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	<title>Michael Mertes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Mertes&amp;diff=1850504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Patricia V. Winkler: Älterer (2019) durch neueren (2025) Weblink ersetzt</title>
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		<updated>2026-02-23T09:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Älterer (2019) durch neueren (2025) Weblink ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Mertes.jpg|mini|Michael Mertes, 2014]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Mertes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1953]] in [[Bonn]]) ist ein deutscher [[Jurist]], [[politischer Beamter]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), [[Autor]] und [[Übersetzer|literarischer Übersetzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Michael Mertes ist das älteste von insgesamt fünf Kindern der Eheleute Hiltrud Mertes geb. Becker und [[Alois Mertes]]. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Einer seiner Brüder ist der Jesuitenpater [[Klaus Mertes]]. Als Sohn einer Diplomatenfamilie verbrachte er Kindheit und frühe Jugend bis 1966 größtenteils im Ausland ([[Marseille]], [[Paris]], [[Moskau]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
1972 legte er das altsprachliche Abitur am [[Aloisiuskolleg]] in Bonn-[[Bad Godesberg]] ab. Während seiner zweijährigen Dienstzeit bei der [[Bundeswehr]] wurde er zum Reserveoffizier ausgebildet. Von 1974 bis 1980 studierte er Jura in [[Bonn]], [[Tübingen]] und an der [[London School of Economics and Political Science]] (dort mit den Schwerpunkten [[Rechtsphilosophie]], [[Wissenschaftstheorie]] und [[Völkerrecht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
Nach dem ersten juristischen Staatsexamen arbeitete er 1981 als Bundestagsassistent von [[Carl Otto Lenz]]. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er 1984 zunächst als Vertragsreferent im [[Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung]], dann als [[Referent (Behörde)|Referent]] im Personalreferat des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramtes]] tätig. 1985 wechselte er in das Referat für Kultur- und Kirchenangelegenheiten. Anfang Juni 1986 wurde er in den Aufbaustab des nach der [[Katastrophe von Tschernobyl]] gegründeten [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit|Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]] berufen; dort übertrug ihm [[Walter Wallmann]] die Leitung des Ministerbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Wallmann zum Hessischen [[Ministerpräsident]]en gewählt worden war, ging Mertes im Mai 1987 zurück ins Bundeskanzleramt, um dort die Leitung des Redenschreiberreferats zu übernehmen. Als [[Redenschreiber|Chefredenschreiber]] von Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war er unter anderem am Entwurf des „[[Zehn-Punkte-Programm]]s zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas“ vom 28. November 1989 beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Für eine ausführliche Darstellung siehe [[Wolfgang Jäger (Politikwissenschaftler)|Wolfgang Jäger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Überwindung der Teilung. Der innerdeutsche Prozeß der Vereinigung 1989/90.&amp;#039;&amp;#039; DVA, Stuttgart 1998, S. 58ff. Vgl. auch Mertes’ eigene Darstellung – [https://www.deutschlandfunk.de/es-war-eine-stimmung-der-unsicherheit-100.html &amp;#039;&amp;#039;„Es war eine Stimmung der Unsicherheit“&amp;#039;&amp;#039;] – im [[Deutschlandfunk]] am 27. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 wurde er Leiter der Planungsgruppe. Anfang 1995 übernahm er als Nachfolger von [[Ministerialdirektor]] [[Eduard Ackermann (Politiker)|Eduard Ackermann]] die Leitung der Planungs- und Kulturabteilung im Bundeskanzleramt. Nach dem Regierungswechsel 1998 versetzte ihn der neue Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]] in den einstweiligen Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1998 trat Mertes in die Redaktion der Wochenzeitung [[Rheinischer Merkur]] ein. 1999 wurde er stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter Innenpolitik; 2001 übernahm er die Leitung des Ressorts Außenpolitik. Anfang 2003 machte er sich als Partner des von ihm mitgegründeten [[Politikberatung]]sunternehmens „dimap consult GmbH“ selbstständig, aus dem er im Juli 2006 ausschied. Dem Rheinischen Merkur blieb er als freier Autor verbunden; daneben schrieb er unter anderem für das internationale Zeitungsnetzwerk [[Project Syndicate]] und – bis 2004 – für die deutsch-jüdische Zeitung [[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von August 2006 bis zur Ablösung der [[Kabinett Rüttgers|Regierung Rüttgers]] durch die Regierung [[Kabinett Kraft I|Kraft I]] im Juli 2010 war Mertes [[Staatssekretär]] für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie [[Bevollmächtigter des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund]]. Im Januar 2008 wurde er zusätzlich Staatssekretär für Medien. Zu seinem Verantwortungsbereich zählten unter anderem die [[Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund|Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Berlin]] und die Vertretung des Landes in Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 2011 bis Juli 2014 leitete er das Auslandsbüro [[Israel]] der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] in [[Jerusalem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.kas.de/wf/doc/kas_38435-1522-1-30.pdf Newsletter Juli 2014] der KAS Israel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Autor ===&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1980er Jahre veröffentlicht Mertes in deutschen und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Dædalus (Zeitschrift)|Dædalus]], [[Die Politische Meinung]], [[Foreign Affairs]], [[Internationale Politik (Zeitschrift)|Internationale Politik]],&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Im Visier des Kremls. Das neue russische NGO-Gesetz schwächt die Zivilgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Internationale Politik (Zeitschrift)|Internationale Politik]] 7/2006, S. 56f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neprikosnowénnij Sapás (Неприкосновенный запас)&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Website [http://magazines.russ.ru/nz/ Neprikosnowénnij Sapás]. Hier: [http://magazines.russ.ru/nz/2008/4/mm21.html &amp;#039;&amp;#039;1968-й как миф&amp;#039;&amp;#039;] (4/2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;, Óbschtschaja Tetrád (Общая тетрадь)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url= https://msps.su/library/note/open/5293 |wayback=20210621230034  |text=&amp;#039;&amp;#039;„Obshaya tetrad“ quarterly magazine&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Politique étrangère]], [[Prospect (Zeitschrift)|Prospect]], [[The Washington Quarterly]], [[Transit (Europäische Revue)|Transit]], Israel Journal of Foreign Affairs&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise [https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/23739770.2023.2290862 &amp;#039;&amp;#039;Standing the Test of Friendship: Germany, Israel, and the West&amp;#039;&amp;#039;], 18. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Stimmen der Zeit]], [[Les Échos]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lesechos.fr/idees-debats/cercle/opinion-une-initiative-franco-allemande-pour-renforcer-la-souverainete-europeenne-2152250 &amp;#039;&amp;#039;Une initiative franco-allemande pour renforcer la souveraineté européenne&amp;#039;&amp;#039;] (zusammen mit [[Philippe Étienne]], [[Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven|Arndt Freytag von Loringhoven]] und Jean-Paul Tran Thiet), Les Echos vom 5. März 2025, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;) Beiträge zur europäischen Integration, zur Außenpolitik, zu Fragen des christlich-jüdischen Dialogs, zu gesellschaftlich-kulturellen und zu politisch-zeitgeschichtlichen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Norbert J. Prill, dem damaligen Leiter der Planungsgruppe im Bundeskanzleramt, publizierte er im Juli 1989 einen Beitrag in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]], der das von beiden Autoren entwickelte Konzept eines „Europas der konzentrischen Kreise“ vorstellte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der verhängnisvolle Irrtum eines Entweder-Oder. Eine Vision für Europa&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 19. Juli 1989. Zu diesem und anderen Konzepten abgestufter Integration vgl. Helene Sjursen (Hrsg.) in:  {{Webarchiv |url=http://www.sv.uio.no/arena/english/research/projects/cidel/old/Reports/AvilaReport_PartI.pdf |wayback=20151225062932 |text=&amp;#039;&amp;#039;Enlargement in perspective&amp;#039;&amp;#039;}}, dort S. 44 und 67; PDF; 759&amp;amp;nbsp;kB.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das mit dem Konzept eines [[Europa der zwei Geschwindigkeiten]], vor allem mit den Überlegungen des [[Wolfgang Schäuble|Schäuble]]-[[Karl Lamers|Lamers]]-Papiers von 1994, nahe verwandt ist. In ihrem Aufsatz forderten Mertes und Prill, dass sich die [[Europäische Gemeinschaft]] für neue Demokratien im zerfallenden [[Ostblock]] öffnen müsse. Zugleich plädierten sie für eine europäische „Kernföderation“ als „Kristallisationspunkt und Gravitationszentrum einer immer weiter wachsenden Gemeinschaft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1990er Jahre veröffentlichte Mertes zusammen mit dem Briten [[Timothy Garton Ash]] und dem Franzosen [[Dominique Moisi|Dominique Moïsi]] mehrere „trilaterale“ Plädoyers für die Osterweiterung und die gleichzeitige institutionelle Modernisierung der [[Europäische Union|EU]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die entsprechenden Hinweise von [[Timothy Garton Ash]] in einem Leserbrief an die [[London Review of Books]] vom 6. Januar 2000 ([https://www.lrb.co.uk/v22/n01/letters &amp;#039;&amp;#039;A Ripple of the Polonaise&amp;#039;&amp;#039;]). Der erste Artikel dieser „trilateralen“ Folgen von Debattenbeiträgen erschien in [[The New York Review of Books]] vom 24. Oktober 1991 ([https://www.nybooks.com/articles/archives/1991/oct/24/let-the-east-europeans-in/ &amp;#039;&amp;#039;Let the East Europeans In!&amp;#039;&amp;#039;].)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie für eine Aufnahme [[Ostmitteleuropa|ostmitteleuropäischer]] Demokratien in die NATO.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Engagement in Europe, Partnership With Russia.&amp;#039;&amp;#039; In: [[International Herald Tribune]] vom 3. Januar 1994, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 veröffentlichte Mertes eine deutsche Übersetzung von [[Shakespeares Sonette|William Shakespeares Sonetten]] (2. Aufl. 2014, erweiterte Neuausgabe 2023), 2017 von Gedichten, Elegien und Versbriefen John Donnes (2., überarbeitete Auflage 2020) und 2021 von 50 Sonetten Luis de Góngoras. Daneben erschienen von ihm in verschiedenen Zeitschriften – namentlich [[Sinn und Form]] –, Sammelbänden und Werken anderer Autoren&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise [[John Williams (Autor)|John Williams]]: &amp;#039;&amp;#039;Stoner.&amp;#039;&amp;#039; München 2013, S. 21. Jürgen Gutsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„…lesen, wie krass schön du bist konkret“. William Shakespeare, Sonett 18, vermittelt durch deutsche Übersetzer und Benutzer.&amp;#039;&amp;#039; [[Dozwil]] 2017. [[Ralph Dutli]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gold der Träume.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2020. [[Manfred Pfister (Literaturwissenschaftler)|Manfred Pfister]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Izaak Walton: Drei Dichterleben. John Donne, Henry Wotton, George Herbert.&amp;#039;&amp;#039; Dozwil 2021. [[Martin von Koppenfels]] / Johanna Schumm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spanische und hispanoamerikanische Lyrik, Band 2. Von Luis de Góngora bis Rosalía de Castro.&amp;#039;&amp;#039; München 2022. [[Manfred Pfister (Literaturwissenschaftler)|Manfred Pfister]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Englische Renaissance. Shakespeare &amp;amp; Company.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2025 (Galiani).&amp;lt;/ref&amp;gt; Übertragungen von Gedichten [[William Shakespeare]]s, [[John Donne]]s, [[Ben Jonson]]s, [[Andrew Marvell]]s, [[Philip Sidney]]s, [[Edmund Spenser]]s, [[Thomas Wyatt (Dichter)|Thomas Wyatt]]s, Lady [[Mary Wroth]]s, [[Gerard Manley Hopkins]]’, [[John Henry Newman]]s, [[Emma Lazarus]]’ sowie italienischer, französischer und spanischer&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zum Gedicht „Nada te turbe“&amp;#039;&amp;#039; von [[Teresa von Ávila]]. In: Sinn und Form 2025, 557ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Renaissance-Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaften und Engagements (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
1971 trat Mertes der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] bei. Er war Mitglied der CDU-Grundsatzprogrammkommission 2006/07 und gehörte von 2009 bis 2011 dem Vorstand der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] an. Er ist Mitglied der [[Kommission für Zeitgeschichte]] und war Gründungsmitglied des Trägervereins des [[Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk]]s. Seit 1994 engagierte er sich ehrenamtlich bei der „Moscow School of Civic Education“,&amp;lt;ref&amp;gt;Bis Mitte 2013 „Moscow School of Political Studies“. Die Schule wurde Ende 2014 von den russischen Behörden als [[Gesetz über „ausländische Agenten“ in Russland|„ausländischer Agent“]], 2020 als „unerwünschte Organisation“ eingestuft; 2021 wurde sie aufgelöst. Zur Geschichte der Schule siehe [[Anne Applebaum]]: [https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2022/12/putin-russia-must-lose-ukraine-war-imperial-future/671891/ &amp;#039;&amp;#039;The Russian Empire Must Die&amp;#039;&amp;#039;], [[The Atlantic]], Dezember 2022, und Association of Schools of Political Studies of the [[Europarat|Council of Europe]]: [https://www.schoolsofpoliticalstudies.eu/index.php/en/news_article/127.aspx| &amp;#039;&amp;#039;Russian Federation – Moscow School of Civic Education (1992). Now dissolved&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 16. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Internationalem Beirat er bis zur Schließung der Schule 2021 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://msps.su/school/soviet/ |wayback=20211213074418 |text=&amp;#039;&amp;#039;Московская школа гражданского просвещения, Попечительский совет&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Vorstandsmitglied des von 2001 bis 2009 bestehenden [[Institut für die Wissenschaften vom Menschen|Institute for Human Sciences]] at [[Boston University]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Website [https://open.bu.edu/handle/2144/9213 The Institute for Human Sciences].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2006 erhielt er zusammen mit Rabbiner [[Nathan Peter Levinson]] und Pfarrer Johannes Hildebrandt den „Roncalli Award“ für interreligiöse Verständigung der International Raoul Wallenberg Foundation.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.raoulwallenberg.net/news/exhibition-quot-ein-visum-furs/ &amp;#039;&amp;#039;In Berlin the Wallenberg Foundation distinguished three outstanding leaders&amp;#039;&amp;#039;], 31. Januar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2011 erhielt er das „Robert-Goldmann-Stipendium“ der Stadt [[Reinheim]], das an Personen verliehen wird, „die sich mit Fragen von Rassismus und der Wahrung der Menschenwürde unter Beachtung insbesondere auch des deutsch-jüdischen Verhältnisses beschäftigen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.reinheim.de/goldmann-stipendium.html &amp;#039;&amp;#039;Das Robert Goldmann Stipendium&amp;#039;&amp;#039;], Internetseite der Stadt Reinheim, abgerufen am 30. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Немецкие вопросы – европейские ответы (Deutsche Fragen – Europäische Antworten)&amp;#039;&amp;#039;. Moskauer Schule für Politische Studien, Moskau 2001, ISBN 5-93895-017-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung und Wirkung des [[Zehn-Punkte-Programm]]s vom 28. November 1989. Ein Werkstattbericht&amp;#039;&amp;#039;. Forum Politicum Jenense, Jena 2001, ISBN 3-9805570-8-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parodien, Kontrafakturen und Variationen auf Sonette von William Shakespeare&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Franz Schön, Bonn 2008, ISBN 978-3-9811154-5-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Nabel der Welt. Jerusalem – Begegnungen in einer gespaltenen Stadt&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit Barbara Mertes). [[Bonifatius (Unternehmen)|Bonifatius]], Paderborn 2015, ISBN 978-3-89710-612-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich denk mit Wehmut an den fernen Norden. [[Carl Wilhelm Diehl]]s cisatlantische Dichtung&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit Eva Mertes und Oranna Dimmig). Verlag Franz Schön, Bonn 2016, ISBN 978-3-9816420-3-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;experimenta sonettologica. laborversuche mit der bekanntesten gedichtform italienischen ursprungs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Franz Schön, Bonn 2018, ISBN 978-3-9816420-9-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zyklen der Macht. Dynamik und Stagnation, Aufstieg und Niedergang in der Politik.&amp;#039;&amp;#039; [[Bouvier Verlag]], Bonn 2021, ISBN 978-3-416-04084-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.buechner-verlag.de/buch/der-neue-konspirationismus/ #Der neue Konspirationismus: Wie digitale Plattformen und Fangemeinschaften Verschwörungserzählungen schaffen und verbreiten]&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit Vincent Fröhlich). Büchner-Verlag, Marburg 2022, ISBN 978-3-96317-314-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Schlingerkurs durch Wendezeiten. Polit-Sonette&amp;#039;&amp;#039;. Edition SIGNAThUR, Dozwil 2025, ISBN 978-3-906273-53-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Übersetzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du, meine Rose, bist das All für mich. Die Sonette von William Shakespeare ins Deutsche übertragen und kommentiert von Michael Mertes mit einem Nachwort von [[Arnold Stadler]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Franz Schön, Bonn 2006, ISBN 978-3-9811154-0-6. Erweiterte Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Tinten-Schwarz strahlt meine Liebe.&amp;#039;&amp;#039; Edition SIGNAThUR, [[Dozwil]] 2023, ISBN 978-3-906273-70-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweig endlich still und lass mich lieben!&amp;#039;&amp;#039;. Ein John-Donne-Lesebuch. Verlag Franz Schön, Bonn 2017, ISBN 978-3-9816420-6-3. Zweite, überarbeitete Aufl. Verlag Franz Schön, Bonn 2020, ISBN 978-3-947837-02-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gold und Lilie, Staub und Nacht.&amp;#039;&amp;#039; 50 Sonette von [[Luis de Góngora]] ins Deutsche übertragen von Michael Mertes. Verlag Franz Schön, Bonn 2021, ISBN 978-3-947837-03-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Herausgeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Search of Germany&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit [[Steven Muller]] und [[Heinrich August Winkler]]). Transaction Publishers, New Brunswick and London 1996, ISBN 1-56000-880-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Volkskirche zur Sekte? Warum die Idee vom Gesundschrumpfen falsch ist&amp;#039;&amp;#039; (zus. mit Barbara Mertes). Bonifatius, Paderborn 2020, ISBN 978-3-89710-843-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchbeiträge (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alois Mertes – Ein Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günter Buchstab]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alois Mertes: Der Primat des Politischen. Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; [[Droste Verlag|Droste]], Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-1872-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zauber des Aufbruchs – die Banalität des Endes: Zyklen des Regierens.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Hirscher und [[Karl-Rudolf Korte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Fall von Regierungen. Machterwerb und Machterosionen in westlichen Demokratien.&amp;#039;&amp;#039; [[Olzog Verlag]], München 2001, ISBN 3-7892-8060-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Informations- und Entscheidungsmanagement der Regierungszentrale&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard Hirscher und [[Karl-Rudolf Korte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Information und Entscheidung&amp;#039;&amp;#039;. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-531-14025-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;What Distinguishes Europe?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Krzysztof Michalski]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;What Holds Europe Together?&amp;#039;&amp;#039;. Central European University Press, Budapest and New York 2006, ISBN 978-963-7326-47-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Regierungskommunikation in Deutschland: komplexe Schranken&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Weidenfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reformen kommunizieren. Herausforderungen an die Politik&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Bertelsmann Stiftung]], Gütersloh 2007, ISBN 978-3-89204-910-4&lt;br /&gt;
* Sonette Michelangelos ins Deutsche übertragen. In: Rudolf Rieger: &amp;#039;&amp;#039;MICHELANGELO. „Il Divino Riprodotto“. Graphik des 18. und 19. Jahrhunderts nach Handzeichnungen Michelangelos&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Franz Schön, Bonn 2015, ISBN 978-3-9816420-2-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rising from the Ashes: The Holocaust and the European Integration Project&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sharon Pardo]] and Hila Zahavi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://rowman.com/ISBN/9781793603197/The-Jewish-Contribution-to-European-Integration The Jewish Contribution to European Integration]&amp;#039;&amp;#039;. Lexington Books, Lanham MD 2019, ISBN 978-1-7936-0319-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1032381124}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kas.de/wf/doc/5266-1442-1-30.pdf CV Michael Mertes auf der Homepage der KAS Israel] (PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.kas.de/wf/de/191.1033/ &amp;#039;&amp;#039;Bundeskanzler Kohl legt im Bundestag ein Zehn-Punkte-Programm zur schrittweisen Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas vor.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;, Kalender: 28. November 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kas.de/web/israel/publikationen/einzeltitel/-/content/gegen-das-vergessen Gegen das Vergessen]&amp;#039;&amp;#039;, Interview 1999 mit [[Joachim Gauck]] für den [[Rheinischer Merkur|Rheinischen Merkur]] zum 10. Jahrestag des [[Berliner Mauer|Mauerfalls]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://sicherheitsforum.net/2025/11/14/apokalyptisches-denken-in-ost-und-west/ Apokalyptisches Denken in Ost und West]&amp;#039;&amp;#039;, Civitas Journal vom 14. November 2025&lt;br /&gt;
* [https://www.zeitzeugenbuero.de/zeitzeugensuche/zeitzeuge/mertes-michael Michael Mertes] im [[Zeitzeugenportal (Aufarbeitung der SED-Diktatur)|Zeitzeugenportal]] der [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1032381124|LCCN=n91013753|VIAF=7664137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mertes, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konrad-Adenauer-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Medien, Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redenschreiber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundeskanzleramt, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mertes, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, politischer Beamter (CDU) und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Patricia V. Winkler</name></author>
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