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	<title>Michael Pfliegler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-02-01T08:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Pfliegler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar|26. Jänner]] [[1891]] in [[Guttenbrunn (Gemeinde Ottenthal)|Guttenbrunn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Pf. Ottenthal, tom. VI, fol. 228 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/ottenthal/01-06/?pg=231 Faksimile])&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[11. Oktober]] [[1972]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Theologe]] und [[Professor]] für Moral- und [[Pastoraltheologie]] in Wien. Mit [[Karl Rudolf]] war er Gründer und geistiger Führer der [[Katholizismus|katholischen]] [[Bündische Jugend|Jugendbewegung]] [[Bund Neuland|Neuland]]. Er bemühte sich um Annäherung von [[Ekklesiologie|Kirche]] und [[Sozialismus]]. Viele seiner mehr als 30 Bücher wurden in fremde Sprachen übersetzt. Ihre Gesamtauflage erreichte mehr als eine halbe Million.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Pfliegler kam aus verarmten, bäuerlichen Verhältnissen. Durch Unterstützung von [[Pfarrer]]n und Weihbischof Marschall konnte er schließlich die [[Matura]] machen. Ab Herbst 1911 studierte er als [[Alumnat|Alumne]] des [[Wiener Priesterseminar]]s an der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien|theologischen Fakultät]] der [[Universität Wien]]. Am 4. Juli 1915 wurde er [[Weihesakrament|zum Priester geweiht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend war er bis 1919 Kooperator an der Dekanatspfarre [[Kirchberg am Wechsel]]. 1920 wurde er zum Generalsekretär des „Christlich-deutschen Studentenbundes“ berufen. Ein leidenschaftlicher Artikel zur Arbeiterseelsorge im &amp;#039;&amp;#039;Klerus-Korrespondenzblatt&amp;#039;&amp;#039; machte viele auf ihn aufmerksam, so auch den Wiener [[Moraltheologie|Moraltheologen]] [[Ignaz Seipel]]. Dieser drängte Pfliegler zur [[Promotion (Doktor)|Promotion]]. Er entwickelte sich zum katholischen Jugendführer [[Österreich]]s. 1921 gründete er den [[Bund Neuland]], den er &amp;quot;als Teil der deutschen katholischen Jugendbewegung (neben [[Quickborn-Arbeitskreis|Quickborn]] und Neudeutschland) verstand.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Weiß |Titel=Michael Pfliegler |TitelErg=Band 2,1, Disziplinen und Personen: Moraltheologie und Sozialethik |Hrsg=Dominik Burkard et al. |Sammelwerk=Katholische Theologie im Nationalsozialismus |Band=2/1 |Verlag=Echter |Ort=Würzburg |Datum=2018 |ISBN=978-3-429-04469-5 |Seiten=453–476 |Fundstelle=457}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Mai 1922 erlangte er den Doktorgrad der Theologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1935 war er Religionsprofessor am Bundesgymnasium in [[Döbling|Wien-Döbling]]. In diese Zeit gehören zahlreiche Veröffentlichungen zur [[Religionspädagogik]]. Das Wert- und Erlebnisdenken aufgrund der [[Phänomenologie]] und [[Geschichte der Ethik|Wertethik]] [[Max Scheler]]s wie die Anpassung des Religionsunterrichtes an die neuen psychologischen Einsichten ([[Eduard Spranger]], [[Charlotte Bühler]]) wurde von Pfliegler sehr intensiv gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde er [[Kurat]]benefiziat an der [[Peterskirche (Wien)|Peterskirche]] am [[Graben (Wien)|Graben]] in Wien. Er trat in der Seelsorge für die „unbehausten“ Christen ein und setzte sich für die „anderen“, die „fern und abseits Stehenden“, die „Feinde“ (etwa die Sozialisten) ein. Ab 1925 nahm er in der mit [[Karl Rudolf]] begründeten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Seelsorger&amp;#039;&amp;#039; immer mehr zur Großstadtpastoral Stellung. Das Problemfeld Kirche und Arbeiterschaft gehörte zu seinen Grundfragen. Berühmt wurden diesbezüglich auch seine Adventvorträge im Jahr 1930.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harald Klauhs |Titel=Holl: Bilanz eines rebellischen Lebens |Ort=Salzburg |Datum=2018 |ISBN=978-3-7017-3431-3 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bemühungen um außerhalb der Kirche Stehende drückten sich auch darin aus, dass er unermüdlich versuchte, Kirche und Sozialismus zusammenzuführen, bis das päpstliche Rundschreiben [[Quadragesimo anno]] die Unmöglichkeit festschrieb, zugleich Katholik und Sozialist zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 folgte die [[Habilitation]] an der Universität Wien für die Fächer [[Pastoraltheologie]] und [[Katechetik]]. Sein Betreuer war [[Theodor Innitzer]]; die dreibändige Habilitationsschrift erschien 1935 im Tyrolia-Verlag unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Religionsunterricht: seine Besinnung auf die psychologischen, pädagogischen und didaktischen Erkenntnisse seit der Bildungslehre Otto Willmanns&amp;#039;&amp;#039;. Ab Juli 1938 war er [[Supplent]] als Dozent der vakanten Lehrkanzel für [[Moraltheologie]] in Wien; er hatte zwar einen Ruf nach Salzburg erhalten, aber die Fakultät musste 1938 schließen. 1946 wurde er [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Pastoraltheologie an der Wiener Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 wurde Pfliegler [[Emeritierung|emeritiert]]. Am [[11. Oktober]] [[1972]] starb er in [[Wien]]-[[Döbling]], Iglaseegasse 42.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennungen ==&lt;br /&gt;
* 1964 [[Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1975 Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Pflieglergasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Hietzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
*als Hg.: &amp;#039;&amp;#039;Die Eigenmessen der Erzdiözese Wien&amp;#039;&amp;#039;. Herder, 1925, 1926, 1947, 1964.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die pädagogische Situation&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck-Wien, 1932.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Kirche und der Sozialismus im Lichte der &amp;quot;Quadragesimo anno&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Wien, 1933.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Heilige Bildung&amp;#039;&amp;#039;. Salzburg, 1933, 1934, 1936, 1948.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Vor der Entscheidung: Überlegungen zur seelischen Bedrohtheit des heutigen Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Salzburg 1936, 1937, 1938, 1947.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der lebendige Christ vor der wirklichen Welt&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia, 1937, 1955.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der rechte Augenblick. Erwägungen zu den entscheidenden Zeiten im Bildungsvorgang&amp;#039;&amp;#039;. Salzburg, 1938, 1960.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Dokumente zur Geschichte der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia, 1938, 1957.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die religiöse Situation.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, 1948.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Weg&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia (Katholische Sittenlehre Lese- und Arbeitsbuch [...] für die 7. Klasse der österreichischen Mittelschulen), 1949.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Priesterliche Existenz&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck, 1953, 1958.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Leben, Bildung, heilige Bildung&amp;#039;&amp;#039;. Volksliturgisches Apostolat, 1957.&lt;br /&gt;
*mit Karl Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Custos, quid de nocte?&amp;#039;&amp;#039;. Herder, 1961.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Pastoraltheologie&amp;#039;&amp;#039;. Herder, 1962, 1965.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Theologie auf Anruf. Abhandlungen und Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; Müller, 1963.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kerygmatik&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia, 1965.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Mysterium und Verkündigung&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Homilien&amp;#039;&amp;#039;. Herder, 1965. &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kindermund und Bischofswort. Erlebte Heiterkeit.&amp;#039;&amp;#039; Mit sechs Zeichnungen von Gottfried Pils, Styria 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Liebmann]]: Pfliegler. In: A. Klose et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Katholisches Soziallexikon&amp;#039;&amp;#039;. 1980.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629045519/http://www.bautz.de/bbkl/p/pfliegler_m.shtml |band=21|spalten=1168-1170|autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=PFLIEGLER, Michael}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Weiß (Historiker, 1934)|Otto Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Pfliegler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Theologie im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Dominik Burkard et al. (Würzburg 2018), Bd. 2/1, S. 453–476.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122386256}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1951/jaenner.html Berichte vom Jänner 1951, wien.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122386256|LCCN=n/90/600054|VIAF=115979014|NDL=00525128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfliegler, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraltheologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfliegler, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer katholischer Moraltheologe und Pastoraltheologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Guttenbrunn (Gemeinde Ottenthal)|Guttenbrunn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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