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	<title>Michael Meinicke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michaelmeinicke.jpg|mini|Meinicke im März 2006]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Meinicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1948]] in [[Berlin]]) ist ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Haft ===&lt;br /&gt;
Der Sohn des kaufmännischen Direktors der [[Deutscher Innen- und Außenhandelsbetrieb Berlin|DIA]] Glas/Keramik wuchs in [[Ost-Berlin]] auf. Michael Meinicke legte 1966 die Facharbeiterprüfung als Elektromontageschlosser mit Abitur ab. Nach der Scheidung seiner Eltern 1965 lebte er bei seiner Mutter. 1968 begann Michael Meinicke eine Sonderausbildung beim Volkseigenen Außenhandelsbetrieb Elektrotechnik zum Außenhandelskaufmann, die er 1969 abschloss. Michael Meinecke arbeitete 1969 beim „Industrievertrieb Rundfunk und Fernsehen“ im Haus der Elektroindustrie am [[Berlin]]er [[Alexanderplatz]] als Kundenberater. Am 6. Januar 1970 kam er wegen Staatsfeindlicher Hetze, die er im [[Pankower Lyrikklub]] verbreitet haben soll, in Untersuchungshaft. 1972 wurde er wegen &amp;#039;&amp;#039;„[[Kriegs- und Boykotthetze|staatsfeindlicher]]“&amp;#039;&amp;#039; Gedichte für zwei Jahre inhaftiert. Ein Studium wurde ihm verwehrt. Anschließend arbeitete er an der Deutschen [[Staatsoper Unter den Linden]]. Er reiste durch [[Polen]], [[Ungarn]] und die [[Tschechoslowakei]] und wurde wiederholt kurzzeitig aus [[Politische Haft (DDR)|politischen Gründen in Haft]] genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flucht und Neuanfang ===&lt;br /&gt;
1978 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh]] Meinicke im Kofferraum eines [[Ford]] nach [[West-Berlin]]. Nachdem ihm in der DDR ein Hochschulstudium verwehrt geblieben war, konnte er nun an der [[FU Berlin]] studieren und erwarb 1985 den Magisterabschluss in [[Germanistik]], [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]] und [[Theaterwissenschaften]]. Er arbeitete zunächst 1986 als Sprachlehrer für ausländische Kinder. Von 1988 an war Michael Meinicke Mitarbeiter der [[Karl Hofer|Karl-Hofer-Gesellschaft]] und als Hausbesorger u.&amp;amp;nbsp;a. für die Betreuung von Künstlerstipendiaten im ehemaligen Empfangsgebäude des [[Bahnhof Berlin-Westend|Bahnhofs Berlin-Westend]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1991 lebt er als freier [[Autor]] und Journalist in dem nordhessischen Dorf [[Uttershausen]], einem Ortsteil von [[Wabern]]. Meinicke ist Vater zweier Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.koeter-almanach.de/MM/bio.html koeter-almanach.de] Biographie von Michael Meinicke.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
Bereits im Alter von neun Jahren veröffentlichte Michael Meinicke zahlreiche Geschichten auf Kinderseiten der Tageszeitung [[Berliner Zeitung]] sowie in der bekannten Ost-Kinderzeitschrift [[Trommel (Zeitschrift)|Die Trommel]]. 1959 schrieb er einen Aufsatz, der unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Friedensfahrt&amp;#039;&amp;#039; in der Zeitung [[Freie Welt (Zeitschrift)|Freie Welt]] und in der &amp;#039;&amp;#039;Wochenillustrierten&amp;#039;&amp;#039; erschien. Im Rahmen der FDJ-Lyrikbewegung verfasste er 1962/1963 erste Natur- und Liebesgedichte, aber auch Gedichte gegen den [[Vietnamkrieg]]. [[Peter Will (Lyriker)|Peter Will]] führte Michael Meinecke im Lyrikklub Pankow in die Arbeiten von [[Wolf Biermann]] ein. Insbesondere die „Drahtharfe“ beeindruckte ihn tief. 1963/1964 verfasste er die Gedichte „Gott sei Dank!“ und „Die Katze fragt den Vogel“, die sich gegen den [[Mauerbau]] der DDR vom 13. Januar 1961 richteten, und stellte diese Arbeiten dem „Pankower Lyrikklub“ vor. Am 6. Januar 1970 kam er wegen [[Kriegs- und Boykotthetze|staatsfeindlicher Hetze]] in Untersuchungshaft. 1972 wurden sieben seiner Gedichte als &amp;#039;&amp;#039;„staatsfeindlich“&amp;#039;&amp;#039; interpretiert und Michael Meinecke in der Folge von der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]] für zwei Jahre inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten literarischen Arbeiten sind in der DDR als [[Samisdat]] und in [[West-Berlin]] in [[Anthologie]]n kleiner Szeneverlage oder im [[Selbstverlag]] publiziert worden. Sein erstes eigenständiges, im West-Berliner [[KKZR Verlag]] publiziertes Werk war 1985 die Roman-Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Revolution der Einsamkeit&amp;#039;&amp;#039;, die zwei Neuauflagen erfahren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1989 lud er in das ehemalige Empfangsgebäude des [[Bahnhof Berlin-Westend|Bahnhofs Berlin-Westend]] zu Ost-West-Begegnungen von Kunstschaffenden ein und begründete damit den sich für einige Monate regelmäßig treffenden [[Künstlerkreis Westend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 1997 war Meinicke Projektleiter der [[Umwelt-Bibliothek|Umweltbibliothek Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.]] und verfasste bis 1995 auch einige Beiträge für die mit dieser Bibliothek eng verbundene Zeitschrift [[telegraph (Zeitschrift)|telegraph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kulturkreis in Uttershausen engagierte er sich 2000 an seinem derzeitigen Wohnsitz erfolgreich für die Eröffnung einer [[Bücherei]], die er seitdem auch leitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.wabern.de/cms/Leben/Bildung%20und%20Kultur/B%C3%BCchereien |text=wabern.de |archivebot=2019-05-01 11:02:59 InternetArchiveBot}} Hinweis auf Initiative des Kulturkreises in Uttershausen eine Bibliothek einzurichten, die von Michael Meinicke geleitet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr ist auch sein dem [[Social Beat]] verpflichtetes und mit fünf Auflagen bislang erfolgreichstes Werk, der Roman &amp;#039;&amp;#039;Ostkreuz&amp;#039;&amp;#039; erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Prosa &amp;amp; Lyrik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution der Einsamkeit&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung. KKZR Verlag, Berlin 1985. ISBN 3-924261-11-3&lt;br /&gt;
:Neuausgaben: drei-ECK-Verlag, Düsseldorf 1987; unter &amp;#039;&amp;#039;Liebe, Strand und Steine&amp;#039;&amp;#039;, Notschriften-Verlag, Radebeul 2005. ISBN 3-933753-74-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tunnel. Kurzgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. drei-ECK-Verlag, Bochum 1994. ISBN 3-923161-39-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostkreuz&amp;#039;&amp;#039;. Roman. [[Peter-Segler-Verlag]], Freiberg 2000 (5. Aufl. 2007). ISBN 3-931445-68-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dazwischen das Letzte. Geschichten aus Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Kurzgeschichten. Rubino-Verlag, Rendel 2001. ISBN 3-934186-08-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hetze. Prosa &amp;amp; Lyrik&amp;#039;&amp;#039;. Notschriften-Verlag, Radebeul 2005. ISBN 3-933753-75-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bonsoir Bon Bon. Satire&amp;#039;&amp;#039;. BoomBooks, Dresden 2008. ISBN 3-939398-95-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;West End / Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Dresdner Verlag VUP, Dresden 2009. ISBN 978-3-9812220-4-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katharsis&amp;#039;&amp;#039;. Beatlyrik. 48 Seiten. Boombooks, Dresden 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.boombooks.de/index.php?sid=2 boombooks.de] Pressemitteilung des Verlags zu &amp;#039;&amp;#039;Katharsis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben als Film&amp;#039;&amp;#039;. epubli, Berlin 2018. E-Book. ISBN 978-3-7467-7170-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Is&amp;#039; doch lächerlich! 22 Briefe an Aljoscha&amp;#039;&amp;#039;. Dresdner Verlag VUP, Dresden 2019. ISBN 978-3-933109-47-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Junge Autoren“ in der DDR 1975–1980&amp;#039;&amp;#039;. drei-ECK-Verlag, Düsseldorf 1987 (2. Aufl. 1991). ISBN 3-923161-11-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Junges Theater in der DDR 1968–1990&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit Christian Hussel und Ulrich Löchner. drei-ECK-Verlag, Bochum 1996. ISBN 978-3-923161-45-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostkreuz – progressive Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Auszüge aus dem Roman. Regie: Philipp Baumgarten, Tonstudio Bommelmütze zu Zeitz. Köter Almanach, 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Kurzgeschichten. Regie: Philipp Baumgarten, Tonstudio Bommelmütze zu Zeitz. Köter Almanach, 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Faust und Oberton&amp;#039;&amp;#039;. Ein Hörspiel oder flachsinniger Lauschernst. Regie: Thomas Kirsche. Kirschproduktion, Leipzig 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 Einladung zu den Surwolder Literaturgesprächen mit [[Kai Engelke]]&lt;br /&gt;
* 1986 [[Bertelsmann]]-Stipendium für Sachbuchautoren in [[Straelen]]&lt;br /&gt;
* 1994 Stipendium im Baltic Centre for Writers and Translators in [[Visby]], Schweden&lt;br /&gt;
* 1994 Stipendium [[Künstlerhaus Lukas]] in [[Ahrenshoop]]&lt;br /&gt;
* 1997 [[Zwickau]]er Literaturpreis&lt;br /&gt;
* 1998 Stipendium des International Writers Centre in [[Rhodos]], Griechenland&lt;br /&gt;
* 2000 Stipendium der [[Richard Seewald|Seewald]]-Stiftung in [[Ronco sopra Ascona]], Schweiz&lt;br /&gt;
* 2000 Werkstipendium des Hessischen Ministeriums für Kunst&lt;br /&gt;
* 2001 Stipendium [[Denkmalschmiede Höfgen]] bei [[Grimma]]&lt;br /&gt;
* 2002 Stipendium Künstlerwohnung [[Soltau]]&lt;br /&gt;
* 2003 und 2006 [[Moldaustipendium]] für das [[Egon Schiele Art Centrum]] in [[Český Krumlov]], [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
* 2007 Werkstipendium des Landes Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110956885}}&lt;br /&gt;
* [http://www.michael-meinicke.de/ Homepage von Michael Meinicke]&lt;br /&gt;
* [https://www.ddr-zeitzeuge.de/ddr-zeitzeugen-recherchieren/ddr-zeitzeuge/michael-meinicke-436.html Michael Meinicke] bei ddr-zeitzeuge.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110956885|LCCN=n/88/297756|VIAF=196317445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Meinicke, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Drehbuchautor]] : Bitte im Text belegen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wabern, Hessen)|Meinicke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meinicke, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meinecke, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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