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	<title>Michael Stifel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:17:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Stifel&amp;diff=106000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-07T18:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Stifel.jpeg|mini|Michael Stifel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Stifel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Styfel, Stieffel, Stiefel&amp;#039;&amp;#039;; * um [[1487]] in [[Esslingen am Neckar]]; † [[19. April]] [[1567]] in [[Jena]]) war ein deutscher [[Theologe]], [[Mathematiker]] und [[Reformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiefelbrunnen Annaburg.JPG|mini|Brunnen zum Gedenken an Michael Stifel in Annaburg]]&lt;br /&gt;
Stifel kam aus begüterten Verhältnissen. Er besuchte die Lateinschule in Esslingen (das heutige [[Georgii-Gymnasium Esslingen|Georgii-Gymnasium]]) und trat später in das [[Augustinerorden|Augustinerkloster]] in Esslingen ein, wo er 1511 die [[Priesterweihe]] erhielt. In der spätmittelalterlichen Kirche und ihrer Priesterschaft bestanden abweichende Ansichten im Blick auf die Frage nach dem ewigen Seelenheil. Dies zeigte sich im Umgang mit der [[Ablass]]thematik, wie zum Beispiel im Umgang mit dem damaligen Almosenablass. Stifel lebte angesichts dieser täglichen Not (Gewissensprobleme, der aus Zweifeln resultierenden Heilsunsicherheit)&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Aubel: &amp;#039;&amp;#039;Michael Stifel: ein Mathematiker im Zeitalter des Humanismus und der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Duisburg/Essen, &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Algorismus&amp;#039;&amp;#039;, H. 72, Rauner, Augsburg 2008, ISBN 978-3-936905-36-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gesellschaftlicher Missstände ganz im Bewusstsein einer möglichen [[Apokalypse]] und der Wiederkunft Christi ({{B|Offb|21}}). Im Kloster kam es zu Spannungen, als er 1522 mit seiner Schrift über [[Martin Luther]] &amp;#039;&amp;#039;Von der Christförmigen rechtgegründeten leer Doctoris Martini Lutheri&amp;#039;&amp;#039; hervortrat. Nach seiner Kontroverse mit [[Thomas Murner]] war er nicht mehr sicher und flüchtete zu [[Hartmut XII. von Cronberg|Hartmut von Cronberg]] nach [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] brachte ihn als evangelischen [[Prediger]] beim Grafen [[Albrecht VII. von Mansfeld]] in [[Mansfeld]] unter. Dort begann er mit seinen [[Mathematik|mathematischen]] Studien, die ihn auf wunderliche Deutungen der [[Bibel]] führten. 1524 wurde Stifel auf Empfehlung Luthers von den [[Jörger von Tollet|Jörgern]] auf [[Schloss Tollet]] bei [[Grieskirchen]] ([[Oberösterreich]]) berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Veröffentlichung bei kathpress (2013): [https://www.ordensgemeinschaften.at/aktuelles/kultur-aktuell/875-herzogenburger-abt-ueberraschte-evangelische-pfarrer-mit-luther-handschrift?tmpl=component&amp;amp;layout=default Brief des Reformators Martin Luther an Gräfin Dorothea Jörger]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war er der erste evangelische Prediger in [[Österreich]]. Nach Verschärfung der Lage (Hinrichtung von [[Leonhard Kaiser]])&amp;lt;ref&amp;gt;Marktfest Committee Waizenkirchen (1893): [https://digi.landesbibliothek.at/viewer/fulltext/AC08525742/30/ Waizenkirchen Gedenkblätter zur 300 Jahrfeier der Erhebung zum Markt 1593], S. 26, Wels 1893, Digitalisat der Landesbibliothek Oberösterreich&amp;lt;/ref&amp;gt; kehrte Stifel 1527 wieder nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] zurück. Während seines Aufenthalts in Wittenberg bei Luther legte Stifel einen Band mit Abschriften von Luthers Briefen (in Latein / Deutsch) an. Der Band wurde 1534 fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Stifel (1534): [http://archive.thulb.uni-jena.de/hisbest/receive/HisBest_cbu_00013730 Martin Luther Briefe und Sermone; Michael Stifel Passionsharmonie], Handschriftenband, Wittenberg 1534, Digitalisat der UB Jena&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Vermittlung von Martin Luther erhielt Stifel das Pfarramt in [[Annaburg|Lochau]]. Luther führte ihn dort ein und traute ihn mit der Witwe (siehe: [[Konservierung von Pfarrwitwen]]) seines Vorgängers [[Franz Günther (Theologe)|Franz Günther]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Stifel war fasziniert von den Eigenschaften und Möglichkeiten der Zahlen. In [[Annaburg|Lochau]], dem heutigen Annaburg, hatte Michael Stifel Gelegenheit, sich intensiv mit der [[Arithmetik|Zahlentheorie]] und [[Numerologie|Zahlensymbolik]] auseinanderzusetzen. Stifel befasste sich anfangs mit der sogenannten „Wortrechnung“, die zu dieser Zeit recht verbreitet war. Mit ihr versuchte er, Texte und Buchstaben der [[Bibel]] mathematisch zu deuten, und kam so in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Vom End der Welt&amp;#039;&amp;#039; (Wittenberg 1532) zu dem Ergebnis, dass die Welt am 19. Oktober 1533 um 8 Uhr morgens untergehe. Noch am 28. September 1533 beschwor Luther ihn, seine fantastischen Vorstellungen nicht weiter zu verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Vogel(1981): [https://www.encyclopedia.com/doc/1G2-2830904165.html#smen8 Stifel, Michael, Fußnote 8: Augenzeugenbericht festgehalten in einem Brief von Petrus Weller an Johannes Briessmann] Complete Dictionary of Scientific Biography (2008) auf Encyclopedia.com. &amp;lt;http://www.encyclopedia.com&amp;gt;/&amp;lt;/ref&amp;gt; Stifel ließ sich davon nicht abbringen. Seine Pfarrgemeinde hatte er auf den prognostizierten Weltuntergang eingestimmt, mit der Folge, dass die Bauern weitgehend ihre Arbeit einstellten. Besitztümer wurden aufgegeben, Stifel verschenkte seine Bücher. Fremde pilgerten nach Lochau, denen Stifel im Vorfeld des [[Apokalyptik|prognostizierten Weltuntergangs]] laufend die [[Beichte]] abnahm. Als der Untergang nicht eintraf, wurde er festgenommen und kehrte nach vierwöchiger Schutzhaft in Wittenberg nicht mehr nach Lochau zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Grimm (1985): [http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5358/Stifel.pdf Prophet des Weltuntergangs Michael Stifel: Augustinermönch, Algebraiker, Apokalyptiker], Uni Duisburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rechenbuechlein Gasser.jpg|mini|Stifel, Michael: &amp;#039;&amp;#039;Ein Rechen Büchlin Vom EndChrist&amp;#039;&amp;#039; ... Wittenberg 1532]]&lt;br /&gt;
Luther trat für den harmlosen Rechner ein, der in der Folge nur noch nüchterne Rechenbücher herausgab. Michael Stifel beschäftigte sich in den folgenden Jahren autodidaktisch mit den wichtigen mathematischen Werken seiner Zeit. Hervorzuheben sind das erste deutschsprachige Algebrabuch &amp;#039;&amp;#039;Die Coß&amp;#039;&amp;#039; von [[Christoff Rudolff]] aus dem Jahre 1524, welches er nach eigenen Angaben „ohn mündlichen Unterricht (mit Gottes Hülf) verstanden hab“, und die Bücher des [[Euklid]] in der lateinischen Fassung des [[Campanus von Novara]]. Eine Empfehlung von [[Jakob Milich]], der ihn in seiner wissenschaftlichen Entwicklung förderte und ihn schließlich ermutigte, ein umfassendes Werk über [[Algebra]] und [[Arithmetik]] zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Vogel (1981): [https://www.encyclopedia.com/doc/1G2-2830904165.html#smen8 Stifel, Michael, (Zeit in Holzdorf)] Complete Dictionary of Scientific Biography (2008) auf Encyclopedia.com. &amp;lt;http://www.encyclopedia.com&amp;gt;/&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1535 bis 1547 war Stifel in [[Holzdorf (Elster)|Holzdorf]], einem heutigen Ortsteil von [[Jessen (Elster)]], als [[Pfarrer]] tätig. 1541 schrieb er sich dann auch zum Studium der Mathematik an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Wittenberg]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Album academiae vitebergensis 1502–1560&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1841.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] verjagt, ging er nach [[Haffstrom|Haberstrohm]] bei [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] in [[Preußen]], kehrte aber 1554 zurück. Jetzt hielt er zu [[Matthias Flacius]]. Von 1554/55 bis 1559 war er in [[Brück]] als Pfarrer eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Br%C3%BCck_%28Brandenburg%29/_Pfarrer#Magister_Michael_Stifel.2C_1554-1559 Pfarrer in Brück Brandenburg] Artikel auf www.wiki.genealogy.net&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging 1559 nach Jena, wo er der erste [[Professur|Professor]] für Mathematik an der [[Universität Jena]] wurde. Als die Anhänger von Flacius in Jena gestürzt wurden, hielt ihn [[Nikolaus Selnecker]] in seinem Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk ist die &amp;#039;&amp;#039;Arithmetica integra&amp;#039;&amp;#039; ([[Nürnberg]] 1544), die eine Zusammenfassung der damals bekannten Arithmetik und Algebra darstellte ([[Gerolamo Cardano|Cardanos]] &amp;#039;&amp;#039;Ars magna&amp;#039;&amp;#039; erschien 1545.)&amp;lt;ref&amp;gt;Moritz Cantor (1857): [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12771/1/ramus_stifel_cardanus.pdf Petrus Ramus, Michael Stifel, Hieronymus Cardanus,drei mathematische Charakterbilder aus dem 16. Jahrhundert (S. 367)] Artikel in der Zeitschrift für Mathematik und Physik / Literaturzeitung Band 2 (1857), Digitalisat der UB Heidelberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Stifel zeigte in vielen Beispielen Erkenntnisse der zeitgenössischen Mathematik, gab weiterführende Beiträge und machte so das algebraisch-algorithmische Rechnen in Deutschland populär. Er zitierte dabei namhafte Mathematiker und drückte seine Wertschätzung aus. Durch den Bekanntheitsgrad des Buches trug Stifel zur Verbreitung des Plus- und Minuszeichens, des [[Wurzelzeichen]]s und der „Multiplikation durch [[Juxtaposition]]“ (Weglassen des [[Operator (Mathematik)|Operators]] zwischen den [[Term]]en) bei. Als [[Gleichheitszeichen]] verwendet Stifel das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;facit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;faciunt&amp;#039;&amp;#039;, was man mit „ergibt“ übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Arithmetica integra&amp;#039;&amp;#039; führt Stifel die Bezeichnung „[[Exponent (Mathematik)|Exponent]]“ in die Mathematik ein. Er veröffentlicht die Rechenregeln für [[Potenz (Mathematik)|Potenzen]] mit gleicher Basis und zeigt eine Tabelle von Potenzen zur Basis 2. Diese Wertetabelle ordnet dem jeweiligen Exponenten der Basis 2 den entsprechenden Potenzwert zu (obere Zeile ganzzahliger Exponent, untere Zeile Potenzwert). Stifel weist explizit darauf hin, dass Multiplikations- und Divisionsoperationen in der (unteren) geometrischen Reihe durch Additions- und Subtraktionsoperationen in der (oberen) arithmetischen Reihe abgebildet werden können. Auf der nachfolgenden S. 250 zeigt er hierzu Beispiele auch unter Anwendung von negativen Exponenten. Seine Bearbeitung liefert einen weiteren Grundstein für die Entwicklung des [[Logarithmus|logarithmischen]] Rechnens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Stifel (1544) |Titel=arithmetica integra |Verlag=Johann Petreium, Nürnberg 1544, S. 249B |Online=https://books.google.de/books?id=fndPsRv08R0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=arithmetica+integra&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=CJVeTozEMonV0QGQ_LH9AQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;sqi=2&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter untersucht er [[Folge (Mathematik)|Zahlenfolgen]] und irrationale Zahlen, die er als „Größe“ (S. 105b und 106b) beschreibt. Die Arbeit mit [[Irrationale Zahl|irrationalen Zahlen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Wurzelausdrücken) führt Stifel auch zur Beschäftigung mit Wurzeln höherer (n-ter) Ordnung. Stifel gibt auf den S. 38b–46b eine Methode zur Berechnung von Wurzeln höheren Grades unter Verwendung von Binomialkoeffizienten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kk.s.bw.schule.de&amp;quot;&amp;gt;[[Bertram Maurer]] (1999): {{Webarchiv|url=http://www.kk.s.bw.schule.de/mathge/stifel.htm |wayback=20160304074012 |text=Abhandlung über Leben und Werk Stifels}}, Kolping-Kolleg Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;numeri absurdi&amp;#039;&amp;#039; heißen bei Stifel die [[Positive und negative Zahlen|negativen Zahlen]] (kleiner als 0)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Kirchner (1907) |Titel=Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe |Verlag=auf textlog.de |Online=https://www.textlog.de/1149.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die er gleichberechtigt zu den anderen Zahlen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifel entwickelte als erster eine Standardmethode / Normalform zur Lösung [[Quadratische Gleichung|quadratischer Gleichungen]]. Er konnte die verschiedenen bekannten Lösungsfälle zu einer Form zusammenfassen, da er positive und negative Koeffizienten verwendet. Er nannte seine Methode/Merkregel „AMASIAS“. Mittels „AMASIAS“ beschreibt er zunächst verbal die Vorgehensweise bei der Lösung einer quadratischen Gleichung. Die Buchstaben A, M, A&amp;amp;S, I, A&amp;amp;S repräsentieren je einen Arbeitsschritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kk.s.bw.schule.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Stifel ( 1544) |Titel=arithmetica integra |Verlag=Johann Petreium, Nürnberg 1544, S. 240B |Online=https://books.google.de/books?id=fndPsRv08R0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=arithmetica+integra&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=CJVeTozEMonV0QGQ_LH9AQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;sqi=2&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht Dürer - Melencolia I (detail).jpg|mini|Magisches Quadrat]]&lt;br /&gt;
Im ersten Buch der &amp;#039;&amp;#039;Arithmetica Integra&amp;#039;&amp;#039; S. 24a–30b zeigt Michael Stifel eine Methode zur Herstellung von [[Magisches Quadrat|magischen Quadraten]] beliebiger Größe n, eine Art frühes [[Sudoku]]. In einem magischen Quadrat kommt jede Zahl nur einmal vor. Dieses Quadrat weist in jeder Zeile, Spalte und in den beiden Hauptdiagonalen die gleiche Summe auf. Auf den Seiten 25 und 26b sind ein 9 × 9 Quadrat mit der Summe 369 und ein 16 × 16 Quadrat mit der Summe 2056 dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Die Coss&amp;#039;&amp;#039;, 1553 ==&lt;br /&gt;
Auf Bitten des Geschäftsmannes Christof Ottendorfer, der auch den Druck des Buches finanzierte, gab Michael Stifel 1553 eine Überarbeitung der inzwischen vergriffenen und auf dem Markt nicht mehr verfügbaren &amp;#039;&amp;#039;Die Coss&amp;#039;&amp;#039; von [[Christoff Rudolff]] heraus. Stifel stattete das Buch reichlich mit Ergänzungen und Rechenbeispielen aus, so dass es auf gut den doppelten Umfang wuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Vorwort brach Stifel eine Lanze für den freien Wissenszugang. Er verteidigte Christoff Rudolff vor dem Vorwurf, „er habe teilweise auf die Demonstration seiner Regeln verzichtet und Beispiele aus der Wiener Bücherei abgeschrieben und somit ‚gestohlen‘“. Einige zeitgenössische Mathematiker wollten ihr Wissen bestenfalls nur in einem kleinen Kreis diskutieren und schätzten keine Veröffentlichungen in deutscher Sprache.&lt;br /&gt;
Auch Stifel sorgt sich um die Kritik. So schreibt er abschließend in seinem Vorwort: „So befehle ich euch nu dis Buch, meyn lieber Christoff Ottendorfer, das selbig in Druck zu verschaffen, dafür i(h)r auch billich von allen die sollich Buch (e)inen nutz werden machen Dank und Gunst haben solt. Doch der Welt dienen und Danks gewarten ohn Undank ist ein Sach da nichts (dr)aus wird. Seyet Gott befohlen: Gegeben zu [[Haffstrom|Haberstrohm]] bei Königsperg in Preussen. Den letzten Tag des Herbstmonds 1552. Euer williger Michael Stifel von [[Esslingen am Neckar|Esslingen]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Coss&amp;#039;&amp;#039; wurde zuletzt 1615 bei Wilhelm Janson in [[Amsterdam]] gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Stifel (Herausgeber), (1553): [http://books.google.de/books?id=mTArAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=coss+christoff+rudolff+1615&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=F3cmVJKUGInaaIuIgLgD&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Die Coß Christoffs Rudolffs. Mit schönen Exempeln der Coß. Durch Michael Stifel Gebessert und sehr gemehrt, 1553] Ausgabe von 1615, Exemplar der bayerischen Staatsbibliothek bei Google Books&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mathematiker [[Leonhard Euler]] verwendete umfangreiches Material aus der &amp;#039;&amp;#039;Coss&amp;#039;&amp;#039; in seiner &amp;#039;&amp;#039;Vollständigen Anleitung zur Algebra&amp;#039;&amp;#039;. Petersburg, 1770.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Heeffer (2005): [http://www.academia.edu/1889629/The_origin_of_the_problems_in_Eulers_Algebra The_origin_of_the_problems_in_Eulers_Algebra] Artikel auf academia.edu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In Lochau, das im 16. Jahrhundert in [[Annaburg]] umbenannt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://stadt-annaburg.de/cms/index.php?id=158 Geschichte Annaburgs]&amp;#039;&amp;#039;, Webseite der Stadt Annaburg&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich zu seinem Gedenken seit 1996 ein Brunnen aus Sandstein und Bronze, der vom Dresdner Bildhauer [[Vinzenz Wanitschke]] geschaffen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Wünsche: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gemeinde-eppendorf.de/anzeiger/Anzeiger_2011-11.pdf Michael Stiefel – Teil II – Mahnung und Warnung] (PDF; 4,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;, Eppendorfer Anzeiger, Ausgabe November 2011, 31. Oktober 2011, S. 6, abgerufen am 6. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 20. Juni 2017 trägt die Grundschule der Stadt Annaburg als erste Bildungseinrichtung überhaupt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Michael Stifel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Grommisch |Titel=Grundschule Annaburg: Jetzt nach Michael Stifel benannt |Sammelwerk=Mitteldeutsche Zeitung |Online=https://www.mz-web.de/landkreis-wittenberg/grundschule-annaburg-jetzt-nach-michael-stifel-benannt-27827618 |Abruf=2017-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt ist das Michael Stifel Center für Daten- und Simulationswissenschaften Jena (MSCJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Christförmigen, rechtgegründeten leer Doctoris Martini Luthers, ein überuß schön kunstlich Lyed: sampt seiner neben ußlegung / Bruder Michael Styfel, Augustiner von Eßlingen&amp;#039;&amp;#039; – s.&amp;amp;nbsp;l., s.&amp;amp;nbsp;a. – 30 Bl.: Holzschn.; (dt.). Ediert in: &amp;#039;&amp;#039;Flugschriften aus den ersten Jahren der Reformation&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Otto Clemen, Band 3,7, Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wider Doctor Murnars falsch erdycht Lyed von dem Undergang christlichs Glaubens, Bruoder Michael Styfels v. Eßlingen Uszleg u. christliche Gloß darüber&amp;#039;&amp;#039;. S.l. 1522.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelium von den zehen pfunden Matthei. am XXV. mitt schöner christlicher ußlegung&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1522.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antwort Michel Styfels uff Doctor Thoman Murmars murnarrische Phantasey. Mit e. kurtzen beschreibung des glaubens Christi darzu von Kayserlicher oberkeit&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg 1523.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelium von des verlornen Son Luce, xv. ca. Ain mensch hatt gehabt zwen sön [et]c.&amp;#039;&amp;#039; s.&amp;amp;nbsp;l., 1523.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Rechen Büchlin Vom EndChrist&amp;#039;&amp;#039;. Wittenberg 1532 ([http://bvbm1.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?pid=2973345 Digitalisat] der [[Universitätsbibliothek Regensburg]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Die [[Stadtbibliothek Mainz]] besitzt eine Ausgabe aus der [[Provenienz (Buch)|Provenienz]] von [[Achilles Pirminius Gasser]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arithmetica integra&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg, [[Johannes Petreius]] 1544.&lt;br /&gt;
** Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiger Lehrgang der Arithmetik&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Übersetzung von [[Eberhard Knobloch]] und [[Otto Schönberger]]. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3561-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Arithmetica&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg 1545.  &amp;#039;&amp;#039;Inhaltend: Die Haussrechnung, Deutsche Coss, Kirchenrechnung.&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.milestone-books.de/pages/books/003078/michael-stifel/deutsche-arithmetica-inhaltend-die-haussrechnung-deutsche-coss-kirchenrechnung Beispiele])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechenbuch von der [[Welsche Praktik|welschen]] und deutschen Practick&amp;#039;&amp;#039;. Nürnberg 1546.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Coss [[Christoph Rudolff|Christoffs Rudolffs]]&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1553&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Coss Christoffs Rudolffs. Mit schönen Exempeln der Coss. Durch Michael Stifel gebessert und sehr gemehrt. Zu Königsperg in Preussen gedrückt durch Alexandrum Lutemyslensem im jar 1553&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/rechenbuecher/coss/ Digitale Rekonstruktion bei der UB Bielefeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Abriß der gesamten Lehre Euklids im zehnten Buch seiner Elemente&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1551.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein sehr wunderbarliche Wortrechnung sampt einer mercklichen Erklerung etlicher Zalen Danielis und der Offenbarung Sanct Johannis&amp;#039;&amp;#039;. [S.l.] 1553.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|337||Stifel, Michael|[[Karin Reich]]|118755323}}&lt;br /&gt;
* Julius Giesing: &amp;#039;&amp;#039;Stifels Arithmetica integra. Ein Beitrag zur Geschichte der Arithmetik des 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Döbeln 1879.&lt;br /&gt;
* Adolf Guddas: &amp;#039;&amp;#039;Michael Styfel (1487–1567). Luthers intimer Freund, der geniale Mathematiker, Pfarrer im Herzogtum Preußen. Ein Beitrag zur Reformationsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften der Synodalkommission für Ostpreußische Kirchengeschichte, 25). Königsberg 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michael Stifel, Pfarrer in Brück. Freund Luthers, ein großer Mathematiker, Prophet des Weltunterganges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zauche- und Fläming-Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 2, 1935, Nr. 6–12.&lt;br /&gt;
* [[Victor Kommerell|Viktor Kommerell]]: &amp;#039;&amp;#039;Stifel, Michael. Mathematiker und Theologe. 1487–1567&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Haering]] / Otto Hohenstatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischer Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3. Kohlhammer, Stuttgart 1942, S. 509–524.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ehrenfried Hofmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Stifel (1487?–1567). Leben, Wirken und Bedeutung für die Mathematik seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 9). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1968, ISBN 3-515-00293-6.&lt;br /&gt;
* [[Karin Reich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stifel-Biographie von Georg Theodor Strobel&amp;#039;&amp;#039; (= Algorismus, 11). München 1995, ISBN 3-89241-010-0.&lt;br /&gt;
* Siegrid Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Die Reformation als Apokalypse. Luther, Michael Stifel und der „Lochauer Weltuntergang“ 1533.&amp;#039;&amp;#039; In: Enno Bünz, Rainer Gries/Frank Möller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Tag X in der Geschichte. Erwartungen und Enttäuschungen seit tausend Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1997, ISBN 3-421-05099-6, S. 102–125.&lt;br /&gt;
* Matthias Aubel: &amp;#039;&amp;#039;Michael Stifel. Ein Mathematiker im Zeitalter des Humanismus und der Reformation&amp;#039;&amp;#039; (= Algorismus, 72). Diss. Duisburg-Essen. Augsburg 2008, ISBN 978-3-936905-36-6.&lt;br /&gt;
* Felix Engel, Gerd-Christian Th. Treutler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Michael Stifel. Reformation + Mathematik = Apokalypse.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsband (= Die Lose Reihe, 6). Brandenburgische Genealogische Gesellschaft &amp;quot;Roter Adler&amp;quot;, Potsdam 2015, ISBN 978-3-945402-03-0.&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|208|216|Stifel, Michael|[[Moritz Cantor]]|ADB:Stifel, Michael}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|40|24|22|23|Stiefel, Michael}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629141436/http://www.bautz.de/bbkl/s/s4/stifel_m.shtml |band=16|spalten=1468-1472|autor=Daniel Heinz|artikel=Stifel, Michael}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/bub_gb_fndPsRv08R0C &amp;#039;&amp;#039;Arithmetica Integra&amp;#039;&amp;#039; im Internet Archive]&lt;br /&gt;
* [http://www.kk.s.bw.schule.de/mathge/stifel.htm Abhandlung über Leben und Werk Stifels] von [[Bertram Maurer]], Kolping-Kolleg Stuttgart (1999)&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Stifel}}&lt;br /&gt;
* Mirko Gutjahr: [https://kabinett.hadar.uberspace.de/episode94-damit-konnte-doch-keiner-rechnen-stifels-weltuntergang/ Podcast „Das geheime Kabinett“, Folge 94: Damit konnte doch keiner rechnen – Stifels Weltuntergang]&lt;br /&gt;
* [[Spektrum.de|Spektrum]].de: [https://www.spektrum.de/wissen/michael-stifel-1487-1567/1137790 Michael Stifel (1487–1567)] 1. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118755323|LCCN=n97106375|VIAF=32124880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stifel, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1487]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1567]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stifel, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stiefel, Michael; Styfel, Michael; Stieffel, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe, Mathematiker und Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1487&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Esslingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1567&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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