-Jahre)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Alexandrowitsch Tschechow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Михаил Александрович Чехов}}; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|28|8|1891|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]]; † [[30. September]] [[1955]] in [[Beverly Hills]]) war ein [[Russland|russisch]]-[[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Schauspieler]], [[Regisseur]], [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Ein wichtiger Link funktioniert nicht mehr.}}&lt;br /&gt;
Michael Tschechow, ein Neffe des Schriftstellers [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Anton Tschechow]], lernte durch seinen Vater Alexander Tschechow bereits in seiner frühen Jugendzeit die russische Literatur sowie die Philosophie [[Arthur Schopenhauer|Schopenhauers]] und [[Friedrich Nietzsche|Nietzsches]] kennen. Mit 16 Jahren wurde Tschechow ein Schüler in der Theaterschule [[Alexei Sergejewitsch Suworin|Suworins]], die er 1910 beendete. Eineinhalb Jahre später hatte er am Petersburger Malyj-Theater sein Debüt.&amp;lt;ref name=Kulturimp&amp;gt;[http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?id=720 Forschungsstelle Kulturimpuls]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde Tschechow von [[Konstantin Sergejewitsch Stanislawski|Konstantin Stanislawski]] an das [[Moskauer Künstlertheater]] (MChAT) engagiert. Das MChAT war seinerzeit das bedeutendste Theater Russlands. Hier arbeiteten die wichtigsten Vertreter der russischen Theateravantgarde, unter anderen [[Wsewolod Emiljewitsch Meyerhold|Meyerhold]] und [[Jewgeni Bagrationowitsch Wachtangow|Wachtangow]]. Für die weitere persönliche und künstlerische Entwicklung Tschechows hatte Wachtangow eine noch größere Bedeutung als Stanislawski. In den folgenden Jahren entwickelten sich eine Freundschaft und eine enge künstlerische Zusammenarbeit zwischen beiden.&amp;lt;ref name=actor&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05-01 |url=http://www.actorensemble.org/thesis.htm |text=Actor Ensemble}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschechow war von 1914 bis 1917 in erster Ehe mit der Schauspielerin [[Olga Tschechowa]] verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter [[Ada Tschechowa]] wurde ebenfalls Schauspielerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Wachtangow 1922 gestorben war, wurde Tschechow als künstlerischer Leiter an das &amp;#039;Erste Studio&amp;#039; des Künstlertheaters berufen. Aufgabe des Studios war es, neue Ideen mit jungen Schauspielern zu entwickeln und zu erproben. Auf einer Gastspielreise hatte Tschechow [[Rudolf Steiner]] und dessen [[Anthroposophie]] kennengelernt, die für ihn eine große Inspirationsquelle wurde. Die Ideen Steiners, vor allem die [[Eurythmie]] und die [[Sprachgestaltung]], sollten in seine Tätigkeit im Künstlertheater einfließen.&amp;lt;ref name=Kulturimp/&amp;gt; Durch die andauernde angespannte politische Situation im Zuge der [[Russische Revolution|Russischen Revolution]] wurde es jedoch für Tschechow immer schwieriger, seine Arbeit weiterzuführen. Unter zunehmender Zensur und wegen seiner offen bekundeten spirituellen Einstellung – sie stand im Gegensatz zur herrschenden Ideologie – wurden seine Produktionen als reaktionär und antisowjetisch bezeichnet. Tschechow wurde bald vor die Wahl gestellt, Russland zu verlassen oder eine Verhaftung zu riskieren. Am Vorabend der geplanten Festnahme konnte er mit seiner zweiten Ehefrau im August 1928 nach [[Berlin]] entkommen.&amp;lt;ref name=actor/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte eine Zeit, in der Tschechow Engagements an verschiedenen Theatern in Europa annahm. Neben [[Wien]] und Berlin führte ihn sein Weg nach [[Paris]], wo er mit seinem neu gegründeten russischen Theater wenig Erfolg hatte, und ins Baltikum, wo er 1932 in [[Riga]] und [[Kaunas]] erfolgreich als Schauspieler und Regisseur arbeitete. Hier hielt er Schauspielkurse ab und beabsichtigte, eine Schauspielschule zu eröffnen. Die politische Lage des beginnenden [[Nationalsozialismus]] machten seine Pläne zunichte.&amp;lt;ref name=Kulturimp/&amp;gt; Durch die junge Schauspielerin [[Beatrice Straight]] – ihre Eltern planten auf ihrem Landsitz [[Dartington Hall School|Dartington Hall]] in [[Devonshire]], England, ein Theaterprojekt zu etablieren – übernahm Tschechow die Leitung des dort angegliederten Theaters. 1936 eröffnete auf Dartington Hall &amp;#039;&amp;#039;The Chekhov Theatre Studio&amp;#039;&amp;#039;, in dem der Künstler sich seit dem Verlassen Russlands zum ersten Mal wieder der Entwicklung seiner Schauspielmethode widmen konnte. Der Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] machte jedoch bald darauf jede weitere Arbeit unmöglich. 1939 zog das &amp;#039;&amp;#039;Chekhov Studio&amp;#039;&amp;#039; nach [[Ridgefield (Connecticut)|Ridgefield]]/USA um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War Tschechows Arbeit in England frei von finanziellen Zwängen gewesen, fand er in den USA eine Situation vor, die von seiner Ausbildungarbeit wirtschaftlich tragfähige Produktionen verlangte. Der wenige Monate später aufgeführten Produktion am [[Broadway (Theater)|Broadway]] war kein großer Erfolg beschieden, und es zeigte sich, dass diese Präsentation mit Tschechows neuer Methode verfrüht gewesen war. Nach dem nächsten Umzug nach [[Hollywood]] fand Michael Tschechow einen geeigneten Ort, zu unterrichten und zu spielen und an seinem Buch über die Technik des Schauspielers zu arbeiten. Unter seinen Schülern befanden sich [[Ingrid Bergman]], [[Gregory Peck]], [[Marilyn Monroe]] und [[Anthony Quinn]], die später zu Ruhm und Ehren gelangten. Einer seiner wichtigsten Schüler war [[Robert Lewis]], Schauspieler und Regisseur sowie Mitgründer des [[Actors Studio]] in [[New York City]]. Trotz seiner andersgearteten Überzeugung ging Tschechow Verträge mit Filmgesellschaften ein und spielte unter namhaften Regisseuren wie [[Alfred Hitchcock]], [[Ben Hecht]] und anderen.&amp;lt;ref name=actor/&amp;gt; Seine Darstellung eines Psychiaters in Hitchcocks &amp;#039;&amp;#039;[[Ich kämpfe um dich]]&amp;#039;&amp;#039; (1945) brachte ihm eine [[Oscar]]-Nominierung als [[Oscar/Bester Nebendarsteller|Bester Nebendarsteller]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 erschien Tschechows Buch &amp;#039;&amp;#039;To the Actor&amp;#039;&amp;#039; im Verlag Harper &amp;amp; Row. Zuvor war Tschechow auf Betreiben des Verlegers allerdings gezwungen, die angeblich mystischen Bezüge zur [[Anthroposophie]] zu streichen. Erst danach stimmte der Verlag einer Veröffentlichung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methode ==&lt;br /&gt;
1922 begegnete Tschechow [[Rudolf Steiner]] in [[Berlin]], 1924 in [[Arnheim]], wo er ein ausführliches Gespräch mit ihm hatte und von dem wesentliche Impulse zur Ausarbeitung seiner Lehrmethode ausgingen. Durch Konzentrationsübungen wird das Denken zum bildhaften Erleben gesteigert, bis der Bühnencharakter vor dem inneren Auge des Schauspielers erscheint. Allmählich gewinnt die so durch Konzentration bildhaft aufgebaute Bühnenpersönlichkeit ein Eigenleben und tritt in einen inneren Dialog mit dem Schauspieler, aus dem sich die weitere Ausgestaltung der Rolle ergibt. Besonderen Wert legte Tschechow darauf, dass dabei der Schauspieler die „Schatzkammer seines Unterbewusstseins“ anzapft. Das erfolgt auch mit Hilfe intensiver körperlicher Übungen, die eine Auswirkung auf emotionale und mentale Prozesse haben (und umgekehrt), was mittlerweile auch im Zusammenhang mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen nachvollziehbar wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Hentschel: &amp;#039;&amp;#039;Imagination und Theater. Die Schauspielmethode von Michael Tschechow.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2022, S. 157–182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich das Schauspiel nicht in einem leeren, neutralen Raum entfaltet, muss der Schauspieler auch die Atmosphäre berücksichtigen, in der die einzelne Szene bzw. das ganze Stück spielt. Als gleichsam überpersönliche, objektive Gefühlssphäre verbindet diese Atmosphäre das Spiel der einzelnen Akteure zu einem harmonischen Ganzen. Mit der Methode der „Psychologischen Geste“ (auch als Gebärde übersetzt)&amp;lt;ref&amp;gt;Michael A. Čechov: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Schauspielers.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; verbindet Tschechow die körperliche Aktivität der Schauspieler mit der Imagination. Es entsteht eine enge Verbindung von Körper, Geist und innerem Erleben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Hentschel: &amp;#039;&amp;#039;Imagination und Theater. Die Schauspielmethode von Michael Tschechow.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2022, S. 135–152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: &amp;#039;&amp;#039;Lessons for the Professional Actor.&amp;#039;&amp;#039; Performing Arts Journal Publications, New York.&lt;br /&gt;
** 2013: &amp;#039;&amp;#039;Lektionen für den professionellen Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Anton Rey und Mani Wintsch. Nach Notizen transkribiert und zusammengestellt von Deirdre Hurst du Prey. Deutsch von Michael Raab. Mit einem Vorwort von Mel Gordon. Alexander, Berlin/Köln, ISBN 978-3-89581-322-1.&lt;br /&gt;
** 2022: &amp;#039;&amp;#039;Lektionen für den professionellen Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039; Nachauflage. Herausgegeben von Anton Rey und Mani Wintsch. Nach Notizen transkribiert und zusammengestellt von Deirdre Hurst du Prey. Deutsch von Michael Raab. Mit einem Vorwort von Mel Gordon. Alexander Verlag Berlin, ISBN 978-3-89581-586-7&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Schauspielers.&amp;#039;&amp;#039; Moskauer Ausgabe. Verlag Urachhaus, Stuttgart, ISBN 3-87838-671-0.&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039;Werkgeheimnisse der Schauspielkunst.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen übersetzt von Georgette Boner und Hedwig David. Mit einem Vorwort von [[Yul Brynner]]. Werner Classen, Zürich/Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;To the Actor.&amp;#039;&amp;#039; Second Ed., Routledge, ISBN 978-0-415-25875-3.&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Der Schauspieler ist das Theater. New Yorker Vorträge 1942.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Anton Rey und Ulrich Meyer-Horrsch. Deutsch von Michael Raab. Mit einem Nachwort von Lionel Walsh. Alexander Verlag Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1929: [[Der Narr seiner Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Troika (1930)|Troika]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Phantome des Glücks]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Ich kämpfe um dich]] &amp;#039;&amp;#039;(Spellbound)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Geborgtes Glück]] &amp;#039;&amp;#039;(Invitation)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Symphonie des Herzens]] &amp;#039;&amp;#039;(Rhapsody)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles Marowitz: &amp;#039;&amp;#039;The other Chekhov. A biography of Michael Chekhov, the legendary actor, director &amp;amp; theorist.&amp;#039;&amp;#039; Applause Theatre &amp;amp; Cinema Books, 2004, ISBN 978-1-55783-640-3.&lt;br /&gt;
* Lenard Petit: &amp;#039;&amp;#039;Die Cechov-Methode. Handbuch für Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von Frank Betzelt. Leipzig 2014. ISBN 978-3-89487-712-5.&lt;br /&gt;
* Ingrid Hentschel: &amp;#039;&amp;#039;Imagination und Theater. Die Schauspielmethode von Michael Tschechow.&amp;#039;&amp;#039; Alexander Verlag, 2022, ISBN 978-3-89581-563-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Tschechow Studio Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118624288}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0155011}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mtsb.de Homepage Michael Tschechow Studio Berlin.]&lt;br /&gt;
* [http://www.michaelchekhovactingstudio.com Homepage Michael Chekhov Acting Studio New York.]&lt;br /&gt;
* [http://www.actorsensemble.org Homepage The Actors’ Ensemble.]&lt;br /&gt;
* {{GSE|122221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118624288|LCCN=n/83/149239|VIAF=54267132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tschechow, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechow (Familie)|Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tschechow, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tschechow, Michael Alexandrowitsch (vollständiger Name); Чехов, Михаил Александрович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Beverly Hills]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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