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	<title>Michael Memelauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Memelauer&amp;diff=929370&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308 am 25. November 2025 um 18:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Memelauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1874]] in [[Sindelburg]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[30. September]] [[1961]] in [[St. Pölten]]) war [[Bischof]] der [[Diözese St. Pölten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Memelauer wurde in der Pfarre [[Wallsee-Sindelburg|Sindelburg]] als Sohn eines Bauern geboren und besuchte die Schule in [[Oed-Öhling|Oed]] sowie das [[Stiftsgymnasium Seitenstetten]]. Nach seinem Theologiestudium in [[Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten|St. Pölten]] wurde er am 14. Jänner 1897 von Bischof [[Johannes Baptist Rößler]] zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Weihesakrament|geweiht]]. Während des Studiums war er Konkneipant der [[Katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KaV Norica Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhard Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Treu zu Gott und Vaterland. Die Geschichte des CV in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Lahn-Verlag, Kevelaer 2023, S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Memelauer wirkte zuerst als Aushilfspriester in [[Haag (Niederösterreich)|Haag]], dann als [[Kooperator]] in [[Schrems (Niederösterreich)|Schrems]] und dann ab 1901 in [[Krems an der Donau|Krems]]. 1904 wurde er als Domkurat nach St. Pölten berufen, bis er 1917 Dompfarrer und Kanonikus wurde. Zehn Jahre lang übte er dieses Amt in der Zeit des Zusammenbruchs und der Nachkriegszeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 1927 wurde Michael Memelauer von Papst [[Pius XI.]] als Nachfolger von Bischof Johannes Baptist Rößler zum [[Diözesanbischof]] von St. Pölten ernannt. Am 26. Mai 1927 nahm Kardinal [[Friedrich Gustav Piffl]], der Erzbischof von Wien, unter Assistenz der Bischöfe [[Johannes Maria Gföllner]] von Linz und Titularerzbischof [[Josef Pfluger (Bischof)|Josef Pfluger]], Weihbischof in Wien, die [[Bischofsweihe]] von Michael Memelauer im [[Dom zu St. Pölten]] vor. Am 31. Mai 1927 wurde er in feierlicher Weise unter Anteilnahme des Volkes in sein Amt eingeführt. Sein kurzer [[Wahlspruch]] lautete: „Caritati“ (der Liebe).&lt;br /&gt;
[[Datei:Einheitliche Stellungnahme der Bischöfe Österreichs zur Wahl.jpg|mini|hochkant|[[Feierliche Erklärung der österreichischen Bischöfe|Erklärung zum Anschluss Österreichs 1938]]]]&lt;br /&gt;
Am 18. März 1938 unterzeichnete er auf Ersuchen der übrigen Bischöfe Österreichs die [[Feierliche Erklärung der österreichischen Bischöfe]], was er allerdings noch am gleichen Tag bereute. Wie andere Bischöfe auch wurde er zum Ziel nationalsozialistischer Übergriffe, so zerschlug die [[Hitlerjugend|HJ]] im Oktober 1939 die Fenster im Bistumsgebäude und versuchte erfolglos, in die Bischofswohnung vorzudringen. Nachdem ihn Todesmeldungen aus den Anstalten für psychisch kranke Menschen erreichten, sprach sich Memelauer in seiner Silvesterpredigt 1941 gegen die [[Vernichtung lebensunwerten Lebens|NS-Euthanasie]] aus („Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben.“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gegen Kriegsende St. Pölten zum Ziel massiver Luftangriffe wurde, weigerte sich der Bischof, die Stadt zu verlassen und stand den verängstigten Menschen in den Luftschutzkellern bei. Er gab die Maxime aus: „Der Bischof bleibt bei seinen Diözesanen, der Seelsorger bei seiner Pfarrgemeinde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 Jahre lang leitete Bischof Memelauer die Diözese St. Pölten, bis heute die längste Amtszeit in der Geschichte der Diözese. Ab dem Jahr 1951 war es ihm gesundheitlich nicht mehr möglich, die Aufgaben des Außendienstes wahrzunehmen, weshalb ihm auf sein Ersuchen vom Papst ein [[Koadjutor]], nämlich der spätere Erzbischof von Wien, [[Franz König]], zugeteilt wurde. [[Papst]] [[Pius XII.]] bestellte 1956 [[Franz Žak]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Apollonia|Apollonia]]&amp;#039;&amp;#039; und neuen Bischof-Koadjutor von Bischof Memelauer mit dem Recht auf dessen Nachfolge, die dieser am 30. September 1961 als Diözesanbischof von St. Pölten auch antrat. Bestattet ist Memelauer in der Bischofsgruft des [[Dom zu St. Pölten|St. Pöltner Doms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Hauptportal vom [[Alumnat St. Pölten]] befindet sich eine barockisierte Wappenkartusche Michael Memelauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* In der Kino-Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Das Land, der Bischof und das Böse&amp;#039;&amp;#039; von [[Anita Lackenberger]] übernahm [[Johannes Seilern]] die Rolle des Bischofs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tips.at/nachrichten/zwettl/leben/514644-filmdreh-in-stift-zwettl-ueber-bischof-memelauer |titel=Filmdreh in Stift Zwettl über Bischof Memelauer |datum=2020-08-31|abruf=2020-08-31|autor=Eva Leutgeb|werk=tips.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;noen232842556&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noen.at/st-poelten/st-poelten-der-mutige-bischof-memelauer-film-startet-im-fruehjahr-st-poelten-michael-memelauer-anita-lackenberger-print-232842556 |titel=Der mutige Bischof: Memelauer-Film startet im Frühjahr|datum=2020-11-14|abruf=2020-11-14|autor=Corinna Bergmann|werk=[[Niederösterreichische Nachrichten]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Deinhofer: &amp;#039;&amp;#039;Michael Memelauer. Leben und Wirken eines Volksbischofs&amp;#039;&amp;#039;. Diözesanarchiv St. Pölten, St. Pölten 2024, ISBN 978-3-901863-71-4.&lt;br /&gt;
* [[Anita Lackenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der zu Unrecht vergessene Bischof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Himmlisch. Ein Streifzug durch Glaube, Kunst und Welt&amp;#039;&amp;#039; (NÖN Edition Spezial), Mai 2021, S. 42–45.&lt;br /&gt;
* [https://www.doew.at/cms/download/epr0k/Memelauer_Silvesterpredigt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben.&amp;#039;&amp;#039;] Predigt Memelauers in der Silvesterandacht 1941 im Dom, Herausgeber: [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|DÖW]] und Diözesanarchiv St. Pölten, ebd. 2017.&lt;br /&gt;
* Josef Wallner: &amp;#039;&amp;#039;Laute Predigt – leises Echo. Umfeld und Hintergründe der „Euthanasie-Predigt“ des St. Pöltner Bischofs Michael Memelauer.&amp;#039;&amp;#039; In: Verena Lorber, Andreas Schmoller, [[Florian Schwanninger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NS-Euthanasie: Wahrnehmungen – Reaktionen – Widerstand im kirchlichen und religiösen Kontext.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck 2021 (Historische Texte des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim; 4), ISBN 978-3-7065-6176-1, S. 131–160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|person|memelauer|Bischof Michael Memelauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|AMT=[[Liste der Bischöfe von St. Pölten|Bischof von St. Pölten]]|VORGÄNGER=[[Johannes Baptist Rößler]]|ZEIT=1927–1961|NACHFOLGER=[[Franz Žak]]}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe, Weihbischöfe und Koadjutoren der Diözese St. Pölten (seit 1785)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1098171772|VIAF=33146217853909142556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Memelauer, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Memelauer, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geistlicher, Bischof von St. Pölten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sindelburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Pölten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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