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	<title>Michael Rackl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:19:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Rackl&amp;diff=1242344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308: Mitgliedschaft ergänzt</title>
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		<updated>2025-05-29T14:41:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bischof RacklJS.jpg|mini|Bischof Michael Rackl von Eichstätt, 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Rackl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Oktober]] [[1883]] in [[Rittershof (Neumarkt in der Oberpfalz)|Rittershof]]  bei [[Pölling (Neumarkt in der Oberpfalz)|Pölling]]; † [[5. Mai]] [[1948]] in [[Eichstätt]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Dogmatik]]er. Von 1935 bis zu seinem Tod war er [[Liste der Bischöfe von Eichstätt|Bischof von Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Eichstätt studierte Michael Rackl am dortigen Lyzeum Theologie. Seine Weihe zum Priester empfing er am 29. Juni 1909 und trat im Anschluss eine Stelle als Kaplan in [[Gungolding]] bei Eichstätt an. 1911 promovierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]].&lt;br /&gt;
An der [[Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt|Philosophisch-Theologischen Hochschule]] in Eichstätt hatte er von 1913 bis 1935 den [[Lehrstuhl]] für Dogmatik inne. Von 1925 bis 1935 lehrte er zugleich das Fach [[Aszetik]]. Vom 29. Juni 1924 bis 3.&amp;amp;nbsp;September 1935 war Rackl [[Regens]] des [[Collegium Willibaldinum|Eichstätter Priesterseminars]] und [[Rektor]] der Hochschule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Bauch |Titel=Priester in Verantwortung |TitelErg=Erinnerungen und Gedanken im Bewußtsein des Abschieds |Ort=Paderborn |Datum=1996 |Seiten=15}}; {{Literatur |Autor=Stephan Kellner |Titel=„Wer zur Lehre berufen ist, der lehre“ (Röm 12,7) |TitelErg=Die Professoren des Bischöflichen Lyzeums Eichstätt 1843–1918 |Ort=Eichstätt |Datum=1998 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November 1933 unterzeichnete er das &amp;#039;&amp;#039;[[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erhebung des Eichstätter Bischofs [[Konrad Graf von Preysing]] zum Bischof von Berlin ernannte Papst [[Pius XI.]] Rackl am 4. November 1935 zu dessen Nachfolger. Die [[Bischofsweihe]] spendete ihm am 21. Dezember 1935 sein Amtsvorgänger, Konrad Graf von Preysing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Rackl trat in seiner Bischofszeit als Kritiker der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] auf. Im Jahr 1936 sagte er im Zusammenhang mit der Schulpolitik: „Wir stehen mitten im Kulturkampf drinnen und zwar in einem Kulturkampf, dem gegenüber der Kulturkampf der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Kinderspiel gewesen ist. Versuche des Nationalsozialismus, die Religion aus dem öffentlichen Leben zu drängen, Aushöhlung der katholischen Organisationen. Auch Regierungen haben sich an das göttliche Sittengesetz zu halten.“ Im weiteren Verlauf der Rede sprach er die Abschaffung der [[Bekenntnisschule]] an und erwähnte die Auseinandersetzung mit der deutschen Glaubensbewegung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christina Hofmann |Titel=Die Flugschriften der Universitätsbibliothek Eichstätt |Ort=Wiesbaden |Datum=1990 |Seiten=131 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rackl beschrieb den christlichen Glauben als unvereinbar mit der nationalsozialistischen Ideologie. Er hat auch eine politisch motivierte Ausweisung des Dompfarrers Johann Kraus verhindert. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Rackl nach Einschätzung des Historikers [[Bernd Heim]] zurückhaltender mit Äußerungen zu Partei und Staat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heim&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Heim |Titel=Braune Bischöfe fürs Reich? |TitelErg=Das Verhältnis von katholischer Kirche und totalitärem Staat dargestellt anhand der Bischofsernennungen im nationalsozialistischen Deutschland |Ort=Bamberg |Datum=2007 |Seiten=187 |Online=[http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/deliver/index/docId/117/file/Diss-Gesamtfassung-29-11-07.pdf online] |Format=PDF |KBytes=4800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]] bezeichnete er in einem Hirtenwort als {{&amp;quot;|einen Kreuzzug, einen heiligen Krieg für Heimat und Volk, für Glauben und Kirche, für Christus und sein hoch heiliges Kreuz}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinrich Missalla |url=http://www.paxchristi.de/fix/files/doc/Heinrich%20Missalla.pdf |titel=Die amtskirchliche Sicht des Verhaltens der deutschen Katholiken zum 2. Weltkrieg |datum=2009-06-17 |seiten=3 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131102230356/http://www.paxchristi.de/fix/files/doc/Heinrich%20Missalla.pdf |archiv-datum=2013-11-02 |abruf=2013-11-01 |format=PDF |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rackl war erfolgreich bemüht, die 1939 geplante Schließung des der Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichstätt zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kriegsende nahm er litauische Theologiestudenten, die vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] geflohen waren, im Bistum auf. Er sorgte sich nach dem Krieg um die Integration der Heimatvertriebenen und beschäftigte eine hohe Zahl vertriebener Priester in der Diözese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er zur Zeit des Nationalsozialismus eine kritische Haltung gegenüber dem Regime einnahm, hat er nach dem Krieg im Zuge der [[Entnazifizierung]] dermaßen großzügig Entlastungsbescheinigungen ausgestellt, dass diese an Glaubwürdigkeit verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1947 war er Ehrenmitglied der [[Katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] KDStV Aureata Eichstätt im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die gefallenen und verstorbenen Mitglieder des CV von Februar 1931 bis Dezember 1954&amp;#039;&amp;#039;, S. 9 als Einlage zu Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis des CV 1955 - Die Verbindungen des CV mit ihren Ehrenmitgliedern, Alten Herren und Studierenden&amp;#039;&amp;#039; - München 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613131858/http://www.bautz.de/bbkl/r/rackl_m.shtml |band=7|spalten=1185-1188|autor=[[Karl Hausberger]]|artikel=Rackl, Michael}}&lt;br /&gt;
* Christiane Hoth, Markus Raasch: &amp;#039;&amp;#039;Katholisches Milieu und Volksgemeinschaft. Michael Rackl 1883–1948 – Bischof von Eichstätt (1935–1948) im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Maria Anna Zumholz]], [[Michael Hirschfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Seelsorge und Politik. Katholische Bischöfe in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 2017, ISBN 978-3-402-13228-9, S. 621–665.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118597531}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=bishop|ID=brackl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Konrad Graf von Preysing]]|NACHFOLGER=[[Joseph Schröffer]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Eichstätt|Bischof von Eichstätt]]|ZEIT=1935–1948}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe von Eichstätt (seit 1612)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118597531|VIAF=3263384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rackl, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dogmatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neumarkt in der Oberpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rackl, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Dogmatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rittershof (Neumarkt in der Oberpfalz)|Rittershof]] bei [[Pölling (Neumarkt in der Oberpfalz)|Pölling]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eichstätt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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