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	<title>Michael Mathias Kiefer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Mathias_Kiefer&amp;diff=1610764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-29T08:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Mathias Kiefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1902]] in [[München]]; † [[19. März]] [[1980]] in [[Feldwies]] am [[Chiemsee]]) war deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Vertreter der [[Landschaftsmalerei|Landschafts]]-, [[Jagdmalerei|Jagd]]-, [[Porträtmalerei|Porträt-]] und [[Akt (Kunst)|Aktmalerei]] als Vertreter der [[Münchner Schule (Bildende Kunst)|Münchner Schule]] sowie [[Bildhauer]]. Sein diesbezügliches Schaffen enthält Werke in Öl, Aquarell und Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Mathias Kiefer wurde am 8. Juni 1902 in München als Sohn des Bäckermeisters Michael Kiefer und seiner Frau Karolina geboren. Nach dem Abitur fand er über den Umweg als [[Präparat|Tierpräparator]] in Diensten der [[Zoologische Staatssammlung München|zoologischen Staatssammlung München]] unter dem Zoologen [[Hans Krieg (Zoologe)|Hans Krieg]] zur Malerei, Fotografie und Bildhauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925–1927 nahm er folgerichtig an der „1. Gran-Chaco-Expedition“ unter Leitung Hans Kriegs nach [[Argentinien]], [[Paraguay]] und den Süden [[Brasilien]]s teil. 1931–1933 folgte die  „2. Gran-Chaco-Expedition“ ebenfalls unter Hans Krieg. Bei dieser Reise war Kiefer bereits für die fotografische und filmische Dokumentation verantwortlich. In dieser Zeit entstandene Bilder Kiefers wurden erfolgreich in [[Asunción]] und [[Buenos Aires]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 besuchte er die [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] in München, wurde Schüler von [[Angelo Jank]] und unternahm weitere Studienreisen nach [[Ostpreußen]], [[Ungarn]] und in die [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Kiefer u. a. Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gregory Maertz: Nostalgia for the Future - Modernism and Heterogeneity in the Visual Arts of Nazi Germany. Columbia 2019. S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 14 großen Gruppenausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 473 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter von 1938 bis 1944 an sechs [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München. 1940 erwarb dort [[Adolf Hitler]] das Bild &amp;#039;&amp;#039;Die Wacht&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. http://www.gdk-research.de/de/obj19404448.html&amp;lt;/ref&amp;gt; das noch heute in rechtsradikalen Kreisen beliebt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zum Beispiel: https://deutscher-buchdienst.com/buchdienst/wandbilder-landkarten/mythologische-motive/2257/die-wacht&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 heiratete Kiefer Berta Leitner in München und verlegte seinen Wohnsitz nach Feldwies an den Chiemsee, wo er ausreichend Raum und Motive für die Malerei und Bildhauerei fand. Weiterhin hatte er hier Platz für einen eigenen Tiergarten mit Gehegen für Füchse, Rehe und verschiedene Vögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in späteren Jahren unternahm er weitere Studienreisen im Rahmen der Staatssammlungen München und [[Stuttgart]], so etwa 1951–1952 nach [[Tanganjika]], [[Kenia]] und [[Uganda]] und 1963 nach [[Schweden]], [[Norwegen]], an die Ostküste der [[USA]] und nach [[Kanada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Kiefer starb im März 1980 in seinem Haus am Chiemsee. Nach Fertigstellung der Ausstellungsräumlichkeiten nahe Kiefers Atelier lud seine Witwe Berta Kiefer 1982 zu einer Gedächtnisausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sein Werk setzt sich vor allem aus Porträts von Mensch und Tier sowie Landschaftsmalerei zusammen. Dabei wurden keinesfalls nur einheimische Motive verewigt. Zu seinem Vermächtnis gehören ebenso Gemälde und Zeichnungen, die im Rahmen zahlreicher Studienreisen nach Nord- und Südamerika, [[Skandinavien]], [[Afrika]] und in den [[Orient]] entstanden. Schon 1927 erschien in „Der Deutsche Jäger“ ein mit seinen Zeichnungen illustrierter Aufsatz „Wild und Jagd im Grand Chaco“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile seines Werkes wurden der Öffentlichkeit im Rahmen großer Kunstausstellungen in München, [[Berlin]] und [[Düsseldorf]] vorgestellt sowie alljährlich bei der [[Münchner Künstlergenossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] publizierte Kiefer in der Zeitschrift „[[Kosmos (Zeitschrift)|Kosmos]]“ und für den Franckh’schen Schulbuchverlag. Auch seine 40-jährige Tätigkeit als Illustrator für alle Jagdzeitschriften brachte ihm viel Bewunderung und Ansehen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Gedächtnisausstellung von 1982 wurde in limitierter Auflage ein 215-seitiger Bildband über Leben und Werk des Künstlers veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berta Kiefer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Michael Mathias Kiefer 1902 - 1980.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Ernst Josef Fittkau]] und einer Einführung von [[Reinhard Müller-Mehlis]]. Holzmann-Druck-Service. Bad Wörishofen. 1982.&lt;br /&gt;
* Bernd E. Ergert: &amp;#039;&amp;#039;Michael Mathias Kiefer – Tierpräparator, Maler und Kameramann.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht in: &amp;#039;&amp;#039;Jagd in Tirol. Zeitschrift des Tiroler Jägerverbandes.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Oktober 2016. 68. Jahrgang. [https://www.tjv.at/wp-content/uploads/2016/09/10-Jagd-in-Tirol-Oktober.pdf Online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128169478|VIAF=33042223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kiefer, Michael Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kiefer, Michael Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kiefer, Michael&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Feldwies]] am [[Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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