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	<title>Michael Praetorius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Klaaschwotzer: /* Einzelnachweise */ + Kategorie:Komponist (Renaissance)</title>
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		<updated>2026-03-26T18:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; + &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Komponist_(Renaissance)&quot; title=&quot;Kategorie:Komponist (Renaissance)&quot;&gt;Kategorie:Komponist (Renaissance)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Praetorius.jpg|mini|Michael Prætorius (1606)|alt=Kupferstich von Michael Praetorius aus dem Jahr 1606]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zeitgenössische Schreibweise auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michaël Prætorius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), latinisiert aus &amp;#039;&amp;#039;Michael Schulteis&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Michael Schultheis&amp;#039;&amp;#039; (* um 1571/72 in [[Creuzburg]] bei [[Eisenach]]; †&amp;amp;nbsp;[[15. Februar]] [[1621]] in [[Wolfenbüttel]]), war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]], [[Organist]], [[Hofkapellmeister]] und [[Wissenschaftler|Gelehrter]] im Übergang von der [[Renaissance]]- zur [[Barock]]zeit,&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert von Hintzenstern: &amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius Creuzburgensis (1571–1621).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;»Laudate Dominum«: Achtzehn Beiträge zur thüringischen Kirchengeschichte. Festgabe zum 70. Geburtstag von Landesbischof D. Ingo Braecklein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Thüringer kirchliche Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1976, S.&amp;amp;nbsp;111–114; [https://www.ekmd.de/attachment/aa234c91bdabf36adbf227d333e5305b/5c4d3b1a58483df5edefb0f1c9c51642/Hintzenstern+-+Michael+Praetorius.pdf ekmd.de] (PDF; 76 KB).&amp;lt;/ref&amp;gt; der das dreiteilige &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039; schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Schule ab 1571/72 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Creuzburg geburtshaus praetorius 20051009.jpg|mini|Hinweistafel vor dem Grundstück des am 24.&amp;amp;nbsp;September 1634 durch Brand zerstörten Geburtshauses von Praetorius in [[Creuzburg]], die 2025 erneuert wurde]]&lt;br /&gt;
Michael Praetorius war der in [[Thüringen]] geborene jüngste Sohn unter den sechs Kindern des streng lutherischen Pfarrers Michael Schulteis. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht überliefert und die bekannten Hinweise liefern ein widersprüchliches Bild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grove&amp;quot;&amp;gt;{{Grove Music Online|22253|Walter Blankenburg, revised by Clytus Gottwald|Praetorius [Schultheiss, Schultze], Michael}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ältere Nachschlagewerke von [[Johann Kaspar Wetzel]] (1721)&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Kaspar Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Hymnopoeographia, oder historische Lebensbeschreibung der berühmtesten Lieder-Dichter.&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil. Herrnstadt 1721, S. 315 f. [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10123084?page=329 digitale-sammlungen.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Johann Gottfried Walther]] (1732)&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gottfried Walther: &amp;#039;&amp;#039;Musicalisches Lexicon oder Musicalische Bibliothec.&amp;#039;&amp;#039; Wolffgang Deer, Leipzig 1732, S. 491; [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10600439?page=521 digitale-sammlungen.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; geben zwar einhellig den Geburtstag als 15. Februar 1571 an, womit Praetorius an seinem 50. Geburtstag gestorben wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;muz-1790&amp;quot; /&amp;gt; Doch dürfte es sich hierbei um eine Verwechslung handeln,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grove&amp;quot; /&amp;gt; denn dies widerspricht der Angabe aus einem seiner Leichenpredigt beigedruckten Gedicht, wonach er im 49. Lebensjahr gestorben sei &amp;#039;&amp;#039;(»cum jam ageret quadragesimum nonum aetatis annum«)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Tuckermann: &amp;#039;&amp;#039;Leichpredigt. Des Ehrnvesten/ Achtbarn vnd Kunstreichen Herrn. Michaelis Prætorii, Fürstl: Br: gewesenen Capellmeisters : Welcher im Gott am 15. Februarij seliglich entschlaffen/ vnd am 23. ejusdem in die Heinrichstädtische Kirche begraben worden.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1621 [http://diglib.hab.de/drucke/j-276-4f-helmst-7s/start.htm?image=00047 diglib.hab.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; Gestützt wird dies ferner durch ein Porträt aus dem Jahr 1606 mit der Unterschrift „Ao. aetat. XXXV“. Der Theologe Nathaniel J. Biebert publizierte 2020 die Hypothese, dass Praetorius aufgrund seines Vornamens am [[Erzengel Michael#Festtag|Michaelitag]], also am 29. September 1571, [[Taufe|getauft]] sein dürfte, und sein Geburtstag somit auf den 27. oder 28. September anzusetzen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biebert&amp;quot;&amp;gt;Nathaniel J. Biebert: &amp;#039;&amp;#039;Appendix II: Michael Praetorius’ Birthdate&amp;#039;&amp;#039;. In: Siegfried Vogelsänger: &amp;#039;&amp;#039;Heaven is my fatherland. The life and work of Michael Praetorius.&amp;#039;&amp;#039; Translated and edited by Nathaniel J. Biebert. Resource Publications, Eugene (Oregon) 2020, ISBN 978-1-5326-8432-6 / ISBN 978-1-5326-8433-3 (eBook), S. 134–142 ({{Google Buch |BuchID=41b7DwAAQBAJ |Seite=142}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Torgau]] besuchte Praetorius etwa 10 Jahre lang die Lateinschule, wo die musikalische Tradition [[Johann Walter]]s fortlebte. Seinen Schulbesuch setzte er an der Lateinschule in [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]] fort. Dort lebte er bei seiner Schwester und hatte vermutlich Orgelunterricht bei Thomas oder Lukas von Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium ab 1585 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1585 begann Praetorius – mit 13 oder 14 Jahren – das Studium der Theologie und Philosophie an der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Viadrina]] in [[Frankfurt (Oder)]]. Dort lebten seine ältesten Brüder Andreas (geb. vor 1549) und Johannes (geb. 1552) als Pastoren. Andreas war Hofprediger des Kurfürsten von Brandenburg und Rektor der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod beider Brüder wurde ihm von der Kirchenleitung eine Stelle als Organist an der [[Marienkirche Frankfurt (Oder)|Universitätskirche St. Marien]] angeboten. So konnte er seinen Lebensunterhalt etwa drei Jahre lang verdienen, bis er 1589/90 – ohne sein Studium abgeschlossen zu haben – aus unbekannten Gründen Frankfurt verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufenthalt und Tätigkeit während der Jahre 1589–1594 sind bisher nicht geklärt, möglicherweise setzte er sein Studium in [[Helmstedt]] fort und hatte familiäre Anbindung zu seiner Schwester Brigitte, deren Mann Daniel Sachse seit 1591 Oberdomprediger in [[Halberstadt]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammerorganist ab etwa 1594 ===&lt;br /&gt;
Fest steht, dass Praetorius seit etwa 1594 bei Herzog [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich Julius]] (geb. 1564, Regent 1589–1613 im Fürstentum [[Braunschweig-Wolfenbüttel]]), Bischof von Halberstadt und Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, als Kammerorganist angestellt war. Vermutlich hatte der Herzog von dem jungen, talentierten Organisten gehört und ihn bewogen, den Musikerberuf zu ergreifen und das Studium der Theologie aufzugeben. &amp;#039;&amp;#039;„Ich hätte wohl zu der Zeit, da ich ein Organist worden, ein großer Doktor werden können“&amp;#039;&amp;#039; schreibt Praetorius später (Brief von September 1608, Deters 1971, S.&amp;amp;nbsp;108). Als vielseitig gebildeter Hofbeamter hatte Praetorius mitunter auch Aufgaben eines Sekretärs zu übernehmen; der Überlieferung nach war er auch „Geheimer Kammersekretär“ der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Residenz in [[Wolfenbüttel]] hatte Heinrich Julius seinen Bischofssitz in [[Gröningen]] bei Halberstadt, den er zu einem prachtvollen Renaissanceschloss ausbauen ließ. In der Schlosskapelle hatte der Halberstädter Orgelbauer [[David Beck (Orgelbauer)|David Beck]] in den Jahren 1592–1596 eine [[Gröningen#Orgel aus der Schlosskapelle|prunkvolle Orgel]] mit 59 [[Register (Orgel)|Registern]] errichtet. Als Kammerorganist hatte Praetorius den Bau dieses Instrumentes in allen Einzelheiten verfolgen können. Zur Einweihung der [[Gröninger Orgel]] – der drittgrößten im damaligen Deutschland – veranstaltete der Herzog ein Fest und lud dazu 53 Organisten aus ganz Deutschland zum Probespiel ein. Während des Festes hatte Praetorius Gelegenheit, berühmte Kollegen kennenzulernen, unter anderem [[Hans Leo Haßler]] aus Nürnberg und [[Hieronymus Praetorius (Organist)|Hieronymus Praetorius]] aus Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hofkapellmeister unter Herzog Heinrich Julius ab 1604 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Praetorius 1613.png|mini|hochkant|Praetorius beim Leichenzug von Herzog Heinrich Julius 1613]]&lt;br /&gt;
Im Dezember 1604 wurde Praetorius als Nachfolger von [[Thomas Mancinus]] zum [[Hofkapellmeister]] ernannt und lebte fortan in Wolfenbüttel. Damit war Praetorius für die [[Hofkapelle (Orchester)|Hofkapelle]] mit ihren etwa 18 Sängern und Instrumentalisten verantwortlich und hatte für gottesdienstliche Musik in der Schlosskapelle sowie für [[Tafelmusik]] bei festlichen oder privaten Essen und Tanzmusik bei höfischen Festen zu sorgen. Diese und weitere Pflichten, auch einige Rechte, wurden in der Bestallungsurkunde festgelegt. Er hatte z.&amp;amp;nbsp;B. den Söhnen und Töchtern des Herzogs täglich Instrumentalunterricht zu erteilen. Die Bezahlung entsprach der eines höheren Hofbeamten: jährlich 100 Taler Gehalt, 10 Taler Holzgeld, freier Tisch bei Hofe, eine Sommer- und eine Winter-Hofkleidung, als Deputat jährlich einen Ochsen, zwei Schweine, vier Scheffel Roggen, vier Scheffel Gerste. Über seinen ersten Dienstherrn und Gönner schrieb er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Unser allerseits gnädiger Fürst und Herr unterhält mich allhier so gnädig und wohl, dass ich es meine Lebetage nicht besser begehre|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/todestag-vor-400-jahren-michael-praetorius-musiker-und.871.de.html?dram:article_id=492528 |titel=Michael Praetorius – Musiker und Gelehrter in Personalunion |werk=Kalenderblatt (Rundfunksendung auf [[Deutschlandfunk|DLF]]) |autor=Helga Heyder-Späth |datum=2021-02-15 |zugriff=2021-02-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hofkapellmeister blieb er weiterhin Kammerorganist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit unternahm Praetorius wiederholt Reisen, u.&amp;amp;nbsp;a. nach Bückeburg, Kassel, [[Regensburg]] und [[Prager Burg|Prag]], auch in diplomatischem Auftrag des Herzogs. Enge familiäre Verbindungen des Wolfenbütteler Hofes zum Kurfürstlichen Hof [[Dresden]] führten mehrfach zu Reisen dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Ernennung zum Hofkapellmeister veröffentlichte Praetorius seine ersten Werksammlungen, die &amp;#039;&amp;#039;Motectae et Psalmi Latini&amp;#039;&amp;#039; (1605/07) und die &amp;#039;&amp;#039;Musae Sioniae&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; (1605), vermutlich entstanden während der Jahre als Kammerorganist. Die Kunst des Komponierens hat Praetorius wohl als Autodidakt erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1603 war er mit Anna Lakemacher aus [[Halberstadt]] verheiratet und hatte zwei Söhne: Michael (*&amp;amp;nbsp;1604) und Ernst (*&amp;amp;nbsp;1606). 1605 erwarb er ein Haus am Kornmarkt in Wolfenbüttel, 1612 konnte er ein stattliches Wohnhaus am Großen Zimmerhof bauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohn- und Brauhaus des herzoglichen Kapellmeisters Michael Pretorius in Wolfenbüttel IMG 1403.jpg|mini|Wohnhaus Michael Praetorius’ in Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hofkapellmeister unter Herzog Friedrich Ulrich 1613–1621 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Herzog Heinrich Julius im Jahre 1613 schwieg die Musik in Wolfenbüttel wegen des Trauerjahres und Praetorius wurde an den Kurfürstlichen Hof in Dresden beurlaubt. Danach wohnte und arbeitete er wieder in Wolfenbüttel, blieb aber als „Capellmeister von Haus aus“ dem Dresdner Hof verbunden, d.&amp;amp;nbsp;h., er blieb in seiner Wolfenbütteler Bestallung und reiste gelegentlich zu Aufführungen bei festlichen Gelegenheiten nach Dresden. In gleicher Funktion wirkte er ab 1616 auch am Erzbischöflich-Magdeburgischen Hof in [[Halle (Saale)|Halle/Saale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Komponist leitete er zahlreiche Festmusiken zu unterschiedlichen Anlässen:&lt;br /&gt;
* 1610: eine Taufe in Dresden&lt;br /&gt;
* 1614: Fürstentag in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]], Hochzeit Herzog [[Friedrich Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Friedrich Ulrichs]] in Wolfenbüttel („Diana Teutonica“, weltliche Gesänge, nicht überliefert), eine Taufe in Dresden&lt;br /&gt;
* 1615: eine Hochzeit in Wolfenbüttel, eine Taufe in Dresden, gemeinsam mit [[Samuel Scheidt]] die Hochzeitsmusik in Halle/Saale&lt;br /&gt;
* 1616: die Erbhuldigung für Herzog Friedrich Ulrich in [[Braunschweiger Dom|Braunschweig]] und eine Taufe in Halle&lt;br /&gt;
* 1617: die Introduktion des Bischofs [[Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel|Christian von Braunschweig]] in Halberstadt, der Kaiserbesuch in Dresden („Polyhymnia Heroica“, nicht überliefert) und eine Fürsten-Hochzeit in [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem komponierte Praetorius die Festmusik zur Hundertjahrfeier der Reformation in Dresden („Polyhymnia Jubilaea“, nicht überliefert), die unter Leitung von [[Heinrich Schütz]] aufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich war er musikalischer Berater an den Fürstenhöfen in [[Bückeburg]], [[Rotenburg (Wümme)|Rotenburg/Wümme]], Sondershausen ([[Loh-Orchester Sondershausen|Loh-Orchester]]) und am dänischen Königshof in [[Kopenhagen]] (1618).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Samuel Scheidt und Heinrich Schütz (nicht gesichert) erfolgte 1618 die Neuorganisation der [[Magdeburger Dom]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;musik sowie 1619 mit Scheidt, Schütz und [[Johann Staden]] die Einweihung der neuen Fritzsche-Orgel der Bayreuther Stadtkirche [[Heilig Dreifaltigkeit (Bayreuth)|Heilig Dreifaltigkeit]]. Man weiß von Reisen nach Leipzig, Nürnberg und Bückeburg, von einem Briefwechsel mit [[Sethus Calvisius|Seth Calvisius]] (siehe [[Syntagma musicum]] II/III) und der Bekanntschaft mit [[Johann Hermann Schein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung ist seine Zusammenarbeit mit den Orgelbauern [[Esaias Compenius der Ältere|Esaias Compenius]] (z.&amp;amp;nbsp;B. 1610 „Compenius-Orgel“ in [[Schloss Hessen]], 1616 verschenkt an König [[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;IV.]] von Dänemark, unverändert erhalten als „[[Orgel von Schloss Frederiksborg]]“) und [[Gottfried Fritzsche]] (z.&amp;amp;nbsp;B. 1621 Orgel in der neuerbauten Kirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schüler ist nur [[Heinrich Grimm (Komponist)|Heinrich Grimm]] bekannt (um 1607 Kapellknabe in der Wolfenbütteler Hofkapelle). Rückschlüsse aus Syntagma musicum weisen auf einen umfangreichen Briefwechsel mit italienischen Druckern und Verlegern in Florenz, Rom und Venedig hin, in deren Folge Praetorius zahlreiche Kompositionen und Schriften italienischer Komponisten besessen haben muss. Ein Nachlass ist nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praetorius hinterließ 1619 ein [[Vermächtnis|Legat]] mit einer Stiftung von 3.000 Mariengulden, anzulegen zur Unterstützung von Studenten der Theologie oder von Armen in Städten, in denen er oder seine Familie gelebt hatten: Creuzburg, Torgau, Treuenbrietzen, Frankfurt (Oder), Dresden, Halle, Zerbst, Halberstadt und Wolfenbüttel. Die Auszahlung der Zinsen ist allerdings nur einmal erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praetorius war [[Prior]] des [[Kloster Ringelheim|Klosters Ringelheim]] bei [[Goslar]]. Dieses Ehrenamt war in aller Regel mit einer [[Pfründe]] verbunden. Er war auch [[Konvent (Kloster)|Konventuale]] des [[Kloster Amelungsborn|Klosters Amelungsborn.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praetorius starb am 15. Februar 1621 und wurde unter der Orgelempore der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel ([[Marienkirche (Wolfenbüttel)|Marienkirche]]) beigesetzt. Sein [[Epitaph]] ist nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Der Tag, der uns einen Michael Prätorius 1571 gab, war es auch, der uns denselben 1621 wiederum entriß. Er bereicherte die Literatur der Musik mit vortrefflichen Werken, und hinterließ im praktischen Theil der Tonkunst zehen Produkte seines Fleißes. Schade, daß sein Syntagma musicum nicht ins Deutsche übersezt wurde. [[Jakob Adlung|Adlung]] in der Anleitung zur music. Gelehrtheit S. 401 führt noch eine Abhandl. von ihm als [[Manuskript|Mspt.]] an: von der Lieferung u. Beschlagung oder Probirung einer Orgel.|Quelle=Kalenderblatteintrag in der &amp;#039;&amp;#039;Musikalischen Real-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 24. Februar 1790  Nr. 8|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;muz-1790&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|muz|24|02|1790|4|Ephemeriden – Der fünfzehnte Februar|ALTSEITE=63&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (BRD) 1962, MiNr 380.jpg|miniatur|hochkant|[[Briefmarken-Jahrgang 1962 der Deutschen Bundespost|Briefmarke]] mit Stimmgabel vor dem Notentext des Liedes &amp;#039;&amp;#039;[[In dulci jubilo]]&amp;#039;&amp;#039; aus Praetorius’ Sammelwerk &amp;#039;&amp;#039;Musae Sioniae&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praetorius hinterließ eine große Zahl wertvoller Kirchenkompositionen ([[Messe (Musik)|Messen]], [[Motette]]n, [[Hymne]]n, [[Geistliches Lied|Kirchenlieder]] etc.), aber auch weltliche Tänze sowie musikwissenschaftliche Schriften.&lt;br /&gt;
Sein bedeutendstes Buch, das &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039; (Band 1, Wittenberg/ Wolfenbüttel 1615; Band 2–3, Wolfenbüttel 1619; Neudruck Kassel 1958–1959), gilt heute als wichtigste Quelle zur Aufführungspraxis der deutschen Musik des Frühbarock. Die dreibändige Abhandlung beschreibt detailliert die zeitgenössische musikalische Praxis und alle damals gebräuchlichen [[Musikinstrument]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praetorius veröffentlichte seine Kompositionen bereits zu Lebzeiten in 20 Bänden. Die ersten neun, &amp;#039;&amp;#039;Musae Sioniae&amp;#039;&amp;#039; („Zions-Musen“, 1605–1610), enthalten ca. 1244 Choräle und Liederbearbeitungen, die das musikalische Erbe der [[Reformation]] widerspiegeln. Band 11, &amp;#039;&amp;#039;[[Missodia Sionia]]&amp;#039;&amp;#039;, enthält geistliche Musik für den Gottesdienst für zwei bis acht Stimmen, darunter eine achtstimmige Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne Gesamtausgabe seiner Kompositionen, 1929 von [[Friedrich Blume (Musikwissenschaftler)|Friedrich Blume]] herausgegeben, umfasst 20 Bände nebst Registerband. Einem breiten Publikum ist Michael Praetorius vor allem bekannt durch seinen vierstimmigen Satz des [[Weihnachtslied]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist ein Ros entsprungen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenstück dazu, weltliche Musikwerke, nennt Praetorius in seinen Schriften &amp;#039;&amp;#039;Musae Aoniae&amp;#039;&amp;#039; („Äonische Musen“). In seiner Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Syntagma musicum&amp;#039;&amp;#039; vermerkt er dazu, dass er unter diesem Titel ursprünglich acht Bände plante. Erhalten ist nur seine Sammlung von 312 größtenteils französischen Tänzen, die er 1612 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Terpsichore (Praetorius)|Terpsichore]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, dem Namen der griechischen [[Terpsichore|Muse des Tanzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Evangelischen Gesangbuch stehen folgende seiner Werke:&lt;br /&gt;
* Satz zu &amp;#039;&amp;#039;Den die Hirten lobeten sehre&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Quempas|Quem pastores laudavere]]&amp;#039;&amp;#039;) ([[Evangelisches Gesangbuch|EG]] 29)&lt;br /&gt;
* Satz zu &amp;#039;&amp;#039;Es ist ein Ros entsprungen&amp;#039;&amp;#039; (EG 30)&lt;br /&gt;
* Satz zu &amp;#039;&amp;#039;Der Morgenstern ist aufgedrungen&amp;#039;&amp;#039; (EG 69)&lt;br /&gt;
* Text zu &amp;#039;&amp;#039;Wir danken dir, Herr Jesu Christ&amp;#039;&amp;#039; (EG 121)&lt;br /&gt;
* Canon &amp;#039;&amp;#039;Jubilate Deo&amp;#039;&amp;#039; (EG 181.7)&lt;br /&gt;
* Melodie zu &amp;#039;&amp;#039;Mein Seel, o Herr, muß loben dich&amp;#039;&amp;#039; (EG 308)&lt;br /&gt;
* Melodie zu &amp;#039;&amp;#039;O gläubig Herz, gebenedei&amp;#039;&amp;#039; (EG 318)&lt;br /&gt;
* Melodie zu &amp;#039;&amp;#039;Mein erst Gefühl sei Preis und Dank&amp;#039;&amp;#039; (EG 451)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwelt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thomas Hengelbrock mit Balthasar Neumann Chor Praetorius Musikpreis.jpg|mini|Gala bei der Verleihung des [[Praetorius Musikpreis]]es 2012 im [[Schauspielhaus Hannover]] mit dem Bildnis von Praetorius]]&lt;br /&gt;
Wegen seiner Verdienste wurde der von 2005 bis 2012 vergebene [[Praetorius Musikpreis|Musikpreis des Landes Niedersachsen]] nach Michael Praetorius benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Creuzburg als dem Geburtsort von Michael Praetorius gründete sich 1994 die &amp;#039;&amp;#039;Michael-Praetorius-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, die das Gesamtwerk des Komponisten pflegt und fördert. Dazu veranstaltet sie in Creuzburg die &amp;#039;&amp;#039;Michael-Praetorius-Tage&amp;#039;&amp;#039; als dreitägiges Musikfestival.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.michael-praetorius.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG-20220830-WA0000.jpg XXV. Michael-Praetorius-Tage  9.–11. September 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Rahmen finden musikalische und musikwissenschaftliche Veranstaltungen statt, die sich dem Leben und Wirken des Michael Praetorius sowie anderen Komponisten seiner Zeit widmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.michael-praetorius.de/?page_id=39 |titel=Michael-Praetorius-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Creuzburg  |sprache=de-DE |abruf=2022-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kirchenliederkomponisten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilibald Gurlitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius (Creuzbergensis) – Sein Leben und seine Werke.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1915.&lt;br /&gt;
* [[Josef Zuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Laute und Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Zeitschrift für die Gitarre (Anton Goll), Wien 1926 (1928), S. 223.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|zmw|8|01|1935|333|Das Werk des Michael Praetorius. Teil 1|AUTOR=[[Friedrich Blume (Musikwissenschaftler)|Friedrich Blume]]|NAME=Zeitschrift für Musikwissenschaft. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Musikwissenschaft|ALTSEITE=321–331|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|zmw|12|01|1935|494|Das Werk des Michael Praetorius. Teil 2|AUTOR=Friedrich Blume|NAME=Zeitschrift für Musikwissenschaft. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Musikwissenschaft|ALTSEITE=482–502|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* Walter Deeters: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Aktenfunde über Michael Praetorius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1971, S. 102–120.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Gudewill]], Hans Haase: &amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius Creutzbergensis: 1571(?)–1621. Zwei Beiträge zu seinem und seiner Kapelle Jubiläumsjahr.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel/Zürich 1971.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|668||Praetorius, Michael|Bernhold Schmid|118741713}}&lt;br /&gt;
* {{Grove Music Online|22253|Walter Blankenburg, revised by Clytus Gottwald|Praetorius [Schultheiss, Schultze], Michael}}&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Arno Forchert|Lemma=Praetorius, Michael|Band=P13|SpalteVon=884|SpalteBis=892|ID=mgg10353}}&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Vogelsänger]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius 1572–1621. Hofkapellmeister und Komponist zwischen Renaissance und Barock. Eine Einführung in sein Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In Zusammenarbeit mit Winfried Elsner. Möseler, Wolfenbüttel 2008, ISBN 978-3-7877-3043-8.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heaven Is My Fatherland. The Life and Work of Michael Praetorius.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und herausgegeben von Nathaniel J. Biebert. Resource Publications, Eugene (Oregon) 2020, ISBN 978-1-5326-8432-6 / ISBN 978-1-5326-8433-3 (eBook).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Praetorius Creuzburgiensis (eigentl.: Schultheiß), Michael.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende historische Persönlichkeiten der Dübener Heide.&amp;#039;&amp;#039; AMF – Nr. 237, 2012, S. 79–80.&lt;br /&gt;
* Beate Agnes Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius manu propria. Persönliche Bekenntnisse und Wahlsprüche in Selbstzeugnissen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenmusikalisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 100, 2016, S. 65–96; [[DOI:10.30965/9783657788620_006]].&lt;br /&gt;
* [[Inga Mai Groote]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Praetorius. Musikalischer Weltbürger an der Oker.&amp;#039;&amp;#039; (= [[Persönlichkeit und Geschichte]], Nd. 174) Gleichen/Zürich 2021, ISBN 978-3-7881-0173-2.&lt;br /&gt;
* Sven Limbeck u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musik im Umbruch. Studien zu Michael Praetorius.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wolfenbütteler Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 172.) Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel 2022, ISBN 978-3-447-11691-6.&lt;br /&gt;
* [[Ulf Wellner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Titelholzschnitte in den Drucken des Michaël Prætorius Creutzbergensis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig – Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Olms, Hildesheim / Zürich / New York 2022, ISBN 978-3-487-16243-0.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.olms.de/search/Detail.aspx?pr=2010436 Buchvorstellung] bei [[Weidmannsche Buchhandlung|Olms–Weidmann]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frank-Bernhard Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Desiderata und Probleme der Biografie von Michael Praetorius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Thüringische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;  79, 2025, S. 191–210.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Michael Praetorius}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118741713}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118741713}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004298365}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Praetorius,_Michael|cname=Michael Praetorius}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kb.dk/en/nb/samling/ma/digmus/pre1700_indices/praetorius.html Faksimile in der Königlichen Bibliothek, Kopenhagen]&lt;br /&gt;
* [http://www.michael-praetorius.de/ Praetorius-Website mit Biografie, Werkverzeichnis, umfangreichem Notenmaterial, Vereinen, Veranstaltungen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.kantoreiarchiv.de:80/archiv/a_cappella/motets/praetorius/  |titel=Motetten |werk=kantoreiarchiv.de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20171223045357/http://www.kantoreiarchiv.de:80/archiv/a_cappella/motets/praetorius/  |archiv-datum=2017-12-23 |zugriff=2018-07-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://vimeo.com/manage/videos/779323927 Es ist ein Ros´ entsprungen - eine Hommage an Michael Praetorius:]&lt;br /&gt;
* [https://vimeo.com/manage/videos/698517730 Praetorius-Konzert vom 31.10.2021 aus der Hauptkirche Wolfenbüttel:]&lt;br /&gt;
* [https://vimeo.com/manage/videos/659303986 Michael Praetorius Leben und Wirken, Führung durch die Ausstellung in der Hauptkirche Wolfenbüttel:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118741713|LCCN=n80096728|NDL=00817690|VIAF=61732864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Praetorius, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Renaissance)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Barock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenliedkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prior]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofkapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1621]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Praetorius, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schultheiß, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Musikschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1571 oder 1572&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Creuzburg]] bei [[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1621&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Klaaschwotzer</name></author>
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