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	<title>Michael Meurer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:56:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Meurer&amp;diff=608631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaulGerhardt1607: /* Leben */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-25T19:39:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Meurer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, latinisiert &amp;#039;&amp;#039;Michael Muris&amp;#039;&amp;#039; bzw. nach seinem Geburtsort &amp;#039;&amp;#039;Michael a Muris Galliculus&amp;#039;&amp;#039; auch: &amp;#039;&amp;#039;Michael Haenlein&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1475]] in [[Hainichen]]; † [[1537]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]) war ein lutherischer Theologe, Kirchenliedkomponist und Reformator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meurer war seit 1499 [[Zisterzienser]]mönch im [[Kloster Altzella]], wo er sich durch seine Gelehrsamkeit in der Philosophie, Theologie und Musik auszeichnete. Im Winter 1500 ist Meurer als &amp;#039;&amp;#039;Frater Michael de Henichen&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Leipzig]] und am 28. April 1525 als &amp;#039;&amp;#039;Michael Meurer ex Henekein&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Wittenberg]] eingeschrieben. Bereits 1514 hatte er mehrere Schriften, darunter ein „&amp;#039;&amp;#039;Compendium musicae&amp;#039;&amp;#039;“, veröffentlicht. 1519 ließ er eine Schrift „&amp;#039;&amp;#039;De statu animae&amp;#039;&amp;#039;“ drucken. Seit 1520 stand er mit [[Martin Luther]] in Briefwechsel, trat vermutlich 1522 aus dem Kloster aus, ging nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] und heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Danzig]] 1525 einen tüchtigen Prediger anforderte und [[Johannes Bugenhagen]] nicht abkommen konnte, empfahl Luther ihn in seinem Brief an den Rat von Danzig vom 5. Mai 1525. Er muss sich gleich auf die Reise gemacht haben, denn nach 4 Wochen traf er bereits mit seiner Frau in Danzig ein. Die Kosten der Reise trug der Rat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Danzig erhielt er die Kanzel der [[Marienkirche Danzig|Marienkirche]], auf der er am Pfingstfest zum ersten Mal predigte. Diese Tätigkeit setzte er fort, bis sie ihm von den Vertretern der alten Kirche verboten wurde. Der König von Polen griff in Danzig ein, und die Reformation wurde blutig erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog [[Albrecht (Preußen)|Albrecht I. von Brandenburg-Ansbach]] vermochte nur Meurer und Hitfeld, einen zweiten Prediger, loszubitten, die er beide nach [[Preußen]] mitnahm. Meurer wurde Archidiakonus in [[Kętrzyn|Rastenburg]] und Stellvertreter des Bischofs für [[Masuren]]. Im Auftrage des Bischofs [[Erhard von Queiß]] führte er dort die Visitation durch und wirkte auf die Einrichtung von Synoden hin. 1531 wurde er nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] berufen und wirkte dort an der Löbenichtschen Kirche in Gemeinschaft mit [[Johann Briesmann]], Pfarrer am [[Königsberger Dom]] und [[Johannes Gramann]] (Poliander), Pfarrer an der Altstädtischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Rastenburger Synode, die am 8. und 9. Juni 1531 die Verhandlungen mit den Anhängern von [[Kaspar Schwenckfeld]] geführt wurden, nahm er führend Anteil. Neben dem [[Paul Speratus]] und ihm war dort die ganze masurische Geistlichkeit versammelt. Herzog Albrecht schätzte ihn und übermittelte ihm zuweilen besondere Aufträge. Für ihn übersetzte er [[Philipp Melanchthon]]s Schrift »&amp;#039;&amp;#039;Sententiae patrum de coena domini&amp;#039;&amp;#039;« ins Deutsche, die 1532 in Wittenberg gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Musikkenner war er dem Herzog teuer. Beachtlich ist auch, dass er sich schon Gedanken gemacht hat über die Versorgung der Hinterbliebenen von Pfarrern. Er arbeitete einen Entwurf aus &amp;#039;&amp;#039;„Bedenken betreffend die alten und gebrechlichen Pfarrern, ihre Witwen und Kinder“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Tschackert]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der Reformation im Herzogtum Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1890, Bd. 1, [https://books.google.de/books?id=YcdJDgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA137 S. 137f.]&lt;br /&gt;
* W. Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Evangelischen Kirche in Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; 1, Göttingen 1968, pass.&lt;br /&gt;
* [[Robert Stupperich]]: &amp;#039;&amp;#039;Reformatorenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gerd Mohn, Gütersloh 1984, ISBN 3-579-00123-X.&lt;br /&gt;
* E. J. Brill: &amp;#039;&amp;#039;Julius Pflug Correspondance Tomo 1.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1969 [https://books.google.de/books?id=5MsUAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA118&amp;amp;dq=&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Online] (holländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1129631354|VIAF=7793149198271374940009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meurer, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenliedkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Geistlicher (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1537]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meurer, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muris, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lutherischer Theologe, Kirchenliedkomponist und Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1475&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hainichen]], Kurfürstentum Sachsen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1537&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], Herzogtum Preußen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaulGerhardt1607</name></author>
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