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	<title>Michael Roting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T22:30:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: PD-fix</title>
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		<updated>2024-07-28T22:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Roting (Röting)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1494]] in [[Sulzfeld am Main|Sulzfeld]]; † [[22. Mai]] [[1588]] in [[Nürnberg]]) war einer der ersten Lehrer des [[Melanchthon-Gymnasium Nürnberg|Egidiengymnasiums]] in Nürnberg und Tischgenosse [[Philipp Melanchthon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Roting wurde 1494 in Sulzfeld (Franken) geboren und studierte in Ingolstadt, Leipzig und als Schüler Philipp Melanchthons in [[Wittenberg]]. 1526 wurde Michael Roting Lehrer für [[Rhetorik]] und [[Dialektik]] am ersten humanistischen deutschen Gymnasium – dem späteren [[Melanchthon-Gymnasium Nürnberg]] – welches nach den Prinzipien seines Freundes Philipp Melanchthon im Jahre 1526 eröffnet wurde. Einen Ruf nach [[Tübingen]] lehnte er 1535 ab. In Wittenberg war er – neben dem späteren Rektor des Melanchthons-Gymnasiums, Joachim Camerarius, – ein Schüler Melanchthons. Michael Roting bereitete die lateinische Übersetzung der Hauspostille [[Martin Luther]]s vor und edierte diese im Jahre 1545. Von 1535 bis 1545 gab Roting Luthers Genesis-Vorlesung heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;s. [[Weimarer Ausgabe (Luther)|Weimarer Lutherausg.]] 44, S. XXI–XXIII&amp;lt;/ref&amp;gt; 1546 war er mit [[Veit Dietrich]] beim [[Regensburger Religionsgespräch (1546)|Regensburger Religionsgespräch]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau Katharina hatte Roting 14 Kinder. Sein im Jahre 1549 geborener Sohn [[Lazarus Röting]] war stark körperbehindert und widmete sich im frühen 17. Jahrhundert der [[Tiermalerei]] sowie Naturstudien, die 1615 im naturkundlichen Bildatlas Theatrum Naturae gesammelt wurden und heute zu den wertvollsten Sammlungsstücken des [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Museum für Naturkunde in Berlin]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Roting gehörte zu den Osiandergegnern Nürnbergs und war somit Gegner der Rechtfertigungslehre Osianders und am [[Osiandrischer Streit|osiandrischen Streit]] beteiligt. Er war der Erste, der 1551 durch eine öffentliche Schrift gegen Osiander zu Felde zog. Eine Professur in Altdorf lehnte er 1576 ab und verbrachte seinen Ruhestand in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roting und die Vier Apostel ==&lt;br /&gt;
[[Albrecht Dürer]]s [[Die vier Apostel]], im Jahr der Schulgründung 1526 entstanden, tragen die Gesichtszüge an der Schulgründung beteiligter Personen: Der Evangelist Johannes ähnelt Melanchthon, Petrus ähnelt Michael Roting, Markus dem Poeten Eobanus Hessus und Paulus dem Rektor [[Joachim Camerarius der Jüngere|Joachim Camerarius]] (Scheible S. 76f. mit Abb. 18, 1, 2, 15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epitaph ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mroting epitaph.jpg|miniatur|Epitaph Michael Roting]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1589 errichteten die Schwiegersöhne und Neffen Rotings ihm ein [[Epitaph]]. Die übersetzte Fassung lautet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabinschrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Andenken an den besten und überaus gelehrten Michael Roting gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott, dem Besten und dreifach Größten,&lt;br /&gt;
und den frommen Händen&lt;br /&gt;
des Bruders Michael Roting,&lt;br /&gt;
des Patriziatslehrers für freie Künste und Philosophie,&lt;br /&gt;
einstmals unter den Adeligen Nürnbergs,&lt;br /&gt;
des Leiters und ehrwürdigen Hauptes der freistädtischen Schule, geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ausgehobener Erde wird Michael Roting umschlossen,&lt;br /&gt;
Francus Vogel in Kunst, Sitten und Glauben gelehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen zog Luther den Freunden vor ob äußerster Treue,&lt;br /&gt;
innerste Pläne sogar teilte er willig ihm mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rühmlich des Mannes Tatkraft: Des norischen Freistaates Jugend&lt;br /&gt;
gab man ihm, daß er sie schmücke mit Musengeschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osianders Wahn widerstand er, der schmählich verneinte,&lt;br /&gt;
daß wir würden gerecht, Christus durch dein blutig&amp;#039; Leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun triumphiert, von Fesseln befreit, im Äther die Seele,&lt;br /&gt;
auf die Rückkehr des Selbst harrt das morsche Gebein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus, schenk, gut zu sterben, im Tod als einzigen Sieger&lt;br /&gt;
dich zu ergreifen! Wer glaubt, jauchzet für ewige Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schied aus dem Leben im Jahre 1588 n. Chr.&lt;br /&gt;
am elften Tag vor den Kalendern des Juni,&lt;br /&gt;
nachdem er 94 Jahre gelebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Denkmal (errichteten) für den Vater, Großvater und Schwiegervater&lt;br /&gt;
die Kinder B. D. S. M. F. C., die Schwiegersöhne und Neffen im Jahre 1589 n. Chr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adhortatio ad eos qui docent in ecclesia Noribergensi.&amp;#039;&amp;#039; 1555. &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[VD 16]] R 3323&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adhortatio ad eos qui docent in ecclesia Noribergensi.&amp;#039;&amp;#039; 1555. [VD 16 R 3324]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etlicher Jungen Prediger zu Nuernberg verantwortung gegen der anklag Andreae Osiandri so ...&amp;#039;&amp;#039; 1552. [VD 16 R 3325]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;TESTIMONIVM OPTIMI AC DOCTISSIMI VIRI D. Michaelis Rotingi unius è populo Ecclesiastico ...&amp;#039;&amp;#039; 1551. [VD 16 R 3326]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Postille Luthers [http://www.hab.de/ausstellung/postille/expo-18.htm]&lt;br /&gt;
* Martin Stupperich: &amp;#039;&amp;#039;Osiander in Preussen 1549-1552&amp;#039;&amp;#039;, Berlin – New&amp;amp;nbsp;York 2011.[http://books.google.com/books?id=QMXmA6vwnaAC&amp;amp;pg=PA186&amp;amp;lpg=PA186&amp;amp;dq=Michael+Roting+luther&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jZC3h_LIRp&amp;amp;sig=FkJPyyf0up0ipIp_NR-kgjC1o9Q&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=tEWuTKm1FcPrOZfM0dgF&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=Michael%20Roting%20luther&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
* Volker Ritters: &amp;#039;&amp;#039;Die Vier Apostel in den beiden Darstellungen von Albrecht Dürer&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt 2001. [http://books.google.com/books?id=05Lf_fh70v0C&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=Michael+Roting+vier+apostel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Dwt_1J8fb3&amp;amp;sig=7kbPwe2a8IrKDqA0qOLNuaScsaI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=tESuTNTyB8LtOfXz6cEF&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
* Gottfried Seebaß: &amp;#039;&amp;#039;Die Reformation und ihre Aussenseiter: gesammelte Aufsätze und Vorträge&amp;#039;&amp;#039;, zum 60. Geburtstag des Autors hrsg. von Irene Dingel, Göttingen 1997. [http://books.google.com/books?id=zQ95ndgT9_cC&amp;amp;pg=PA111&amp;amp;lpg=PA111&amp;amp;dq=Michael+Roting+vier+apostel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=lwEs2sKYfs&amp;amp;sig=VFfJtQxo7D_c6xmPWQozmu3ziR4&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=tESuTNTyB8LtOfXz6cEF&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Michael%20Roting%20vier%20apostel&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Roting, Michael |Hrsg=[[Heinz Scheible]] |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel |Band=Bd. 14, Personen O–R |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt |Datum=2020 |Seiten=524–525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130484539|VIAF=60190555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roting, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1494]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1588]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roting, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Röting, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Lehrer des Melanchthon-Gymnasiums Nürnberg und Tischgenosse Philipp Melanchthons&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1494&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulzfeld am Main|Sulzfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1588&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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